03/03/2019
Der letzte Block der Fotos von der EpicCon. Jetzt Portraitbilder und besondere Aufnahmen. Wie ich beim letzten Block schon sagte, habe ich einige Fotos gemacht, bei denen ich das Gefühl habe, der Qualität der Kostüme nicht gerecht zu werden.
In dem Zusammenhang möchte ich über mein Fotosetup reden und die Vor- und Nachteile erklären.
Ich tippe diesen Riesentext übrigens gerade zum zweiten Mal, weil er beim posten gerade einfach verschwunden ist. facebook. Ich spare mir unflätige Bezeichnungen der Funktionalität dieser Webseite.
Es gibt auf den Cons ja verschiedene Arten von Fotografen. Am einen Ende der Skala die privaten Knipser und am anderen Ende die professionellen Fotografen mit festem Stand, die perfektes Licht haben und nur geniale Fotos produzieren. die eosAndys dieser Welt.
Dazwischen gibt es aber auch die große Gruppe der ambitionierten Amateure, mit anständigen Kameras, die versuchen trotz schlimmem Hintergrund, unkontrollierbaren Lichtverhältnissen und in den Weg latschenden Menschen anständige Bilder zu machen. Das ist meine Gruppe. Einige versuchen ihre Lage zu verbessern, indem sie beispielsweise Softbox-Lichter mit sich herumtragen etc. Ich habe immer versucht gute Hintergründe zu finden, aber ich wollte dieses mal etwas ausprobieren.
Ich habe ein großes Ringlicht mit Akkus an meiner Kamera angebracht, was ein Interessantes Licht in ~1m Entfernung macht. Bei korrekter Nutzung führt es dazu, dass der Hintergrund dunkel wird und unterstützt durch die Tiefenschärfe/Bokeh die fotografierte Person sehr klar herausgestellt wird.
Ich habe ein paar mal noch nicht ganz verstanden, wie ich damit umgehen muss, und habe darum einige schöne Cosplays verdummbeutelt. Aber die Bilder, bei denen ich die Anfängerfehler nicht gemacht habe sind echt gut geworden - für Con Fotos.
Ich denke ich werde dieses Setup wieder verwenden. Ich schränke mich zwar in der stilistischen Breite ein, Gruppenbilder sind trotzdem wieder abhängig von externem Licht und Hintergrund etc.... aber die Bilder, die klappen bekommen eine ungewöhnliche Anmutung, die mir für diese Bilder zwischen Tür und Angel gut gefällt.
Der größte Block - Portraits und überraschend gut Gelungenes.