26/03/2026
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Du bezahlst beim Shooting nicht das Bild sondern das, was du damit tun darfst.
Mal zur Erklärung, weil es früher viel
selbstverständlicher war:
Ein Shooting lieferte in analoger Zeit ein Negativ oder Dia und mehr nicht.
Wenn man das Bild nutzen wollte, ging die Arbeit erst los….
…es musste entwickelt, verarbeitet, für Druck oder Veröffentlichung vorbereitet werden.
Jeder dieser Schritte hatte seinen eigenen Preis (Labor, Scan, Grafik usw).
Heute ist das Bild sofort da.
Keine Labore, kein Warten.
Und genau deshalb entsteht immer wieder dieses undankbare Missverständnis, dass viele denken:
Shooting bezahlt = Bilder gehören mir.
Das ist nur die halbe Wahrheit!
Denn ein Shooting bezahlt die ledigliche Entstehung des Bildes.
Das, was frĂĽher danach an Arbeit und Kosten anfiel, steckt heute in den Nutzungsrechten.
Oder anders gesagt:
FrĂĽher hat man jeden einzelnen Posten extra bezahlt, heute bezahlt man die Nutzung.
Und genau da liegt der Unterschied:
Es geht nicht darum, ob du Bilder bekommst, sondern wie du sie nutzt. Privat, geschäftlich, zeitlich begrenzt oder unbegrenzt. Am Ende macht das den Unterschied im Wert.
Mein Tipp daher aus der Praxis:
Kläre vor dem Shooting, wofür du die Bilder brauchst und dann passt am Ende alles, es gibt keine unangenehmen Missverständnisse.
Am besten schriftlich, denn komischerweise wurde es nach Rechnungserhalt schon auch noch mal angemerkt… unschön!
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