Jasmin Piehler Fotografie

Jasmin Piehler Fotografie Du wünschst dir Bilder, die nicht einfach nur euch zeigen? Bilder voller Nähe, Verbindung und Gefühl? Wer ihr seid, was euch und eure Beziehung ausmacht.

Hi, ich bin Jasmin und ich halte fest, was wichtig ist und was für immer bleiben soll. Ganz ohne steife Posen, dafür aber mit Spaß und Entspannung ❤️ Hi, ich bin Jasmin, 32 Jahre alt, verheiratet und Familienfotografin in und um Augsburg. Mich fasziniert die Geschichte jeder einzelnen Familie und jedes einzelnen Paares. Genau das möchte ich als Familienfotografin einfangen. Im Alltag machen wir un

glaublich viele Fotos. Doch die wenigsten kleben wir ins Familienalbum ein oder hängen sie an die Wand. Was macht ein wirkich gutes Foto aus? Für mich ist auf einem wirklich guten Foto ein Teil eurer Geschichte zu erkennen: Eure innige Verbundenheit, eure Liebe zueinander und der Spaß, den ihr miteinander habt. Wenn ihr gemeinsam zum Picknick in der Wiese sitzt oder der Papa sein Kind in die Luft wirft.... Beim Anschauen der Bilder kannst du es regelrecht fühlen und wirst wieder zurückversetzt in diesen einen, perfekten Moment. Lass uns gemeinsam diese unvergesslichen Erinnerungen schaffen! Du wünschst dir genau solche Fotos voller Emotion von deiner Familie? Dann schreib´ mir jetzt!

Muttertag ist kein Applaus für Fehlerlosigkeit.Kein Preis für immer Geduld.Kein Orden für nie Überforderung.Kein Pokal f...
05/05/2026

Muttertag ist kein Applaus für Fehlerlosigkeit.

Kein Preis für immer Geduld.
Kein Orden für nie Überforderung.
Kein Pokal für perfekte Organisation.

Muttertag ist – wenn überhaupt – ein stilles Anerkennen von etwas, das jeden Tag passiert.

Von Mitdenken.
Von Auffangen.
Von Halten.
Von Da-Sein.

Ich sehe in meinen Shootings keine perfekten Mütter.
Ich sehe müde Augen, die trotzdem weich werden.
Ich sehe Hände, die automatisch trösten.
Ich sehe Frauen, die zweifeln – und trotzdem bleiben.

Und vielleicht ist genau das die Wahrheit:
Mama-Sein ist kein Idealbild.
Es ist Beziehung.

Nicht laut.
Nicht immer leicht.
Aber konstant.

Vielleicht geht es am Muttertag nicht um Blumen.
Sondern um ein ehrliches
„Ich sehe, was du jeden Tag trägst.“

Und vielleicht darf dieses Gesehenwerden nicht nur einmal im Jahr passieren.

Was würdest du dir wirklich wünschen – jenseits von Geschenken?

„Ich helfe doch!“Dieser Satz klingt gut.Engagiert. Unterstützend. Modern.Und trotzdem stimmt etwas daran nicht.Helfen be...
01/05/2026

„Ich helfe doch!“

Dieser Satz klingt gut.
Engagiert. Unterstützend. Modern.

Und trotzdem stimmt etwas daran nicht.

Helfen bedeutet, dass jemand anderes die Verantwortung trägt.
Dass jemand plant. Mitdenkt. Organisiert. Den Überblick behält.
Und du springst ein.

Aber Vater-Sein ist keine Assistenzrolle.

Es geht nicht darum, Aufgaben zu übernehmen, wenn man darum gebeten wird.
Es geht darum, Verantwortung selbstverständlich zu tragen.
Mental. Emotional. Organisatorisch.

Nicht nur nach Feierabend.
Nicht nur am Wochenende.
Nicht nur, wenn es passt.

Kinder brauchen keinen perfekten Vater.
Aber sie brauchen einen präsenten.
Einen, der nicht nur da ist, sondern beteiligt.

Gleichberechtigung beginnt nicht bei der Frage
„Was soll ich tun?“
Sondern bei der Haltung
„Was gehört genauso zu mir?“

Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen Helfen
und Verantwortung übernehmen.

Was übernimmst du in eurer Familie ganz selbstverständlich –
ohne gefragt zu werden?

„Ach nein, ich heute nicht.“Diesen Satz höre ich so oft.Die Haare nicht gemacht.Zu müde.Nicht vorbereitet.Erst noch schn...
28/04/2026

„Ach nein, ich heute nicht.“

Diesen Satz höre ich so oft.

Die Haare nicht gemacht.
Zu müde.
Nicht vorbereitet.
Erst noch schnell aufräumen.
Erst noch die anderen richtig hinstellen.

Und währenddessen entsteht wieder ein Bild –
ohne dich.

Du organisierst.
Du bereitest vor.
Du bewirtest Gäste.
Du räumst hinterher auf.
Du hältst alles zusammen.

Aber auf den Fotos fehlst du.

Nicht, weil du nicht da warst.
Sondern weil du dich selbst rausgenommen hast.

Deine Kinder werden später nicht danach suchen, ob du perfekt ausgesehen hast.
Sie werden nach dir suchen.

Nach deiner Hand.
Deinem Lächeln.
Deiner Nähe.

Wenn du in euren Erinnerungen vorkommen willst,
hör auf zu warten, bis du „bereit“ bist.

Du gehörst nicht an den Rand.
Du gehörst mitten rein.

Wann warst du zuletzt bewusst mit auf einem Bild?

Wertschätzung wartet nicht auf ein Datum im Kalender.Sie passiert nicht erst an Feiertagen.Nicht erst, wenn alles schön ...
21/04/2026

Wertschätzung wartet nicht auf ein Datum im Kalender.

Sie passiert nicht erst an Feiertagen.
Nicht erst, wenn alles schön dekoriert ist.
Nicht erst, wenn man sich etwas „überlegt“ hat.

Neulich erzählte mir eine Mutter, dass sie gar keinen großen Muttertag braucht.
Kein Frühstück im Bett.
Keinen perfekten Ablauf.

„Ich möchte einfach gesehen werden“, sagte sie.

Gesehen in dem, was jeden Tag passiert.
Im Mitdenken.
Im Aushalten.
Im Tragen.
Im Immer-wieder-Neu-Anfangen.

Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Wertschätzung:
Nicht das große Ereignis.
Sondern der stille Blick, der sagt:
Ich sehe dich.

Und vielleicht dürfen wir damit nicht bis zu einem besonderen Anlass warten.

Wie möchtest du im Alltag gesehen werden?

19/04/2026

Es gibt Momente aus meinem Leben, die ich nicht mehr rekonstruieren kann.

Nicht weil ich sie vergessen habe. Sondern weil es keine Bilder gibt.

Ich habe damals dafür gesorgt, dass bestimmte Fotos verschwinden. Ich wollte mich nicht so sehen. Also gibt es heute keine Spur davon – wie ich war, wie mein Körper war, wie das alles ausgesehen hat.

Und manchmal denke ich: Schade.

Nicht weil die Bilder perfekt hätten sein müssen. Sondern weil sie einfach gewesen wären. Weil sie gezeigt hätten: Da war ich. Das war mein Leben. Das war ich, mittendrin.

Bilder sind keine Hochglanzmomente. Sie sind Familiengeschichte. Sie zeigen später, wer da war – wer gehalten hat, wer gelacht hat, wer einfach dabei war.

Und wenn du auf diesen Bildern fehlst, fehlt auch ein Stück dieser Geschichte.

16/04/2026

Ich habe keine Kinder.

Ich sage das, weil ich weiß, dass manche denken: Wie kann sie dann verstehen, worum es geht?

Aber ich habe etwas anderes. Ich habe hunderte Momente erlebt, in denen Mamas sich kleiner gemacht haben als sie sind. In denen sie organisiert, gerichtet, geschaut haben – und sich selbst dabei komplett vergessen haben.

Und ich habe gesehen, wie Kinder das wahrnehmen.

Ein Kind kuschelt sich an den Bauch seiner Mama – der Bauch, über den sie sich so viele Gedanken macht, der sich nach der Schwangerschaft nicht so zurückgebildet hat wie vorher. Und das Kind sagt: „Der ist so schön weich."

Das Kind bewertet nicht. Das Kind fühlt nur: Das ist Mama. Das ist sicher. Das ist gut.

Vielleicht ist das die eigentliche Frage – nicht wie wir aussehen auf den Bildern. Sondern was unsere Kinder sehen, wenn sie uns ansehen.

Und ob wir das irgendwann auch selbst sehen dürfen.

Dieses Bild ist entstanden, bevor sieDieses Bild ist entstanden, bevor sie auf der Welt war.Eine Mama mit rundem Bauch.E...
14/04/2026

Dieses Bild ist entstanden, bevor sieDieses Bild ist entstanden, bevor sie auf der Welt war.

Eine Mama mit rundem Bauch.
Eine große Schwester, die neugierig die Hand darauf legt.
Ein Moment zwischen Erwartung und Alltag.

Damals war es einfach ein Shooting.
Ein ruhiger Nachmittag.
Ein bisschen Lachen.
Ein bisschen Müdigkeit.

Heute ist dieses Baby längst auf der Welt.
Die große Schwester ist plötzlich „die Große“.
Der Bauch nur noch Erinnerung.

