27/08/2026
Corporate Shooting heißt für mich: nicht nur zeigen, wo Menschen arbeiten – sondern beim Mitarbeiter-Shooting spürbar machen, warum sie dort arbeiten.
The Raw Stories #028
Für die Lebenshilfe Peine-Burgdorf galt es im Auftrag der Braunschweiger Agentur Typografix an zwei Shootingtagen einen umfangreichen eigenen Foto-Pool zu produzieren.
Das Ziel: authentisches Bildmaterial für Website, Social Media, Recruiting-Kampagnen und klassische Plakatwerbung.
Doch ein solches Corporate Shooting beginnt für mich lange vor dem ersten Foto.
In einem gemeinsamen Vorgespräch haben wir zunächst mögliche Motive, Situationen und Einsatzbereiche der Bilder definiert. Anschließend folgte eine ausführliche Location-Besichtigung vor Ort. Für mich ein unverzichtbarer Bestandteil der Vorbereitung: Ich möchte vorher wissen, welche Räume, Lichtverhältnisse und Situationen mich erwarten und welche Motive sich wo sinnvoll umsetzen lassen.
Denn eine gute Vorbereitung sorgt dafür, dass am Shootingtag keine wertvolle Zeit mit der Suche nach Motiven oder Locations verloren geht. Dann können wir uns auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht: Menschen und echte Momente.
Gerade bei diesem Shooting war Fingerspitzengefühl gefragt. Wir wollten Nähe zeigen, ohne Situationen künstlich zu inszenieren. Den Arbeitsalltag gefühlvoll und respektvoll sichtbar machen – und zukünftigen Mitarbeitenden vermitteln, was diese Arbeit ausmacht.
Der Aufwand dahinter ist auf dem fertigen Bild kaum zu sehen. Genau das ist der Punkt: Der Moment wirkt selbstverständlich, weil die entscheidenden Fragen vorher geklärt wurden.
Denn gutes Social-Media-Recruiting braucht keine austauschbaren Bilder.
Es braucht eine glaubwürdige Bildsprache.
Und genau so entsteht dann nicht nur eine Sammlung schöner Einzelbilder, sondern ein vielseitig nutzbarer Bildpool mit klarer Linie.
Ich bin nicht der Fotograf eines Unternehmens. Ich bin sein strategischer Corporate-Bildpartner.
Ich mache Unternehmen sichtbar.
Authentisch. Mit klarer Linie. Wiedererkennbar.