SichtlichMensch

SichtlichMensch Fotografie bedeutet für mich NICHT wie schon so oft und gerne zitiert,den Moment festzuhalten, son

Was tun?Die Tage bekam ich Post vom DHZ Verlag – das Belegexemplar von „Elisabeth Metzger schmiedet ihr Glück“.Was mir w...
30/07/2026

Was tun?

Die Tage bekam ich Post vom DHZ Verlag – das Belegexemplar von „Elisabeth Metzger schmiedet ihr Glück“.

Was mir wieder einmal bewusst geworden ist: Du triffst einen Menschen, der seinen Weg geht. Der durchzieht, und der sich der Gesellschaft stellt. Gleichzeitig gibt es ein Umfeld, das Menschen wie Lisa verspottet , obwohl viele von ihnen selbst niemals den Mut hätten, einen vergleichbaren Schritt zu gehen. Und damit meine ich nicht einmal ausschließlich den sexuellen oder geschlechtlichen Weg, sondern ganz allgemein den Mut, zu sich selbst zu stehen.

Was tun, denke ich dann?

Was tun, wenn man den Leidensweg solcher Menschen mit nach Hause nimmt? Wenn einem erzählt wird, dass ein Pfarrer der katholischen Kirche in einer 750-Seelen-Gemeinde von der Kanzel predigt, solche Menschen seien nicht normal?

Was tun, wenn man diesen Menschen begegnet ist und sie als fein, anständig und gut wahrnimmt – und gleichzeitig erleben muss, dass es für viele selbstverständlich ist, ihnen mit Hass und Hetze zu begegnen?

Ich beobachte das täglich: wie Kräfte wirken, die sich über das Dasein anderer Menschen stellen, als hätten sie das Recht zu entscheiden, wer dazugehören darf und wer nicht.

Was tun?

"Elisabeth Metzger schmiedet ihr Glück"DHZ Deutsche Handwerks ZeitungText: Uli Steudel
26/07/2026

"Elisabeth Metzger schmiedet ihr Glück"
DHZ Deutsche Handwerks Zeitung
Text: Uli Steudel

17/07/2026

Wie rechte Kräfte im “Geheimen” kommunizieren
Ende 2024 sorgte ein Vorfall in Oberschwaben bundesweit für Aufsehen. Auslöser war die Berichterstattung in Sozialen Medien eines selbsternannte Journalisten aus Ravensburg, der unter dem Alias “Zeitzeuge M” auftritt. Er rückte einen antisemitischen Landwirt aus dem Reichsbürgermilieu medial in den Fokus der Szene. Das Ende vom Lied: Spezialeinheiten stürmten den Hof.
Obwohl “Zeitzeuge M” die eskalierende Wirkung seiner von Unwahrheiten geprägten Propaganda bewusst in Kauf nahm, setzte er seine Aktivitäten fort.. Saubere Recherche? Fehlanzeige. Durch sein Vorgehen gerieten auch Unbeteiligte ins Visier der Szene.
Seit meiner Intervention bin ich selbst immer wieder Ziel von Anfeindungen – so auch aktuell im Zusammenhang mit Karsee: "der bekommt noch seinen Krieg..." Die Bedrohung, die von dieser Szene ausgeht, ist real. Die Audiodatei wurde mir zugespielt.

Dorfbündnis Karsee: Der große Aufmarsch, der keiner war.Die Gemeindehalle war proppevoll. Das Interesse der Menschen war...
15/07/2026

Dorfbündnis Karsee: Der große Aufmarsch, der keiner war.

Die Gemeindehalle war proppevoll. Das Interesse der Menschen war riesengroß: Wer keinen Sitzplatz mehr bekam, verfolgte den Abend stehend im Eingangsbereich oder sogar von den Fenstern aus. Ein beeindruckender Vortrag von PD Dr. theol. Matthias Pöhlmann zog die Besucher in seinen Bann.

Im Vorfeld wurde in einschlägigen Telegram-Kanälen, unter anderem bei „Zeitzeugen Oberschwabens“, gegen die Veranstaltung mobilisiert. Die Veranstalter wurden dort sogar als „Faschisten“ bezeichnet. Rund 20 Unentwegte aus dem verschwörungsideologischen und esoterischen Milieu folgten dem Aufruf nach Karsee – vermutlich mit der Hoffnung auf den großen Moment: „Wir sind mehr!“

Doch gleich zu Beginn brachte ein Sprecher des Dorfbündnisses die Halle auf den Punkt:
„Wir sind weder links noch sind wir Faschisten. Wir sind Karseer.“

Was folgte, war tobender Applaus. Deutlicher kann eine Antwort auf billige Etikettierungen kaum ausfallen.

Und dann? Nichts.

Keine Störungen. Keine Zwischenrufe. Kein großes Theater. Offenbar wurde den selbsternannten Widerständlern ziemlich schnell klar, dass ihr feuchter Telegram-Traum vom Massenprotest in Karsee eher zum Alptraum geworden war.

Auch der Betreiber des genannten Telegram-Kanals blieb an diesem Abend bemerkenswert unauffällig. Mit Strohhut ausgestattet ging er eher in der Menge unter, als dass er den groß angekündigten Widerstand anführte.

Karsee hat mit seinen rund 750 Einwohnerinnen und Einwohnern gezeigt, dass Zusammenhalt, Gelassenheit und demokratische Debatten stärker sind als Empörung aus irgendwelchen Chatgruppen.

