21/08/2026
Mein Herz schlägt nach wie vor für den Fotojournalismus. Dieses Unterwegssein, das Warten auf den richtigen Moment, die Begegnungen mit Menschen und das Gefühl, mit einem Bild etwas festzuhalten, was eine Geschichte erzählt.
Vielleicht schätzt man etwas noch mehr, wenn es langsam verschwindet. Der klassische Fotojournalismus ist seltener geworden, die Zeit dafür knapper und der Platz für Geschichten in Bildern kleiner. Umso größer ist meine Dankbarkeit für all die Jahre, in denen ich diesen Beruf machen durfte.
Ich vermisse ihn. Nicht nur das Fotografieren selbst, sondern alles, was dazugehört: unterwegs zu sein, nah dran zu sein, aufmerksam zu bleiben und nie genau zu wissen, was der nächste Auftrag mit sich bringt.