Morwen Fotografie

Morwen Fotografie Hier gibt es Pferde, Tier und sonstige Fotos anzugucken und fröhlich zu diskutieren. Ich fotografier alles, was mir vor die Linse kommt. Viel Spaß hier!

Winterwonderland
03/12/2023

Winterwonderland

25/10/2023
Heute habe ich mir endlich einen lang gehegten Traum erfüllt 🥰. Vielen Dank Arthur von http://www.art4tour.com/ für das ...
25/08/2022

Heute habe ich mir endlich einen lang gehegten Traum erfüllt 🥰. Vielen Dank Arthur von http://www.art4tour.com/ für das Erlebnis. Ein tolles Pferd 😊. Und wer hätte es gedacht? Es gibt tatsächlich Aktivställe in der Negev.

Diesmal sind die Fotos nicht von mir 🤣🤣🤣

Masada
02/11/2020

Masada

Schlenderhan, eine Legende, 19 DerbysiegerMorwen hat im Moment großes Glück. Zuerst erfüllte sich der lang gehegte Traum...
18/07/2020

Schlenderhan, eine Legende, 19 Derbysieger

Morwen hat im Moment großes Glück. Zuerst erfüllte sich der lang gehegte Traum, Gestüt Röttgen zu besichtigen und nun: Schlenderhan. Ein Traum, der so unmöglich schien, dass er tatsächlich niemals ernsthaft erwogen wurde.
In der bisher größten privaten Krise erfüllen sich gleich zwei dieser Träume und das aus dem gleichen Grund, der die Krise verursacht. Manchmal ist es ironisch wie das Leben spielt.

Der Galopprennsport. Das Derby. Schlenderhan.
Untrennbar verbunden. So legendär, dass es der Realität entrückt erscheint, ein Ort wie ein Märchenschloss, der Schauplatz der Lieblingsgeschichten der Kindheit. Namen wie Schwarzgold, Alba, Oleander. Die legendäre Zeit des Vollblutsports.
Schlenderhan. Im hier und jetzt – einmal mehr Derbysieger.

Letztlich kann man hier gar nicht in ein paar Worten auch nur Teile der Geschichten anreißen, und eigentlich schreibe ich hier niemals so viel. Ihr wollt Fotos sehen, deswegen seid ihr hier. Dies ist auch keine Geschichtsseite, auch wenn ich nun bekanntermaßen allem Historischen erlegen bin.

In Schlenderhan ist die Geschichte lebendig, man kann ihr nicht entrinnen. Sie begleitet einen auf Schritt und Tritt, man kann sie nicht ignorieren oder ausblenden.
Man erblickt die Villa und wird in die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts und des Lebens der damaligen High Society zurückversetzt. Man sieht sie mit Frack und Hut, Kleid und Schirm, inmitten herrlicher Pferde auf den endlosen Weiden. Der Beginn des Galopprennsports in diesem Land, hier an diesem Ort. Wie ein Märchen.

Mit plötzlichem Schreck entsinnt man sich des grausamen Schicksals, dass das Gestüt und seine Inhaberfamilie Oppenheim/Ullmann erleiden mussten. Man erschaudert, wenn man plötzlich die SS-Schergen vor der Münchener Box von Schwarzgold sieht. Die harschen Worte, Befehle, die Übernahme des Gestüts und Enteignung der jüdischen Besitzerfamilie. Eine von vielen Grausamkeiten dieser Zeit, aber manchmal trifft sie einen an unerwarteten Orten besonders hart und eindrücklich. Im Märchen, in der Idylle, am See gegenüber des Schlosses.
Man denkt an den Einmarsch der Roten Armee in Graditz, die lächerlichen Versuche Schwarzgolds Vater Alchimist vor den Wagen zu spannen. Sein grausames und so unnötiges Ende.

