06/01/2026
In drei Wochen wage ich einen Schritt, der für mich alles andere als selbstverständlich ist:
Ich mache mich komplett selbstständig als Hochzeitsfotografin.
Als gelernte Lehrerin – mit einem ausgeprägten Bedürfnis nach Sicherheit – war diese Entscheidung kein spontaner Sprung ins Ungewisse. Sie war ein Prozess. Ein langer. Einer, der von Zweifeln, Abwägungen und vielen ehrlichen Gesprächen mit mir selbst geprägt war.
Am Ende hat jedoch ein Gedanke alles andere übertönt:
Ich möchte mir in zehn Jahren nicht die Frage stellen müssen, was gewesen wäre, wenn ich es nicht wenigstens versucht hätte.
Das vergangene Jahr war intensiv. Ich habe unglaublich viel Energie investiert, um meinem Lehrerberuf weiterhin gerecht zu werden und gleichzeitig diese Selbstständigkeit sorgfältig vorzubereiten – nicht blauäugig, sondern mit Plan, Struktur und ganz viel Arbeit.
Und auch wenn da nach wie vor Ängste vor dem Ungewissen sind, überwiegt vor allem eines: Stolz. Stolz darauf, dass ich mir nun erlauben kann zu sagen: Ich versuche, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.
Die Zeit als Lehrerin werde ich mit Sicherheit – vor allem wegen der Kinder – auch mit einem weinenden Auge hinter mir lassen. Gleichzeitig freue ich mich riesig auf all die Möglichkeiten, die nun vor mir liegen. Darauf, meine Leidenschaft für die Fotografie endlich hauptberuflich leben zu dürfen und mein ganzes Herzblut in dieses Business zu stecken.
Und ich bin unglaublich gespannt, was ich mit diesen neuen Freiheiten und Chancen erreichen werde.
Ich freue mich außerdem auf etwas, das dabei oft zu kurz kommt: Zeit. Zeit für mich. Zeit für meine Familie. Zeit zum Reisen. Zeit, bewusster zu entscheiden, wann Arbeit dran ist – und wann ich mir selbst Raum geben darf.
Alles wird neu sein. Und ja, sicher auch herausfordernd.
Aber vor allem glaube ich: Es wird spannend.
Danke an alle, die mich auf diesem Weg unterstützt, bestärkt und begleitet haben. Vor allem danke an meine Mutter, meinen Verlobten und . Danke an Vincent von der , der mir ein Jahr lang beratend und beruhigend zur Seite stand.
Das hier ist erst der Anfang. 🤍