Marc Wittenborn fotografiert

Marc Wittenborn fotografiert hello, my name is marc. i am a professional photographer based in germany.

Ein Porträt ist mehr als ein Foto im Lebenslauf.Es ist immer auch der erster Kontakt mit einem Menschen.Eine Menge Portr...
10/05/2026

Ein Porträt ist mehr als ein Foto im Lebenslauf.
Es ist immer auch der erster Kontakt mit einem Menschen.

Eine Menge Porträts wirken häufig, als wären sie schnell nebenbei entstanden.
Man schaut drauf und spürt eher Distanz als Nähe.
Dabei geht es doch genau ums Gegenteil.
Ein gelungenes Porträt öffnet immer auch ein kleines Fenster.
Es zeigt dich im besten Fall genau so, wie du bist.

Du begegnest einem Blick,
der sich und dich ernst nimmt.
Ein gutes Porträt gibt diesem Begriff „authentisch“ ein Gesicht.
Kein inszeniertes.
Ein aufrichtiges.

Es geht nicht um die Frage: „Wie wirke ich professionell?
Eher um die Frage: „Wie wirke ich, wenn ich mir selbst treu bleibe?“
Dann wird das Bild nicht zur Maske.
Es wird zur Übersetzung deiner inneren Haltung.

Posen wirken schnell verdächtig, wenn sie nach Standard aussehen.

Dein Blick ist dabei kein stilles Zubehör.
Er ist Programm.
Er zeigt, ob du bei der Sache bist oder noch auf der Suche.

Oft ist der Hintergrund zum diffusen Nichts geworden.
Das Licht so hart, dass es eher Konturen als Wärme zeigt.

Ein individuelles Porträt schafft einen Rahmen,
in dem du in deiner Natürlichkeit erscheinst.

Das Outfit, dein Haar, dein Ausdruck.
All das liest das Auge schneller als jedes Wort.
Darum dürfen Farbe und Licht nicht nur stimmen,
sondern ebenfalls etwas erzählen.
Über Wärme.
Offenheit und Vertrauen.

Am Ende ist ein gutes Porträt das einzige Dokument,
das ruhig bleibt und doch spricht.
Es berührt, ohne zu reden, und überzeugt, ohne zu argumentieren.

Wer sich für individuelle Porträts entscheidet,
sorgt dafür, dass man in der ersten Sekunde nicht nur gesehen wird,
sondern auch Verbindung entstehen lässt.

Vielen Dank fürs mitspielen, Eva.

Interesse?
Ich freue mich über deine Nachricht

modular landscapes at naxoshalle.modular landscapes at the naxoshalle. a room that listens. speakers in the half-dark.ac...
28/04/2026

modular landscapes at naxoshalle.

modular landscapes at the naxoshalle.
a room that listens.
speakers in the half-dark.

acousmonium.
a whole orchestra
but made of speakers.
resonating bodies, layered, multidimensional.

sounds drift, dance
like thoughts that just find you.

speakers everywhere.
no stage,
no front row.

you're chasing the source.
catching directions.
above you. behind you. inside you.

cables like nerve endings.
field recordings.
scraps of the outside world, rewired.

and in between — (sonic) bodies.
drums. movement.
dance.
everything reacting to something you can't see
but totally feel.

france meets germany.
academy meets underground.
and somewhere in between, order just... dissolves.

thanks for having me
and the opportunity diving through with my camera



modular landscapes is an exchange project
between the Naxos Hall Concerts
and the electronic music festival Ondes Croisées
in Chalon-sur-Saône, france,

made possible in part through funding
from fonds impuls neue musik.

With:
Qingqing Teng, Armando Balice, Marc Behrens,
Raphaël Languillat, Hsin Hsuan Wu, Emma Terno

Dicht an der Oberfläche. Blüten werden zu Körpern, zu Formen.Schärfe liegt selten im Zentrum.Sie wandert.Ein Blick sucht...
18/03/2026

Dicht an der Oberfläche.
Blüten werden zu Körpern, zu Formen.

Schärfe liegt selten im Zentrum.
Sie wandert.

Ein Blick sucht Halt, findet Übergänge.
Rot wird weich, Grün wird Raum.

Bilder als Notizen über Nähe.
Da wo Sehen ungenau wird und gerade deshalb präzise.

___________

Limitierte Serie
Hahnemühle Photo Rag/ 308 g/m²

Auf Anfrage.

Was kann ein Porträt über Zeit erzählen, das ein Moment allein nicht kann?Ein einzelner Moment ist wie ein Foto von eine...
23/02/2026

Was kann ein Porträt über Zeit erzählen, das ein Moment allein nicht kann?

Ein einzelner Moment ist wie ein Foto von einer Welle.
Ein Porträt kann das Meer andeuten.

