02/06/2026
Ich genieße das Wochenbett & die erste Zeit als Mama so sehr, dass ich manchmal das Gefühl habe, dazuschreiben zu müssen, dass natürlich nicht alles perfekt ist - obwohl es das für mich gerade ist. Aus Angst, jemand könnte sich vergleichen oder es könnte sonst unauthentisch wirken.
Dabei frage ich mich, wann wir angefangen haben zu glauben, dass schöne Erfahrungen weniger authentisch sind als schwere. Dass Freude relativiert werden muss, Glück vorsichtshalber abgeschwächt & besondere Momente erst durch Probleme 'echt' werden.
Instagram war für mich immer ein Ort voller Ideen, Schönheit & Inspiration. Heute habe ich oft das Gefühl, dass vor allem das Aufmerksamkeit bekommt, was negativ behaftet ist. Vielleicht, weil wir Menschen uns darin schneller wiederfinden.
Dabei geht es doch gar nicht darum, dass wir alle dieselben Erfahrungen machen. Sondern darum zu verstehen, dass wir alle unterschiedlich empfinden & das Leben unterschiedlich erleben.
Vielleicht geht es im Leben auch gar nicht darum, keine Probleme zu haben - sondern das Glück nicht nur trotzdem, sondern genau darin zu finden:
Mitten im Chaos, mitten im Prozess - mitten im Leben. ✨