Falk Rentsch Photography

Falk Rentsch Photography Dein Moment - mein Blick

Bilder speichern nur mit schriftlicher Genehmigung

Wenn Kinderaugen leuchten: 24 Stunden Herz, Pedale und Hoffnung in OschatzAls Fotograf hat man im Laufe der Jahre viele ...
07/09/2026

Wenn Kinderaugen leuchten: 24 Stunden Herz, Pedale und Hoffnung in Oschatz

Als Fotograf hat man im Laufe der Jahre viele Events vor der Linse. Manche sind laut, manche hektisch, doch einige brennen sich tief ins Gedächtnis ein. Das Fahrradevent Kinderaugen sollen leuchten am vergangenen Wochenende in Oschatz gehört ganz ohne Zweifel zu Letzteren. Dieses Jahr saß ich aber nicht im Sattel, sondern begleitete die Fahrer als Unterstützung des Presseteams.
Die Ausgangslage hätte kaum herausfordernder sein können. Als am Tag des Starts der Startschuss fiel, schien der Himmel alle Schleusen öffnen zu wollen: Widrige Wetterbedingungen, peitschender Regen und böiger Sturm verlangten den Fahrerinnen und Fahrern von der ersten Minute an alles ab. Doch wer dachte, das Unwetter würde die Motivation brechen, wurde eines Besseren belehrt. Im Gegenteil , die Entschlossenheit in den Gesichtern der Teilnehmer war greifbar.
Ich selbst hatte das Privileg, das Event hautnah aus dem Presseauto heraus zu begleiten und zu unterstützen. Die Perspektive aus dem fahrenden Auto ist besonders: Durch den Kamerasucher blickt man direkt in die geschafften, aber unglaublich fokussierten Augen der Sportler. Trotz Nässe, Kälte und Wind hielten alle durch. Kilometer für Kilometer, Stunde für Stunde, volle 24 Stunden lang.
Das Prinzip der Veranstaltung war denkbar einfach und doch so wirkungsvoll: Für jeden gefahrenen Kilometer floss genau ein Euro in den Spendentopf. Als nach einem kräftezehrenden Tag-und-Nacht-Marathon das Finale erreicht war und die Abrechnung feststand, ging ein Jubel durch die Menge: Rund 60.000 Euro waren zusammengekommen !
Diese beeindruckende Summe geht an Kinderheime in Mitteldeutschland. Wenn man daran denkt, wofür jeder einzelne Strampelschlag geleistet wurde, weicht die Erschöpfung sofort einer tiefen Dankbarkeit. Genau in diesen Momenten, wenn man durch das Objektiv sieht, wie aus Anstrengung reine Freude wird und man weiß, welche Erleichterung und Freude dieses Geld den Kindern bringen wird, sieht man das eigentliche Ziel des Tages: Kinderaugen, die vor Glück und Staunen leuchten.
Es war mir eine Ehre, als Fotograf Teil dieser großartigen Aktion gewesen zu sein und diese unvergesslichen Emotionen in Bildern festhalten zu dürfen. Hier nun ein paar wenige Impressionen, nächstes Jahr werde ich mir wieder diese Aussichten vom Sattel aus betrachten.

Gerade vor dem Balkon. Falke schlägt Spatz
06/09/2026

Gerade vor dem Balkon. Falke schlägt Spatz

Dieses Jahr sitz ich nicht im Sattel beim 24Stunden radeln, sondern unterstütze die Presse Crew mit den Kameras. Kindera...
04/09/2026

Dieses Jahr sitz ich nicht im Sattel beim 24Stunden radeln, sondern unterstütze die Presse Crew mit den Kameras.

Kinderaugen sollen leuchten

KlutaeMit dem Auftritt von Klutae brachte das dänische Urgestein Claus Larsen am vergangenen Sonntag den Club From Hell ...
03/09/2026

Klutae

Mit dem Auftritt von Klutae brachte das dänische Urgestein Claus Larsen am vergangenen Sonntag den Club From Hell endgültig zum Eruptionspunkt. Der dänische Industrial- und EBM-Exzess entfaltete ab der ersten Sekunde eine Brachialität, die dem Erfurter Untergrund keine Atempause gönnte. Verzerrte, dreckige Bassläufe fraßen sich tief in die Gehörgänge, während aggressive Percussions und peitschende Rhythmen das Tempo unbarmherzig nach vorne peitschten.
Larsen agierte auf der Bühne mit der gewohnten Unerbittlichkeit und rohen Energie, die das Projekt seit den 90er-Jahren auszeichnet. Die Vocals hallten als wütende, spuckende Salven durch den dicht gedrängten Saal. Klutae verbanden klassische Elektro-Härte mit punkiger Attitüde,ohne Kompromisse, ohne sanfte Zwischentöne. Der Club verwandelt sich in ein einziges Feld aus tanzenden Körpern, Schweiß und flackerndem Strobolicht. Nach diesem brutalen Abriss hinterließ die dänische EBM-Macht eine völlig verausgabte, aber restlos begeistert jubelnde Meute im Erfurter Club.

Zweite JugendAm vergangenen Sonntag trat Zweite Jugend im Erfurter Club From Hell in einer ganz besonderen Konstellation...
03/09/2026

Zweite Jugend

Am vergangenen Sonntag trat Zweite Jugend im Erfurter Club From Hell in einer ganz besonderen Konstellation an: Frontmann Eli stand als Soloprojekt völlig allein auf der Bühne. Dieser Umstand minderte die gewaltige Energie des Auftritts jedoch keineswegs. Nur mit analogen Sequenzern, minimalistischer Technik und seiner prägnanten Stimme bewaffnet, dominierte Eli den Raum vom ersten Moment an. Die harten, monotonen Bassläufe sägten unerbittlich durch die Boxen, während die kargen Schlagzeug-Punches den Takt für die tanzende Menge vorgaben.
Mit kompromissloser Haltung und enormer physischer Präsenz trieb Eli die peitschenden Bodybeats nach vorne. Seine markanten Vocals hallten wie ein Befehl durch den düsteren Club und forderten dem Publikum die letzten Schweißtropfen ab. Die Reduktion auf das absolute Minimum spiegelte den reinen Geist des Oldschool EBM perfekter wider, als es jede aufwendige Bühnenshow hätte tun können. Eli verwandelte den Club From Hell eigenhändig in einen kochenden Kessel aus Analog-Druck, Schweiß und purer Körpermusik.

EndzustandDas Konzert am Sonntag im Erfurter Club From Hell eröffneten Endzustand mit martialischer Strenge und unerbitt...
03/09/2026

Endzustand
Das Konzert am Sonntag im Erfurter Club From Hell eröffneten Endzustand mit martialischer Strenge und unerbittlicher Präzision. Vom ersten Takt an peitschten schneidende Minimal-Synthesizer und metallisch hämmernde Bässe durch den düsteren Raum. Die Band verzichtete komplett auf modernes Beiwerk und setzte bedingungslos auf die alte Schule: treibender Bodybeat, trockener Basslauf und vokale Befehle, die ohne Umschweife durch die Lautsprecher dröhnten. Die Rhythmen gaben das Tempo vor, während das Publikum vor der Bühne in den typischen, stakkatohaften Bewegungsablauf verfiel. Endzustand lieferten eine kompromisslose Demonstration klassischer Körpermusik ab, die schweißtreibend, kaltschnäuzig und absolut schnörkellos auf den Punkt funktionierte.

Der Bass vibrierte tief in den Rippen, Schweiß tropfte  und der Takt zwang die Körper in eine unerbittliche Bewegung. Le...
02/09/2026

Der Bass vibrierte tief in den Rippen, Schweiß tropfte und der Takt zwang die Körper in eine unerbittliche Bewegung. Letzten Samstag verwandelte sich der Erfurter Club From Hell in eine dampfende Kathedrale der Electronic Body Music. Ein Line-up, das keine Gefangenen machte: Endzustand, Frontmaschine, Frontal und allen voran TENSION CONTROL
Schon beim Betreten des Geländes um 18:00 Uhr war die Marschrichtung klar: Schnürstiefel, Leder, Tarnmuster und die schwere Luft von Nebelöl und Bier. Nachdem die Support-Acts die Meute auf Betriebstemperatur geprügelt hatten, betraten Tension Control die Bühne. Was folgte, war pure analoge Gewalt.
Michael Schrader und seine Live-Verstärkung Vadim entfesselten eine stählerne Breitseite aus sägenden Basslines, harten Drum-Sequenzen und unbarmherzigen Vocals. Nur roher, schnörkelloser Oldschool-EBM in bester Tradition von DAF, Nitzer Ebb und den early Krupps, brachten sie in unsere Gehörgänge und Tanzbeine.
Tracks wie Im Rhythmus der Maschinen, Tanzkollektiv oder Die Jungs vom jugendwerkhof peitschten durch die Boxen. Der Tanzboden vor der Bühne glich einer disziplinierten Marschkolonne im Stroboskopgewitter. Jeder Schlag der analogen Synthesizer traf punktgenau in die Magengrube. Das Publikum antwortete mit purem Körpereinsatz: EBM als Leistungssport.
Gegen Ende des Sets stand die Luft im From Hell fest. Tension Control verabschiedeten sich ohne großes Posieren – nur mit der kalten Präzision einer gut geölten Maschine. Ein Konzert, das genau das lieferte, was das Genre verlangt: Schweiß, Takt, Härte.

EBM Härte, Schweiß und Tradition im Club From HellWenn Frontal die Bühne des Club From Hell in Erfurt betritt, gibt es k...
02/09/2026

EBM Härte, Schweiß und Tradition im Club From Hell

Wenn Frontal die Bühne des Club From Hell in Erfurt betritt, gibt es keine schnörkeligen Ansagen oder melancholische Atmo-Pause. Die Rostocker Formation bringt exakt das auf die Bühne, wofür Anhänger des klassischen EBM-Genres leben: unbarmherzige Sequenzer-Bässe, kompromisslose Marschbeats und eine Energie, die das Publikum ab der ersten Sekunde in Bewegung versetzt.
Die Live-Dynamik ist klar: Stompen bis zum Anschlag
Schon beim Opening machten Alex und Danny klar, dass keine Gefangenen gemacht werden. Der Sound im Gewölbe des From Hell erwies sich als perfekt abgestimmt: Eine dröhnende, staubtrockene Kickdrum gepaart mit schneidenden Synthesizern. Alex nutzte die enge Clubatmosphäre maximal aus. Bei Klassikern wie „Ich muss laufen“ hielt es ihn nicht auf der Bühne, immer wieder suchte er den direkten Kontakt zur Meute, welches die Parolen lautstark mitbrüllte und den Bereich vor der Bühne in eine tanzende, stampfende Masse verwandelte.

Mein Fazit des Abends: Frontal lieferten im Club From Hell eine schweißtreibende Lektion in Sachen Ehrlichkeit und Körperlichkeit ab. Ein Abend ohne langes Drumrum, der bewies, dass klassischer Electronic Body Music Sound auch Jahrzehnte nach seinen Ursprüngen absolut nichts von seiner rohen Urgewalt verloren hat.

Taktfrequenz: Hoch. Temperatur: Brennend. Der Einsatzbefehl für den späten August stand fest: FRONTMASCHINE  marschierte...
02/09/2026

Taktfrequenz: Hoch. Temperatur: Brennend.

Der Einsatzbefehl für den späten August stand fest: FRONTMASCHINE marschierte im Club From Hell auf.
Schon beim Betreten schlug einem die massive Wand aus starkem Bass und schweißgetränkter Luft entgegen.
Kein Schnickschnack, keine Ablenkung. Nur Funktion und Frequenz.
Als die Lichter auf der Bühne ausgingen und der erste analoge Sequenzer durch die Boxen dröhnte, gab es kein Halten mehr. Die Bässe prallten wie Hammerschläge auf die Schädeldecke, getrieben von gnadenlos steifem, treibendem 4/4-Takt. Frontmaschine bot exakt das, was das Protokoll verlangte: pure, ungeschminkte Electronic Body Music der alten Schule.
Hérve und Louis peitschten die Menge mit stählernen Vocals ab. Das Publikum reagierte wie eine synchronisierte Maschinerie , Stiefel stampften im Gleichtakt auf den Betonboden. Die Performance war direkt, aggressiv und präzise auf den Punkt. Statt großer Worte gab es peitschenharte Beats und kompromisslose Elektro-Sequenzen, die den Schweiß ins Gesicht trieben.

STATUS: Auftrag ausgeführt. EBM lebt. Körperlich absolut erschöpfend, mental vollkommen gereinigt.

Adresse

Schäferstrasse 79
Dresden
01067

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Falk Rentsch Photography erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Falk Rentsch Photography senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie