PM Cheung - Photography

PM Cheung - Photography PM Cheung ist ein freier Fotojournalist aus Berlin. Er hat sich in den vergangenen Jahren auf Dokumentar- und Reportagefotografie spezialisiert.

Hier findet Ihr alles rund um seine Arbeiten sowie weitere Informationen und Meldungen.

In Essen sind am 01.05.2026 über 5.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen rechte Jugendgruppen, neonazistische S...
01/05/2026

In Essen sind am 01.05.2026 über 5.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen rechte Jugendgruppen, neonazistische Strukturen, institutionellen Rassismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu protestieren. Ihr Protest richtete sich zudem gegen die Präsenz neonazistischer Jugendorganisationen in der Stadt, die anhaltende Kriminalisierung der antifaschistischen Bewegung, den fortschreitenden Rechtsruck sowie die zunehmende Normalisierung rassistischer und menschenfeindlicher Positionen in Teilen von Gesellschaft, Medien und Politik. Lautstark solidarisierten sich die Teilnehmer*innen mit den Opfern rechter Gewalt und forderten die Organisierung antifaschistischen Selbstschutzes.

Anlass für den Protest war ein angekündigter Aufmarsch der neonazistischen Partei Die Heimat (ehemals Nationaldemokratische Partei Deutschlands) sowie ihrer Jugendorganisation Junge Nationalisten. Neben der Partei selbst zeichnete sich eine breitere Mobilisierung innerhalb der extrem rechten Szene ab. Erfahrungen aus vergleichbaren Aufmärschen zeigen, dass solche Aktionen selten auf einzelne Organisationen beschränkt bleiben. Stattdessen beteiligen sich häufig lose Netzwerke, parteinahe Strukturen und jüngere, aktionsorientierte Gruppierungen, die ihre Teilnahme nicht immer öffentlich ankündigen. Rund 300 Ne***zis aus dem gesamten Bundesgebiet folgten dem Aufruf der extrem-rechten Partei und beteiligten sich am Aufmarsch.

Zum antifaschistischen Gegenprotest hatte das zivilgesellschaftliche Bündnis Essen stellt sich quer (ESSQ) aufgerufen. Es forderte dazu auf, den rechten Aufmarsch nicht unwidersprochen zu lassen und sich den Ne***zis entgegenzustellen. Mit Demonstrationen und Aktionen sollte ein sichtbares Zeichen gegen rechte Mobilisierung gesetzt werden. Die Wahl des Ruhrgebiets als zentraler Ort für den Aufmarsch verstärkte die Kritik zusätzlich: Die Region steht wie kaum eine andere für industrielle Geschichte, Migration und gesellschaftliche Vielfalt. Entsprechend wurde die Präsenz der extremen Rechten von vielen als bewusste Provokation verstanden, gegen die sich der Protest nicht nur im konkreten Fall, sondern grundsätzlich richtete.

Auch eine Vielzahl von autonomer Antifaschist*innen beteiligten sich an dem Protest. Ihr Ziel war es, den rechten Marsch durch Blockaden zu stören oder zu verhindern. Doch aufgrund des massiven Polizeiaufgebotes und der weiträumig abgesperrten Route gelang es ihnen nicht auf die Route zu gelangen, stattdessen blieb ihnen nur der Protest in Sicht und Hörweite. Am frühen Abend beruhigte sich die Lage wieder.

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Am Abend des 30.04.2026 sind in nordrhein-westfälischen Stadt Witten über 1.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für...
30/04/2026

Am Abend des 30.04.2026 sind in nordrhein-westfälischen Stadt Witten über 1.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für solidarische Kämpfe und gegen rechten Vormarsch und den kapitalistischen Normalzustand zu demonstrieren. Die Demonstration richtete sich außerdem gegen die anhaltende staatliche Repression und Überwachung von Antifaschist*innen, den fortschreitenden rechten Vormarsch sowie die Normalisierung rassistischer und menschenfeindlicher Positionen in weiten Teilen von Gesellschaft, Medien und Politik. Lautstark solidarisierten sich die Teilnehmer*innen mit den Opfern rechter Gewalt, forderten die Organisierung eines antifaschistischen SelbstschuKurtzes sowie die Verteidigung des militanten Antifaschismus.

Anlass für den Protest ist die elfte revolutionäre Vorabenddemonstration. Die „revolutionäre Vorabenddemo“ in Witten ist Teil einer linken, antifaschistischen Demonstrationstradition rund um den 1. Mai. Sie wurde ursprünglich über Jahre in Bochum organisiert und wird nun im Ruhrgebiet weitergeführt. Inhaltlich richtet sie sich gegen Faschismus, Kapitalismus, Ausbeutung, sozialgesellschaftliche Ungleichheit und betont Solidarität, feministische und antirassistische Perspektiven. Ziel dieser Demonstration ist es, Menschen am Vorabend des „Kampftags der Arbeiter*innen“ zu mobilisieren, Kämpfe zu verbinden und kollektiven Widerstand sichtbar zu machen.

Zu der abendlichen Demonstration unter dem Motto „Den Zuständen keine Ruhr! Wir bleiben Antifa! Gemeinsam – Solidarisch – Kämpferisch!“ hatte unter anderem die Antifa Witten aufgerufen. Unterstützt wurden sie von unzähligen antirassistischen, antifaschistischen und antikapitalistischen Initiativen und Gruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen. Sie alle rufen dazu auf, für eine solidarische Gesellschaft zu kämpfen und sich dem gesellschaftlichen Rechtsruck entschlossen entgegenzustellen. Die Demonstration verlief friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle.

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Über 4.000 Menschen demonstrieren am 18. April 2026 in München gegen patriarchale Strukturen, autoritäre und rechte Bewe...
18/04/2026

Über 4.000 Menschen demonstrieren am 18. April 2026 in München gegen patriarchale Strukturen, autoritäre und rechte Bewegungen sowie gegen Sexismus, Queerfeindlichkeit und Antifeminismus. Im Zentrum ihres Protests stand die zunehmende misogyne sowie q***r- und transfeindliche Hetze der Anti-Choice-Bewegung. Die Demonstrierenden wollten den menschenfeindlichen Charakter, den ideologischen Kern sowie die gezielte Verbreitung entsprechender Narrative sichtbar machen. Zugleich setzten sie ein Zeichen gegen die steigende Zahl an Femiziden sowie gegen soziale Ausgrenzung, Ausbeutung und strukturelle Unterdrückung, von der insbesondere FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen) betroffen sind.

Anlass war der jährliche Aufmarsch radikaler Abtreibungsgegner*innen und sogenannter „Lebenschützer*innen“ in der bayerischen Landeshauptstadt. Zu dem unter dem Titel „Marsch fürs Leben“ firmierenden Aufzug hatte der Verein „Stimme der Stillen e. V.“ aufgerufen. Der 2020 gegründete Verein tritt mit antifeministischen und q***rfeindlichen Aktionen öffentlich in Erscheinung und fordert ein Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Führende Akteur*innen sind eng in der radikalen Anti-Choice-Szene vernetzt, unter anderem über Verbindungen zur Initiative „40 Days for Life“ sowie zur CSU. An dem diesjährigen Aufmarsch beteiligten sich rund 2.800 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet und einigen europäischen Nachbarländer.

Gegen den Aufmarsch mobilisierte das Bündnis „Pro Choice“. Es rief unter anderem zu einer Demonstration unter dem Motto „Feminismus in die Offensive. Pro Choice! Gegen den rechten ‚Marsch fürs Leben‘“ auf. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss feministischer, q***rer und antifaschistischer Gruppen, der sich für die sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung sowie für eine selbstbestimmte Gestaltung des eigenen Lebens von FLINTA*-Personen einsetzt. Zu ihren zentralen Forderungen zählen auch die Verteidigung des Rechts auf körperliche Selbstbestimmung sowie die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Darüber hinaus wandten sie sich gegen kapitalistische Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisse.

Den Teilnehmer*innen des q***rfeministischen Demonstration gelang es kurzzeitig die Aufmarschstrecke der Abtreibungsgegner*innen zu blockieren, was dazu führte, dass die Polizei ihre Route verlegte. Aber auch während des Aufmarsches gelang es den Gegendemonstrant*innen immer wieder in ihre Nähe und störten diesen mit Sprechchören und Transparente. Weitere Blcokadeversuche, wurden jedoch von der Polizei unterbunden. Am späten Nachmittag beruhigte sich die Lage wieder.

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In Berlin-Mitte sind am 14.03.2026 rund 500 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen rechte Jugendgruppen, neonazistis...
14/03/2026

In Berlin-Mitte sind am 14.03.2026 rund 500 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen rechte Jugendgruppen, neonazistische Strukturen, institutionellen Rassismus und jede andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu protestieren. Ihr Protest richtete sich außerdem gegen die Präsenz von neonazistischer Jugendorganisationen in der Stadt, die weiterhin bestehende Kriminalisierung der antifaschistischen Bewegung, den anhaltenden rechten Vormarsch sowie die Normalisierung rassistischer und menschenfeindlicher Positionen in weiten Teilen der Gesellschaft, der Medien und der Politik. Lautstark solidarisierten sich die Teilnehmer*innen mit den Opfern rechter Gewalt und forderten die Organisierung eines antifaschistischen Selbstschutzes.

Anlass für den Protest war ein angekündigter rechter Aufmarsch, zu der das Umfeld des Bremer Alt-Ne***zis Henrik Ostendorf und des neonazistischen Verlags „Sturmzeichen“ aufgerufen haben. Unterstützt wurden sie unter anderem durch die Jugendgruppe „Deutsche Jugend Voran (DJV) und das neonazistische Projekt „Gefangenenhilfe”. Sie ist eng verwoben mit der Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) und gilt als Nachfolgeorganisation der 2011 verbotenen „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige“ (HNG), die bundesweit verurteilte Rechtsextreme „betreute“. Etwa 80 Ne***zis aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligten sich an diesem Aufmarsch.

Zu den Gegenprotesten haben verschiedene Bündnisse aufgerufen, darunter auch das zivilgesellschaftliche „Bündnis Antifaschismus“ und das Kollektiv „Geradedenken“. Unterstützt wurden sie auch von antirassistischen und antifaschistischen Gruppen aus Berlin. Sie alle hatten dazu aufgerufen, den rechten Aufmarsch nicht unwidersprochen zu lassen und sich den Ne***zis in den Weg zu stellen. Mit dem Protest wollten sie außerdem ein Zeichen gegen rechte Mobilisierung setzen. Ein Großaufgebot der Polizei verhinderte am Ende jedoch, dass sich die Gegendemonstrant*innen den Ne***zis nähern konnten. Durch die weitreichende Absperrungen konnten Blockaden verhindert werden.

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Am 08.03.2026 sind in Göttingen rund 3.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen patriarchale Strukturen, geschlech...
08/03/2026

Am 08.03.2026 sind in Göttingen rund 3.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen patriarchale Strukturen, geschlechtsspezifische Gewalt, autoritäre und rechte Bewegungen sowie Sexismus, Queerfeindlichkeit und Antifeminismus zu demonstrieren. Lautstark solidarisierten sich die Teilnehmer*innen mit Betroffenen patriarchaler Gewalt und kritisierten, dass diese häufig nicht ernst genommen sowie Femizide medial verschwiegen oder verharmlost werden. Darüber hinaus wandten sie sich gegen kapitalistische Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisse sowie die zunehmende Normalisierung menschenfeindlicher Positionen in Teilen von Gesellschaft, Medien und Politik.