Der einzelne Augenblick sagt: So war’s.
Ein Porträt kann sagen: So bist du immer wieder.
Keine starre Wahrheit, eher eine wiederkehrende Melodie.

in den Linien, die nicht nur Falten sind, sondern Entscheidungen
in der Ruhe, die man sich erarbeitet hat
in der Müdigkeit, die von Verantwortung erzählt
in einem Blick, der schon viel gesehen hat und dennoch offen bleibt

Ein Moment ist ein Ereignis.
Ein Porträt ist mehr ein Zustand.

Manchmal erzählt es Zeit sogar rückwärts:
Man sieht ein Bild von sich und merkt plötzlich,
wie weit man gekommen ist.
Oder wovon man sich seit Jahren nicht löst.
Ein Foto ist dann nicht nur Erinnerung.
Es ist ein Spiegel mit Langzeitbelichtung.

Ein Moment allein kann sehr laut sein.
Ein Porträt erzählt leiser.
Sichtbare Vergangenheit.

Der Unterschied
Ein Moment beweist Präsenz.
Ein Porträt berührt Biografie.

Welche Spur der Zeit würdest du am liebsten sichtbar machen,
Reife, Leichtigkeit, Widerstandskraft, oder etwas ganz anderes?

Was darf ein Bild weglassen, damit es wirkt?Ein Bild muss nicht alles erklären, um stark zu sein.Im Gegenteil: Stärke en...
19/02/2026

Was darf ein Bild weglassen, damit es wirkt?

Ein Bild muss nicht alles erklären, um stark zu sein.
Im Gegenteil: Stärke entsteht häufig dort, wo etwas frei bleibt.

Stark wird ein Porträt oft nicht zwangsläufig durch mehr Information, sondern durch mehr Raum.
Raum für Projektion,
für Gefühl, für diese innere Bewegung beim Betrachten.

Was ein Bild nicht zeigen muss, damit es stärker wird:

KEINE ERKLÄRUNG.
Status, Job, die ganze Story.
Ein gutes Porträt funktioniert ohne Gebrauchsanweisung.
Wenn der Mensch präsent ist, trägt er den Kontext.

NICHT DIE GANZE PERSON.
Häufig reicht ein Blick.
Ein Ausschnitt kann näher sein als die Totale,
weil er eine Auswahl trifft. Diese Auswahl gibt Kontur.

NICHT JEDES GEFÜHL BRAUCHT EINE HAUPTROLLE.
Ein leises Andeuten reicht.
Ein Blick, der etwas offen lässt.
Wie ein Satz, der nicht alles ausspricht und genau deshalb wirkt.

Nicht jedes Detail ist wichtig.

Reduktion trägt eine feine Handschrift.

WELCHE DETAILS LASSE ICH BEWUSST WEG?
Ich lasse weg, was ablenkt.
Alles, was lauter ist als der Mensch.

Ich lasse weg, was zu nah ist.
Momente, die nicht gewählt oder gewollt wurden,
Echtheit ja. Entblößung nein.

Nicht nötig ist, was zu glatt macht.
Dieses sterile Perfekt,
das niemandem wehtut
und genau deshalb auch niemanden berührt.

Kurz:
Am Ende ist das Weglassen kein Verlust.
Es bleibt immer eine Einladung:

Lust auf weniger, das mehr kann?

Offenheit im Porträt: Warum nicht alles erklärt werden mussLässt du Dinge in deinen Fotos bewusst offen, damit der Betra...
17/02/2026

Offenheit im Porträt: Warum nicht alles erklärt werden muss

Lässt du Dinge in deinen Fotos bewusst offen, damit der Betrachter Platz hat?
Ja. Sehr bewusst sogar.

Ein Porträt wird schnell platt, wenn es alles ausbuchstabiert.
Sobald ich alles erkläre, wird ein Bild zu einer Ansage. Dann bleibt wenig Raum, nur noch Information.
Wenn ich etwas offen lasse, wird es zu einer Begegnung.

Ich lasse manche Details bewusst offen, damit der Betrachter nicht nur schaut, sondern mitdenkt. Damit er sich hineinbewegen kann.

Das passiert ganz konkret durch:

Weglassen von Kontext Lärm.
Es muss nicht jedes Porträt mit Laptop, Glaswand und „Business“ beschriften sein. Wenn Präsenz stimmt, trägt sie die Geschichte. Ein neutraler Hintergrund kann stärker sein als jede Kulisse, weil der Betrachter nicht abgelenkt wird vom eigentlichen Thema > dem Menschen.

Zwischentöne statt eindeutiger Ansage.
Ein Blick, der nicht eindeutig „Erfolg“ oder „Sympathie“ performt, sondern etwas hält. Ein kleines Fragezeichen im Gesicht, das nicht schwächt, sondern menschlich macht.

Ausschnitt und Abstand.
Nicht immer alles zeigen. Manchmal macht ein engerer Schnitt das Bild intimer. Manchmal macht mehr Abstand es würdevoller. Beides kann Platz schaffen.

