07/06/2026
Ethik in der Hundefotografie: individuelle Bedürfnisse
Im Mittelpunkt der Hundefotografie steht ganz offensichtlich der Hund. Nicht nur, weil er das Hauptmotiv ist. Sondern auch, weil sein Wohlbefinden oberste Priorität hat.
Dass kein Tier in gefährliche Situationen gebracht werden darf, war ja schon Teil der Reihe. Aber nur weil eine Situation tendenziell ungefährlich ist, heißt das nicht, dass sie für den Hund in Ordnung ist. Manche Hunde fühlen sich in der Stadt unwohl, anderen ist das völlig egal. Mache lieben Wasser, andere hassen es. Manche Hunde legen sich freudig in jedes Schlammloch, andere mögen nicht auf pieksigem oder feuchtem Gras sitzen.
Die Location selbst sollte immer so gewählt sein, dass der Hund dort entspannt sein kann. Und das gleiche gilt auch im Kleinen: Kein Tier sollte in eine Pose gezwungen werden. Oder an einen Ort. Am Halsband wohin ziehen, Hintern runter drücken, aber auch laut werden, das alles hat in einem Shooting keinen Platz. Der Hund soll schließlich ebenfalls ein gutes Erlebnis haben!
Darum ist es mir besonders wichtig, genau auf die Körpersprache zu achten. Fühlt sich das Tier unwohl, ändern wir den Plan.
Schöne Fotos entstehen nur ohne Druck.