11/02/2021
Ich vermisse die Weite, hier ist alles beengt. Wohin man schaut, Zäune und Grenzen. Auch in den Herzen der Menschen. Ich habe es geliebt zu grasen und mich in der Sicherheit der Herde zu wissen und das Donnern der Hufe zu hören, wenn wir alle losgestürmt sind. Auch wenn ich die Weiten nie mehr sehen werde, ich spüre sie. Jede Nacht im Traum. Im Wind, wenn er mir zuflüstert. In den Wolken, wenn sie ziehen. In Gedanken zieh ich mit ihnen. Und dann bin ich frei! So wie früher! Ich wünsche mir Freiheit für alle. Innere Freiheit! Und Liebe! Es ist nicht genug auf dieser Welt und ich helfe, sie zu verbreiten.
•
•
•