Fotografien von Nicoletta C.

Fotografien von Nicoletta C. Hobby & Detailfotografie von Tieren , Natur & Landschaft. 🌲🦌🌳💚🐕🌲

Die Bäume strahlen... so schöne Farben.
03/05/2026

Die Bäume strahlen... so schöne Farben.

Da gibt's bald  Nachwuchs,  Graugans. 🧡🪿🐣🧡
19/04/2026

Da gibt's bald Nachwuchs, Graugans. 🧡🪿🐣🧡

Da sind sie wieder, meine hübschen Freunde. ( Damwild )
10/04/2026

Da sind sie wieder, meine hübschen Freunde. ( Damwild )

Dieser hübsche Kerl kreuzte meinen Weg... 🌲🦌🌳💚
13/03/2026

Dieser hübsche Kerl kreuzte meinen Weg... 🌲🦌🌳💚

Ganz friedlich liegt er da ...💚🫎💚
07/03/2026

Ganz friedlich liegt er da ...
💚🫎💚

So ein hübscher Amselmann...🧡
01/03/2026

So ein hübscher Amselmann...🧡

21/02/2026

✍️openpetition.de/WolfBWVor über einem Jahrhundert waren Wölfe in Deutschland ausgestorben. Ihre Rückkehr wird heute als wichtiger Meilenstein für den Naturs...

So wundervolle schöne Tiere...🌲🦌💚🌳Foto bitte öffnen.
12/02/2026

So wundervolle schöne Tiere...
🌲🦌💚🌳
Foto bitte öffnen.

Bitte unterschreiben ‼️‼️
11/02/2026

Bitte unterschreiben ‼️‼️

Teilen Sie der EU-Kommission mit, dass Sie gegen eine Schwächung der Naturschutzgesetze und eine Senkung der Umweltstandards sind.

‼️‼️
08/02/2026

‼️‼️

Die häufigten „Argumente“ der Jägerschaft - genauer betrachtet.

Kaum wird Jagd kritisch hinterfragt, folgen reflexartig dieselben Rechtfertigungen. Sie werden seit Jahrzehnten wiederholt – nicht, weil sie richtig sind, sondern weil sie selten konsequent überprüft werden.

1. „Wir leben in einer Kulturlandschaft – Jagd ist notwendig“

Richtig ist: Unsere Landschaft ist vom Menschen geprägt. Falsch ist der Schluss, dass Jagd deshalb unverzichtbar sei. Unsere Landschaft ist vom Menschen zerstückelt, ausgeräumt und intensiv genutzt. Die meisten ökologischen Probleme entstehen durch Lebensraumverlust, Zerschneidung von Landschaften, intensive Landwirtschaft und Verkehr. Jagd behebt keine dieser Ursachen – sie überdeckt ihre Folgen mit Abschüssen. Jagd kann lediglich Symptombehandlung sein - Sie beseitigt Tiere,
aber nicht die Ursachen ihres Überbestands oder selten gewordener Tierarten. Jagd verdeckt politische und gesellschaftliche Verantwortung.

Wer Jagd als Notwendigkeit der Kulturlandschaft bezeichnet, verwechselt Schadensbegrenzung mit Naturschutz.

2. „Natürliche Feinde fehlen“
Natürliche Regulation besteht nicht nur aus Beutegreifern. Nahrungsverfügbarkeit, Sozialstrukturen, Reviergrößen und Krankheiten wirken dauerhaft und selektiv. Dass große Prädatoren fehlen, ist kein Naturzustand, sondern Ergebnis gezielter Verfolgung – im Interesse der Jagd. Jagd ersetzt keine großen Beutegreifer, welche alte, kranke und schwache Tiere selektieren und den Genpool stärkt - Jagd schafft lediglich überhöhte Bestände und unterdrückte Populationen.

Ein System erst zu schwächen und dann mit der eigenen Intervention zu rechtfertigen, das ist kein Naturschutz und kein Artenschutz.

3. „Ohne Jagd vermehren sich Tiere unkontrolliert“
Diese Behauptung widerspricht der wissenschaftlichen Datenlage. In jagdfreien Gebieten (z. B. Nationalparks, Wildnisgebiete, große Schutzareale) haben sich Wildtiere nicht automatisch „unkontrolliert“ vermehrt. In mehreren Schutzgebieten zeigen Studien, dass Populationen nach einem anfänglichen Anstieg ein Gleichgewicht erreichen, statt endlos zu wachsen. Und es gibt gesündere Populationen: Alters- und Sozialstrukturen sind stabiler als in stark bejagten Gebieten. Außerdem zeigen zahlreiche Studien zum Thema: Hoher Jagddruck führt bei vielen Arten zu früher Geschlechtsreife und höheren Reproduktionsraten. Jagd kann Populationen eventuell kurzfristig senken – langfristig hält sie sie künstlich hoch. Das ist keine Regulation, sondern ein sich selbst erhaltendes System.

4. „Jagd verhindert Tierleid, etwa durch Verkehrsunfälle oder Hunger“
Auch dieses Argument greift zu kurz. Jagd erzeugt selbst Leid: durch Stress, Verletzungen, Fehlschüsse (woraus tagelange Nachsuchen entstehen) und den Zusammenbruch sozialer Strukturen. Zudem erhöht Jagd durch Fluchtreaktionen und Bewegungsdruck das Risiko von Verkehrsunfällen. Natürliche Mortalität wird nicht verhindert – sie wird ergänzt durch menschengemachte. Hunger und Krankheiten sind Teil natürlicher Prozesse – Jagd ersetzt sie nicht durch „mildere“ Mechanismen, sondern fügt zusätzliches, menschengemachtes Leid hinzu.

5. „Jagd ist aktiver Naturschutz“
Naturschutz bedeutet, Eingriffe zu minimieren und ökologische Prozesse zuzulassen.Ein System, das nur funktioniert, wenn jährlich Millionen Tiere geschossen werden, ist nicht geschützt – es ist dauerhaft gestört.

Die Argumente für Jagd erklären keine ökologischen Zusammenhänge, sie rechtfertigen eine Praxis. Jagd schafft die Probleme, auf die sie sich anschließend als Lösung beruft. Sie dient nicht dem Gleichgewicht der Natur, sondern einem menschlichen Nutzungsinteresse – Tradition, Freizeit, Verwertung.

Das ehrlich zu benennen, ist kein Extremismus.
Es ist längst überfällig.

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