01/05/2025
Die Bundesregierung plant im Rahmen der Einführung digitaler Passfotos ab dem 1. Mai 2025 die Bereitstellung von 8.000 digitalen Fototerminals in Meldeämtern. Diese Terminals werden von der Bundesdruckerei zur Verfügung gestellt und von den Kommunen gemietet. Die Refinanzierung erfolgt über Gebühren, wobei pro aufgenommenem Foto eine Gebühr von 6 Euro erhoben wird.
Die Gesamtkosten für die Anschaffung und Wartung dieser Geräte sind nicht öffentlich bekannt gegeben worden. Einige Kommunen haben jedoch bereits mit der Implementierung begonnen und entsprechende Mittel bereitgestellt.
Es ist zu beachten, dass die Einführung dieser digitalen Fototerminals Auswirkungen auf die Fotobranche hat, insbesondere auf Fotostudios, die bisher Passbilder angeboten haben. Um den Übergang zu erleichtern, wurden auch Lösungen für Fotografen entwickelt, um digitale Passbilder sicher an die Behörden zu übermitteln.
Für weitere Informationen und spezifische Kostenaufstellungen empfiehlt es sich, direkt bei den zuständigen kommunalen Behörden oder der Bundesdruckerei nachzufragen.
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Anzahl der Meldeämter in Deutschland
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Aktuellen Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland etwa 5.200 bis 5.300 Einwohnermeldeämter. Diese Zahl variiert je nach Quelle und Definition, da einige kleinere Gemeinden möglicherweise keine eigenen Meldeämter betreiben, sondern diese Aufgaben zentralisiert erledigen lassen.
Die Einführung digitaler Passfototerminals in deutschen Meldeämtern ist ein bedeutender Schritt zur Modernisierung der Verwaltungsprozesse. Allerdings stellt sich die Frage, ob die geplante Anzahl von 8.000 Geräten ausreicht, um die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger zu decken.
Reicht die Anzahl der Geräte aus?
Die geplante Bereitstellung von 8.000 digitalen Fototerminals könnte auf den ersten Blick ausreichend erscheinen. Allerdings ist zu bedenken, dass nicht jedes Meldeamt zwangsläufig ein solches Terminal benötigt. In größeren Städten mit mehreren Stadtteilen oder Bezirken könnten mehrere Terminals erforderlich sein, um den Andrang zu bewältigen. Zudem könnten in ländlichen Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte weniger Terminals ausreichen.
Ein weiterer Aspekt ist die Nutzungshäufigkeit der Terminals. Wenn beispielsweise ein Terminal pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Passbildern aufnehmen kann, könnte die Nachfrage in Stoßzeiten die Kapazitäten überschreiten.
Fazit
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Obwohl die Anzahl von 8.000 digitalen Fototerminals auf den ersten Blick ausreichend erscheint, ist eine genaue Bedarfsanalyse auf kommunaler Ebene unerlässlich. Es empfiehlt sich, die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Region zu berücksichtigen und gegebenenfalls zusätzliche Geräte bereitzustellen, um Engpässe zu vermeiden.
Die Kosten für digitale Passfotogeräte, wie sie ab dem 1. Mai 2025 in deutschen Behörden verpflichtend sind, variieren je nach Anbieter, Ausstattung und Abrechnungsmodell. Hier ein Überblick über gängige Lösungen für Städte und Gemeinden:
https://www.ego-mv.de/portal/meldungen/digitale-lichtbilder-in-den-behoerden-ab-01-mai-2025-verpflichtend-900001193-10044.html
1. Photobooth Deluxe – 1-Klick-Passbildsystem
Kosten: 60 € pro Monat (inkl. MwSt.) für die gesamte Technik, Support und 10 Passbilder. Jedes weitere Passbild kostet 6 € inkl. MwSt.
Vorteile: Kompakte Bauweise (ca. 40 × 40 cm), keine Mindestvertragslaufzeit, einfache Bedienung.
Abrechnung: Die Gemeinde rechnet die Passbilder mit den Bürgern ab; Photobooth Deluxe stellt die Kosten nachträglich der Gemeinde in Rechnung.
https://www.photobooth-deluxe.de/1-klick-passbild-system-im-rathhaus/
2. Biometric Go – Mobile Lösung von Biometric Solutions
Kosten: Einmalige Einrichtungspauschale von 420 € für bis zu drei Geräte. Pro aufgenommenem Foto fallen 6 € brutto an, mindestens jedoch 150 € monatlich pro Gerät.
