Leguan Reisen GMBH

Leguan Reisen GMBH 🦎 Naturerlebnisreisen sind unsere Passion - in kalten wie in warmen Zonen unserer schönen Erde🦎

28/08/2026

Fünf Stunden mit einem Knoten durch das Treibeis. Dann war Schluss — sieben Seemeilen vor der Gletscherfront.

Der Store Glacier in Westgrönland ist einer der am schnellsten fließenden Gletscher des Landes: An seiner Kalbungsfront bewegt sich das Eis mit vier bis sieben Kilometern im Jahr. Erreicht hat ihn die Cape Race im Juli trotzdem nicht. Kapitän und erste Steuerfrau standen dafür dreizehn Stunden ununterbrochen auf der Brücke.

Zwei Tage später dann das Gegenteil. Im Fjord Alianaatsoq näherte sich das Schiff bis auf vier Seemeilen an zwei kalbende Gletscher — und stellte die Maschinen ab.

Zwei Stunden lautlos treiben. Der Gletscher donnert, während er Eis in den Fjord entlässt. Und die Eisberge ringsum knistern, weil eingeschlossene Luft entweicht. Luft, die seit Jahrtausenden dort drin war.

Dazwischen lag alles andere: Niaqornat, ein Dorf mit weniger als dreißig Einwohnern, wo am Strand ein Zwergwal lag, den neunzehn Jäger am Vortag unter sich aufgeteilt hatten. Die verlassene Bergbausiedlung Qullissat. Ein Vogelfelsen, 700 Meter hoch. Und ein Landgang auf Fels, der vor wenigen Jahren noch unter Gletschereis lag.

Wir haben zwei LogbĂĽcher derselben Route ausgewertet, zehn Tage auseinander. Beide Gruppen haben eine ausgezeichnete Reise gemacht. Es war nur nicht dieselbe.

Die ganze Auswertung im Blog — Link in der Bio.

26/08/2026

An diesem Stein hält ein Magnet.

Er hält, weil das Eisen darin nie gerostet ist. Und es ist nie gerostet, weil es keinen Sauerstoff gab, als sich diese Schichten ablagerten — auf dem Grund des ersten Ozeans, vor 3,8 Milliarden Jahren. Vorher war die Erde zu heiß für flüssiges Wasser.

Wer ihn aufhebt, hält ein Stück einer Welt in der Hand, in der er keine drei Minuten überlebt hätte.

Gefunden bei einer Anlandung in Westgrönland. An einem Platz, an dem laut dem Register der arktischen Expeditionsveranstalter noch kein Mitgliedsschiff gewesen war.

Dreizehn solcher Plätze hat die CAPE RACE in den ersten acht Wochen dieser Saison angesteuert. Zwei pro Fahrt im Schnitt. In derselben Zeit begegnete sie abseits der Häfen an einem einzigen Tag einem anderen Expeditionsschiff.

Der ganze Bericht von Expeditionsleiter Andreas Umbreit steht im Blog — Link in der Bio.

Drei Tage vor Reiseschluss, abends noch ein letzter Blick auf dieSatellitenbilder. Vor den beiden groĂźen Gletschern im N...
21/08/2026

Drei Tage vor Reiseschluss, abends noch ein letzter Blick auf die
Satellitenbilder. Vor den beiden groĂźen Gletschern im Nordosten der
Diskobucht: erstaunlich wenig Eis.

Kurze Absprache mit Kapitän Marc. Wir versuchen es.

Zweimal hatte die CAPE RACE in dieser Saison schon abgedreht — einmal
bei zwanzig Kilometern, einmal bei zehn. Diesmal kam sie auf fĂĽnf
heran. Radar und Dreisatz ergaben fĂĽr die sĂĽdliche Abbruchkante
140 Meter ĂĽber Wasser. Beide Echolote fanden bei ĂĽber 500 Metern
keinen Grund.

Dann Maschine aus, DeckstĂĽhle raus, eine Stunde im Knistern treiben.

Auf dem RĂĽckweg passierten wir den Eqip Sermia, den Gletscher, zu dem
von Ilulissat aus die Tagesfahrten gehen. Hat kaum jemand beachtet.

Der ganze Bericht von Expeditionsleiter Andreas Umbreit:
polar-schiffsreisen.de/blog/gletscher-nordosten-diskobucht-140-meter-front

Fotos: Andreas Umbreit


Vier Fuchsfallen. Gräber an drei Plätzen. Das Fundament eines Hauses,das es nicht mehr gibt.Alles gefunden zwischen Anfa...
14/08/2026

Vier Fuchsfallen. Gräber an drei Plätzen. Das Fundament eines Hauses,
das es nicht mehr gibt.

Alles gefunden zwischen Anfang Juni und dem 24. Juli, auf Landgängen in
Westgrönland. Alles fotografiert, eingemessen, gemeldet. Und alles im
grönländischen Kulturdenkmalregister bis dahin nicht verzeichnet.

Unser Expeditionsleiter Andreas Umbreit hält wenig vom Wort
„Expeditionskreuzfahrt". Wir stoßen in kein Neuland vor, schreibt er,
besteigen nichts zum ersten Mal, entdecken keine Arten. Wer den Begriff
für jede Reise verwendet, bei der jemand persönlich etwas Neues sieht,
nimmt ihm seinen Sinn.

