Menschen in Zons

Menschen in Zons Menschen in Zons. Das Portrait einer besonderen Stadt und ihrer Bewohner. Ein fotografisches Projekt Nach der Schule studierte ich Architektur.

In den 70ern im Herzen von Westfalen geboren, brauche ich seitdem Pferde um mich, wie die Luft zum Atmen. Bereits zu Schulzeiten war die Foto-AG und das Werkeln im Fotolabor meine liebste Ablenkung vom Schulalltag. Das Studium schloß ich in Köln mit dem Schwerpunkt der temporären Architektur ab und meine Leidenschaft galt dem Bühnenbild und dem Szenenbild für Film. Fotos und Bilder sind konsequent

ein wichtiger Teil meines täglichen Lebens. Seit 2018 konzentriere ich mich wieder voll auf die Fotografie, denn hier schlägt mein Herz am lautesten. Mein Schwerpunkt ist das Fotografieren mit natürlichem Licht. Alle Menschen, mit denen ich arbeite, sollen sich zuallererst einmal wohlfühlen, denn dann kommen die schönsten Bilder ganz von alleine. Ich freue mich über Anfragen, wenn Ihr eine empathische Kita- und Hochzeitsfotografin sucht, oder auch Portraits von Euch möchtet. Natürlich fotografiere ich auch Euch mit Euren Hunden und Pferden, denn daran hängt als Pferdebesitzerin mein Herz. Ich begleite Euch ebenfalls gerne bei Events wie zum Abiball, zur Kommunion und Konfirmation, bei Geburtstagen ect. Meldet Euch gerne und ich erstelle Euch ein unverbindliches Angebot. Bis bald, Eure Verena

Simone Specht.„1972 wurde ich in Zons geboren, im Elternhaus direkt hinter dem Geschäft meiner Familie. Als jüngste Toch...
04/03/2026

Simone Specht.

„1972 wurde ich in Zons geboren, im Elternhaus direkt hinter dem Geschäft meiner Familie. Als jüngste Tochter bin ich dort aufgewachsen, habe viel vom Alltag im Betrieb miterlebt und später auch selbst mitgearbeitet. Dieser Ort ist mein Ursprung. Die Vorfahren meiner Mutter stammen seit Generationen aus Zons, und diese tiefe Verbundenheit mit dem Ort hat auch mich von klein auf geprägt.

Als meine Eltern sich zur Ruhe setzten, bin ich mit ihnen in den Westerwald gezogen, in den Geburtsort meines Vaters, in dem ich auch meinen Mann kennengelernt habe. Doch die Verbindung zu Zons ist nie abgerissen. Vor 13 Jahren sind wir als Familie zurückgekehrt. Heute lebe ich mit meinem Mann und meinen Kindern wieder hier, im Geburtshaus meiner Familie, in dem schon mehrere Generationen vor mir geboren wurden. Es ist ein besonderes Gefühl zu wissen, dass schon mein Opa hier am Treppengeländer heruntergerutscht ist.

Zurückzukommen war für uns die beste Entscheidung, ich wollte meinen Kindern zeigen, wo meine Wurzeln liegen und wieder dieses besondere Lebensgefühl am Rhein zwischen Köln und Düsseldorf spüren. Genau hier fühlt es sich richtig an.“

Foto: Verena Aimée Oefler

Anja und Ralf Stein.„Was uns mit Zons verbindet…Schon mein ganzes Leben verbringe ich in Zons, ja ich bin sogar in Zons ...
10/01/2026

Anja und Ralf Stein.

