Jegliche Enge geht verloren, man nimmt den überschauenden Blick eines Vogels ein. Obwohl inzwischen viele Menschen mit Hilfe von Düsenmaschinen das Fliegen gelernt haben, bleibt ihnen doch der konzentrierte Blick aus der Vogelflughöhe durch die kleinen Bullaugen verwehrt. Zu schnell durchstechen die fliegenden Röhren die Wolkendecke und versperren uns dadurch wieder den Blick auf die weite Welt. S
chnell werden Menschen, Häuser und andere Dinge durch ihre Miniaturgröße nahezu unsichtbar. Die Erdoberfläche mutiert zu einer Patchworkdecke. Irgendwie faszinierend und doch zu wenig. Der Blick von oben – wenn er nicht von zu weit oben – wirkt wie der Schritt zurück, wenn man eine Aufgabe, eine Problem, ein Projekt besser verstehen möchte. Dafür müssen trotz aller Übersicht jedoch die wichtigen Details erhalten bleiben. Ich liebe diesen detailreichen »halbhohen« Blick von oben. Ohne Bullauge und störende Tür zwischen mir, meiner Kamera und der Welt. Ich höre, rieche und spüre dabei die ganze Welt sehr intensiv. So wie immer, aber eben von oben. Meine Arbeitsweise zeichnet sich aus durch Seriosität und sorgfältige Planung – gepaart mit großer Flexibilität und einer gesunden Portion Humor. Menschen vertrauen mir, weil ich niemals mit platten Sprüchen oder Lösungen komme, sondern gewissenhaft zuhöre und ein sehr gutes Ohr auch für die Zwischentöne auf Sach- und Personenebene habe. Ich liebe klare Worte und vermittle nur dann die Zuversicht, dass es sich lohnt, nach einem besseren Weg zu suchen, wenn dem auch so ist. Das gilt für meine Tätigkeit im Coaching als auch beim Imaging. Ich möchte über die Fotografie mich selbst und andere inspirieren – sich selbst besser durch Bilder zu (er)kennen in Absicht und Wirkung. Dabei mit der Gestalter-Haltung Lösungsorientiert führen. Durch die Fotografie kann ich mich besser auf das folgende Auswahlverfahren vorbereiten. Die besten Motive priorisieren, eine Bildauswahl entscheiden und darüber innere Blockaden überwinden. Dazu gehört, auch einmal die besten Motive zugunsten der Wirkung aller Bilder – als Team – in ihrer Gesamtheit auszusortieren. Es gibt niemals Umwege sondern man lernt die Umgebung kennen. Meine Erfahrung hat mir vieles, aber insbesondere eines gelehrt: Patentrezepte für erfolgreiche Führung gibt es nicht – weder für einzelne Führungskräfte noch für Teams. Aber es gibt Wege, die sich bewährt haben. Und es gibt Kompetenzen, die für alle Führungsaufgaben von entscheidender Bedeutung sind. Diese Wege folgen nie einer geraden Linie. Sie winden sich häufig durch unterschiedliche Umgebungen. Das Wissen um persönliche Ziele, Kompetenzen und Grenzen und die Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns schaffen den Mut, bewusst die richtigen Entscheidungen zu treffen und sie verantwortungsbewusst umzusetzen. Sich treiben lassen können, ist manchmal wohltuend.