28/03/2026
Am 28. März war Astronomietag
Der Astronomietag 2026 steht ganz im Zeichen unseres kosmischen Nachbarn: Der zunehmende Mond steht während der gesamten ersten Nachthälfte hoch am Himmel. Abends steht auch Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, hoch am Südwesthimmel. Er ist so hell, dass er zusammen mit der Venus im Westen bereits eine knappe Stunde nach Sonnenuntergang noch vor den hellen Sternen des Wintersechsecks in der hellen Dämmerung auftaucht.
Bei einem Mondalter von knapp 10 bis gut 11 Tagen nach Neumond liegt das Tal der Regenbogenbucht (Sinus Iridum) im Regenmeer (Mare Imbrium) noch im Schatten, während die Gipfel der über 400 Kilometer langen Bergkette des angrenzenden Juragebirges (Montes Jura) aufgrund ihrer Höhe von bis zu 2700 Metern bereits vom Sonnenlicht erreicht werden. Wegen ihrer prägnanten, an einen Henkel erinnernden Form und des vom Mond gelblich reflektierten Lichts erhielt diese Formation den Namen „Goldener Henkel“
Der Mond-Terminator ist die bewegliche Licht-Schatten-Grenze zwischen der beleuchteten Tagseite und der dunklen Nachtseite des Mondes. Da auf dem Mond keine Atmosphäre existiert, ist diese Grenze extrem scharf und der Übergang erfolgt abrupt. Am Terminator geworfene lange Schatten lassen Krater und Berge besonders plastisch dreidimensional erscheinen.