Jara Reker

Jara Reker "Eine Kamera zu tragen, ist wie eine Freikarte für das Unerwartete." Joel Meyerowitz

Liebe in die alte Heimat! Und demnächst gibt’s hier bisschen geschichtsstunde…dazu gibt’s dann natürlich nicht meine Sei...
22/08/2026

Liebe in die alte Heimat!

Und demnächst gibt’s hier bisschen geschichtsstunde…dazu gibt’s dann natürlich nicht meine Seite - sondern betroffenenperspektive weil who am i to tell und ich werd mir ein bisschen Rückendeckung mit fundierter Geschichtsexpertise ranholen…aber ich bin Deutsche und ich seh wie krank beschissen wir mit Menschen umgegangen sind die so selbstverständlich Teil von uns sind und ich hab das mit meinen knapp 33 Jahren nicht so gelernt. Ich hab gesagt bekommen man hätte sich voll gefreut und die Menschen alle doll Willkommen geheißen. Und so richtig weiß man nicht wieso heute viele abgef**kt sind und das ist nicht die ganze Story. Aber vielleicht ist das so in unserer deutschen erklärbärstruktur…Aufarbeitung nicht so unser Ding, sagen wo wir richtig Scheiße waren auch nicht so. Ich find das sehr beschämend. Und ich will das anders machen - ich bin Jahrgang 1993 und mein Deutschland ist nicht weiss und war es nie - aber aus meiner weißen A***h Perspektive konnten wir hier happy zusammen leben…das du das nicht so erleben durftest, das hab ich sehr viel später verstanden. tut mir leid, ich hätt das gern früher gesehen. 🖤

Hasse den Begriff Content, weil er uns beibringt das Kreativität aus schnellen Trends besteht. Für mich ist Haltung viel...
17/08/2026

Hasse den Begriff Content, weil er uns beibringt das Kreativität aus schnellen Trends besteht. Für mich ist Haltung viel wichtiger und immer das Fundament. In allem was ihr macht - Scheiß egal was grad gut geht, wenn du das garnicht selber bist, dann ist das langfristig Quatsch.
Besonders in visueller Kommunikation. Ihr müsst nicht überall dabei sein, nicht alles genauso machen..deshalb halt ich dagegen und glaub das geht auch anders. Langfristig, spannend, innovativ, nah am Mensch.

Echte Bilder, echte Menschen, klare Werte. Ich biete kreative Arbeit, die zu DIR/EUCH passt – feministisch, antifaschistisch, klassismuskritisch. Ohne Bu****it.

Wenn du Bilder, Videos oder Design brauchst, die mehr sind als „Content“ sind, eine Botschaft haben oder wirklich dich und deinen Stuff zeigen: Meld dich bei mir! Ich helf dir voll gern dabei, auf dich und deine Sache aufmerksam zu machen. BTW - bei mir wird händisch gearbeitet. Wenn du keine Ahnung davon hast wie du dich „verkaufen sollst“ kein Thema - Beratung und gemeinsames Brainstormen gehört für mich immer dazu und verkaufen tut sich hier niemand.

Einblicke in die gelungene Finissage gestern am Tellmannplatz🌞Gemeinsam konnten wir drei wunderbare Ausstellungen erlebe...
14/08/2026

Einblicke in die gelungene Finissage gestern am Tellmannplatz🌞

Gemeinsam konnten wir drei wunderbare Ausstellungen erleben, das schöne Wetter genießen und bei guten Gesprächen eine schöne Zeit miteinander verbringen.

Ein herzliches Dankeschön an Silke Tellmann, Jara Reker und Bernd Paulussen für die drei besonderen und inspirierenden Ausstellungen!

Seid gespannt, was als Nächstes an den Vitrinen am Cityparkhaus passiert. 👀

Wie viel Anpassung steckt in unserem Alltag – wann darf ich sein?Manche Arbeiten brauchen Zeit, bis sie ihren Weg hier h...
12/08/2026

Wie viel Anpassung steckt in unserem Alltag – wann darf ich sein?

Manche Arbeiten brauchen Zeit, bis sie ihren Weg hier hin finden. Ursprünglich wurde „wann darf ich sein“ als Beitrag für die Buchpublikation „Frauen und Mönchengladbach: Historische und zeitgenössische Perspektiven weiblichen Lebens“ (B. Kühlen Verlag) erarbeitet. Im März durfte die Serie dann während der Feministischen Kampfwoche im Köntges als Ausstellung Raum greifen – Liebe geht raus 💕

Erst jetzt teile ich dieses Projekt auch hier.
Danke für euch, euer Vertrauen und unsere Gespräche ❤️

Die Porträtserie dokumentiert den Alltag, die Wahrnehmungen und die Gefühle weiblich gelesener Personen in unserer Stadt. Sie ist kein bloßes Abbild individueller Geschichten, sondern ein kollektives Gedächtnis.