Und genau das berührt mich immer wieder.

Wir denken oft, wir hätten noch Zeit.
Für Bilder.
Für bewusste Momente.
Für „wenn es ruhiger wird“.

Aber Übergänge kommen nie zurück.

Dieses Warten.
Dieses Noch-zu-dritt.
Diese kleine Hand auf dem Bauch.

Heute existiert es nur noch auf diesem Bild.

Man muss nicht warten, bis etwas vorbei ist,
um es festzuhalten.

Welche Phase fühlt sich gerade selbstverständlich an –
und wird in ein paar Jahren unbezahlbar sein?

12/04/2026

Es gibt kaum Bilder von mir aus meiner Kindheit und Jugend, auf denen meine Beine zu sehen sind. Es gibt überhaupt wenige Bilder, auf denen ich zu sehen bin, weil ich ja immer die Bilder mache - aber das ist ein anderes Thema!

Ich habe damals nicht verstanden warum – ich habe es einfach so gemacht. Fotos verschwinden lassen, Winkel kontrollieren, bestimmte Aufnahmen gar nicht erst entstehen lassen. Beine immer schön verstecken, zum Glück gab es damals noch keine Smartphones!

Heute weiß ich: Das war kein Zufall. Das war Selbstschutz.

Und ich sehe genau das auch bei den Frauen, die zu mir kommen. Dieses schnelle Urteilen. Dieser erste Blick auf das, was nicht stimmt – der Winkel, die Haare, der Bauch nach der Schwangerschaft.

Wir schauen uns selbst an wie ein Objekt. Isoliert. Bewertet. Losgelöst von allem, was um uns herum gerade passiert.

Aber ein Foto zeigt dich nie isoliert. Es zeigt dich immer in Beziehung – zu deinen Kindern, zu deinem Partner, zu dem Moment, der gerade einfach da war.

Und in diesem Zusammenhang sieht fast alles anders aus.

„Ich mache doch schon viel.“Und wahrscheinlich stimmt das auch.Du arbeitest.Du kümmerst dich.Du bist da.Du trägst Verant...
10/04/2026

„Ich mache doch schon viel.“

Und wahrscheinlich stimmt das auch.

Du arbeitest.
Du kümmerst dich.
Du bist da.
Du trägst Verantwortung.

Aber die entscheidende Frage ist vielleicht nicht:
Machst du viel?

Sondern:
Bist du wirklich beteiligt?

Es gibt einen Unterschied zwischen Versorgen und Verbinden.
Zwischen Anwesendsein und Präsenz.
Zwischen Helfen und Mittragen.

Kinder brauchen keinen perfekten Vater.
Sie brauchen einen, der sich innerlich einlässt.
Der nicht nur Aufgaben übernimmt, sondern Beziehung gestaltet.
Der nicht nur reagiert, sondern mitdenkt.

Nicht als Unterstützung.
Sondern als gleichwertiger Elternteil.

Vielleicht geht es nicht darum, mehr zu tun.
Sondern bewusster.

Nicht nur am Vatertag.
Nicht nur in besonderen Momenten.
Sondern im ganz normalen Dienstag.

Wann warst du zuletzt wirklich da – ohne Ablenkung, ohne Nebenrolle?

09/04/2026

Ich habe jahrelang dafür gesorgt, dass Fotos von mir verschwinden.

Nicht alle Fotos. Nur die, auf denen meine Beine zu sehen waren. Bekleidet oder unbekleidet – egal. Die sind einfach weg. Ich habe das damals nicht mal hinterfragt. Es war einfach so.

Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass ich Lipödem habe. Ich wusste nur, dass ich diese Bilder nicht sehen wollte. Und ich wollte auch nicht, dass andere Menschen diese Bilder sehen. Dass ich mich darauf nicht erkannt habe – zumindest nicht so, wie ich mich sehen wollte.

Heute weiß ich: Genau das passiert uns allen vor der Kamera. Wir sehen uns so selten wirklich – nicht im Vorbeigehen, nicht spiegelverkehrt, nicht kurz und wieder weg. Ein Foto hält inne. Es zeigt uns so, wie andere uns sehen.

Und das fühlt sich fremd an.

Nicht weil etwas nicht stimmt. Sondern weil wir diesen Blick auf uns selbst einfach nicht gewohnt sind.
Ich musste mich daran gewöhnen. Es war ein echter Prozess. Und ich glaube, viele meiden genau das – Fotos, Videos, die eigene Stimme – weil sie diesen Moment des Fremdseins nicht aushalten wollen.

Aber auf der anderen Seite dieses Moments wartet etwas.

Ein „Oh. Das bin ja wirklich ich."

Adresse

Königsbrunn
86343

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Jasmin Piehler Fotografie erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie