28/05/2025
Ein Gesicht. Zehn Zeitalter.
Und doch immer derselbe Blick: ruhig, wach, verwundet und wahr.
Corpus Temporis ist kein Kunstprojekt im klassischen Sinn.
Es ist eine Reise. Eine stille Hommage an die Würde, die in Gesichtern wohnt, die wir oft übersehen.
Dieses Porträt begann mit einem Mann, den ich auf der Straße traf, einem Obdachlosen.
Ein Mensch ohne Zuhause, ohne Bühne aber mit einer Ausstrahlung, die nicht zu übersehen war.
Von 1600 bis 2025.
Er bleibt derselbe.
Ein Reisender.
Ein Zeitzeuge.
Ein Unsterblicher.
Corpus Temporis X – Specter Novae Aetatis