Und dann beschreibt er, wo trotzdem ein Rest davon steckt. In einer
Flukenaufnahme, die bei Happywhale zu einem von 150.000 registrierten
Buckelwalen wird. In Eisbären, deren Ernährungszustand nach der Tabelle
des norwegischen Polarinstituts erfasst wird. In einem Steinhaufen in
der Tundra, den vor uns niemand gemeldet hatte.

Kein Superlativ. Ein Mosaiksteinchen.

Der ganze Text ist ab heute online — Link in der Bio.


Sechzig Kilometer östlich von Ilulissat bricht der produktivsteGletscher Grönlands ins Meer.Was er abgibt, treibt jahrel...
11/08/2026

Sechzig Kilometer östlich von Ilulissat bricht der produktivste
Gletscher Grönlands ins Meer.

Was er abgibt, treibt jahrelang, ehe es schmilzt.

Hinein kommt kein Schiff. Der Fjord ist bis zur Gletscherfront
mit Eis gefĂĽllt.

Also bleiben wir davor und sehen zu, wie es hinaustreibt.

Warum das so ist — und wie man den Eisfjord trotzdem sieht:
polar-schiffsreisen.de/blog (Link auch in der Bio)

Text und Fotos: Andreas Umbreit, Expeditionsleiter

Anker unten, Generatoren aus, Kühlschränke aus. 40 Menschen an der Reling,kein Wort. Belugas hören auf, sich zu zeigen, ...
07/08/2026

Anker unten, Generatoren aus, Kühlschränke aus. 40 Menschen an der Reling,
kein Wort. Belugas hören auf, sich zu zeigen, wenn man laut ist.

Dann kamen sie hinter dem Heck hoch, dazwischen die dunklen Jungtiere.
Sie schwammen nicht vorbei. Sie umkreisten das Schiff und tauchten an
der Ankerkette hinunter.

Die August-Kolumne von Birgit Lutz:
polar-schiffsreisen.de/blog/notizen-aus-dem-eis-belugas-kanarienvoegel-der-see

Fotos: © Birgit Lutz

Grönland, Ende Juni. Sieben Tage Diskobucht mit der CAPE RACE.Während andere die bekannten Punkte abhaken, suchen wir di...
03/08/2026

Grönland, Ende Juni. Sieben Tage Diskobucht mit der CAPE RACE.

Während andere die bekannten Punkte abhaken, suchen wir die stillen — Fjorde,
in die vor uns kaum ein Schiff vorgedrungen ist. Ein Buckelwal, der neben dem
Schiff schläft. Eisberge wie Kathedralen. Ein kleiner Friedhof über dem Wasser,
vor dem das Eis vorĂĽberzieht.

Die Anreise war eine Odyssee. Geblieben ist das GefĂĽhl, fĂĽr ein paar Tage ganz
allein gewesen zu sein.

Reisebericht von Expeditionsleiter Andreas Umbreit — Link in Bio.
Fotos: Andreas Umbreit

Nordnorwegen im Herbst & Winter. Die Sonne schafft es kaum über die Berge — und färbt dafür den halben Tag.Die meisten k...
15/07/2026

Nordnorwegen im Herbst & Winter. Die Sonne schafft es kaum über die Berge — und färbt dafür den halben Tag.

Die meisten kommen für das Grün am Nachthimmel und für die Orcas und Buckelwale. Zu Recht. Aber dazwischen liegt etwas, das auf keinem Programm steht: das Licht selbst. Stunden, in denen die Sonne knapp unter dem Horizont bleibt und Rosa, Kupfer und Blau über den Schnee legt. Kein kurzer Sonnenuntergang — ein langer.

Fotos: Rolf Stange · Lyngen & Kvænangen

Spitzbergen im FrĂĽhling mit der MEANDERDas Besondere an dieser Reise ist ihre Ruhe. Die MEANDER ist ein kleiner, rustika...
10/07/2026

Spitzbergen im FrĂĽhling mit der MEANDER

Das Besondere an dieser Reise ist ihre Ruhe. Die MEANDER ist ein kleiner, rustikaler Segelschoner mit nur einer Handvoll Gästen – nichts für Menschen, die viel Komfort suchen, aber genau richtig für alle, die bewusst die Nähe zur Natur wollen.

Anfang der Saison liegt noch Eis in den Fjorden und der Schnee reicht bis ans Wasser – ein Spitzbergen, das die meisten so nie zu sehen bekommen. Man ist langsam unterwegs und hält dort, wo es sich lohnt, nicht nach Zeitplan. Am Gletscher geht man an Land und ein Stück übers Eis. Keine Hektik, viel Zeit zum Schauen.

Fotos: Rolf Stange

Ilulissat, kurz vor Mitternacht. Das Treibeis steht so dicht in der Bucht, dass unser Zodiac von der Stadt her nicht meh...
07/07/2026

Ilulissat, kurz vor Mitternacht. Das Treibeis steht so dicht in der Bucht, dass unser Zodiac von der Stadt her nicht mehr durchkommt — nicht mit Motor, nicht mit Paddel.

Also lichtet die CAPE RACE den Anker und fährt ihrem eigenen Beiboot entgegen.

Kein Reiseplan sieht das vor. Grönland hält sich ohnehin an keinen.

Foto: Andreas Umbreit · Crew im Treibeis vor Ilulissat, aufgenommen vom Schiff.

Adresse

BartmannStr. 87
Frechen
50226

Ă–ffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00

Telefon

+492234657915

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Leguan Reisen GMBH erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen