Wirth Foto

Wirth Foto Fotograf aus Kassel

Manche Schmetterlinge begnügen sich mit schlichten Namen. Und dann gibt es den Kaisermantel – mit rund sechs Zentimetern...
10/08/2026

Manche Schmetterlinge begnügen sich mit schlichten Namen. Und dann gibt es den Kaisermantel – mit rund sechs Zentimetern Spannweite ist er der unangefochtene Großkreutzer unter den heimischen Perlmuttfaltern. Wer so imposant unterwegs ist, fliegt natürlich nicht einfach nur herum, sondern präsentiert sich.

Seinen Namen trägt er nicht zufällig. Die schimmernden Silberstreifen auf den grünlichen Flügelunterseiten erinnern tatsächlich eher an edle Gewänder als an Insektenflügel.

Die Männchen lassen sich besonders leicht identifizieren: Wer genau hinsieht, erkennt die vier dunklen Längsstreifen auf den orangen Vorderflügeln. Das ist die schmetterlingseigene Duftdrüsen-Ausstattung für die Brautwerbung.

Ob die Pose auf der Blüte nun königliche Gelassenheit war oder einfach dem süßen Nektar geschuldet – fotogen ist der Kerl in jedem Winkel.



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Ich wusste ja, dass Blicke töten können – aber dass mich mal jemand aus einigen Tausend Einzelaugen gleichzeitig so inte...
26/07/2026

Ich wusste ja, dass Blicke töten können – aber dass mich mal jemand aus einigen Tausend Einzelaugen gleichzeitig so intensiv anstarrt, war mir neu. Lernt mein heutiges Fotomodell kennen: Die Fliege, die den Augenkontakt definitiv nicht als Erste abbricht.

Die Goldfliege aus der Familie der Schmeißfliegen erkennt man sehr gut am charakteristischen, grün-goldenen Schimmer auf Thorax und Hinterleib. Der deutliche Abstand zwischen den beiden roten Augen verrät, dass es sich hier um ein Weibchen handelt. Bei Männchen stoßen die Augen fast direkt aneinander. Einen nahezu 360 Grad Rundumblick erreicht die Goldfliege. Zusätzlich nimmt sie etwa 200 Einzelbilder pro Sekunde wahr, allerdings bei relativ niedrigem Detailgrad.



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Was, schon wieder ein Milan? Über diese Greifvögel hatte ich doch schon vor ein paar Tagen berichtet. Zugegeben, das ist...
19/07/2026

Was, schon wieder ein Milan? Über diese Greifvögel hatte ich doch schon vor ein paar Tagen berichtet. Zugegeben, das ist wahr. Doch heute bei – gelinde gesagt – schlechten Lichtverhältnissen ist mir vollkommen unerwartet der bei uns etwas seltenere schwarze Milan begegnet. So sprang die Kamera fast wie von selbst aus dem Rucksack. Blende, Verschlusszeit und ein der starken Bewölkung geschuldeter hoher ISO-Wert waren schnell eingestellt und los ging es mit dem Shooting der dunklen Schönheit. Das dabei entstandene und definitiv ganz und gar nicht perfekte Foto möchte ich euch nicht vorenthalten, ist es dennoch eine eindrucksvolle Momentaufnahme dieses Greifvogels.

Mit einer Spannweite von 120 bis 150 Zentimetern und einheitlich dunkelbraunem Farbton ist der Schwarzmilan der etwas unauffälligere der hiesigen Milane. Sein Schwanz ist zudem etwas kürzer und flacher als der des Rotmilans. Der Schwarzmilan hält sich häufig in Waldgebieten mit Seen oder Flüssen auf. Für die Jagd bevorzugt er offenen Landschaften. Da er zu den Zugvögeln gehört, verbringt die Wintermonate in Afrika.