Kurz gesagt: Der Gegenprotest war angekündigt. Gekommen sind rund 20 Leute. Geblieben ist ein voller Saal, ein starker Vortrag, viel Applaus und die Erkenntnis, dass die schweigende Mehrheit manchmal gar nicht so schweigend ist.

Stabil, Karsee. Genau so.

Auch in der ARD Mediathek abrufbar...
20/06/2026

Auch in der ARD Mediathek abrufbar...

Er hält das Unsichtbare fest: Fotograf Andreas Reiner begegnet Schmerz, Verlust und Leben am Rande der Gesellschaft - bewegend und unverstellt. Mit seiner Kamera reist der Fotograf zu Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben und selten im Licht der Öffentlichkeit stehen. Im Krematorium fotogr...

Nachtschichthttps://www.prisma.de/tv-programm/Schattenkind,57139939?fbclid=IwY2xjawSh7sFleHRuA2FlbQIxMABicmlkETA2NU5oMEF...
19/06/2026

Nachtschicht

https://www.prisma.de/tv-programm/Schattenkind,57139939?fbclid=IwY2xjawSh7sFleHRuA2FlbQIxMABicmlkETA2NU5oMEF5eDJNbmJQUE5wc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHhTr1mZA1Ur9iH_gPDTxeVCg9H6H4g-GEqkL0HJRmShs91tkTVXv0lImCFxn_aem_4Od0DWocoy2n_SF0wM6jww

Ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm. Im Mittelpunkt des filmischen Portraits steht der Fotograf Andreas Reiner. Mit seiner Kamera reist er zu Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben und selten im Licht der Öffentlichkeit stehen. Im Kremator...

JEHOVAS!!!Na, Aufmerksamkeit?Jetzt kommen aber keine flachen Witze. Ganz im Gegenteil.Alle kennen die mobilen Wachtturms...
11/06/2026

JEHOVAS!!!

Na, Aufmerksamkeit?

Jetzt kommen aber keine flachen Witze. Ganz im Gegenteil.

Alle kennen die mobilen Wachtturmstände in der Bahnhofsunterführung oder der Fußgängerzone. Alle wissen, dass da halt Jehovas Zeugen rum stehen und neue Schäfchen suchen. Religionen gegenüber eher nicht sonderlich begeistert zu begegnen ist nicht nur für uns VoFas normal. Aber immerhin machten "die Jehovas" ihr Ding bisher halt ohne Kreuzzüge und großes Blutvergießen, drum konnte man da mal drüber weg sehen. Also kennt man das halt einfach seit Ewigkeiten, hatte welche von den Zeugen früher in der Schule und sich nie großartig damit beschäftigt. Weil sie zwar nie groß positiv oder negativ aufgefallen sind, aber halt auch nie wirklich so dabei waren, dass man sich mit den Menschen dahinter beschäftigt hätte. Hätten wir es vielleicht besser hier oder da mal getan.

Und dann bekommt Andy Reiner den Fotoauftrag, jemanden zu porträtieren, der bei den Zeugen ausgestiegen ist. Aus einer halben Stunde wurden drei und danach ein ernüchternder Film daraus.

Heute lief dieser Film bei uns in der Linse und aus der kleinen Randgruppe wurde eine Sekte. Mit allem, was eine Sekte halt so braucht. Abschottung, blinder Gehorsam, Gewalt, Psychoterror und Suiziden. Wäre der Islam die Basis von Jehovas Zeugen - sie wären in Deutschland längst auf der Terrorliste. Doch es ist halt wieder mal nur ne völlig dämliche Interpretation der Bibel. Und mit der Bibel geht schließlich alles. Nicht nur peinliches Bratwurstgefresse auf Insta oder ein einmal im Jahr mit Pferdescheiße gepflastertes Weingarten, sondern - why not - auch mal folterähnliche Zustände im Namen einer hochoffiziellen Glaubensgemeinschaft.

Nach dem Film gab es den Soundtrack zum Film live von der Künstlerin - sorry Omnitah - Official Fanpage, wir waren echt zu blöd, ein gutes Bild hin zu kriegen, wollten aber halt auch den anderen im Saal nicht im Weg sein - und ne Fragerunde mit Andy.

Schaut euch "Ich war ein Zeuge" an, wo auch immer ihr könnt. Fangt deshalb nicht an, die Fußsoldaten der Sekte in den Fußgängerzonen zu verabscheuen. Vermutlich sind das auch nur Opfer. Aber verschafft euch einen Einblick. Trotz überall NSAfD können wir die andere Scheiße ja auch nicht einfach so wegignorieren.

https://youtu.be/qnfJ9cweY58?si=E6i2F54d-Eij5602

27/04/2026
„Jazz in Biberach“Im Rahmen des .biberach präsentiert der Jazzclub Biberach an der Riß im Rathaus die Fotoausstellung „J...
20/04/2026

„Jazz in Biberach“
Im Rahmen des .biberach präsentiert der Jazzclub Biberach an der Riß im Rathaus die Fotoausstellung „Jazz in Biberach“ des Fotografen Wolfgang "Gottlob" Volz.
Die eindrucksvollen Aufnahmen fangen die besondere Atmosphäre der Jazzszene in Biberach ein. Wolfgang "Gottlob" Volz gelingt es, ohne viel Aufriss, die Energie und Leidenschaft der Musik visuell erlebbar zu machen.
Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich für alle Jazz- und Fotografiebegeisterten gleichermaßen.
Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich und läuft noch bis zum 27.04.2026 und kann während der Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Gott Lob Gottlob, sauber gschaffad!

Adresse

Galmutshöfen 28
Warthausen
88447

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