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KI oder nicht KI – das ist hier die Frage.Als ich vor vielen Jahren im Fotostudio gearbeitet habe, war Photoshop noch et...
09/06/2026

KI oder nicht KI – das ist hier die Frage.

Als ich vor vielen Jahren im Fotostudio gearbeitet habe, war Photoshop noch etwas Besonderes.

Es gab kein Adobe-Abo.
Photoshop und Lightroom waren teuer und längst nicht für jede:n zugänglich.

Wer retuschieren konnte, hatte plötzlich Möglichkeiten, die vorher undenkbar waren.

Augenringe verschwanden.
Hautrötungen auch.
Gesichter wurden schmaler.
Bilder bekamen mit Filtern einen neuen Look.

Und ehrlich gesagt:
Wir fühlten uns damals wie kleine Götter. 😅

Vor einiger Zeit habe ich diese Bilder gemeinsam mit einer Kollegin angesehen.

Unsere Reaktion?

„Welcher Teufel hat uns damals geritten?“

Manches wirkte erschreckend künstlich.

Wenn ich heute viele KI-generierte Profilbilder sehe, muss ich oft daran denken.

Perfekte Haut.
Perfekte Haare.
Perfektes Licht.
Perfekte Menschen.

Und vielleicht schauen wir in ein paar Jahren auf manche dieser Bilder zurück und denken:

„Oh je … das fand ich wirklich mal gut?“

Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, die perfekte Version von sich zu erschaffen.

Sondern die eigene zu mögen. 💛

Wie siehst du das?

08/06/2026
„Ich bin nicht fotogen.“Diesen Satz höre ich in fast jedem Shooting.Und ganz ehrlich?Ich glaube, die wenigsten Menschen ...
02/06/2026

„Ich bin nicht fotogen.“

Diesen Satz höre ich in fast jedem Shooting.

Und ganz ehrlich?

Ich glaube, die wenigsten Menschen meinen damit wirklich ihr Aussehen.

Oft steckt etwas anderes dahinter:

👉 Die Angst, bewertet zu werden.

👉 Die Angst, nicht zu wissen, wohin mit sich.

👉 Die Angst, wie andere einen sehen.

Sobald eine Kamera auf uns gerichtet wird, werden wir sichtbar.

Und sichtbar zu sein, macht verletzlich.

Deshalb entstehen gute Bilder für mich nicht durch perfekte Posen oder ein „fotogenes Gesicht“.

Sondern durch Vertrauen.

Durch die Erfahrung, dass man nichts darstellen muss.

Dass man einfach sein darf.

Vielleicht ist das der Teil meiner Arbeit, der mir am wichtigsten ist:

Nicht schöne Bilder zu machen.

Sondern einen Raum zu schaffen, in dem sich der Mensch vor mir zeigen darf. ✨💫

„Ich erkenne mich auf Fotos nicht wieder.“Vielleicht hast du das auch schon einmal gedacht.Und tatsächlich gibt es dafür...
26/05/2026

„Ich erkenne mich auf Fotos nicht wieder.“

Vielleicht hast du das auch schon einmal gedacht.

Und tatsächlich gibt es dafür einen einfachen Grund:

👉 Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung
sind oft nicht dasselbe.

Wir kennen unser Gesicht fast nur spiegelverkehrt –
also so, wie wir uns selbst gewohnt sind.

Fotos zeigen uns dagegen so,
wie andere Menschen uns sehen.

Und genau deshalb wirken Bilder manchmal erstmal fremd.

Nicht, weil wir schlecht aussehen 🤍
Sondern weil unser Gehirn etwas sieht,
das nicht unserem gewohnten Selbstbild entspricht.

Psychologisch nennt man das übrigens
den sogenannten Mere-Exposure-Effekt.

👉 Unser Gehirn empfindet Dinge oft als angenehmer,
wenn sie uns vertraut sind.

Und weil wir uns fast immer spiegelverkehrt sehen,
fühlt sich genau dieses Bild für uns „richtiger“ an. 😉

22/05/2026

Die meisten Menschen schieben Businessfotos viel zu lange vor sich her.

Nicht weil sie keine brauchen — sondern weil sich viele Shootings unnötig groß anfühlen.

