"Elende Sterbliche, reißt die Augen auf!" (Leonardo da Vinci).
Ähnlich auch das Credo von Elmar Hauck: „...das Abenteuer des Sehens, des Findens und Erfindens - das ist es, was mich antreibt. Mein drittes Auge (Kamera) leitet mich an, zum Entdecker, ja zum Seher zu werden - und zwar in allen Facetten des Wortes“. Als engagierter Naturfreund stellte Hauck eines Tages fest: Da ist ja richtig Kunst
in der Natur! Bald darauf wurden Leinwände und Farben verschenkt, eine größere Kamera angeschafft. Dabei rückt er insbesondere unspektakuläre, unscheinbare Dinge in den Focus. Da er sich dabei thematisch nicht einschränken möchte, arbeitet er gerne in Zyklen unterschiedlichster Ausrichtung bis hin zu abstrakten Foto-Experimenten.
„Neben der Freude am Entdecken der alltäglichen Wunder in der Natur bin ich vor allem an kreativen Innovationen interessiert, d.h. neue Sichtweisen zu entwickeln. Dabei ist mir wichtig, vom Abbild zum Bild zu kommen. Der Prozess des fotografischen Abbildens muss demnach übergeführt werden in einen Akt des Bildens. Dies gilt insbesondere für die zeitgemäße Erweiterung des Kunstbegriffs, denn der Mensch ist in erster Linie ein geistiges Wesen. Deshalb ist Kunst mit „künden“ verwandt. Joseph Beuys formulierte es so: „Die Kreativität des Menschen ist das wahre Kapital“. Vita:
1950 im badischen Frankenland geboren. Nach Abschluss der Schriftsetzerlehre Aufnahme zur Hochschule für Gestaltung in Würzburg. Tätigkeit als Mediengestalter, Grafiker, Typograf. Als freischaffender Künstler unter dem Pseudonym „matani“ aktiv. Bis 2011 künstlerischer Leiter und geschäftsführender Gesellschafter eines Verlags-Unternehmens (Aquarell-Verlag). Als Fotograf Autodidakt. Veröffentlichungen u.a. in zahlreichen Bildkalendern. Eng befreundet gewesen mit Paul Bedra, dem ehemaligen Kandinsky-Schüler und Joseph Beuys-Kollegen, sowie mit Karlheinz Böhm (Menschen für Menschen). Verheiratet, 4 Kinder, lebt heute freischaffend im Taubertal - stets auf der Suche nach neuen Ent-deckungen und Ein-sichten.