02/02/2023
"Das Fehlen der City-Hof-Hochhäuser, des HEW-Zentrums, der Cremonbrücke, des Postamt 60, der Gewerbeschule, um nur ein paar der gewichtigen Abgänge der letzten drei Jahre zu nennen, weist darauf hin, dass die Behörde sehr flexibel sein kann: Wo Zentralgewalt und Macht im Interesse einzelner Investoren einen Abriss fordern, ist Hamburgs Denkmalpflege noch stets zuverlässig untätig oder unwirksam geblieben. Zwei Standards schlagen ach!, in ihrer Brust."
Der taz-Redakteur Benno Schirrmeister fasst in seinem Artikel am Beispiel der gerade unter Schutz gestellten "Hamburg Bau"-Siedlung aus den 1970er Jahren das Dilemma des Hamburger Denkmalschutzamtes zusammen, das als Teil der Kulturbehörde dem Senat manchmal allzu hörig sein muss. Dieser systemimmanente Konflikt hätte allerdings deutlicher erläutert werden können, denn tatsächlich ist es für viele Bürger:innen schwer nachvollziehbar, wieso nicht alle Denkmal-Eigentümer:innen vor dem Gesetz gleich sind..
(Foto City Hof: Fotografie Dorfmüller Klier)
Und hier geht es zum vollständigen Artikel:
https://www.taz.de/!5907866