Ostkreuz - Agentur der Fotografen

Ostkreuz - Agentur der Fotografen 26 photographers.
26 different views.
26 different journeys.
1 point of departure and return. (English version below)

Diese Agentur trägt den Namen OSTKREUZ.

Es ist der Name eines Berliner Bahnhofes,
der in seiner Form an eine Windrose erinnert, weil sich in ihm die Linien aller Himmelsrichtungen treffen. Als sich im Herbst 1990 sieben Männer und Frauen zusammenfanden, um eine Agentur der Fotografen zu gründen,
gaben sie ihr jenen Namen. Sie beschrieben damit ihren Standort, den Osten,in dem es eben noch ein Land gegeben
hatte, zu dessen bedeutendsten

Fotografen sie gehörten. Sie bezeichneten damit aber auch einen Punkt, das
Kreuz, von dem aus man in jede Richtung aufbrechen kann. Heute ist OSTKREUZ die erfolgreichste von Fotografen geführte Agentur in Deutschland. Ihr gehören zwanzig Fotografen an. Fast jeder von ihnen ist für seine Arbeit bereits mit nationalen oder internationalen Preisen ausgezeichnet worden. Sie kommen aus allen Teilen dieses Landes und auch aus anderen Ländern. Der jüngste ist Anfang Dreißig, die älteste Mitte sechzig. Jeder von ihnen sieht mit anderen Augen auf die Welt, jeden interessiert etwas anderes an ihr, jeder bricht in eine eigene Richtung auf. Aber es gibt einen Punkt, von dem sie dabei alle ausgehen und in dem sie sich stets wieder treffen. Dieser Punkt heißt OSTKREUZ. OSTKREUZ, das ist eine Herangehensweise. Es bedeutet, herangehen an die Wirklichkeit. In ihr das Material finden, mit dem man arbeitet. Bei dieser Arbeit den Kern der Dinge erkennen, ihn abbilden und in diesem Abbilden ehrlich bleiben. Es bedeutet, eine Haltung entwickeln zur Wirklichkeit und diese an ihr überprüfen,
ohne dass sich das eine dem anderen unterordnen muss. OSTKREUZ, das heißt, aufrichtig zu sein, nicht mehr und nicht weniger. (Marcus Jauer)

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The agency bears the name OSTKREUZ. It is the name of a rail station in Berlin
whose form recalls a compass rose because rail lines from all different directions converge there. When seven men and women came together in 1990 to form an agency for photographers,
they gave it this name. OSTKREUZ described where they were situated, the East, where another country had existed
until just recently and where they had been some of its most prominent photographers. The founders thus marked a point, an intersection, from which you can head in any direction. Today OSTKREUZ is the most successful photographer-run agency in Germany. It has twenty members. Almost every one of them has been honored with a national or international prize. They come from all regions of Germany and from other countries. The youngest is in his early thirties,
the oldest in her mid-sixties. Each sees the world through different eyes; each is interested in something different the world holds;
each is heading in a different direction. But there is a point where they all set out from and where they always reconvene. This pointis called OSTKREUZ. OSTKREUZ is an approach. It means confronting reality straight on and discovering your working material there. Understanding the essence of things as you work, photographing this essence, and keeping the photograph honest. It means developing a stance toward reality and testing this attitude against reality, without necessarily allowing the
one or the other to gain the upper hand. OSTKREUZ means being genuine, nothing more, nothing less. (Marcus Jauer)

Aus der OSTKREUZ-Fotodatenbank: Jugend in Farbe - Harald HauswaldDie Serie zeigt Aufnahmen von Jugendlichen in der DDR z...
14/06/2026

Aus der OSTKREUZ-Fotodatenbank:

Jugend in Farbe - Harald Hauswald

Die Serie zeigt Aufnahmen von Jugendlichen in der DDR zwischen 1985 und 1990. Dokumentiert sind Konzerte, FDJ-Veranstaltungen, Alltag, Freizeit und Subkultur in Berlin, Potsdam und Brandenburg im späten Sozialismus und der Übergangszeit.

