27/07/2022
Neulich habe ich eine standesamtliche Hochzeit begleitet. Die Standesbeamtin war super herzlich und hatte nannte mir keinerlei Einschränkungen, was das Fotografieren anging. Ich habe also alles fotografiert und kurz vor Ende der Trauung hielt sie kurz inne, schaute mich an und sagte: "Es ist so schön, dass Sie so viele Fotos machen; der Fotograf bei der vorigen Trauung hat vielleicht insgesamt fünf gemacht."
Ich erzähle das nicht, um schlecht über die Arbeit von jemand Anderem zu reden, sondern über den Gedanken, den es in mir ausgelöst hat. Nämlich, dass wir oft die Dinge, die wir tun als so selbstverständlich nehmen. Weil wir uns tagtäglich dabei beobachten ist es "ganz normal". Und dabei meine ich nicht nur den objektiven Output (z.B. die Zahl der Bilder), sondern auch viel mehr das, was uns zwischenmenschlich ausmacht, wie viel Herz wir in die Dinge stecken, wie empathisch wir sind, wie gerne wir lachen, mitfühlen, zuhören usw. Ich denke, das darf man sich ruhig öfter bewusst machen, dass es das ist, was uns ausmacht, dass es das ist, was es nur ein Mal genau so gibt und dass genau das dich mit bestimmten Menschen zusammenführt✨
Was sind deine Gedanken dazu?
Das Bild ist übrigens bei einem Business-/Portraitshooting mit der lieben entstanden. Ich zeige euch unbedingt bald mehr davon und sie bestimmt auch. Es war wundervoll🤍
Habe einen guten Start in diesen Mittwoch!