10/12/2025
Es ist beeindruckend zu sehen, welche Resonanz dieses Projekt gefunden hat. Jede Führung war gut besucht – und mit jedem Treffen wird deutlicher, wie groß das Bedürfnis ist, gemeinsam über strukturelle Gewalt zu sprechen, zuzuhören und dazuzulernen.
Gerade jetzt, während der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, spüren wir schmerzlich, wie die Gewalt in Österreich weiter zunimmt. Veränderung beginnt erst dort, wo wir das Problem nicht länger als etwas betrachten, das „die anderen“ betrifft, sondern als eine gesellschaftliche Aufgabe, die uns alle angeht.
Erst wenn wir hinsehen, benennen, zuhören und Verantwortung teilen, kann wirkliche Transformation entstehen.
Deshalb sind diese Begegnungen so wertvoll: sichere Räume für Austausch, Reflexion und offene Gespräche. Räume, in denen Geschichten geteilt werden dürfen, in denen neue Perspektiven möglich werden – und in denen Menschen spüren können, dass ihre Erfahrungen gehört und ernst genommen werden.
Es geht darum, Scham und Stigmatisierung zu durchbrechen und klar zu benennen, wer Gewalt ausübt.
Und es geht darum, sich selbst nicht über das zu definieren, was einem angetan wurde:
Das Erlebte bestimmt nicht deinen Wert.
Die Gewalt der anderen nimmt dir nicht deine Identität.
Du entscheidest, wie du dich zeigst, wer du bist und welche Kraft in dir liegt.
All das wäre ohne die Zusammenarbeit so vieler Menschen nicht möglich.
🙏🏼Ein herzliches Dankeschön an das und seine Direktorin Andrea Eberl für die Unterstützung, an unsere Kuratorin , an , und für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, an für die Bildretusche und an für das Make-up.
Und ebenso an den Bezirk Alsergrund und Ahmad sowie an alle, die dieses Projekt auf so unterschiedliche Weise mittragen.