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MagellanpinguinSpheniscus magellanicus(J. R. FORSTER, 1781)Der Magellanpinguin lebt an den Küsten Südamerikas, vor allem...
24/05/2026

Magellanpinguin
Spheniscus magellanicus
(J. R. FORSTER, 1781)

Der Magellanpinguin lebt an den Küsten Südamerikas, vor allem in Argentinien, Chile und auf den Falklandinseln. Er bewohnt kühle Küstenregionen, felsige Inseln und sandige Küstenabschnitte, wo er Bruthöhlen in den Boden gräbt oder unter Sträuchern anlegt. Die Art lebt in großen Kolonien und verbringt einen Großteil ihres Lebens im Meer. Magellanpinguine werden etwa 60–75 cm groß und erreichen ein Gewicht von bis zu 6 kg. Sie ernähren sich hauptsächlich von kleinen Fischen, Tintenfischen und Krebstieren. Laut IUCN gilt die Art als nicht gefährdet, insbesondere durch Überfischung, Ölverschmutzungen und den Klimawandel ist sie dennoch bedroht. In den Zoos wird diese Pinguinart zumindest hierzulande relativ selten gezeigt. In Deutschland gibt es derzeit nur 3 öffentliche Haltungen und weltweit sind es weitere 57, wovon 26 in Asien liegen (Zootierliste Stand: 22.05.2026).



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SchneeleopardPanthera uncia(SCHREBER, 1775)Der Schneeleopard, auch Irbis oder Unze genannt, ist eine Großkatze aus den z...
23/05/2026

Schneeleopard
Panthera uncia
(SCHREBER, 1775)

Der Schneeleopard, auch Irbis oder Unze genannt, ist eine Großkatze aus den zentralasiatischen Hochgebirgen. Man findet ihn vom Himalaya Nepals und Indiens im Süden bis zum Altai- und Sajangebirge Russlands im Norden sowie vom tibetischen Hochland im Osten bis zum Pamir, Hindukusch und Tianshan-Gebirge im Westen. Er bewohnt felsige und zerklüftete Bergregionen in bis zu 6.000 Meter Höhe. Dabei lebt er als Einzelgänger und ernährt sich von mittelgroßen Huftieren und Nagern. Die illegale, aber lukrative Pelzjagd hat die Bestände dieser Raubkatze erheblich schrumpfen lassen. Auch die Knochen des Schneeleoparden sind vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin begehrt und erzielen hohe Preise. Außerdem wird er verfolgt, weil er gelegentlich Haustiere schlägt. In allen Staaten seines Verbreitungsgebiets steht der Schneeleopard unter Schutz, doch Wilderei ist ein Problem, das weiterhin anhält. Die Bejagung seiner natürlichen Beutetiere durch den Menschen stellt darüber hinaus ebenfalls eine ernstzunehmende Bedrohung für die Katze dar. In weiten Teilen seines Verbreitungsgebietes ist der Schneeleopard heute bereits selten geworden. Die IUCN stuft ihn daher als gefährdet ein. In unseren Zoos ist er dagegen recht häufig zu sehen. 15 öffentliche Haltungen sind es in Deutschland und weitere 178 gibt es weltweit (Zootierliste Stand: 22.05.2026).



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ForbespapageiamadineErythrura tricolor(VIEILLOT, 1817)Die Forbespapageiamadine, auch Blaugrüne Papageiamadine genannt, i...
22/05/2026

Forbespapageiamadine
Erythrura tricolor
(VIEILLOT, 1817)

Die Forbespapageiamadine, auch Blaugrüne Papageiamadine genannt, ist ein kleiner Prachtfink, der auf den Kleinen Sundainseln Indonesiens und in Osttimor vorkommt. Sie bewohnt offene Wälder, Savannen, Buschlandschaften und kultivierte Gebiete. Die tagaktive Art lebt meist in Paaren oder kleinen Gruppen und bewegt sich häufig geschickt zwischen Gräsern und Sträuchern. Mit einer Körperlänge von etwa 12–13 cm zählt sie zu den kleineren Finkenarten. Auffällig ist ihr leuchtend buntes Gefieder mit blauem Kopf und Bauch und rotem Schwanz. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Grassamen, ergänzt durch kleine Insekten. Laut IUCN gilt die Forbespapageiamadine derzeit als nicht gefährdet, regional können jedoch Lebensraumveränderungen Auswirkungen auf die Bestände haben. In unseren Zoos findet man die Art recht selten. Neben 4 öffentlichen Haltungen in Deutschland gibt es weitere 14 weltweit (Zootierliste Stand: 22.05.2026).