Besonders wichtig dabei: Bis auf eines sind die Zitate den Porträtierten bewusst nicht zugeordnet. Einerseits zum Schutz der Personen, andererseits um genau diesen gemeinsamen Erfahrungsraum zu schaffen, in dem Stimmen ineinandergreifen.

Entstanden ist die Arbeit aus der Notwendigkeit heraus, eigene Erfahrungen als Frau und Fotografin zu reflektieren: Welche Rollen wurden uns zugeschrieben? Und welche wählen wir für uns selbst? Fotografiert durch den Female Gaze – mit Fokus auf das Innenleben.

Die ganze Geschichte könnt ihr auf meiner Homepage nachlesen.

Das Buch zur Publikation:
Titel: Frauen und Mönchengladbach (B. Kühlen Verlag)
Rubrik: Gesellschaft | Erschienen: 01.12.2025
Kathrin Tillmanns
ISBN: 978-3-87448-597-5

BodyTalks - lass mal reden Befürchtung 1: weniger ernstgenommen werden, weil unsere Gesellschaft Körperlichkeit und Inti...
11/08/2026

BodyTalks - lass mal reden

Befürchtung 1: weniger ernstgenommen werden, weil unsere Gesellschaft Körperlichkeit und Intimität von Professionalität trennt
Befürchtung 2: Nacktheit wird fast nie neutral behandelt. Sie wird entweder sexualisiert, bewertet oder schamhaft versteckt.
Befürchtung 3: Irritation von Personen die den Kontext nicht zuordnen können oder verunsichert sind
Befürchtung 4: DMs voller Harrys die denken ich hätt Bock
Befürchtung 5: Personen könnten denken ich sei 100% confident mit mir lol - das wär ne fette Lüge aber ist ein Prozess und ich bin gern in mir.

Was man wirklich sieht:
- einen nackten Körper
- Frau, 32 Jahre bewohnt
- einen Körper in normalen Handlungssituationen
- ein funktionierendes System aus Haut, Muskeln, Narben. Nacktheit wird erst durch den Blick der anderen Person mit Bedeutung aufgeladen
- eine Person die viele Zuschreibungen getragen hat
- eine Person der es geholfen hat zu verstehen das mein Körper so eigen ist wie ich und vergleichen seitdem wenig Sinn macht - und das wir ein Team sind
- finds wichtig Vielfalt und diverse Körper sichtbar zu machen
- würde gern mehr solcher Arbeit mit und für Frauen und FLINTAS machen aber who am i wenn ich euch nicht auf Augenhöhe begegne
- Strukturen verändern sich nicht, wenn man nicht an ihnen arbeitet
- Fotografie ohne Haltung ist möglich, aber sinnlos.

*ich möchte ausdrücklich drauf hinweisen das es hier nicht darum geht „sich einfach gut zu finden“, sondern darum sensibler mit Geist, Körper und Bedürfnissen zu sein und gut auf sich acht zu geben. Ich konnte erst gut zu mir sein, als ich gecheckt hab das mein Körper und ich eins sind…finde das fällt schwerer wenn man die Last von vielen Worten trägt und sich ständig von seinem Körper distanziert, damit es nicht wehtut. Seid nett zu euch und behandelt euch mit Respekt. ❤️

OUR FUTURE – Wo sehe ich da mich?Jugendfotoworkshop: Wenn du zwischen 14 und unter 26 Jahre alt bist, ist das für dich! ...
07/08/2026

OUR FUTURE – Wo sehe ich da mich?
Jugendfotoworkshop: Wenn du zwischen 14 und unter 26 Jahre alt bist, ist das für dich!

Fühlst du dich gesehen? Hast du das Gefühl, dass Zukunft wirklich für DICH gemacht wird – oder ist es an der Zeit, dass sich etwas ändert?

Mach deine Perspektive sichtbar! Im kostenlosen Fotoworkshop bringen wir deine Themen auf den Tisch. Ob mit dem Smartphone oder einer Kamera: Du brauchst keine Vorkenntnisse, nur Bock, deine Sichtweise künstlerisch oder dokumentarisch umzusetzen. Deine Arbeiten zeigen wir anschließend in einer gemeinsamen Ausstellung in der Mönchengladbacher Innenstadt.

Alle Termine auf einen Blick:
Rheydtside (Odenkirchener Str. 15, Mönchengladbach)
25.08.2026 | 14:00 – 17:00 Uhr
27.08.2026 | 14:00 – 17:00 Uhr
Köntges (Waldhausener Str. 16, Mönchengladbach)
09.09.2026 | 16:00 – 19:00 Uhr
16.09.2026 | 16:00 – 19:00 Uhr
23.09.2026 | 16:00 – 19:00 Uhr
Gemeinsames Treffen (Köntges)
02.10.2026 | 16:00 – 20:00 Uhr
Ausstellungshängung & Vernissage (Radstation Innenstadt)
ab 30.10.2026

Dieses Format ist ein Safer Space. Komme einfach zu einem oder mehreren Terminen vorbei – ich freue mich auf euch und eure Ideen!

gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!, dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie Mönchengladbach sowie dem Bildungspark Mönchengladbach.

