nature & wildlife phototours

nature & wildlife phototours Nature & Wildlife Phototours

Fotoreisen & Workshops für echte Naturbegegnungen. Kleine Gruppen, große Nähe zur Wildnis. Fundiert. Leidenschaftlich. JOIN US!

Natur schützen, Wildtiere verstehen, Momente teilen.

| Respektvoll. Günther Ebner

Organisator und leidenschaftlicher Birder. Naturschutz und der Respekt gegenüber dem Lebewesen sind ihm besonders wichtig. Durch Veröffentlichungen in verschiedenen Medien (Print, TV und Film) hat er auf sich aufmerksam gemacht. Andreas Brachmann

Andreas ist der Kreative im Team. Immer auf d

er Suche nach dem besonderen Bild. Mehrmalige Auszeichnungen in Fotowettbewerben unterstreichen sein Talent.

11/07/2026

🐺 Auf den Spuren der Wölfe in Ostpolen

Komm mit uns in eine der ursprünglichsten Naturlandschaften Europas und erlebe sechs intensive Tage im Revier der Wölfe.

Gemeinsam mit unserem ortskundigen Guide gehen wir auf Pirsch, suchen nach Spuren und beobachten mit etwas Glück Wölfe in ihrer natürlichen Umgebung. Dazu erwarten uns Wisente, Rothirsche und mit ein wenig Glück vielleicht sogar Elche.

Untergebracht sind wir familiär und komfortabel direkt bei unserem Guide – inklusive Frühstück und frisch zubereitetem Abendessen.

📅 07.11.–13.11.2026
📍 Ostpolen
💶 1.790 € pro Person
🏡 Inklusive Übernachtung im Doppelzimmer und Halbpension

Die Teilnehmerzahl ist bewusst klein gehalten für intensive Naturerlebnisse, persönliche Betreuung und echte Wildnis-Momente.

👉 Jetzt Platz sichern:
https://forms.gle/pxrSH3mJppQxoyvj9


Im Schutz des Morgens Bei Kranichen (Common Crane, Grus grus) beginnt das Lernen unmittelbar nach dem Schlupf. Die Küken...
30/06/2026

Im Schutz des Morgens

Bei Kranichen (Common Crane, Grus grus) beginnt das Lernen unmittelbar nach dem Schlupf. Die Küken verlassen das Nest bereits wenige Stunden später und folgen ihren Eltern von diesem Zeitpunkt an über viele Monate hinweg. Beide Altvögel beteiligen sich an der Aufzucht, verteidigen ihren Nachwuchs und führen ihn zu geeigneten Nahrungsplätzen. Häufig bleiben die Familien bis zum ersten gemeinsamen Zug im Herbst zusammen. In dieser Zeit lernen die Jungvögel nicht nur ihre Umwelt kennen, sondern auch die Zugrouten und Rastplätze, die sie später selbst über tausende Kilometer hinweg nutzen werden.

Dieses Bild entstand während unseres Urban Wildlife Berlin Workshops an einem Morgen, an dem der Nebel die Landschaft nahezu vollständig verschluckt hatte. Zunächst war nur die Silhouette eines einzelnen Kranichs zu erkennen. Erst nach und nach zeichnete sich daneben eine zweite, deutlich kleinere Silhouette ab. Obwohl beide Vögel kaum mehr als Schatten im Dunst waren, hat mich dieser Augenblick unerwartet tief berührt. Nicht wegen des Bildes selbst, sondern wegen des Gefühls, etwas zu sehen, das den meisten Menschen verborgen bleibt: einen jungen Kranich auf seinen ersten Wegen, dicht an der Seite seiner Eltern. Ein stiller, intimer Moment, den man nicht erzwingen kann und den man wohl auch deshalb nie ganz vergisst.



Für dieses Bild war mir nicht die Detailzeichnung wichtig, sondern die Stimmung. Die offene Blende, die niedrige ISO und die Brennweite von 300 mm halfen dabei, die Szene auf das Wesentliche zu reduzieren: zwei Silhouetten im Nebel.