FächertaubeGoura victoria(FRASER, 1844)Die Fächertaube, auch Victoria-Krontaube genannt, ist eine Vogelart aus der Famil...
10/05/2026

Fächertaube
Goura victoria
(FRASER, 1844)

Die Fächertaube, auch Victoria-Krontaube genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Tauben. Sie kommt in zwei Unterarten auf Neuguinea vor, wo sie vorwiegend den tropischen Regenwald und Sümpfe bewohnt. Sie besiedelt jedoch auch trockene Wälder. Fächertauben sind überwiegend bodenbewohnend, können trotz ihrer Größe aber auch fliegen. Wenn sie sich bedroht fühlen baumen sie auf. Die bis zu 74 cm großen Vögel können ein Gewicht von durchschnittlich 2,5 kg erreichen und gehören somit zu den größten und schwersten heute noch lebenden Taubenarten. Die Nahrung besteht aus Sämereien, Früchten und Insekten. Fächertauben leben paarweise oder in kleinen Trupps und errichten ihre Nester grundsätzlich in Bäumen. Das Gelege umfasst nur ein einzelnes Ei. Die genaue Bestandsgröße ist nicht bekannt, jedoch sind die Bestände durch starke Bejagung vermutlich stark rückläufig. Die IUCN listet die Art daher als gering gefährdet. Fächertauben wurden bereits 1848 im Zoo von London gezeigt. Heute sind sie in zahlreichen zoologischen Einrichtungen vertreten und die Zucht gelingt regelmäßig. In Deutschland kann man sie in insgesamt 14 öffentlichen Einrichtungen finden, weitere 196 sind es weltweit (Zootierliste Stand: 08.05.2026).



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ChinaleopardPanthera pardus japonensis(J. E. GRAY, 1862)Der Chinaleopard ist eine in Nord- und Zentralchina vorkommende ...
09/05/2026

Chinaleopard
Panthera pardus japonensis
(J. E. GRAY, 1862)

Der Chinaleopard ist eine in Nord- und Zentralchina vorkommende Unterart des Leoparden. Er bewohnt Wälder, Gebirgsregionen und buschreiche Landschaften, häufig in abgelegenen und felsigen Gebieten. Der Chinaleopard ist überwiegend nachtaktiv und lebt einzelgängerisch. Mit einer Körperlänge von bis zu 150 cm und einem kräftigen Körperbau zählt er zu den mittelgroßen Großkatzen Asiens. Seine Nahrung besteht vor allem aus Rehen, Wildschweinen, Hasen und anderen kleinen bis mittelgroßen Säugetieren. Laut IUCN gilt der Leopard insgesamt als stark gefährdet; der Chinaleopard ist besonders durch Lebensraumverlust, Wilderei und den Rückgang seiner Beutetiere bedroht. In Deutschland kann man diese Unterart derzeit in 7 öffentlichen Einrichtungen finden. Weitere 28 öffentliche Haltungen gibt es weltweit (Zootierliste Stand: 08.05.2026).



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Eurasischer WiedehopfUpupa epops epopsLINNAEUS, 1758Der Eurasische Wiedehopf ist eine der auffälligsten einheimischen Vo...
08/05/2026

