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19/08/2014
Surströmming galt bei Bauern in Nordschweden als Alltagsnahrung und wurde oft als Proviant verwendet. Er wird aus ausgew...
19/08/2014

Surströmming galt bei Bauern in Nordschweden als Alltagsnahrung und wurde oft als Proviant verwendet. Er wird aus ausgewachsenen Ostseeheringen, vor allem an der norrländischen Küste hergestellt. Dieser wird im Frühjahr gefangen und in Salzlake eingelegt, wo er zu gären beginnt. Etwa einen Monat vor der sogenannten Surströmming-Premiere, die den Verkaufsstart der Saison bezeichnet, wird der Fisch in Konserven verpackt, in denen sich der Gärprozess fortsetzt, so dass sich Boden und Deckel der Dosen wölben.

Die Art Lasiodorides striatus zählt innerhalb der Familie der Vogelspinnen (Theraphosidae) zur Gattung Lasiodorides. Im ...
10/05/2014

Die Art Lasiodorides striatus zählt innerhalb der Familie der Vogelspinnen (Theraphosidae) zur Gattung Lasiodorides. Im Englischen wird die Art peru giant stripe knee tarantula, stripeleg giant bird eater, goliath tarantula stripeleg oder orange striped birdeater genannt.
Lasiodorides striatus weist große Ähnlichkeit mit der Gestreiften Guatemala-Vogelspinne (Aphonopelma seemanni) auf. Lasiodorides striatus wurde jahrelang unter den Bezeichnungen Pamphobeteus wallaci, Pamphobeteus melanotarsum und Pamphobeteus striped gehandelt. Erst im Jahre 1996 wurde diese Art von Dr. Günter Schmidt und von Daniele Antonelli neu klassifiziert.
Lasiodorides striatus erreicht eine Körperlänge von etwa 8,0 bis 9,0 Zentimetern bei einer Beinspannweite von etwa 15 Zentimetern. Die Art ist in der Regel sehr dunkel, fast schwarz gefärbt. Die Beine weisen beigefarbene Streifen auf. Das Opisthosoma ist mit langen hellen Haaren bedeckt. Es sind zwei getrennte Receptacula seminis (Organe zur Aufbewahrung des Spermas beim Weibchen) vorhanden. Bei Beugung von Bein I kommt der Metatarsus auf dem retroventralen Ast der Tibia-Apophysen zu liegen. Der Femur IV retrolateral ist mit dünnen spitzen schwach gefiederten Haaren besetzt. Der Metatarsus IV ist mehr als nur im apikalen Viertel skopuliert. Die Jungspinnen weisen nach fünf bis sechs Häutungen eine graue Färbung mit einem glänzenden Fleck auf dem Opisthosoma auf. Des Weiteren ist der Carapax rötlich gefärbt. Nach und nach nehmen sie die Färbung der adulten Tiere an. Das Männchen besitzt im adulten Stadium deutlich sichtbare Tibialhaken und Bulben. Das Männchen weist nach der Reifehäutung einen metallisch-violetten Glanz an Femur und Carapax auf. Der gesamte Körper ist mit einer dichten und langen Behaarung bedeckt und überwiegend sind die Härchen mit Nervenzellen verbunden und dienen somit als Tasthaare, die auf Berührung und Vibrationen empfindlich reagieren. Hauptsächlich weisen die Beine eine starke Behaarung auf. Die übrigen Härchen werden in Brennhaare, Hörhaare, Geschmackshaare und Hafthaare unterschieden. Die Brennhaare bei der Art sind besonders stark und verursachen einen anhaltenden Juckreiz. Die Lebenserwartung des Weibchens beträgt etwa 15 Jahre, diese hier ist 12 Jahre alt, während das Männchen nach der letzten Reifehäutung nur noch ein paar Wochen oder Monate lebt.

Haplopelma minax  aus Umphamg die EchteSie bewohnt die tropischen regen Wälder, Flussufer von Umphamg (Thailand Richtung...
10/05/2014

Haplopelma minax aus Umphamg die Echte
Sie bewohnt die tropischen regen Wälder, Flussufer von Umphamg (Thailand Richtung Andamanensee ), wo sie bauen und leben in Höhlen bis zu mehrere Meter tief. Diese Spinnen macht Jagt auf zahlreiche kleine Kreaturen, wie Schaben, Grillen, und Mäuse.

