JR Photography

JR Photography JR Photography ist das Profil des freischaffenden Foto-Journalisten Julian Rzepa aus Freiburg i.Br.

31/12/2025
23/02/2025

Am Vortag der Bundestagswahl, dem 22. Februar 2025, beteiligten sich rund 25.000 Menschen an einer Demonstration des Bündnisses in Freiburg.
Die Versammlung war geprägt vom Wahlkampfabschluss des Freiburger Kreisverbands der Linkspartei. Für Unmut bei einigen im Publikum auf der Auftaktkundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge sorgte außerdem der Redebeitrag der Gruppe „Students for Pal*stine“.
Nichtsdestotrotz zeigte die rege Beteiligung beim Demonstrationszug, dass sich große Teile die Freiburger Stadtgesellschaft gegen den drohenden Rechtsruck bei den heutigen Bundestagswahlen stellen.

Zeitraffervideo des Demozugs.

Morgen findet in Freiburg eine Großdemonstration gegen Rechts*xtremismus statt. Unter dem Motto "Freiburg Solidarisch" w...
21/02/2025

Morgen findet in Freiburg eine Großdemonstration gegen Rechts*xtremismus statt. Unter dem Motto "Freiburg Solidarisch" wird von verschiedenen Gruppen und politischen Initiativen dazu aufgerufen, einen Tag vor der Bundestagswahl ein Zeichen gegen Rechtsruck zu setzen.

Bereits vor 1,5 Wochen kam es in zu einer ähnlichen Demonstration. Anlass war hier eine AfD-Verantaltung im Bürgerhaus Zähringen. Am Rande dieser Versammlung, an der unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 10 und 15 Tausend Menschen teilnahmen, kam es zu Polizeig*walt.
In einer Situation vor dem Bürgerhaus Zähringen, entriss die Polizei den Demonstrierenden am Gitter ein Transparent, gab es wenig später aber wieder zurück.
Die andere Situation spielte sich in der Tullastraße Ecke Lameystraße ab. Vier Einsatzkräfte der berittenen Polizei ritten unmittelbar in die Menge von Demonstrierenden. In der Medialen Berichterstattung sorgte dieser Einsatz für Kritik. Nur durch Glück konnten schwere Verletzungen vermieden werden, heißt es aus Reihen der antif*schistischen Demonstrierenden. Die Polizei hält aber weiterhin daran fest, dass dadurch, dass angeblich AfD-Anhängende bedrängt worden wären, der Einsatz von Pferden verhältnismäßig wäre.

Am 1. Februar 2025 demonstrierten mindestens 200 Menschen in   gegen Antisemitismus. Zur Versammlung unter dem Motto "Ze...
03/02/2025

Am 1. Februar 2025 demonstrierten mindestens 200 Menschen in gegen Antisemitismus. Zur Versammlung unter dem Motto "Zeit für ein Ende! Antisemitische Kontinuitäten brechen", hatte die Anarchistische Gruppe Bern aufgerufen. Anlass bot der 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.
Die Route führte durch die Berner Altstadt. Bei einer Zwischenkundgebung am Münster wurde ein Transparent am Gitter des Gotteshauses angebracht, auf dem zu lesen war: "Kein Pogrom ist vergessen". Bei einem weiteren Stopp auf dem Bundesplatz stellten die Demonstrant*innen ein hölzernes Boot vor den Eingang des Bundeshauses. Darauf war geschrieben: "Das Boot war nie voll", und, dass an die 6 Mio. get*teten Jüdinnen*Juden, Sint*zze und Rom*nja uvw. gedacht werde. Einige Demonstrant*innen legten Blumen nieder. Parallel machten Demonstrierende mit einem großen Banner und Bengalos auf den in wenigen Tagen in Budapest stattfindenden neonazistischen "Tag der Ehre" aufmerksam.
Die Polizei hielt sich weitgehend im Hintergrund. Am "Kindlifresserbrunnen" - eine Skulptur, die wegen ihrer antisemitischen Bildsprache in der Kritik steht und weshalb auf dem Fronttransparent eine weiblich gelesene Person abgebildet war, die diese Skulptur mit einem Stein bewirft - waren jedoch behelmte Einsatzkräfte abgestellt.
Gegen Ende der Demonstration provozierten Passanten mit Zwischenrufen, was Einzelpersonen mit Wasserspritzen entgegneten.
Nachdem sich die Versammlung auf dem Bahnhofsvorplatz aufgelöst und der Großteil sich in Richtung Kulturzentrum Reitschule begeben hatte, verlas das Kurdisch-Jüdische Bündnis eine Erklärung. Darin wird dazu aufgerufen sich mit Rojava zu solidarisieren und gleichzeitig das Problem vieler Linker benannt, sich an pro-Hamas-Demos zu beteiligen. Das würde den emanzipatorischen Bestrebungen Rojavas widersprechen, so die Rednerin.
Das gewaltsame Entreißen einer Israel-Fahne durch eine Person sorgte für ein kurzes Handgemenge. Das Statement wurde aber zu Ende gelesen und anschließend verließen auch die letzten Demonstrierenden den Bahnhofsvorplatz.

