28/08/2026
Das Wichtigste, was ihr für gute Hochzeitsfotos tun könnt?
Vergesst mich. Wirklich.
Ihr müsst nicht überlegen, wo ich gerade bin. Ihr müsst nicht in meine Kamera schauen. Ihr müsst nicht darauf achten, ob ich einen Moment mitbekommen habe. Und ihr müsst ganz sicher nicht den ganzen Tag überlegen, was ihr für „gute Fotos“ tun könntet.
Das ist mein Job. Euer Job ist es, eure Hochzeit zu erleben.
Redet mit euren Freunden. Umarmt eure Eltern. Trinkt einen Schnaps mit euren Trauzeugen. Lacht laut. Heult. Tanzt. Verschwindet zwischendurch für fünf Minuten irgendwo zusammen. Und wenn irgendetwas nicht nach Plan läuft: lasst es passieren.
Eine Hochzeit muss nicht perfekt sein, um wunderschön zu sein. Ganz im Gegenteil. Das echte Leben ist manchmal chaotisch. Menschen sind nervös. Zeitpläne verschieben sich. Kinder machen sowieso, was sie wollen. Jemand verschüttet sein Getränk. Irgendwer lacht im komplett falschen Moment.
Und genau darin steckt für mich die Geschichte eures Tages.
Je weniger ihr eure Hochzeit für die Kamera erlebt, desto mehr kann ich Bilder davon machen, wie sie wirklich war. Und genau deshalb erzählen mir Paare nach Hochzeiten ziemlich häufig, dass sie irgendwann gar nicht mehr gemerkt haben, dass ich da war.
Für mich ist das eines der schönsten Komplimente überhaupt.