18/02/2024
MALU
Bereits im vergangenen September, habe ich die kleine Malu und ihre lieben Eltern getroffen.
In der Regel rufen uns Sternenkindfotografen*innen immer die gleichen Kliniken, bzw. deren Hebammen, Ärzte oder Schwestern.
Wie ich schon mal erzählt habe, gibt es immer noch Kliniken, welche dem Wunsch der Eltern nach der Anforderung eines Fotografen*in ablehnen, bzw. diese im Falle, dass ein Sternchen den Sprung in die Welt nicht schafft, gar nicht erst über eine derartige Möglichkeit informiert.
Der Grund - ein solcher Besuch wird als „im Ablauf störend“ empfunden.
Die Eltern der kleinen Malu hatten bereits vor dem Aufenthalt in der Klinik von gehört, und sich zeitig bei der Koordination gemeldet.
Ich habe dann mit dem Vater des kommenden Sternenmädchens Kontakt aufgenommen, und so war ich dann einige Tage in Wartestellung - eine sogenannte Ansprechperson.
An einem sonnigen Samstagmorgen hat mich dann der Anruf des Papas erreicht, dass die kleine Malu nun geboren ist, und ich habe mich aufgemacht die drei zu treffen. Dieses Mal handelte es sich um eine Klinik, die ich vorher - und auch nachher - nie in der „Call-Liste“ gesehen hatte.
Malus Eltern und ich haben dann im Anschluss an die gemeinsame Zeit des Fotografierens, den Kontakt noch gehalten, und beide haben mir im Nachhinein mehrfach versichert, wie wichtig für sie die Bilder von Malu und letztlich auch unser Treffen für sie in der Verarbeitung des Geschehens gewesen sind/ist.
Auch diese Begegnung hat mir einmal mehr gezeigt, wie wertvoll es wäre, wenn alle Kliniken den Eltern zumindest die Möglichkeit von Bildern anbieten würden, und nicht per se unterdrückten oder ablehnten… 😏
Ich bin den Eltern von Malu sehr dankbar, dass ihr der Stiftung und mir die Möglichkeit gebt, Bilder zu zeigen! 🙏🏼