31/05/2026
Nach außen hin habe ich immer funktioniert. Gelächelt. Gearbeitet. Weitergemacht. Immer.
Doch innerlich habe ich einen Kampf gekämpft, den keiner sehen konnte.
Ich habe mich selbst so lange hinten angestellt, nur noch gearbeitet, nur noch für andere funktioniert – bis mein Körper irgendwann leise flüsterte und dann so laut wurde, dass ich einfach nicht mehr konnte. Nicht mehr funktionieren. Nicht mehr weitermachen wie bisher. Es war nicht mehr zu überhören.
Im März 2024 traf mich ein Tiefpunkt, mit dem ich nie gerechnet hatte. Tägliche Panikattacken. Depressionen. Tage, an denen ich das Haus nicht verlassen konnte. Fotografieaufträge absagen musste. Eine Version von mir, die ich nicht kannte – und die mich gleichzeitig so viel gelehrt hat. Ich hätte nie gedacht, dass mich sowas trifft.
Ohne meine Familie, meinen Lieblingsmenschen und meine besten Freunde wäre ich nie da rausgekommen. Dazu wunderbare Ärzte an meiner Seite – und die Therapie, die mir so vieles zurückgegeben hat.
Langsam habe ich gelernt, mich selbst wieder an erste Stelle zu setzen. Für mich zu sorgen. Mich selbst zu lieben. Und dann – als ich wieder ich war – wurden wir mit dem schönsten Wunder beschenkt. 🤍
Auch heute ist die Angst- und Panikstörung noch ein Teil meines Alltags. Aber ich habe gelernt, mit ihr umzugehen. Es gibt bessere und schlechtere Tage – und das ist okay so. Was mir dabei so unglaublich geholfen hat? Offen darüber zu sprechen. Seitdem ich das tue, verstehen die Menschen um mich herum mich besser – und ich fühle mich weniger allein damit.
Ich teile das heute, weil ich an einem Punkt bin, wo es sich richtig anfühlt – diesen Teil von mir mit euch zu teilen. Weil er zu mir gehört. Weil ich hier authentisch und echt sein möchte. Und weil ich möchte, dass du weißt: Du bist nicht allein. 🤍