Der Protest richtete sich zudem gegen die zunehmende misogyne sowie q***r- und transfeindliche Hetze der Anti-Choice-Bewegung. Im Mittelpunkt standen Forderungen nach feministischer Solidarität, der gesellschaftlichen Anerkennung von Sorgearbeit und gerechten, selbstbestimmten Lebens- und Arbeitsbedingungen. Zugleich verstanden die Organisator*innen die Demonstration als deutliches Signal gegen die wachsende Zahl von Femiziden sowie gegen soziale Ausgrenzung und strukturelle Unterdrückung, von denen insbesondere FLINTA-Personen (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen) betroffen sind. Anlass war der diesjährige feministische Kampftag.

Zu der Demonstration unter dem Motto „Frieden, Freiheit, Feminismus! Statt Patriarchat und Kapitalismus!“ hatte das Feministische Bündnis Göttingen aufgerufen. Es betonte die Notwendigkeit eines feministischen, antifaschistischen und internationalen Widerstands gegen unterdrückerische gesellschaftliche Verhältnisse und warnte vor dem weltweit zunehmenden Einfluss rechter, autoritärer und antifeministischer Bewegungen, die Frauen- und q***re Rechte bedrohen. Das Bündnis versteht sich als Teil einer feministischen Bewegung für sozialen Aufbau, Selbstbestimmung und Solidarität.

Der feministische Kampftag, auch bekannt als Internationaler Frauentag, wird jährlich am 8. März begangen. Er würdigt die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen und versteht sich zugleich als Aufruf zum Handeln für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Diskriminierung. Entstanden in der Arbeiter*innenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts und seit 1921 fest am 8. März verankert, ist er heute ein globaler Tag des Engagements für Frauenrechte

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Am 07.03.2026 gingen in Halle (Saale) rund 300 Menschen auf die Straße, um gegen Antifeminismus, Rassismus, Ne***zis und...
07/03/2026

Am 07.03.2026 gingen in Halle (Saale) rund 300 Menschen auf die Straße, um gegen Antifeminismus, Rassismus, Ne***zis und rechte Kampfsportveranstaltungen zu demonstrieren. Die Demonstration richtete sich zudem gegen die anhaltende staatliche Repression und Überwachung von Antifaschist*innen, den fortschreitenden rechten Vormarsch sowie die Normalisierung rassistischer und menschenfeindlicher Positionen in weiten Teilen von Gesellschaft, Medien und Politik. Lautstark solidarisierten sich die Teilnehmer*innen mit den Opfern rechter Gewalt und forderten die Organisierung eines antifaschistischen Selbstschutzes sowie die Verteidigung des militanten Antifaschismus.

Anlass für den Protest ist das Kampfsportstudio „Gladiator Fight Academy“ im Hallenser Lutherviertel, das seit seiner Eröffnung im Januar 2025 wegen ihrer Verbindungen in die Ne***zi- und Hooliganszene in der Kritik steht. Während sich das Studio nach außen unpolitisch präsentiert, verweisen Kritiker*innen auf die Betreiber und deren Netzwerke in gewaltorientierten rechten Milieus. Nach ihren Angaben trainieren dort gewaltbereite Ne***zis, rechte Fußballfans und vor allem junge Männer. Der Protest richtet sich zudem gegen das geplante Kampfsportevent „Gladiator Fight Series“, das am Abend im Raum Halle stattfinden soll. Der genaue Austragungsort wurde lange geheim gehalten, erst im Laufe wurde bekannt, dass sie im benachbarten Teutschenthal stattfindet.