Das Verbreitungsgebiet der Kenia-Riesenvogelspinne erstreckt sich innerhalb des afrikanischen Rift rund um den Viktorias...
10/05/2014

Das Verbreitungsgebiet der Kenia-Riesenvogelspinne erstreckt sich innerhalb des afrikanischen Rift rund um den Viktoriasee in Kenia, Uganda und Tansania. Aufgrund ihrer versteckten Lebensweise in tiefen Erdhöhlen ist zu erwarten, dass sich die Grenzen ihres Verbreitungsgebietes bei besserer Kenntnis noch erweitern werden. Hauptsächlich trifft man sie in semiariden Gebieten mit sehr niedrigem Grundwasserspiegel an, was auf das Leben in Erdhöhlen zurückzuführen ist.

Vogelspinnen (Theraphosidae) sind eine Familie in der Unterordnung der Vogelspinnenartigen (Mygalomorphae) mit 947 bishe...
08/05/2014

Vogelspinnen (Theraphosidae) sind eine Familie in der Unterordnung der Vogelspinnenartigen (Mygalomorphae) mit 947 bisher beschriebenen Arten in 125 Gattungen (Stand 31. Dezember 2013). Vogelspinnen traten bereits im Karbon vor 350 Millionen Jahren auf. Ihr Lebensraum sind vorrangig tropische bis subtropische Klimazonen. Umgangssprachlich werden unter dem Begriff „Vogelspinnen“ manchmal auch Vertreter anderer Vogelspinnenartiger bezeichnet.
Ihren deutschen Trivialnamen „Vogelspinne“ verdanken sie wahrscheinlich der berühmten Naturforscherin und Künstlerin Maria Sibylla Merian. Ihre Eindrücke von einer Reise nach Surinam veröffentlichte sie 1705 in dem Werk Metamorphosis insectorum Surinamensium. Auf Seite 18 ist darin eine Illustration zu finden mit einer großen Spinne, die, auf einem Ast sitzend, einen Kolibri verspeist. Dies inspirierte wiederum Carl von Linné 1758 eine Spinne mit dem wissenschaftlichen Namen Aranea avicularia zu beschreiben [heute: Avicularia avicularia (Linnaeus, 1758)].
Die Vogelspinne zählt zu den Gliederfüßern. Ihr Körper ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Bei der Vogelspinne unterscheidet man grob zwischen dem Vorderkörper (Prosoma) mit den vier Laufbeinpaaren (Extremitäten), den (Kiefern-)Tastern (Pedipalpen) und den Beißklauen (Cheliceren), sowie dem Hinterleib (Opisthosoma) mit den Spinnwarzen.
Mit bis zu 10,2 Zentimetern Körperlänge und einer Spannweite von bis zu 28 Zentimetern gilt die Art Theraphosa blondi als größte bisher beschriebene Vogelspinne der Welt.

08/05/2014
Die Dogon sind eine afrikanische Volksgruppe, die in Westafrika im Osten von Mali lebt und ursprünglich aus dem Nordwest...
07/05/2014

Die Dogon sind eine afrikanische Volksgruppe, die in Westafrika im Osten von Mali lebt und ursprünglich aus dem Nordwesten von Burkina Faso stammt. Das Volk der Dogon umfasst derzeit etwa 350.000 Menschen. Die Dogon leben heute am Westende der Hombori-Berge an den Felsen von Bandiagara, welche 1989 zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Die Dogon sind auch unter den Namen Dogo, Dogom, Habbe bzw. Habe, Kado bzw. Kaddo, Kibisi oder Tombo bekannt.
Die Dogon wanderten in das Gebiet der Hombori-Berge offenbar erst vor einigen hundert Jahren ein, auf der Flucht vor den Reiterheeren der Mossi, wobei sie ihrerseits die einheimische Bevölkerung der Tellem von den Steilhängen von Bandiagara vertrieben, die möglicherweise mit den Kurumba in Burkina Faso identisch sind (Laude, 1973). Nach Roy (1983) lebten die Dogon noch bis 1480 im Nordwesten von Burkina Faso.
Die Dogon sind eine patriarchalische, patrilokale und patrilineare Gesellschaft, deren Gemeinden ein Dorfältester vorsteht. Verheiratete leben am Wohnsitz des Vaters des Ehegatten und eine Person ist verwandt mit den Angehörigen des Vaters. Wie bei einigen afrikanischen Völkern ist auch bei den Dogon die Beschneidung der Frauen ein verbreiteter Brauch.

Buch am Buchrain (amtlich: Buch a.Buchrain) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding und Mitglied der Verwa...
07/05/2014

Buch am Buchrain (amtlich: Buch a.Buchrain) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pastetten.
Buch am Buchrain liegt in der Region München rund 14 km südlich der Kreisstadt Erding, 28 km vom Flughafen München, 16 km südwestlich von Dorfen, 18 km nördlich von Ebersberg sowie 38 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Künftig soll die umstrittene Trasse der A 94 München-Passau nördlich an Buch am Buchrain vorbei führen, welche momentan im 4 km entfernten Pastetten endet.

Ein Dekubitalgeschwür ist ein Bereich lokaler Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes. Es wird auch Druckg...
04/05/2014

Ein Dekubitalgeschwür ist ein Bereich lokaler Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes. Es wird auch Druckgeschwür, Wundliegegeschwür, oder jeweils -ulkus genannt. Gleichbedeutend ist auch die Bezeichnung Dekubitus (zu lateinisch decumbo‚ sich niederlegen‘).
Dekubitalgeschwüre können Pflegefehler sein und werden deshalb auch als Gradmesser der Pflegequalität gewertet.
Dekubitusgeschwüre werden nach J.D. Shea[ in vier Grade und nach Walter O. Seiler drei Stadien eingeteilt:[3]
Grad 1: nicht wegdrückbare, umschriebene Hautrötung bei intakter Haut. Weitere klinische Zeichen können Ödembildung, Verhärtung und eine lokale Überwärmung sein.
Grad 2: Teilverlust der Haut; Epidermis bis hin zu Anteilen des Koriums sind geschädigt. Der Druckschaden ist oberflächlich und kann sich klinisch als Blase, Hautabschürfung oder flaches Geschwür darstellen.
Grad 3: Verlust aller Hautschichten einschließlich Schädigung oder Nekrose des subkutanen Gewebes, die bis auf, aber nicht unter, die darunterliegende Faszie reichen kann. Der Dekubitus zeigt sich klinisch als tiefes, offenes Geschwür.
Grad 4: Verlust aller Hautschichten mit ausgedehnter Zerstörung, Gewebsnekrose oder Schädigung von Muskeln, Knochen oder stützenden Strukturen wie Sehnen oder Gelenkkapseln, mit oder ohne Verlust aller Hautschichten.
Stadium A: Wunde „sauber“, Granulationsgewebe, keine Nekrosen
Stadium B: Wunde schmierig belegt, Restnekrosen, keine Infiltration des umgebenden Gewebes, Granulationsgewebe, keine Nekrosen
Stadium C: Wunde wie Stadium B mit Infiltration des umgebenden Gewebes und/oder Allgemeininfektion (Sepsis)
Der Begriff Druckgeschwür weist auf die lokale Druckbelastung als maßgeblichen Entstehungsfaktor hin. Die Belastung lässt sich bewerten nach der Formel: Druck × Zeit. Überschreitet von außen auf Gefäße einwirkender Druck den Kapillardruck der Gefäße, so kommt es zu trophischen Störungen. Dieser Grenzwert wird in der Literatur oft auch als physiologischer Kapillardruck bezeichnet. In der Regel reicht bereits das Eigengewicht des jeweiligen (unbewegten) Körperteils aus, um den Kapillardruck zu überschreiten. Verschiedene Studien zu dessen Bestimmung (unter anderem von E. M. Landis, K.-D. Neander, Yamada und Burton) lieferten Werte zwischen 32 und 70 mmHg für eine Unterbrechung der Blutzufuhr.
Dauert eine Druckbelastung oberhalb der Kapillardruckschwelle länger an, kommt es zu einer Unterversorgung der Zellen mit Sauerstoff (Hypoxie) und Nährstoffen. Der Sauerstoffpartialdruck sinkt auf 0 mmHg (Ischämie) und toxische (saure) Stoffwechselprodukte sammeln sich an. Das Gewebe nekrotisiert und Nervenzellen erleiden eine irreversible Schädigung. Die Zunahme saurer Stoffwechselprodukte löst bei gesunden Menschen einen Reflex zur Umlagerung und damit Entlastung gefährdeter Hautstellen aus, bevor bleibende Schädigungen eintreten. Bei älteren und kranken Personen sind diese Reflexe oft nur noch eingeschränkt oder gar nicht vorhanden, die erforderliche Entlastung des Gewebes unterbleibt. Als Folge der Übersäuerung des Gewebes stellt der Körper die Gefäße weit (Gefäßdilatation), sodass diese Hautareale stärker durchblutet werden – eine auch bei Druck bleibende Hautrötung – Dekubitus Grad I – ist die Folge. Als besonders gefährdet gelten Stellen mit geringer Weichteildeckung (Muskeln oder Fettgewebe) und nach außen gekrümmten (konvexen) knöchernen Widerlagern: die Kreuzbeinregion, die Fersen, die Rollhügel der Oberschenkelknochen und die Knöchel. Druck kann hier nicht genügend verteilt werden, da es kein Unterhautfettgewebe gibt.
Die Entstehung eines Dekubitus muss als multifaktorielles Geschehen als Folge intrinsischer und extrinsischer Risikofaktoren gesehen werden. Die intrinsischen Faktoren liegen „im Patienten selbst“ (reduzierte Mobilität, hohes Alter/Altersschwäche, Ernährung, Austrocknung, Körpergewicht, Zusatzerkrankungen, Infektionen, Harn- bzw. Stuhlinkontinenz, Sensibilitätsstörungen, …) begründet. Die extrinsischen Faktoren sind durch das Umfeld des Patienten bestimmt. Sie lassen sich – im günstigen Fall – durch Mobilisierung und geeignete Hilfsmittel sowie durch korrekte Umlagerung (siehe auch Dekubitusmatratze) und konsequent geplante Pflege des Betroffenen positiv beeinflussen.
Als weitere extrinsische Faktoren, die die Entstehung eines Dekubitus begünstigen, gelten:
Scherkräfte führen zu Verdrillungen der Blutgefäße; trophische Störungen sind die Folge. Gerade bei älteren Menschen, bei denen eine Abnahme des Wassergehaltes der Haut zu einem Elastizitätsverlust führt, kann es durch Scherkräfte auch zu einer Trennung ganzer Hautschichten voneinander kommen;
Reibung führt zu Verletzungen an der Hautoberfläche;
Temperaturen in unphysiologischen Bereichen und starke Feuchtigkeit führen zu einem Erweichen (Mazeration) der oberen Hautschicht, die dadurch anfälliger für Verletzungen wird.
Weiterhin fördern folgende Faktoren einen Dekubitus:
Fieber → Schwitzen und erhöhter Sauerstoffverbrauch
Harn- und Stuhlinkontinenz, zusätzlich saurer pH
Adipositas → Druck durch mehr Gewicht, vermehrtes Schwitzen
Kachexie → mangelnde Polsterung durch fehlendes Unterhautfettgewebe
Querschnittlähmung, da mögliche Druckstellen (insbesondere am Gesäß) nicht rechtzeitig bemerkt werden.
Weitere Faktoren: Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus, Abwehrschwäche und schlechter Allgemeinzustand
Scoring-Systeme haben sich als günstig erwiesen, um das Dekubitusrisiko aufgrund intrinsischer Faktoren einzuschätzen. Dazu vergibt man für verschiedene Kategorien (beispielsweise geistiger Zustand, körperlicher Zustand, Beweglichkeit, …) Punkte. Patienten unter einer bestimmten Punktzahl gelten dann als gefährdet.
Schon in den 1950er-Jahren entwickelte Doreen Norton die Norton-Skala. Die zunächst unzureichende und zum Teil schwammig formulierte Skala wurde 1985 zur modifizierten Norton-Skala erweitert. Neben der Medley- und Waterlow-Skala, die eher von spezifischen Patientenvorstellungen oder Pflegebereichen ausgehen, wird heute primär in den USA die Braden-Skala eingesetzt, die unter anderem die Kategorien „Reibung und Scherkräfte“ sowie „sensorisches Empfindungsvermögen“ einführt.
Offene Dekubitalgeschwüre können die Eintrittspforte für Erreger sein, die nicht nur lokale Infektionen verursachen. Eine Dekubitalläsion kann daher zum Beispiel durch Streuung von Eiterherden über die Blutbahn eine schwerwiegende und unter Umständen tödliche Folgeerkrankungen wie Lungenentzündung (Pneumonie) oder Blutvergiftung (Sepsis) nach sich ziehen.

Die Schmetterlinge (Lepidoptera) oder Falter bilden mit knapp 160.000 beschriebenen Arten (Stand: 2011) in 127 Familien ...
04/05/2014

Die Schmetterlinge (Lepidoptera) oder Falter bilden mit knapp 160.000 beschriebenen Arten (Stand: 2011) in 127 Familien und 46 Überfamilien nach den Käfern (Coleoptera) die an Arten zweitreichste Insekten-Ordnung. Jährlich werden etwa 700 Arten neu entdeckt. Schmetterlinge sind auf allen Kontinenten außer Antarktika verbreitet. In Mitteleuropa sind sie mit etwa 4000 Arten vertreten; für Gesamteuropa verzeichnet der Katalog von Ole Karsholt über 10600 Arten. In Deutschland sind es etwa 3700 Arten.

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