Jetzt in der Fotodatenbank: https://photos.ostkreuz.de/

Im Rahmen der Phototriennale Hamburg zeigt die Frappant Galerie die Gruppenausstellung „Ecotones“.Für diese ist das erst...
12/06/2026

Im Rahmen der Phototriennale Hamburg zeigt die Frappant Galerie die Gruppenausstellung „Ecotones“.

Für diese ist das erste Prinzip der Ökologie – alles ist miteinander verbunden – die Grundlage: Die in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen untersuchen neue Beziehungen zwischen Mensch und Natur, die Perspektiven für Wiederverbindung und Koexistenz mit der mehr-als-menschlichen Welt bieten.

Anne Schönharting und Linn Schröder zeigen in diesem Rahmen ihre gemeinsame Arbeit „Etwas verschiebt sich“. Der Ausgangspunkt zu dieser Serie war die Suche nach Verbindung und das bewusste Arbeiten mit veränderter Wahrnehmung. Gewissheiten geraten ins Wanken.

Laufzeit: noch bis 14.6.26

Ort: Frappant Galerie, Hamburg

Hier gibst mehr Infos: https://2026.phototriennale.de/triennale-expanded/ecotones/

AUSSTELLUNG „Im Rhythmus der Großstadt“Das Stabi Kulturwerk zeigt die von Miriam Zlobinski und Christina Stehr kuratiert...
10/06/2026

AUSSTELLUNG „Im Rhythmus der Großstadt“

Das Stabi Kulturwerk zeigt die von Miriam Zlobinski und Christina Stehr kuratierte Schau „Im Rhythmus der Großstadt. 100 Jahre Fotografie und Presse in Berlin“, an der OSTKREUZ mit ausgewählten Arbeiten von Annette Hauschild, Jordis Antonia Schlösser, Maurice Weiss und Sebastian Wells beteiligt ist.

Die Ausstellung zeigt, wie eng Bild und Bericht miteinander verwoben sind – vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in der Weimarer Republik, über Zensur und Propaganda im Nationalsozialismus bis hin zur geteilten Stadt und den unterschiedlichen Presselandschaften Ost- und West-Berlins. Themen wie Politik, Sport, Stadtleben oder Kriminalität spiegeln nicht nur journalistische Interessen, sondern auch gesellschaftliche Werte und Konflikte ihrer Zeit wider.

„Im Rhythmus der Großstadt“ zeigt die Vielfalt, Dynamik und Geschichte der Berliner Pressefotografie – ein visueller Streifzug durch ein Jahrhundert Stadtgeschichte. Über die Spannbreite wird deutlich, wie sich die Bildsprache der Pressefotografie verändert und doch immer Ausdruck des urbanen Lebens bleibt.

Eröffnung: 11.6.26, 18 Uhr

Laufzeit: 12.6. bis 20.12.26

Ort: Stabi Kulturwerk, Staatbibliothek zu Berlin

Weitere Informationen: https://stabi-kulturwerk.de/portfolio-item/im-rhythmus-der-grossstadt/

Foto: Maurice Weiss/OSTKREUZ

40 Jahre Tschernobyl: Das Leben in der SperrzoneEine Fotoreportage von Johanna Maria Fritz über die Menschen, die heute ...
05/06/2026

40 Jahre Tschernobyl: Das Leben in der Sperrzone
Eine Fotoreportage von Johanna Maria Fritz über die Menschen, die heute in der Todeszone arbeiten und leben – und die, die die Katastrophe von 1986 überlebt haben. Ein Blick auf Alltag, Wissenschaft und die Spuren der Geschichte.