Dann erinnert man sich mit einem Lächeln daran, dass die Familie sowohl Gestüt als auch Schwarzgold zurückbekam. Es gibt noch irgendwelche Gerechtigkeit. Und sie sind immer noch da, hier und jetzt. So erfolgreich wie immer, so standhaft wie immer. Steherblut, denkt man mit einem Lächeln. Eine moderne Übernahme wurde mutig verhindert, sie haben es wieder, es geht weiter. Die Zukunft ist gesichert, die jüngste Generation, nun 24 Jahre alt, macht weiter. Das Märchen lebt und der Schlenderhaner siegt.

So auch am Sonntag. Das Derby, zum 151. Mal, im 151. Jahr der Geschichte Schlenderhans. Ein Außenseiter, zwei Außenseiter eigentlich. In Swoop und Taquator Tasso. Wenige hatten sie auf dem Schirm, in einem Erdrutschsieg rollen sie das Feld von hinten auf und In Swoop gewinnt mit einer Leichtigkeit aus der Legenden entstehen kurz vor seinem Halbbruder.
Schaut selbst: https://www.youtube.com/watch?v=9e7nKQIkeu0

Und nun sind wir hier, vor der Box von In Swoops Vater Adlerflug, dem Derbysieger 2007. Mit dem frisch gewonnenen Derbykranz seines Sohnes gegenüber der riesigen Box. Der herrliche Fuchs, glänzend wie eine Kupfermünze in der Sonne. In Swoops Mutter, Iota, Dianasiegerin 2005, in ruhiger Selbstsicherheit auf der Koppel. Der Nachwuchs auf den Fohlenweiden, und auch die sind genauso frech und aufdringlich wie alle anderen Fohlen.
Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Eine Geschichte über uns alle, für uns alle, ein modernes Märchen. Aufstehen, Krone richten, weitermachen, siegen. Sollten wir uns dies nicht alle zu Herzen nehmen in dieser seltsamen neuen Welt, in der wir uns dieser Tage wiederfinden?

Und hier noch ein paar nüchternere Infos :-D
https://www.facebook.com/RaceBets.de/photos/a.238364252861192/3430316650332587/?type=3&theater

Gestern war der RaceBets Podcast zu Gast bei den Siegern in Gestüt Schlenderhan. Ein stolzer Vater UND eine stolze Mutter erwarteten uns dort - und ein genauso stolzer Gestütsleiter, der uns seine Eindrücke aus Hamburg-Horn geschildert hat. Dazu gibt es ganz viel Nachwuchs auf den Gestütsweiden und ein paar exklusive Infos, wie es mit dem Derbysieger nun weitergeht. Mehr dazu gibt es am Freitag im RaceBets Podcast.

So geht Fotoshooting :-D Und ja, mein Objektiv hatte wohl schon jedes Modell mal im Maul... muss spannend sein. Es ist z...
17/07/2020

So geht Fotoshooting :-D

Und ja, mein Objektiv hatte wohl schon jedes Modell mal im Maul... muss spannend sein. Es ist zwar weiß, aber vielleicht sieht es ja aus wie eine Möhre?

Die Prominenz ist ein wilder Haufen

Wir fahren Prominenz fotografieren. Vierbeinige natürlich. Der Anlass? Ein Derbysieg. Was bedeutet, dass natürlich Mama, Papa und diverse Geschwisterkinder ein Anrecht auf Fotos hatten. Den Menschen kennen ja auch die Kleinsten, alle kann man anfassen, ergo: das ist jetzt nicht im Busch rumkrauchen und halbwilde Fohlen fotografieren, die vielleicht irgendwie und irgendwann mal kommen. Nein, die kommen sofort. Aber sie stehen natürlich nicht still. Alles muss angenagt, angeschubst und angeleckt werden. Eigentlich sind Fohlen nämlich in dem Alter Nagetiere. Vielleicht Biber.

Man hat natürlich auch die Abstammung im Ohr und weiß dann auch (als Rennsportfreund), was der Spaß gekostet hat, dieses Fohlen überhaupt zu erzeugen. Und wenn man dann Väter wie Sea the Stars, Australia, Holy Roman Emperor hört, da schlackert man schon mal mit den Ohren. Außerdem kaut diese Sea the Stars Miniatur gerade voller Wonne auf meinen Haaren herum und nagt an meinem Ohr! Ich bin ja nur Aufpasser. Gestütsherr auch. Aufgabe: Fotografin nicht sterben lassen, wenn eine Horde Halbstarker auf ihr rumturnt. Das Hengstchen vom Gestütsherrn ist die Krawallnudel schlechthin (Er hat das Wort mit A. gebraucht, ich war’s nicht!)

Der turnt munter durch die Reihen zwickt sich seinen Weg zwischen allen hindurch, damit er auch endlich in die Linse glotzen kann. Nein, Moment, lieber in das Objektiv beißen. Das sieht köstlich aus. Und diese kleinen Minizähne schaben dann über alles: Arme, Beine, Köpfe, Schultern. Man kann den Wutzeln ja auch schlecht böse sein, die sind eben noch sehr neugierig und alles, was sich auf die Weide verirrt, wird auf Herz und Nieren geprüft. Fohlen sind ausgebildete TÜV Tester und sollten für ihren tollen Einsatz bei der Prüfung von Zäunen, Futterkrippen und anderem Equipment bezahlt werden. Die wissen, wo die Schwachstellen sind. Wenn man dann mal Aua sagt und mit der Hand wedelt sind die immer ganz erschrocken. Wie, Menschen mögen es nicht, wenn man ihren halben Ellenbogen im Maul hat? Komisch! Meinen erklärten Liebling, den ich letztes Mal wenige Tage alt getroffen habe, sehe ich auch wieder. Mythos heißt der kleine Mann und er ist jetzt lang, schlacksig und frech. Das war der aber auch schon vorher - quasi frech geboren. Sieht man ihm an. Der blödelt ständig durch die Gegend.

Unterdessen haben sich natürlich schon drei andere Fohlen rangepirscht und nagen abwechselnd mit der Mutter an den Schuhen vom Gestütsherrn, der Fotografin und der Kamera, die bei mir abgestellt wurde. Böööh. Hab ja schon draus gelernt und die Handtasche im Auto gelassen, die hatte vorher eine der Damen um Maul und lüllerte selig auf dem Griff herum. Nö, nicht kauen. Einfach nur dran nuckeln. Hab sie dann mal gelassen, die Dame war hochdekoriert und außerdem irgendwie zuckersüß. Außerdem sind’s nicht meine und fremde Pferde dürfen bekanntlich immer mehr - ich hab die ja sonst nicht an der Backe.

Dann rüber zur Vorschule. Die Jährlinge. Die haben ihr Chefchen (einen siebzehnjährigen Rentner) und ein verirrtes Appaloosa-Kerlchen und Krawallen sich so durch die Weidezeit. Es ist herrlich dem Oldie zuzusehen, wie er das Machtwort spricht, wenn er meint, die Jungs müssten jetzt mal stramm stehen. Wenn er nämlich sagt, Platz da, dann meint er es auch so. Glaube, der Job würde meinem auch gefallen, wenn einer von den Wutzeln aber mal Widerworte gibt, wäre der direkt heulend bei Mama. “DER HAT MICH GEÄRGERT … UND SCHNELLER SIND DIE AUCH!” Tja, Dicker, das ist halt die neue Generation. Natürlich sind die schneller als du.

Foto: by Morwen Fotografie. Der eine hat mein Ohr in der Schnute, der andere meinen BH Verschluss.