Das Offene ist auch Schutz.
Für die Person im Bild. Niemand muss komplett „verstanden“ werden, nur weil er fotografiert wird. Ein gutes Porträt darf etwas behalten. Wie ein Mensch eben.

Magst du Bilder mehr, die sofort eine klare Aussage treffen — oder solche, die erst beim zweiten Hinschauen anfangen zu sprechen?

Lass es uns gemeinsam herausfinden

"We should stop calling him a ‘war photographer’. Instead, look upon him as a man of peace, a man whose longing for peac...
09/02/2026

"We should stop calling him a ‘war photographer’. Instead, look upon him as a man of peace, a man whose longing for peace makes him go to war and expose himself." – Wim Wenders

🪶

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ein gedanke kann da sein, laut, fordernd, wiederkehrendund doch muss er nicht wahr sein.er darf bleiben, ohne dass er di...
07/02/2026

ein gedanke

kann da sein,
laut,
fordernd,
wiederkehrend
und doch muss er nicht wahr sein.

er darf bleiben,
ohne dass er dich einnimmt.
darf sprechen,
ohne dass du antwortest.

nicht jeder satz,
der in dir auftaucht,
gehört dir.

manche
ziehen durch dich
wie wetter,
wie wind,
wie erinnerung
aus einem fremden leben.

du schaust,
ohne zu greifen.
hörst,
ohne zu folgen.

du bist nicht das haus,
das jeden gedanken
beherbergen muss.

du bist der raum,
durch den sie ziehen

bis wieder ruhe ist.

Sobald eine Kamera im Raum ist, fängt die eine oder der andere an, sich zu sortieren.Man zieht die innere Krawatte gerad...
06/02/2026

Sobald eine Kamera im Raum ist,
fängt die eine oder der andere an, sich zu sortieren.

Man zieht die innere Krawatte gerade und stellt sich in seine beste Version.
Nachvollziehbar.
So wurde es trainiert.

Was ich daraus gelernt habe:
Spannend wird’s nicht, wenn alles sitzt.
Es beginnt, wenn etwas kurz verrutscht.
Wenn du dich nen Moment lang nicht optimierst.
Wenn du aufhörst, dich zu verwalten o. zu bewerten. Sondern einfach da bist.

Nicht wirken wollen/müssen, nur anwesend sein.

Dafür braucht's keine großen Tricks.
Geduld ist prima.
Ein bisschen Humor hilft immer.
Und den Mut, die Stille nicht sofort zuzupflastern.

Hinschauen.

Die Rolle hängt kurz am Haken.
Der Blick wird weich.

Bester sweet spot zum auslösen.

Um diesen besonderen Moment zu halten,
bevor der Kopf wieder übernimmt und alles glattbügelt.

Ein Porträt darf nach Mensch aussehen.
Nicht nach „Bitte vertrauen Sie mir, ich lächle doch“.

Nur nach dir.
Das ist dann schon alles.

Was beginnst du zu schützen, wenn du merkst, dass du fotografiert wirst?

Fotografie hört …Fotografie kann auch Schweigen sein.Nicht das peinliche, das zwischen zwei Menschen hängt, eher das auf...
04/11/2025

Fotografie hört …

Fotografie kann auch Schweigen sein.
Nicht das peinliche, das zwischen zwei Menschen hängt, eher das aufmerksame.
Das, in dem sich etwas zeigt, ohne das eine Erklärung nötig ist.

Ich denke, es gibt Phasen, in denen das Fotografieren erstmal nur zuhören ist.
Der Finger auf dem Auslöser wartet, ohne etwas zu erzwingen.

Das Auge ruht, statt zu jagen.
In dieser Ruhe fällt der Anspruch, Bedeutung zu erzeugen.

In diesem Moment braucht das Bild keine Aussage, Anwesenheit reicht.
Das Weglassen ist kein Mangel.
Es ist eine Entscheidung.

Nicht alles, was man sieht, benötigt eine Übersetzung.
Nicht jedes Gefühl muss erklärt werden, um echt zu sein.

Schweigen ist die radikalste Form von Ehrlichkeit, weil sie auf Wirkung verzichtet.

Für mich die eigentliche Stärke der Fotografie:
sie kann sprechen, ohne ein Wort zu sagen.

Oft lege ich die Kamera beiseite und beobachte.
Kein Ziel, kein Projekt.
Nur ein stilles Zusammenspiel zwischen Welt und Wahrnehmung.

Dann entsteht kein Foto – und doch das, was Fotografie ausmacht:
ein kurzer Augenblick von Übereinstimmung.

Das Schweigen ist keine Pause vom Werk.
Es ist auch immer Teil davon.

___

📷 Marc Wittenborn
Fotograf · Kommunikationsdesigner · Künstler










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Adresse

Florstädter Str
Friedberg In Hessen
61169

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