Deshalb habe ich die Brand Mini Shootings entwickelt:
ein klares, entspanntes Format für professionelle Bilder ohne stundenlanges Shooting.

30 Minuten.
Authentische Portraits.
Bilder, die auf LinkedIn, Websites oder Speakerprofilen professionell wirken, ohne inszeniert auszusehen.

Mir ist wichtig, dass man sich auf den Fotos wiedererkennt — nicht „fotografiert“, sondern präsent.

Wenn du gerade über neue Businessfotos nachdenkst, findest du den Link zur Buchung eines kostenlosen Kennenlerngesprächs in meiner Bio 🤍

22/05/2026
„Können wir die RAWs haben?Mein Mann bearbeitet die Bilder selbst.“😅Diesen Satz hören viele Fotograf:innen regelmäßig.De...
12/05/2026

„Können wir die RAWs haben?
Mein Mann bearbeitet die Bilder selbst.“

😅

Diesen Satz hören viele Fotograf:innen regelmäßig.

Denn von außen wirkt es oft so,
als wäre die Bearbeitung nur ein kleiner Extraschritt.

Dabei entsteht das fertige Bild häufig erst in der Nachbearbeitung.

👉 Farben
👉 Licht
👉 Kontrast
👉 Bildwirkung

sind Teil der fotografischen Handschrift.

Und genau deshalb geben viele Fotograf:innen
keine unbearbeiteten Bilder oder RAW-Dateien heraus.

Nicht, weil sie etwas „zurückhalten“ möchten –
sondern weil die Bearbeitung Teil ihrer Arbeit ist 🤍

Fotografie hat für mich wenig mit „perfekt aussehen“ zu tun.Und sehr viel mit Wahrheit.Vielleicht berühren uns echte Bil...
10/05/2026

Fotografie hat für mich wenig mit „perfekt aussehen“ zu tun.

Und sehr viel mit Wahrheit.

Vielleicht berühren uns echte Bilder deshalb so sehr:
Weil wir spüren, wenn jemand wirklich da ist.

Es geht um Präsenz.

Nicht geschniegelt.
Nicht kontrolliert.
Nicht versteckt hinter einer perfekten Version von sich selbst.

Gerade in Zeiten von KI-generierten Bildern frage ich mich oft:

Verlernen wir langsam, uns wirklich zu zeigen?

Denn zwischen einem perfekten Bild und einem echten Bild liegt oft etwas Entscheidendes:

Gefühl.
Imperfektion.
Menschlichkeit.

Vielleicht liegt genau darin etwas, das sich nicht generieren lässt.

Du hast ein Bildund willst „nur kurz“ einen Filter drüberlegen.Oder den Ausschnitt ändern.Oder die Farben anpassen.Und d...
06/05/2026

Du hast ein Bild
und willst „nur kurz“ einen Filter drüberlegen.

Oder den Ausschnitt ändern.
Oder die Farben anpassen.

Und denkst:
„Ist doch mein Bild.“

Aber genau hier wird es spannend.

Denn auch Veränderungen sind eine Form der Nutzung
und nicht immer erlaubt.

👉 Bilder sind nicht nur Dateien
👉 sie sind Werke

Und genau deshalb macht es einen Unterschied,
wie sie verändert werden. 👉 Wird ein Bild verändert
👉 und mit dem Namen der Fotografin veröffentlicht
steht sie für ein Ergebnis, das nicht mehr ihrer Arbeit entspricht.

📌 §14 UrhG schützt genau das (Veränderungen dürfen die ursprüngliche Wirkung
nicht verfälschen oder entstellen).



Das kann dich richtig teuer zu stehen kommen.Du hast Bilder machen lassenund gibst sie weiter –an eine Agentur, für ein ...
27/04/2026

Das kann dich richtig teuer zu stehen kommen.

Du hast Bilder machen lassen
und gibst sie weiter –
an eine Agentur, für ein Magazin oder ein Projekt.

Und denkst:
„Ich habe sie ja bezahlt.“

Aber so einfach ist es nicht.

Denn die Nutzungsrechte gelten in der Regel nur für dich – nicht automatisch für Dritte.

Und genau hier passieren oft Missverständnisse.

👉 Jede Nutzung muss klar vereinbart werden.

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80339

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