„Was uns mit Zons verbindet…
Schon mein ganzes Leben verbringe ich in Zons, ja ich bin sogar in Zons geboren. Meine Ausbildung habe ich in Zons in der Metzgerei Knoche gemacht, die hier in der Altstadt ansässig war. Meine bessere Hälfte Anja Stein ist gebürtig aus Rheinfeld, doch wir kennen uns seit unserer Kindheit. Als wir damals das Haus auf der Schloßstrasse kauften, war das die beste Entscheidung, denn hier lernten wir den Zusammenhalt der Nachbarschaft in der Zonser Altstadt kennen. Das abendliche Klönen auf dem „Dörpel“ hat wirklich Tradition. Bei schönem Wetter sitzen die Nachbarn fast alle draußen auf den Treppen vorm Haus - heute teilweise auf den selbst aufgestellten Bänken - und halten bei einem leckeren Getränk das eine oder andere Verzellche (et jit immer jet zu verzelle). Das schon traditionelle Fischessen bei uns im Frühjahr erfreut die ganze Nachbarschaft und auch den einen oder anderen Tourist, der sich gerne ein Fischbrötchen auf die Hand mitnimmt. Auch die Veranstaltungen, die das ganze Jahr in Zons stattfinden, werden von uns selbstverständlich besucht. Neben dem Karneval, Sturm auf Zons und dem Schützenfest besuchen wir auch möglichst jede andere Veranstaltung.
Apropos Schützenfest: Es wäre schön, wenn mein Wunsch, Schützenkönig von Zons zu werden, vielleicht in diesem Jahr in Erfüllung ginge und auf mich, meine Königin und meine Kompanie „Freicorps Zons“ ein großartiges Jahr warten würde.
Stichwort Königin: Seit nun 37 Jahren ist Anja Stein an meiner Seite und ich kann sagen ich bereue keinen Tag. Sie ist seit dem ersten Tag mein Organisationstalent in allen Lebenslagen. Ihre Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen und sie ist immer für ein Späßchen zu haben. Wir haben schon so viele schöne Abende hier auf der Schloßstrasse verbracht und möchten davon auch keinen missen. Auch unser Sohn Dominik ist natürlich fest involviert im Zonser Vereinsleben. Ich glaube, nur wer im Dorf groß geworden ist, weiß was ich meine, denn hier kennt wirklich jeder jeden und das ist auch gut so. Selbst die neu in der Nachbarschaft zugezogenen werden freundlichst empfangen. Immer nach dem Motto: Alles kann und nichts muss!“

Foto: Verena Aimée Oefler

Tina Groß.„Ich bin in Eutin, einer schönen, auch historisch geprägten Kleinstadt in Schleswig-Holstein geboren und aufge...
30/11/2025

Tina Groß.

„Ich bin in Eutin, einer schönen, auch historisch geprägten Kleinstadt in Schleswig-Holstein geboren und aufgewachsen. Dann hat es mich erst für viele Jahre nach Düsseldorf verschlagen. Zons habe ich damals schon durch einige Ausflüge kennengelernt, dabei hat es mich immer ein bisschen an meine alte Heimat erinnert. 2021 hatte ich dann das große Glück, hier in der Altstadt eine Wohnung zu finden, zumal ich hier auch meine Liebe zu einem besonderen Menschen gefunden habe. Die wunderbare Ruhe, die idyllische Natur direkt vor den Stadtmauern, der Rhein, die freundlichen, entspannten Menschen und auch das touristische Treiben genieße ich und sie geben mir das Gefühl, angekommen zu sein. Die Geschichte und das frühe Leben hier in der Zollfeste interessieren mich sehr und mit meinem Hobby, dem kreativen Gestalten mit Ton, der Töpferei, kann ich meiner Liebe zu Zons Ausdruck verleihen.“

Foto:
Verena Aimée Oefler

Ines Maria Wallraff.„Die Burgmauer. Wie ein Nest, das mir Sicherheit gibt. Egal, von wo ich komme, hier ist mein Zuhause...
15/11/2025

Ines Maria Wallraff.

