09/09/2026
Das Problem am KI-Porträt ist nicht das Bild. Die sind mittlerweile richtig gut. Sechs Finger und toter Blick, das war mal.
Heute transportieren die auch Emotionen, und den Unterschied siehst du nicht mehr zuverlässig.
Du verkaufst dich aber selbst. Deine Kundinnen buchen dich und nicht dein Angebot.
Und wenn du dich nicht mal auf einem Foto zeigen magst, sagt das was, egal wie gut das Bild geworden ist.
Ein KI-Porträt ist ehrlich gesagt die eleganteste Art, sich weiter nicht zu zeigen.
Es fühlt sich an wie eine Lösung. Es ist aber nur die Ausrede in schön.
Und während du überlegst, wie du drumrum kommst, geht dir das hier durch die Lappen. Bei einem Shooting sortierst du nebenbei,
wie du eigentlich rüberkommen willst und was dein Ding ist. Das machen sonst Positionierungs-Workshops. Es macht außerdem ziemlich viel Spaß, und danach geht man raus und findet sich selbst gerade ganz gut. Das kriegst du aus keinem Prompt.
Ich versteh den Impuls, das ist ja auch bequemer.
Aber du kannst nicht Vertrauen verkaufen und dich gleichzeitig rausnehmen.
Coverfoto