Aus Spaß wird Ernst Zwei junge Füchse auf einer Berliner Wiese im Abendlicht. Die weit geöffneten Mäuler und die erhoben...
18/06/2026

Aus Spaß wird Ernst

Zwei junge Füchse auf einer Berliner Wiese im Abendlicht. Die weit geöffneten Mäuler und die erhobene Pfote wirken zunächst wie ein ernster Konflikt. Tatsächlich gehören solche spielerischen Kämpfe zum Alltag vieler Jungfüchse. Dabei trainieren sie Bewegungsabläufe für die Jagd, testen Grenzen aus und festigen soziale Beziehungen.
Der Rotfuchs (Red fox, Vulpes vulpes) hat sich an das Leben in der Stadt erstaunlich gut angepasst. Berlin beherbergt eine der größten Stadtfuchspopulationen Europas. Parks, Brachen, Friedhöfe und Grünzüge bieten Nahrung und Rückzugsräume, sodass Füchse selbst mitten in einer Millionenstadt erfolgreich leben können.
Dieses Bild entstand auf unserem Urban Wildlife Berlin Workshop. Solche Szenen dauern oft nur wenige Sekunden. Als die beiden Tiere im Gegenlicht miteinander spielten, war sofort klar, dass dieser Moment etwas Besonderes werden könnte.

📷 Sony ILCE-1�🔭 DT 300mm F2.8 SAM�⚙️ 300 mm · f/2.8 · 1/1000 s · ISO 100 · EV -2

Hassliebe Kaum ein Wildtier spaltet die Meinungen so sehr wie der Waschbär (Raccoon, Procyon lotor). Für die einen ist e...
11/06/2026

Hassliebe

Kaum ein Wildtier spaltet die Meinungen so sehr wie der Waschbär (Raccoon, Procyon lotor). Für die einen ist er ein intelligenter, anpassungsfähiger Sympathieträger mit seiner markanten Gesichtsmaske und den erstaunlich geschickten Vorderpfoten. Für die anderen ist er ein invasiver Eindringling, der heimische Arten unter Druck setzen kann und in Städten regelmäßig für Konflikte sorgt.

Beides ist nicht völlig falsch. Der Waschbär stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde im 20. Jahrhundert in Europa ausgesetzt beziehungsweise entkam aus Pelzfarmen. Heute besiedelt er große Teile Deutschlands. Als Allesfresser nutzt er Nester von Vö**ln, Amphibien, Insekten, Früchte und vieles mehr. Gerade diese Anpassungsfähigkeit hat ihn so erfolgreich gemacht. Gleichzeitig wird kontrovers diskutiert, welchen Einfluss er tatsächlich auf heimische Tierarten hat. Die Auswirkungen unterscheiden sich oft stark von Region zu Region und sind wissenschaftlich komplexer, als viele Schlagzeilen vermuten lassen.

Vielleicht erklärt genau das unsere Ambivalenz. Wir bewundern Tiere, die intelligent, neugierig und erfinderisch sind. Dieselben Eigenschaften werden kritisch gesehen, sobald sie einem Tier helfen, in einer vom Menschen geprägten Landschaft erfolgreicher zu sein als erwartet. Und sind wir mal ehrlich, wenn er nicht so flauschig und süß wäre, hätten viele eine andere Meinung über ihn. Was sich bei unseren geliebten Haustieren ganz ähnlich verhält, welche nicht minder Schaden anrichten können.

Als ich beim Urban Wildlife Berlin Workshop unter diesem Baum stand und nach oben blickte, wirkte der Waschbär für einen Moment fast wie ein Waldbewohner aus einer anderen Welt. Irgendwie immer noch befremdlich. Gleichzeitig erinnerte mich seine Geschichte daran, wie stark menschliche Entscheidungen die Tierwelt bis heute prägen.

05/06/2026

Wildes Herzklopfen in Slowenien

Leises Rascheln im Wald. Ein Knacken im Unterholz. Dann tritt ein Bär aus dem Schatten – und genau in diesem Moment weißt du, warum du hier bist.

Auf unserer Bärenreise nach Slowenien fotografierst du Braunbären respektvoll und sicher aus professionellen Hides. Drei volle Tage bist du ganz im Element der Tiere – mit mindestens zwei Ansitzen täglich: gezielt auf die Bären und einmal am Drinking Pool mit magischen Spiegelungen.

Dein Basecamp ist die gemütliche Pension unseres Guides – mit vier Übernachtungen im Einzelzimmer, eigenem Bad/WC und Halbpension. Ankommen, auspacken, wohlfühlen – und dann rein ins Abenteuer.

Slowenien | Bärenreise
17.06.–21.06.2026
WS 10-26
1.590 € inkl. Übernachtung im EZ & Halbpension

Starke Bilder. Starke Gefühle. Echte Naturmomente.

Komm mit uns auf dein Bärenabenteuer.

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