12/09/2025
„Deine Arbeit ist so wertvoll, aber noch viel wichtiger: du bist in deiner Art so wertvoll, so viel fühlend, sehend und reflektierend! Es war ein großes Geschenk mit dir zu arbeiten! Nicht nur weil das Ergebnis einzigartig sein wird! Sondern weil es so gut getan hat, eine Weile in deiner Präsenz zu sein!“
Bei all dem Lob und der Begeisterung für die Fotos, die ich gemeinsam mit meinen Kundinnen erschaffe, ist es genau diese Anerkennung, die mich zuletzt wirklich berührt hat.
Denn der größte und wichtigste Teil meiner Arbeit war es nie, Bilder zu machen. So lange ich fotografiere, ging es mir immer vor allem darum, einen Raum zu gestalten, Raum zu halten und im Moment bedingungslos präsent zu sein.
Die Fotos sind ein Ergebnis genau dessen. Sie entstehen aus der Verbindung mit dem Menschen, der sich vor meine Kamera begibt. Sie entstehen im Vertrauen, in der Intimität des Augenblicks, im Raum, der sich für Möglichkeiten und Emotionen öffnet. Sie entstehen aus einer beobachtenden Haltung heraus. Wenn ich Sicherheit geben und Öffnung provozieren kann.
Mit Tiefe, mit Klarheit und einem Gespür für mein Gegenüber und dessen Bedürfnisse.
Ich lese den Menschen vor mir und kreiere eine eigene kleine Welt, in der Entfaltung möglich wird.
Wenn man mich lässt. Wenn man sich darauf einlässt, für eine Weile die Kontrolle abgibt und beginnt, auf den Prozess zu vertrauen.
Fotografie ist nie einfach nur Technik und Strategie. Sie ist ein Türöffner für das, was im verborgenen liegt und sichtbar werden darf.