Vorteile: Kompaktes Handheld-Gerät (Smartphone mit Ladestation), kein zusätzlicher Platzbedarf, sofort einsatzbereit, BSI-zertifiziert.
Abrechnung: Die Geräte werden kostenfrei zur Verfügung gestellt; die Abrechnung erfolgt über die Transaktionsgebühren.
ego-mv.de
biometrische-passbilder.eu
https://www.biometric-group.de/biometric-go
3. FORAM – Small-Business-System
Kosten: Individuell je nach Ausstattung und Bedarf; genaue Preise auf Anfrage.
Vorteile: Platzsparende Lösung für kleinere Kommunen, Integration in bestehende Meldesoftware (z. B. VOIS, MESO), einfache Bedienung durch Mitarbeitende.
Abrechnung: Flexible Modelle möglich; Beratung und Angebot direkt über den Anbieter.
https://www.biometrische-passbilder.eu/foram/loesungen/automaten.php
4. Bundesdruckerei – Zentrale Lösung
Kosten: Für die Anschaffung und Wartung der Foto-Automaten sind in den ersten fünf Jahren Gesamtkosten von 177 Millionen Euro vorgesehen. Die Instandhaltungskosten nach fünf Jahren belaufen sich auf rund 12 Millionen Euro jährlich.
Vorteile: Zentrale Bereitstellung und Wartung, standardisierte Ausstattung.
Abrechnung: Die Refinanzierung erfolgt über Gebühren; pro Passbild werden voraussichtlich zwischen 4 und 6 € als Aufwandsentschädigung erhoben.
https://www.chip.de/news/Passbilder-wohl-bald-nur-noch-im-Amt-Auf-welche-Kosten-sich-Verbraucher-jetzt-einstellen-muessen_179181664.html
Fazit:
Die Auswahl des geeigneten Passfotogeräts hängt von den spezifischen Anforderungen und dem Budget der jeweiligen Kommune ab. Kleinere Gemeinden profitieren möglicherweise von kompakten und kostengünstigen Lösungen wie dem 1-Klick-Passbildsystem oder Biometric Go, während größere Städte von zentralisierten Systemen der Bundesdruckerei oder maßgeschneiderten Lösungen wie dem FORAM-System profitieren könnten.
https://www.photobooth-deluxe.de/1-klick-passbild-system-im-rathhaus/
Für eine fundierte Entscheidung empfiehlt es sich, die Angebote der verschiedenen Anbieter direkt zu vergleichen und gegebenenfalls Teststellungen oder Beratungstermine in Anspruch zu nehmen.
Fazit:
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Die Auswahl des geeigneten Passfotogeräts hängt von den spezifischen Anforderungen und dem Budget der jeweiligen Kommune ab. Kleinere Gemeinden profitieren möglicherweise von kompakten und kostengünstigen Lösungen wie dem 1-Klick-Passbildsystem oder Biometric Go, während größere Städte von zentralisierten Systemen der Bundesdruckerei oder maßgeschneiderten Lösungen wie dem FORAM-System profitieren könnten.
https://www.photobooth-deluxe.de/1-klick-passbild-system-im-rathhaus/
Für eine fundierte Entscheidung empfiehlt es sich, die Angebote der verschiedenen Anbieter direkt zu vergleichen und gegebenenfalls Teststellungen oder Beratungstermine in Anspruch zu nehmen.
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https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/bilderstrecken/DE/2025/04/digitale-passfotos.html
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In vielen Städten droht ab 1. Mai Chaos: Wo Sie ein digitales Passfoto erhalten
Stand:01.05.2025, 14:49 Uhr
Von: Kai Hartwig
München – Auf alle Bundesbürger kommt ab 1. Mai eine wichtige Änderung zu, die Ausweise betrifft. Das digitale Passfoto wird zur Pflicht. Doch müssen wirklich alle Menschen in Deutschland ab Mai umdenken? Nicht ganz – denn für einige Bürgerämter kommt das Startdatum für die Änderung beim Passfoto offenbar zu früh. In zahlreichen Behörden fehlen die geeigneten Foto-Terminals, um die Neuerung umzusetzen. Somit könnte die Umstellung auf das digitale Passfoto vielerorts chaotisch ablaufen.
https://www.fr.de/verbraucher/in-vielen-staedten-droht-ab-mai-chaos-wo-sie-ein-digitales-passfoto-erhalten-93708474.html