Eurasischer Wiedehopf
Upupa epops epops
LINNAEUS, 1758

Der Eurasische Wiedehopf ist eine der auffälligsten einheimischen Vogelarten. Er kommt von Nordwest-Afrika über die Kanaren, Süd- und Mitteleuropa südwärts bis zum Libanon, Jordanien und Israel sowie ostwärts bis Südzentral-Russland, Nordwest-China und Nordwest-Indien vor. Im Winter findet man ihn zudem in weiten Teilen Afrikas. Die Vögel erreichen eine Gesamtlänge von bis zu 32 cm. Der Wiedehopf besiedelt offene, auch vom Menschen modifizierte Landschaften vorzugsweise in warmen, trockenen und sonnigen Lagen. Er brütet in Baumhöhlen, Spechthöhlen, alten Mauern mit Spalten, Stein- und Holzhaufen. Seltener brütet er zudem auch an oder in Gebäuden. Zu seiner bevorzugten Nahrung gehören Maulwurfsgrillen, Engerlinge, Schmetterlingslarven, Spinnen, Schnecken, Regenwürmer und andere bodenlebende Wirbellose. Gelegentlich werden auch Reptilien und Amphibien erbeutet. Wird der Wiedehopf während der Brut von einem Fressfeind bedroht, stellt er sich tot und scheidet aus der Bürzeldrüse ein penetrant nach Verwesung riechendes Sekret aus. Daher wurde er früher auch als Stink- oder Kothvogel, Stinkhahn oder Kothkrämer bezeichnet. Wiedehopfe besitzen ein sehr großes Verbreitungsgebiet und eine noch große Gesamtpopulation. Obwohl die Bestände in einigen Regionen zurückgehen, ist dieser Rückgang noch nicht so gravierend, als dass die Art global bzw. europaweit als gefährdet beurteilt werden müsste. In Deutschland gilt er dennoch als stark gefährdet, da hier die Bestände besonders ab 1950 einbrachen, was mit der Intensivierung der Landwirtschaft, der Rodung von nicht mehr ertragreichen Obstbäumen und der Abnahme von Großinsekten zu tun hat. Sowohl Tiere ohne Unterartenstatus als auch Tiere der Unterart epops werden in unseren Zoos mit mittlerer Häufigkeit gezeigt. Insgesamt sind es derzeit 10 öffentliche Haltungen des Eurasischen Wiedehopf in Deutschland und weitere 23 weltweit (Zootierliste Stand: 08.05.2026).



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Psychedelischer FelsengeckoCnemaspis psychedelicaGRISMER, NGO & GRISMER, 2010Der Psychedelische Felsengecko ist eine sel...
28/04/2026

Psychedelischer Felsengecko
Cnemaspis psychedelica
GRISMER, NGO & GRISMER, 2010

Der Psychedelische Felsengecko ist eine seltene Echsenart, die ausschließlich auf kleinen Inseln im Süden Vietnams vorkommt, insbesondere auf Hon Khoai. Er bewohnt felsige Küstenbereiche mit dichter Vegetation und hoher Luftfeuchtigkeit. Die Art ist tagaktiv, lebt meist in kleinen Gruppen und hält sich bevorzugt auf Felsen und in Felsspalten auf. Mit einer Körperlänge von etwa 7–8 cm gehört er zu den kleineren Geckos. Auffällig ist seine leuchtend bunte, kontrastreiche Färbung. Seine Nahrung besteht aus Insekten und anderen kleinen Wirbellosen. Laut IUCN gilt die Art als stark gefährdet, vor allem durch Lebensraumzerstörung, Störungen und illegalen Fang für den Tierhandel. In unseren Zoos ist die erst 2010 beschriebene Art noch recht selten zu finden. So gibt es neben 6 öffentlichen Haltungen in Deutschland weitere 14 weltweit (Zootierliste Stand: 24.04.2026).

Europäischer WeißstorchCiconia ciconia ciconia(LINNAEUS, 1758)Der Europäische Weißstorch ist eine Unterart und zugleich ...
27/04/2026

Europäischer Weißstorch
Ciconia ciconia ciconia
(LINNAEUS, 1758)