„Die Burgmauer. Wie ein Nest, das mir Sicherheit gibt. Egal, von wo ich komme, hier ist mein Zuhause. Hier ist die Welt noch ein bisschen in Ordnung. Hier gibt es noch Generationen, die tatsächlich miteinander leben. Hier hilft jeder jedem – ohne großes Drama. Hier grüßt man sich noch, ohne dass man angeguckt wird, als sei man verrückt. Hier kennt einen die Frau beim Bäcker mit Namen. Hier kann man sich einfach in ein Café setzen und innerhalb von fünf Minuten ist der ganze Tisch besetzt. Hier fegt jemand dein Laub weg, weil du gerade keine Zeit hast. Hier wird man Heiligabend von Nachbarn eingeladen, wenn sie wissen, dass du allein zu Hause bist. Hier hat die Zeit noch die Zeit, die sie verdient. Hier gehören die DHL-Zusteller mit zur Familie. Hier wird jedes Fest zu einem großen Familientreffen. Hier gibt es Menschen, die noch richtiges Platt sprechen. Hier muss man sich keine Sorgen machen, wenn man seinen Haustürschlüssel verliert – und er findet sich sogar fast immer wieder. Hier wird selbst Schweigen zu einem Gespräch. Hier leiht dir der Nachbar nicht das Werkzeug für deine kaputte Tür – er repariert sie kurz selbst. Na gut, es gibt auch ein paar Schafe, aber die muss es überall geben, die gehören halt auch dazu. Aber hier fallen sie kaum auf. Zons – du wirst immer mein Zuhause sein.“

Foto: Verena Aimée Oefler

Gabi Schneider.„Als gebürtige Solingerin kenne ich Zons seit den 90er Jahren als man am Wochenende gerne mit dem Auto Au...
15/10/2023

Gabi Schneider.

„Als gebürtige Solingerin kenne ich Zons seit den 90er Jahren als man am Wochenende gerne mit dem Auto Ausflüge machte und als besonderes Highlight über die Fähre fuhr.
Damals wusste ich natürlich noch nicht, dass ich in dieser schönen Stadt am Rhein einmal wohnen
würde.
2008 kam ich der Liebe wegen nach Dormagen, doch mein Wunsch in Zons zu wohnen, sollte sich erst 10 Jahre später erfüllen. 2018 wurde endlich mein Traum von einem kleinen Häuschen in Zons wahr. Mein 6er im Lotto wie ich immer sage. Wir wurden von Nachbarn mit offenen Armen aufgenommen und gewannen einige neue Freunde dazu.
Mit meinen 3 Windhunden genieße ich die Natur und ein ganz besonderer Moment ist es für mich, den sommerlichen Sonnenaufgang auf dem Deich zu erleben. Dann schließe ich die Augen und atme tief durch- hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!
Hier fand ich auch endlich die Ruhe um mich als Fluidart-Künstlerin auszuleben. Zons ist mein Hafen, mein Zuhause, meine Heimat.“

📷 Verena Aimée Oefler

Wolfgang Göddertz.„Zons ist für mich eine Insel, auf der das Leben so ist, wie ich es aus meiner Kindheit in Erinnerung ...
10/08/2023

Wolfgang Göddertz.

„Zons ist für mich eine Insel, auf der das Leben so ist, wie ich es aus meiner Kindheit in Erinnerung habe. Fantastische Natur und eine wunderschöne Altstadt - weniger Hektik, nette Leute, gute Freunde und immer was los.
Ich bin sehr dankbar, dass meine Familie und ich hier in dieser großartigen Gemeinschaft leben dürfen.

Als natürlich ewiger „Neuzonser“, fühle ich mich trotzdem, als hätte ich schon immer hier gelebt - nicht erst seit 2014.
Das mag auch an meinem Hobby, der historischen Darstellung liegen, welches ich damals mit hierher genommen habe. 😊 Schon 2014 konnte ich einige Freunde für die Idee einer „Mittelaltergruppe“ in Zons begeistern. Zons war und ist für uns quasi ein Paradis für große Jungs & Mädchen. Wo andere sich Kulissen bauen müssen, haben wir alles schon da. 2016 wurde aus der Gruppe dann die Zonser Garnison und damit offiziell ein gemeinnütziger Verein.

Für Zons habe ich immer gerne einen persönlichen Beitrag geleistet und werde mich auch zukünftig dafür einsetzen, die Menschen, Vereine und Initiativen zu unterstützen. Wir haben so viel, dass sich zu erhalten lohnt und Platz für neue Ideen ist auch immer da.“

📷 Verena Aimée Oefler

Nina Dreher-Göddertz."Zons - mit dem Besuch des Matthäusmarktes im Jahr 2013 entdeckte ich diesen zauberhaften kleinen O...
09/08/2023

Nina Dreher-Göddertz.