Morwen goes RaceBets :-D Neulich hatte ich das große Glück Nika S. Daveron, Turf-Times und RaceBets zum wundervollen Ges...
23/06/2020

Morwen goes RaceBets :-D

Neulich hatte ich das große Glück Nika S. Daveron, Turf-Times und RaceBets zum wundervollen Gestüt Röttgen begleiten zu dürfen.
Der Kölner kennt natürlich die endlos langen Eiler Landstraßen durch den Wald und auf der einen Seite eine endlose graue Mauer. Der Pferdefreund weiß natürlich auch, was sich dahinter verbirgt: Die grüne Oase in der Stadt, Röttgen, eines der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Vollblutgestüte.
1924 gegründet, hat das inzwischen von der Mehl-Mühlens Stiftung verwaltete Gestüt in seiner Geschichte drei Derbysieger hervorgebracht: Uomo (1959), Windstoß (2017) und Weltstar (2018).
Fast 100ha Weiden und Waldgebiet stehen in Röttgen zur Zucht und zum Training zur Verfügung, umgeben von der ikonischen grauen Mauer. Die historischen Stallgebäude und insbesondere die Reithalle allein sind einen Besuch wert. Helle luftige Boxen, so tief eingestreut, dass das Stroh fast einen halben Meter an den Wänden stand und riesige Weiden, da möchte man Pferd sein. Direkt nach dem Training und der obligatorischen Dusche kommen die Pferde auf die Weide und dürfen dort fröhlich frei weitertrainieren.

Wir hatten das große Glück einen exklusiven Blick auf das Training der Stars von Morgen werfen zu dürfen: Welcher dieser herrlichen Zweijährigen oder gar der Jährlinge wird nächstes und übernächstes Jahr das Derby gewinnen?

Wir waren mit dem RaceBets Podcast und unserer Fotografin zu Gast im Gestüt Röttgen. Trainer Markus Klug hat uns seine Tore geöffnet und wir durften dieses einzigartige Gelände einmal genauer anschauen. Vermutlich haben wir immer noch nicht alles gesehen, denn es ist riesig. Da möchte man doch gerne Pferd sein.

Mal von der anderen Seite: Das kenne ich ja gar nicht - mal selber als Tierhalter dafür zu sorgen, dass das Tier vor der...
30/06/2019

Mal von der anderen Seite:

Das kenne ich ja gar nicht - mal selber als Tierhalter dafür zu sorgen, dass das Tier vor der Kamera tut was es soll...

Vor ein paar Tagen waren wir mit den Jungs bei Klaus Dyba zum Shooting. Klaus ist professioneller Hundefotograf und Photographer of the Year 2018 bei Geo in der Kategorie Welpen.
Ja was soll ich sagen? Abgesehen von ein wenig Heulerei im Auto haben die Jungs es super mitgemacht. Allerdings haben wir fix festgestellt, dass sie doch nicht 100% Hunde sind. Das Studio musste doch sehr genau unter die Lupe genommen werden und verfügbare Einrichtungsgegenstände zerstört werden.

Seht selbst, die tollen Ergebnisse sprechen für sich!

Mehr tolle Fotos gibts auf www.klausdyba.com

Lufthansa ahoi
09/12/2018

Lufthansa ahoi

Maya
08/12/2018

Maya

Und schwupps ist dieses Jahr schon wieder vorbei. Ich habe mich hier gezwungenermaßen recht rar gemacht und dieses Jahr ...
31/12/2017

Und schwupps ist dieses Jahr schon wieder vorbei. Ich habe mich hier gezwungenermaßen recht rar gemacht und dieses Jahr nur sehr wenig Pferde fotografiert. Dafür sind auch einige Erfolge zu vermelden. Das zweite Arschlochpferd-Buch ist fertig und schon bei euch auf dem Nachtisch und zwei Hochzeiten durfte ich dieses Jahr fotografieren (meine Ersten). Gerade hier möchte ich den beiden Brautpaaren nochmal ganz herzlich für ihr Vertrauen danken und für die Zukunft alles Glück der Welt wünschen.
Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und kann nur hoffen, dass hier nächstes Jahr etwas mehr los sein wird.

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