Der Europäische Weißstorch ist eine Unterart und zugleich die Nominatform des Weißstorches und kommt in Europa, dem westlichen Teil Asiens, im Mittleren Osten und im nördlichen bis südlichen Afrika vor. Er nistet vor allem auf Felsvorsprüngen, Bäumen, Gebäuden und Strommasten. Besiedelt werden offene und halboffene Landschaften, wobei feuchte und wasserreiche Gebiete bevorzugt werden. Zur Nahrung der bis zu 1 m großen Vögel zählen Kleintiere wie Regenwürmer, Insekten, Frösche, Mäuse, Ratten, Fische, Eidechsen oder Schlangen. Auch Aas und seltener Eier oder Nestlinge anderer Vögel stehen auf ihrem Speiseplan. Auf der Suche nach Nahrung schreitet der Europäische Weißstorch durch Wiesen und Sumpfland und stößt dann blitzartig mit dem Schnabel zu. Einst im gesamten Mitteleuropa verbreitet, kam es im Zuge der Industrialisierung zu starken Bestandsrückgängen. Seit Mitte der 1980er Jahre ist der weltweite Bestand an Weißstörchen jedoch wieder stark angestiegen. Gebiete aus denen die Art verschwunden war, konnten wiederbesiedelt werden. Mittlerweile gilt der Europäische Weißstorch nicht mehr als gefährdet. In unseren Zoos ist er ebenfalls häufig zu finden, sei es als Zootier, oder als wild brütender Gast. So sind es derzeit 127 öffentliche Haltungen in Deutschland und weitere 303 weltweit (Zootierliste Stand: 24.04.2026).



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Bergbeo (kein Unterartenstatus)Gracula religiosaLINNAEUS, 1758Der Bergbeo ist ein auffälliger Starenvogel aus Süd- und S...
26/04/2026

Bergbeo
(kein Unterartenstatus)
Gracula religiosa
LINNAEUS, 1758

Der Bergbeo ist ein auffälliger Starenvogel aus Süd- und Südostasien. Er bewohnt tropische Wälder, bevorzugt in hügeligen oder bergigen Regionen. Mit seiner glänzend schwarzen Federpracht, dem gelben Hautlappen hinter den Augen und seinem lauten, vielseitigen Ruf ist er unverkennbar. Bergbeos werden etwa 30 cm groß und sind für ihre erstaunliche Fähigkeit bekannt, menschliche Sprache und Geräusche zu imitieren. Sie ernähren sich vorwiegend von Früchten, Nektar und Insekten. Aufgrund der illegalen Käfighaltung und Lebensraumverlusts ist die Art in vielen Regionen bedroht. Besonders der Fang für den Heimtierhandel hat die Bestände mancher Unterarten stark dezimiert. In der Wildbahn gilt die Art laut IUCN jedoch insgesamt noch nicht als gefährdet, wird jedoch in vielen Teilen ihres Verbreitungsgebiets streng geschützt. In Deutschland werden Tiere ohne Unterartenstatus derzeit in 8 öffentlichen Einrichtungen gezeigt. Weitere 48 öffentliche Haltungen gibt es weltweit (Zootierliste Stand: 24.04.2026).



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KarpatenluchsLynx lynx carpathicusKRATOCHVIL & STOLLMANN, 1963Der Karpatenluchs ist eine von etwa 11 Unterarten des Eura...
25/04/2026

Karpatenluchs
Lynx lynx carpathicus
KRATOCHVIL & STOLLMANN, 1963

Der Karpatenluchs ist eine von etwa 11 Unterarten des Eurasischen Luchs. Ursprünglich kamen diese Luchse vor allem in der Slowakei, in Polen, Serbien, Rumänien, Ungarn, Tschechien und der Ukraine vor. Sie wurde im Rahmen von Auswilderungsprojekten im 20. Jahrhundert jedoch mehrfach ausgesetzt und sind daher heute nicht mehr nur in den Karpaten, sondern in vielen Regionen Mitteleuropas zu Hause. Der bis zu 1,10 m große Karpatenluchs ist ein Waldbewohner und nutzt die Deckung für Überraschungsangriffe bei der Jagd. Rehe bilden den Großteil seiner Nahrung, aber auch Wildschweine, Hasen, Mäuse, Füchse, Vögel und sogar Reptilien und Amphibien stehen auf seinem Speiseplan. Die etwa vier Zentimeter langen Haarpinsel auf den dreieckigen Ohren sind das Markenzeichen aller Luchse. Die Pinsel wirken wie Antennen und ermöglichen es, den Schall genauer zu orten. In unseren Zoos ist diese Unterart des Öfteren zu finden. In Deutschland sind es 15 öffentliche Haltungen, weltweit gibt es weitere 47 (Zootierliste Stand: 24.04.2026).



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