"Zons - mit dem Besuch des Matthäusmarktes im Jahr 2013 entdeckte ich diesen zauberhaften kleinen Ort für mich. Die ersten Schritte die ich im Burggelände und auf dem Marktplatz machte, gaben mir sofort das Gefühl: "Hier möchte ich leben". Also machte ich mich auf die Suche und im Juli 2014 zogen wir nach Zons - in einen Ort der Idylle, der Gemeinschaft und der Geborgenheit. Inmitten zweier Großstädte ist Zons meine Perle die ich liebe, und deren Menschen ich sehr schätze."

📷 Verena Aimée Oefler

Heiko Lissy."Geboren bin ich im Heilig Geist Krankenhaus in Köln. Aufgewachsen in Worringen. Meine elterlichen Wurzeln l...
08/08/2023

Heiko Lissy.

"Geboren bin ich im Heilig Geist Krankenhaus in Köln. Aufgewachsen in Worringen. Meine elterlichen Wurzeln liegen im Norden, genauer in Bremerhaven. Viel umgezogen bin ich nicht. Erste Wohnung in der Kölner Innenstadt, dann ab nach Dormagen und danach auf der Suche nach einer größeren Wohnung nach Zons weitergezogen. Seit 1995 lebe ich in Zons. Wohlgefühlt habe ich mich überall, aber verbunden mit dem jeweiligen Wohnort war ich nie. Das änderte sich schlagartig als ich Zons das erste Mal in Ruhe erkundete. Die alten Gebäude, die alten Gassen, die wunderschöne Stadtmauer, die Natur und der Rhein. Ich war fasziniert. Und das ist bis heute so geblieben.
Zons am Rhein ist für mich eine Inspirationsquelle. Ein kreativer Ort mit kreativen und interessanten Menschen. Voller Energie festgehalten von alten Mauern die schon unglaublich viel gesehen haben. Zons ist für mich zugleich ein Ort der Ruhe und Entspannung. Ein abendlicher Spaziergang durch die beleuchteten Gassen der Altstadt oder am Ufer des Rhein entlang um den Wellen zu lauschen. Traumhaft. Und dann kommt unweigerlich der Gedanke: „ Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“.

📷 Verena Aimée Oefler

Christiane Schneider.„Was mich mit Zons verbindet.Die Zonser Altstadt hat sich in den letzten Jahrzehnten schon sehr ver...
07/08/2023

Christiane Schneider.