Ich freu mich auf euch!

Stadtbilder Tellmannplatz An einem Donnerstag Abend haben einige ihren Weg zum Tellmannplatz gefunden, den Raum besetzt,...
04/08/2026

Stadtbilder Tellmannplatz

An einem Donnerstag Abend haben einige ihren Weg zum Tellmannplatz gefunden, den Raum besetzt, sich solidarisiert und damit auch für andere den Platz gehalten.
Ich hab mich wahnsinnig gefreut das Personen mich auf eigene Faust für das Projekt dort besucht haben, die mich vorher überhaupt nicht kannten und damit auch eigene Komfortzonen verlassen und mir sehr viel Vertrauen schenken. Danke für euch und dafür, dass ihr für Stadtbilder aktiv werdet - das bedeutet mir die Welt.

Das Projekt sollte eigentlich Ende Juli beendet werden aber wir sind viele und es haben sich noch viele Personen und Gruppen gemeldet die noch Teil werden möchten. Das Projekt geht weiter, Stadtbilder soll wachsen ❤️ So Ich freue mich zb. sehr über die Einladung zum Friedrich Ebert Fest am 05.09. und auf viele Personen die sich zu uns gehören wollen und weitere Stationen. Du/ihr wollt auch noch dabei sein? Hit me up

Gefördert durch Kulturbüro MG und Stadt Mönchengladbach

BERLIN STREETWALKWas fühlt ihr? Lass drüber reden mehr miteinander zu gestalten als allein allein zu sein. Und auch mal ...
03/08/2026

BERLIN STREETWALK

Was fühlt ihr? Lass drüber reden mehr miteinander zu gestalten als allein allein zu sein. Und auch mal öfter zu sagen wo die Grenze ist. Lass mal sehen wo es Menschen Scheiße geht und sie trotzdem ein gutes Leben führen und stattdessen öfter fragen wie es sich so lebt, wenn der Kopf noch mehr voller Sorgen ist als deiner. Check mal, dass du zwar wieder öfter in den Urlaub willst und andere nicht mehr wissen wo sie schlafen sollen. Betrachte die Dunkelheit aus all ihren Winkeln und du siehst, dass sie immer nur Schatten bringt - wähl das Licht, sei das Licht. Sei laut, sei empathisch, werd kein A***hloch oder werd mal wieder Mensch.

Fragmente der Nachkriegsmoderne, erstarrt. Die Infrastruktur wird zur bloßen Kulisse, ein Echo vergangener Geschäftigkei...
27/07/2026

Fragmente der Nachkriegsmoderne, erstarrt. Die Infrastruktur wird zur bloßen Kulisse, ein Echo vergangener Geschäftigkeit. Leerstand als skulpturales Element.
Inmitten der sedierten Kulisse: die hartnäckige Präsenz des menschlichen. Hände und Menschen, die seit Jahrzehnten dieselben Griffe wiederholen, da sind und versuchen zu bleiben. Ein kurzes Aufleuchten von Alltag im Vorübergehen. Reibung zwischen der verblassenden Form und dem Weiterleben.

Ursprünglich Mitte des 19. Jahrhunderts als „Armengärten“ für Arbeiterfamilien gegründet, gaben die Parzellen den Mensch...
14/07/2026

Ursprünglich Mitte des 19. Jahrhunderts als „Armengärten“ für Arbeiterfamilien gegründet, gaben die Parzellen den Menschen in beengten Mietskasernen ein Stück Selbstbestimmung und gesunde Luft zurück. Was mit den „Kinderbeeten“ auf Initiative des Leipziger Arztes Dr. Moritz Schreber begann, entwickelte sich rasch zu einer beispiellosen Erfolgsgeschichte der sozialen Fürsorge. In Krisenzeiten und während der Weltkriege wurden die Gärten als Orte der Selbstversorgung sogar überlebenswichtig.

Heute ist dieses historische Erbe zu einer gigantischen Infrastruktur herangewachsen: Rund 44.000 bis 46.000 Hektar Kleingartenfläche gibt es in Deutschland – das ist flächenmäßig größer als das gesamte Bundesland Bremen. Aufgeteilt auf etwa 14.000 bis 15.000 Vereine gärtnern, leben und begegnen sich hier fast eine Million Pächterinnen.

Diese rund 45.000 Hektar sind ein unschätzbarer, zutiefst lebendiger Rettungsanker gegen die moderne Vereinsamung. Meine Fotografien dokumentieren diese Begegnungen. Danke, dass ich mich so frei bei euch bewegen durfte.

Adresse

Peter-Gehlen-Straße 1
Erkelenz
41812

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