30/07/2026
Was tun?
Die Tage bekam ich Post vom DHZ Verlag – das Belegexemplar von „Elisabeth Metzger schmiedet ihr Glück“.
Was mir wieder einmal bewusst geworden ist: Du triffst einen Menschen, der seinen Weg geht. Der durchzieht, und der sich der Gesellschaft stellt. Gleichzeitig gibt es ein Umfeld, das Menschen wie Lisa verspottet , obwohl viele von ihnen selbst niemals den Mut hätten, einen vergleichbaren Schritt zu gehen. Und damit meine ich nicht einmal ausschließlich den sexuellen oder geschlechtlichen Weg, sondern ganz allgemein den Mut, zu sich selbst zu stehen.
Was tun, denke ich dann?
Was tun, wenn man den Leidensweg solcher Menschen mit nach Hause nimmt? Wenn einem erzählt wird, dass ein Pfarrer der katholischen Kirche in einer 750-Seelen-Gemeinde von der Kanzel predigt, solche Menschen seien nicht normal?
Was tun, wenn man diesen Menschen begegnet ist und sie als fein, anständig und gut wahrnimmt – und gleichzeitig erleben muss, dass es für viele selbstverständlich ist, ihnen mit Hass und Hetze zu begegnen?
Ich beobachte das täglich: wie Kräfte wirken, die sich über das Dasein anderer Menschen stellen, als hätten sie das Recht zu entscheiden, wer dazugehören darf und wer nicht.
Was tun?