07/06/2026
Nein zu Windrädern Ja zu unserer Landschaft
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Windräder fressen sich in unsere Landschaft wie Narben aus Stahl. Wo früher Schwarzstorch, Schwarzmilan und Rotmilan ihre Kreise zogen, drehen sich heute Rotoren, die Natur wird verdrängt.
Die Gleichberge unsere Wälder und Felder alles wird zur Industriezone erklärt, als wäre Natur nur noch Fläche
Für mich ist klar: Wenn wir anfangen, unsere letzten unberührten Räume zu opfern, verlieren wir mehr als Energie gewinnen kann.
Die Wiesenweihe eine der seltensten Offenlandarten überhaupt.
Das Rebhuhn ohnehin schon auf dem letzten Loch pfeifend, verliert durch Windparks noch mehr ruhige Offenflächen. Wo früher Balz und Bodenbrut stattfanden, stehen heute Zufahrtswege, Betonfundamente und Dauerlärm.
Der Rotmilan Deutschlands Wappenvogel der Windkraftopfer dreht seine Kreise genau in Rotorhöhe. Ein einziger Fehlflug, und der Milan wird zum „erneuerbaren Rohstoff“.
Der Turmfalke, eigentlich ein robuster Alltagsjäger, gerät in Windparks in gefährliche Turbulenzen. Mäuse jagen unter rotierenden Flügeln ist ungefähr so clever wie Grillen auf der Autobahn.
Und der Wanderfalke? Der schnellste Vogel der Welt trifft auf die langsamste Einsicht der Politik. Seine Jagdflüge in großer Höhe überschneiden sich mit den Rotoren und das Ergebnis ist selten gut.
Und dann der Schwarzstorch der scheue Waldgeist, der schon beim Knacken eines Astes beleidigt den Horst verlässt. Für ihn ist ein Windpark ungefähr so angenehm wie ein Rave‑Festival im Schlafzimmer.
Er kollidiert selten, aber er verschwindet, weil er Störungen hasst wie andere Leute Steuerbescheide.