Bei der gestrigen Silvester-zum-Knast-Demonstration in der Umgebung der JVA in   protestierten rund 100 Linke gegen Gefä...
01/01/2025

Bei der gestrigen Silvester-zum-Knast-Demonstration in der Umgebung der JVA in protestierten rund 100 Linke gegen Gefängnisse. Komplette Fotodokumentation gibt's bei Flickr.

Am 25.11. ist internationaler Tag zur Beseitigung patriarchaler Gewalt. In dessem Rahmen fand in Freiburg am Montag letz...
03/12/2024

Am 25.11. ist internationaler Tag zur Beseitigung patriarchaler Gewalt. In dessem Rahmen fand in Freiburg am Montag letzter Woche eine Demonstration zum "Tag gegen Gewalt an Frauen" statt, zu der im Vorfeld kommunistische Gruppen wie das "Frauenkollektiv", kurdische Gruppen wie "Nuda" und einige links-autoritäre K-Gruppen aufgerufen hatten.
Thematisch standen "Femiz*de" im Fokus der inhaltlichen Auseinandersetzung, die in Deutschland in diesem Jahr einen Höchststand erreicht hat. Jeden Tag wird statistisch gesehen eine Frau durch ihren (Ex-) Partner get*tet.
Mehrere Hundert Menschen beteiligten sich an dem Demonstrationszug durch die Innenstadt.
Am Rande machte eine Gruppe aus dem Umfeld des "Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus" auf die sexualisierte Gewalt aufmerksam, die am 7.10.23 in Israel geschehen ist. Für eine Sprecherin des Bündnisses werde das v.a. in linken Kontexten ausgeblendet.
Eine "Palästina Spricht" nahestehende Gruppe stellten sich in der Folge mehrmals vor das Transparent des "Bündnisses gegen Antisemitismus", wobei es hauptsächlich zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen ist. Auf dem Transparent von "Palästina Spricht" wurde sich gegen israelische Gewalt gegen Palästinenser*innen ausgesprochen und enthielt mit der Botschaft "De*th to white feminism", jedoch auch eine gewaltvolle Botschaft.

Last Monday marked the first anniversary of the m*ssacre in Israel on October 7th. Many places commemorated the more tha...
12/10/2024

Last Monday marked the first anniversary of the m*ssacre in Israel on October 7th. Many places commemorated the more than 1,200 people who were k*lled and the 250 who were abducted to the Gaza Strip, around 100 of whom are still being held hostage by H*mas. In Freiburg, the central commemoration took place on the square of the Old Synagogue. It was organized by the Jewish Community of Freiburg, supported by groups and initiatives from the Freiburg Alliance against Antisemitism. The day was commemorated in a number of speeches, including by people who are or were directly affected.
On the same evening, an anti-Israel vigil took place on Rathausplatz, which was largely organized by the group “Palestine Speaks Freiburg”. The group “Students for Palestine”, which had attracted attention a few weeks earlier by making a Holocaust comparison in its speech at the night dance demonstration for more subcultrural freedoms, gave a speech in which October 7th was for example glorified as “heroic Palestinian resistance”. People on the counter-demonstration to this vigil, holding banners and signs in solidarity with the “victims of antisemitic t*rror”.
There were repeated attempts by the anti-Israel vigil to obstruct the press work, which was prevented by the police in two cases.
The central commemoration on the square of the Old Synagogue was concluded with concerts, including one by rapper Sharon.