„Was mich mit Zons verbindet.
Die Zonser Altstadt hat sich in den letzten Jahrzehnten schon sehr verändert. Von den vielen Gaststätten, Bäckereien oder Handwerksbetrieben sind fast gar keine mehr übriggeblieben und das Gesicht der Altstadt ist nicht mehr das alte. Aber dennoch ist und bleibt Zons meine geliebte Heimatstadt.
2006 habe ich das Haus, das ich bis zu meinem 6. Lebensjahr mit meinen Eltern und meiner Schwester schon einmal bewohnt hatte, renoviert und erweitert. Mein Ur-Urgroßvater hatte es Ende des 19. Jahrhunderts für seine beiden ledigen Töchter gekauft. Er war, wie seine Söhne und Enkel, Stellmacher und Schreiner, sodass das kleine Haus natürlich ihre Handschrift hat. Aber auch hier hat sich einiges verändert. Die beiden ledigen Schwestern hatten um 1900 noch eine Kuh, ein Schwein und einige Hühner im Innenhof, da, wo jetzt mein Wintergarten ist. Die Kuh wurde dann im Sommer durch den engen Flur, per Holzrampe die drei Stufen hinaus auf die ”Drecksgass” geführt, hinters Werft auf die Weide gebracht und kam im Spätherbst wieder rein. Kuh, Schwein und Hühner dienten zur Selbstversorgung. Einen Gemüsegarten hatten sie an der Steinstraße (Deichstraße) und ihr “home office” war ihre gute Stube, wo Näharbeiten gemacht wurden!
Kein morgendlicher Stau! Kein Burnout! Und keine Forderung nach einer “Work-Life-Balance”!
Im Gegenteil: anstatt sich die Zeit mit Kochshows und zahlreichen Krimi-Wiederholungen vor der Mattscheibe zu vertreiben oder sich mit seinen Kontakten über Facebook auszutauschen, hat man sich viel lieber auf den Dörpel gesetzt und mit seinen Nachbarn und Freunden ”live” über Gott und die Welt oder das letzte Schützenfest unterhalten – völlig streßfrei.
In den 1960er Jahren boomte der Fremdenverkehr in Zons und hat dann stetig zugenommen. Nach ein paar Jahrzehnten – man kann es gar nicht genau zeitlich festlegen – kamen dann plötzlich kaum noch Reisebusse oder Schulklassen nach Zons. Noch zu meiner Schulzeit sind fast alle Schüler aus dem Umkreis Köln/Düsseldorf/Ruhrgebiet mindestens einmal in der Feste gewesen. Heute fragen mich meine Schüler aus Düsseldorf oft, wo denn Zons überhaupt liegt... Vielleicht haben die Billigflieger ins Ausland, Netflix und Computerspiele oder auch der schulische Fokus auf die Geschichte des 2.Weltkrieges Schuld daran, dass eine mittelalterliche Festungsanlage bei den Jüngeren nicht mehr so gefragt zu sein scheint.
Sei’s drum! Ich freue mich immer, wenn Besucher von unserer kleinen Stadt so begeistert sind und die Atmosphäre rühmen. Und das an den Wochenenden, wo Zons recht voll ist, wie z.B. während des Matthäusmarktes oder wenn eine Vorstellung auf der Freilichtbühne stattfindet. Die Menschen scheinen dann in eine ganz anderen Welt abzutauchen. Häufig werde ich bei meinen Stadtführungen gefragt, ob denn tatsächlich in den kleinen Häusern Leute wohnen würden. Naja, ganz so abwegig ist die Frage tatsächlich nicht, denn es gibt Häuser, die bewußt unbewohnt bleiben (sehr seltsam) oder die von ihren Besitzern nicht gepflegt werden und so aussehen, als hätte man sie vergessen. Wie traurig. Wir sollten uns immer wieder bewußt machen, in welch toller, geschichtsträchtigen Stadt wir leben, die es wirklich verdient, gehegt und gepflegt zu werden.“

📷 Verena Aimée Oefler

Dorothea „Dorchen“ Deneke."Ich bin so gerne in Zons, man kann es gar nicht in Worte fassen. Als Flüchtling kam ich aus e...
07/08/2023

Dorothea „Dorchen“ Deneke.

"Ich bin so gerne in Zons, man kann es gar nicht in Worte fassen. Als Flüchtling kam ich aus einem kleinen Dorf in Sachsen-Anhalt über die grüne Grenze in Berlin. Da war ich 19. Zuerst hatte ich in Dormagen ein kleines Zimmer, dann in Rheinfeld. Durch einen Ausflug mit dem Fahrrad lernte ich Zons kennen und habe mir gesagt: Hier möchte ich wohnen. Es war damals alles sehr einfach hier, so wie in meinem Heimatdorf. Gemeinsam haben mein Mann und ich eine gutgehende Zimmerei aufgebaut. Wir bekamen einen kleinen Bauflecken an der Saarwerdenstraße für 3,50 Mark den Quadratmeter. Unser Haus war das erste hier in der Nachbarschaft, das stand. Ein Nachbar war Maurer, der andere Putzer. Man hat sich geholfen. Der Zusammenhalt war unglaublich. Im gleichen Haus wohne ich noch heute. Mein liebster Platz ist die Terrasse mit Blick in den Garten. Hier ruhe ich mich aus. Ich bin in Zons von Grund auf reingewachsen. Hier treffe ich immer jemanden, der fragt „Hallo Dorchen, wie geht’s?“
Da, wo ich die Menschen kenne und die Menschen mich kennen, bin ich zu Hause."

📷 Franziska Gräfe

Adresse

Schloßstrasse
Dormagen
DORMAGEN

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