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Als Wanderfalter sind Taubenschwänzchen in nahezu ganz Europa verbreitet. Die Tiere kommen aus dem Mittelmeerraum über d...
18/07/2026

Als Wanderfalter sind Taubenschwänzchen in nahezu ganz Europa verbreitet. Die Tiere kommen aus dem Mittelmeerraum über die Alpen zu uns, einige überwintern sogar in Mitteleuropa. Auf der Reise legen die Schmetterlinge bis zu 3000 Kilometer zurück.

Eigentlich gehört das Taubenschwänzchen zu einer Gruppe nachtaktiver Schmetterlinge, es fliegt aber ganz im Gegensatz dazu hauptsächlich tagsüber.

Alleinstellungsmerkmal ist der auffällige Schwirrflug, der an das wendige Flugverhalten eines Kolibris erinnert. Den hohen Energiebedarf dafür deckt das Taubenschwänzchen mit Vorliebe am Nektar von langen, schmalen Blütenkelchen, bei denen es mit seinem langen Saugrüssels gegenüber vielen anderen Insekten im Vorteil ist. Dabei ist es aber wenig wählerisch und fliegt eine Vielzahl von unterschiedlichen Blüten an.

Seinen Namen hat das Taubenschwänzchen übrigens aufgrund der Tatsache, dass die Haarbüschel am Hinterleibsende Ähnlichkeit mit den Schwanzfedern von Tauben aufweisen. Sie dienen beim extremen Schwebeflug tatsächlich als Steuerruder, um im Wind stabil vor der Blüte zu stehen.



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Das Tagpfauenauge gehört wohl zu den bekanntesten Tagfaltern auf Wiesen, Gärten, Parks und Wäldern. Das markanteste Merk...
17/07/2026

Das Tagpfauenauge gehört wohl zu den bekanntesten Tagfaltern auf Wiesen, Gärten, Parks und Wäldern. Das markanteste Merkmal sind die schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken auf der Oberseite der Flügel. Fressfeinde wie Vögel werden von diesen „Augen“ abgeschreckt. Die Flügelunterseite erinnert an ein vertrocknetes Blatt – wenn der Falter die Flügel zusammenschlägt, wird er für Feinde im Gebüsch nahezu unsichtbar. Da Tagpfauenaugen bis zu 11 Monate alt werden, überwintern erwachsene Falter an geschützen Orten wie Baumhöhlen, Kellern, Dachböden oder Schuppen.

Im Vergleich zu vielen hochspezialisierten Insektenarten ist das Tagpfauenauge aktuell nicht gefährdet. Da die Raupen aber auf Brennesseln als Nahrungsquelle angewiesen sind, hilft jeder „wilde Fleck“ im Garten, an dem Brennnesseln einfach mal stehen gelassen werden, den Bestand dieser wunderschönen Falter nachhaltig zu sichern.



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Rotmilane und Turmfalken teilen sich über den Feldern Fuldatals häufig das Jagdrevier. Ab und zu kommt es dadurch zu kle...
17/07/2026

Rotmilane und Turmfalken teilen sich über den Feldern Fuldatals häufig das Jagdrevier. Ab und zu kommt es dadurch zu kleinen Auseinandersetzungen zwischen den Greifvögeln, denn beide Tiere sind auf Kleinsäuger wie Mäuse spezialisiert. Mit einer Spannweite von durchschnittlich 160cm und einer Körperlänge von bis zu 73cm ist der Rotmilan mehr als doppelt so groß wie der Turmfalke und mit einem Gewicht von bis zu 1,4 kg viermal so schwer. Die Begegnung wirkt daher wie der Kampf zwischen David und Goliath. Heute blieb es bei Augenkontakt und Drohgebärden.



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Zur Zeit kreisen über dem Fuldatal ganztägig Schwarz- und Rotmilane. Diese majestätischen Greifvögel versuchen auf den f...
16/07/2026

Zur Zeit kreisen über dem Fuldatal ganztägig Schwarz- und Rotmilane. Diese majestätischen Greifvögel versuchen auf den frisch gemähten Feldern die eine oder andere Maus zu erwischen. Der Nachwuchs muss versorgt werden. Dazu kommt, dass jetzt im Juli junge Milane flügge werden und erste Flugversuche unternehmen.