Nachttanzdemonstration 2024 in Freiburg - Potential verspielt und Rückhalt verloren Kritische Einordnung der Nachttanzde...
23/09/2024

Nachttanzdemonstration 2024 in Freiburg - Potential verspielt und Rückhalt verloren

Kritische Einordnung der Nachttanzdemonstration 2024, deren Losziehen polizeilich verhindert wurde, die inhaltliche Schwächen aufwies und die durch antizionistische Einflussnahme an Rückhalt für die eigentlichen Anliegen um das Recht auf Stadt verloren hat.

Link zum Beitrag in der Bio.

Am 12. August 2024 demonstrierten in Schönau im Schwarzwald drei Dutzend Linke gegen den Schlageterkult von Neonazis. Zu...
16/08/2024

Am 12. August 2024 demonstrierten in Schönau im Schwarzwald drei Dutzend Linke gegen den Schlageterkult von Neonazis. Zu dem Aufzug unter dem Motto "Es gibt kein ruhiges Hinterland" hatte im Vorfeld die frisch gegründete und junge Antifa-Gruppe "Black Block Oberes Wiesental" aufgerufen. Albert Leo Schlageter wurde in dem Ort der Demonstration geboren. Als Soldat des Ersten Weltkriegs und Mitglied der NSDAP-Tarnorganisation Großdeutsche Arbeiterpartei erreichte er Berühmtheit, als er 1923 wegen Sabotage und Spionage von den Behörden der damaligen französischen Besatzung in Düsseldorf zum Tode verurteilt und anschließend hingerichtet wurde. In Zeiten der Weimarer Republik entstand ein Kult um Albert Leo Schlageter, welcher im Nationalsozialismus intensiviert wurde. Zahlreiche Denkmäler und Veranstaltungen wurden dem "Ersten Soldaten des Dritten Reichs" gewidmet. In Schönau im Schwarzwald prangen bis heute die Ruinen eines solchen Schlageterdenkmals auf einem prominenten Hügel der Stadt. Auf dem Friedhof wurde Albert Leo Schlageter auf einem Ehrengrab begraben (neben dem, in dem unter anderem seine Eltern begraben liegen). Bis heute wird es von der Stadt Schönau gepflegt. Das Grab entwickelte sich auch nach 1945 zu einem Anziehungspunkt für Neonazis. V.a. in den 1980-er Jahren veranstaltete die NPD ein Gedenken an Schlageters Todestag. In die Zeit vielen auch die größten antifaschistischen Gegenproteste in Schönau. Jüngst veranstaltete die neonazistische Gruppierung "Dritter Weg" Kranzniederlegungen an dem Ehrengrab von Albert Leo Schlageter. Gegen diese Entwicklung richtete sich die antifaschistische Demonstration Anfang dieser Woche. Für Widerspruch (auch insgesamt aus der Bevölkerung des Luftkurorts) sorgt jedoch auch der Fehlende Bruch der Stadt mit dem Schlageterkult und Kontextualisierung des Denkmals und des Geburtshauses von Albert Leo Schlageter.
Der "Black Block Oberes Wiesental" will an die Erfolge der 1980-er Jahren anknüpfen und kündigte an, weitere Proteste organisieren zu wollen.

Alle Bilder bei Flickr. Link in Bio und Story.

70 000 Menschen beteiligten sich am gestrigen Samstag an den Protesten gegen den AfD Bundesparteitag in Essen. Mehr Bild...
30/06/2024

70 000 Menschen beteiligten sich am gestrigen Samstag an den Protesten gegen den AfD Bundesparteitag in Essen. Mehr Bilder von der Großdemonstration gibt es bei Flickr. Link via Bio oder Story.

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