Jetzt in der OSTKREUZ-Fotodatenbank: https://photos.ostkreuz.de/offer/00001260

Tamara Eckhardt ist mit ihrer Arbeit "La vie en rose" bei dem Festival "Mesnographies", das in dem ländlichen Ort Les Me...
31/05/2026

Tamara Eckhardt ist mit ihrer Arbeit "La vie en rose" bei dem Festival "Mesnographies", das in dem ländlichen Ort Les Mesnuls im Westen von Paris stattfindet, vertreten.

Für „La vie en rose“ begleitet Tamara Eckhardt seit mehreren Jahren eine Gemeinschaft von Frauen in der ländlichen Rosenregion von Kalaat M’Gouna in Marokko. Die Arbeit erzählt vom Leben von Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf weibliche Solidarität sowie auf die symbolische Kraft der dort wachsenden Damaszenerrose.

Laufzeit: 6.6. bis 19.7.26

Ort: Parc municipal de Les Mesnuls

Heute eröffnet die Sonderaustellung „Ostgebiete / Ziemie Zachodnie“ im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöh...
28/05/2026

Heute eröffnet die Sonderaustellung „Ostgebiete / Ziemie Zachodnie“ im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung!

Im Zentrum dieser Ausstellung stehen deutsch-polnische Perspektiven auf einen gemeinsamen Erinnerungsraum in Polen. Für viele Deutsche sind die ehemaligen „Ostgebiete“ des Deutschen Reiches mit Flucht und Vertreibung verbunden, mit der Erinnerung an den Verlust von Heimat und dem Fortleben dieser Erfahrungen in Familiengeschichten. Aus polnischer Sicht bedeuten die „Ziemie Zachodnie“ – die Westgebiete nach 1945 – etwas anderes: Zuziehende waren selbst oft aus dem Osten vertrieben worden und trugen die Erfahrung der deutschen Besatzung in sich. Es ging um das Ankommen in der Fremde, einen schwierigen Neuanfang und eine Region, die erst langsam zur Heimat wurde. Die Perspektiven sind grundverschieden und doch untrennbar miteinander verflochten.

Weitere Beteiligte Fotograf:innen Thomas Meyer, Linn Schröder, Ina Schoenenburg und Heinrich Völkel, Karolina Gembara, Katarzyna Mirczak, Filip Piotrowicz, Natalia Poniatowska und Wojtek Sienkiewicz zu sehen sein.

Eröffnung: 28.5.26, 18:30 Uhr

Laufzeit: 29.5.26 bis 17.1.27

Ort: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

Bild: Linn Schröder

Mehr Infos: https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/news/ostgebiete-ziemie-zachodnie-eine-deutsch-polnische-spurensuche

„Meine Eltern kamen 1965 mit meinen vier Geschwistern aus der Region Oppeln im ehemaligen Oberschlesien als Spätaussiedl...
26/05/2026

„Meine Eltern kamen 1965 mit meinen vier Geschwistern aus der Region Oppeln im ehemaligen Oberschlesien als Spätaussiedler nach Deutschland. Meine Familie kam nach Gießen. Nach 1,5 Jahren in einem Übergangsheim bezogen sie eine Wohnung in einer neu gebauten Siedlung. Meine Mutter lebt immer noch in dieser Wohnung. Ich wurde 1969 geboren, als Einzige aus der Familie in Gießen.�Der Begriff Heimat war bei uns zu Hause oft in Gebrauch, gemeint war aber der Ort, den ich nicht kannte.
In meiner Serie „sentimental sculptures of home (coming) II“ geht es mir um die Fragestellung, wie die persönliche Herkunftsgeschichte die eigene Identität prägt und was weitergegeben wird – auch über Generationen hinweg.“

Annette Hauschilds Arbeit „sentimental sculptures of home (coming) II“ wird in der Sonderausstellung „Ostgebiete / Ziemie Zachodnie“ im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung zu sehen sein.