Mit einer Spannweite von 120 bis 150 Zentimetern und einheitlich dunkelbraunem Farbton ist der Schwarzmilan der etwas unauffälligere der hiesigen Milane. Sein Schwanz ist zudem etwas kürzer und flacher. Der Rotmilan erreicht eine Spannweite von 150 bis 195 Zentimetern und mit leuchtendem Rostfarbton ist er auffälliger gekleidet. Markantestes Merkmal ist sein gegabelter Schwanz, an dem man ihn schon von weitem erkennt.

Wer schon mal versucht hat, kreisende Greifvögel am Himmel zu fotografieren, kennt das Problem: Sie sind fast immer zu weit weg, das Licht kommt aus der falschen Richtung (Gegenlicht!) und am Ende hilft nur ein extrem starker Zuschnitt (Crop).

Aus der Hand mit 500mm Brennweite fliegende Milane zu verfolgen, ist ein echter Sport. Um die schnellen Bewegungen scharf einzufangen, braucht es extrem kurze Belichtungszeiten. Das treibt die ISO in die Höhe und sorgt beim starken Croppen für sichtbares Bildrauschen und Detailverlust. Als Fotograf ärgert man sich im Archiv schnell über die fehlende „Knackschärfe“ – aber als Naturbegeisterter freut man sich über den seltenen direkten Vergleich dieser fantastischen Tiere.



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Der Distelfalter ist ein Wanderfalter. Er zieht im Frühjahr aus südlichen Regionen nach Mitteleuropa, worauf die nächste...
14/07/2026

Der Distelfalter ist ein Wanderfalter. Er zieht im Frühjahr aus südlichen Regionen nach Mitteleuropa, worauf die nächste Generation im Herbst wieder den Weg in den Süden auf sich nimmt. Diese enorm weiten Strecken können die Schmetterlinge zurücklegen, indem sie sich vom Wind tragen lassen. Der Distelfalter erreicht eine Flügelspannweite von 45 bis 60 Millimeter. Man findet ihn oft an Distelblüten sowie den Blüten von Schmetterlingsflieder und Rotklee.



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Das Große Ochsenauge findet man zur Zeit häufig auf Wiesen oder an Waldrändern, wo es sich von Süßgräsern oder Kornblüte...
13/07/2026

Das Große Ochsenauge findet man zur Zeit häufig auf Wiesen oder an Waldrändern, wo es sich von Süßgräsern oder Kornblüten ernährt. Es erreicht eine Flügelspannweite von 40 bis 48mm. Markantes Merkmal dieses orangebraunen Schmetterlings sind die weißgekernten schwarzen Augenflecken auf ober- und Unterseite der Flügel.

Nachdem viele Schmetterlingsarten mittlerweile vom Aussterben bedroht werden, halten sich die Bestände des Großen Ochsenauges noch relativ stabil.



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Die Jungstörche aus Sandershausen unternehmen mittlerweile kurze Flüge. Gemeinsam mit den Altvögeln fliegen sie die umli...
10/07/2026

Die Jungstörche aus Sandershausen unternehmen mittlerweile kurze Flüge. Gemeinsam mit den Altvögeln fliegen sie die umliegenden Felder an, suchen nach Nahrung und gewöhnen sich gleichzeitig an die Thermik. Lange wird es nicht mehr dauernd bis sich ihre Wege trennen. Jungstörche schließen sich mit anderen Jungvögeln zusammen und ziehen vor ihren Eltern in den Süden.

In ihrer Erscheinung sind sie mittlerweile kaum noch von den Altvögeln zu unterscheiden. In Größe und Flügelspannweite nahezu identisch, kann man sie hauptsächlich an den grauen Schnäbeln erkennen, an denen bis jetzt nur stellenweise das typische Orangerot zu sehen ist.



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