Im Zentrum dieser Ausstellung stehen deutsch-polnische Perspektiven auf einen gemeinsamen Erinnerungsraum in Polen. Für viele Deutsche sind die ehemaligen „Ostgebiete“ des Deutschen Reiches mit Flucht und Vertreibung verbunden, mit der Erinnerung an den Verlust von Heimat und dem Fortleben dieser Erfahrungen in Familiengeschichten. Aus polnischer Sicht bedeuten die „Ziemie Zachodnie“ – die Westgebiete nach 1945 – etwas anderes: Zuziehende waren selbst oft aus dem Osten vertrieben worden und trugen die Erfahrung der deutschen Besatzung in sich. Es ging um das Ankommen in der Fremde, einen schwierigen Neuanfang und eine Region, die erst langsam zur Heimat wurde. Die Perspektiven sind grundverschieden und doch untrennbar miteinander verflochten.

Weitere Beteiligte Fotograf:innen Thomas Meyer, Linn Schröder, Ina Schoenenburg und Heinrich Völkel, Karolina Gembara, Katarzyna Mirczak, Filip Piotrowicz, Natalia Poniatowska und Wojtek Sienkiewicz zu sehen sein.

Eröffnung: 28.5.26, 18:30 Uhr

Laufzeit: 29.5.26 bis 17.1.27

Ort: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

Eine Serie aus der OSTKREUZ-Fotodatenbank:Johanna-Maria Fritz · Die SchlangeninselDie Schlangeninsel im Schwarzen Meer i...
26/05/2026

Eine Serie aus der OSTKREUZ-Fotodatenbank:

Johanna-Maria Fritz · Die Schlangeninsel

Die Schlangeninsel im Schwarzen Meer ist winzig klein und trotzdem ein Brennpunkt des Ukrainekriegs. Wie die Straße von Hormus ist sie ein Drehkreuz des Welthandels. Ein Besuch im Sperrgebiet.

Johanna-Maria Fritz besuchte 2025 zusammen mit und die Schlangeninsel im Schwarzen Meer.

Text: Wolfgang Bauer

Jetzt in der Fotodatenbank: https://photos.ostkreuz.de/

Sibylle Bergemanns bekannte Serie „Das Denkmal“ ist Teil der Schau „Produktive Unruhe. Eine Ausstellung zu Kunst und Pub...
18/05/2026

Sibylle Bergemanns bekannte Serie „Das Denkmal“ ist Teil der Schau „Produktive Unruhe. Eine Ausstellung zu Kunst und Publikum der Kunstausstellungen der DDR in den Achtziger Jahren“ in der robotron-Kantine Dresden. Diese Ausstellung nimmt die IX. und X. Kunstausstellung als größte und meistbesuchte Überblicksausstellung der DDR wie auch die Alternativkultur der 1980er Jahre als Resonanzraum gesellschaftlicher Veränderungen in den Blick.

Eine Ausstellung des Kunsthauses Dresden in Zusammenarbeit mit dem ifa-Institut für Auslandsbeziehungen und der Wüstenrot-Stiftung.

Eröffnung: 20.5.26, 19 Uhr

Laufzeit: 21.5. bis 26.7.26

Ort: robotron-Kantine, Dresden

Weitere Informationen: https://kunst-haus-dresden.de/programm/ausstellungen/produktive-unruhe

Im Rahmen von emscherbilder fotografierte Espen Eichhöfer 2025 urbane Räume entlang der Emscher im Ruhrgebiet, die ihre ...
13/05/2026

Im Rahmen von emscherbilder fotografierte Espen Eichhöfer 2025 urbane Räume entlang der Emscher im Ruhrgebiet, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben. Zwischen Autobahnbrücken, Industriebrachen und informell genutzten Orten untersucht die Serie, wie Menschen sich scheinbar vergessene Räume aneignen und neue Freiräume schaffen.

Das Projekt entstand im Rahmen von emscherbilder in Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft und Lippeverband, dem Ruhr Museum und plan-lokal.

Hier geht es zur Fotoserie: https://www.ostkreuz.de/fotoserien/

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Behaimstraße 34
Berlin
13086

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Montag 09:00 - 17:30
Dienstag 09:00 - 17:30
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