Zur Demonstration unter dem Motto „Kein Kampfsport den Faschisten! Gegen die Gladiator Fight Academy und ihre Fight Night!“ hatte das antifaschistische Bündnis „Den Daumen runter. N**i Gym dichtmachen“ aufgerufen. Das Bündnis kritisiert die personellen Verbindungen in die rechte Szene und warnen vor einer Normalisierung gewaltorientierter Szenestrukturen. Zudem wollten sie mit dem Protest ein Zeichen gegen rechte und männerbündischen Organisatoren setzen und verhindern, dass ein rechtes Kampfsportstudio in Halle zur Normalität wird. Gemeinsam mit lokalen Antifaschist*innen kündigte es an, den Ne***zis ihre Rückzugsorte streitig zu machen und ihnen dauerhaft ihre Wohlfühlzonen zu nehmen.

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Am 14.02.2026 sind in Dresden über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus, Geschich...
14/02/2026

Am 14.02.2026 sind in Dresden über 4.000 Menschen auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus, neonazistische Strukturen und jede Art von rechter Vereinnahmungen zu setzen. Ihr Protest richtete sich außerdem gegen die zunehmende Kriminalisierung der antifaschistischen Bewegung, den fortschreitenden rechten Vormarsch die Normalisierung menschenfeindlicher Positionen in weite Teile der Gesellschaft, Medien und Politik und die mangelnde Abgrenzung gegenüber der „Alternative für Deutschland (AfD)“ und die Übernahme ihrer rassistischen Rhetorik.

Auslöser des Protests war der alljährliche Trauermarsch von Ne***zis zum 81. Jahrestag der Bombardierung Dresdens. Rund 1.500 Ne***zis aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen daran teil. Aufgerufen hatten neben verschiedenen rechten Kameradschaften auch neonazistische Kleinstparteien und Organisationen wie „Die Heimat“, der „III. Weg“, „Freie Sachsen“ und „DIE RECHTE“. Auch rechte Jugendgruppen sowie Teilnehmer*innen aus europäischen Nachbarländern beteiligten sich. Der Trauermarsch bildet traditionell den Höhepunkt der rechten Aktivitäten um den Jahrestag. Wie in den Vorjahren wurde der Aufmarsch von dem bekannten Ne***zi Lutz Giesen angemeldet."

Zu den antifaschistischen Gegenprotesten riefen mehrere Initiativen und Bündnisse auf, darunter das Netzwerk „Dresden Wi(e)dersetzen“. Es versteht sich als breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus antifaschistischen Gruppen, linken Initiativen, parteinahen Jugendorganisationen, Gewerkschaften sowie Vertreter*innen aus Kirche und Kultur. Auch autonome Antifa-Strukturen und überregionale Netzwerke mobilisierten bundesweit. Die Beteiligten kritisieren, dass das geschichtsrevisionistische Gedenken ein fester Bestandteil des neonazistischen Kalenders und ein Vernetzungstreffen alter wie neuer Kader sei. Zugleich werde der Dresdner Opfermythos genutzt, um die Stadt als unschuldig zu inszenieren und die Shoa zu relativieren.

Ziel der Protestierenden war es, den rechten Trauermarsch durch Blockaden zu stören oder zu verhindern und zugleich ein deutliches Zeichen gegen Geschichtsrevisionismus und rechte Mobilisierung zu setzen. Doch aufgrund des massiven Polizeiaufgebotes und der weiträumig abgesperrten Route gelang es nur wenigen Gegendemonstrant*innen auf diese zu blockieren. Diese lieferten sich mit der Polizei ein stundenlanges Katz- und Mausspiel. Die Polizei war an einigen Stellen massiv überfordert und reagierte mit teils überzogenen Gewalt. Dabei setzte sie wiederholt Schlagstöcke und Pfefferspray. Am Ende des Tages wurden mehrere Personen festgenommen.

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Rund 1.500 Menschen sind am 07.02.2026 in Jena auf die Straße gegangen, um gegen rechten Terror, die Kriminalisierung vo...
07/02/2026

Rund 1.500 Menschen sind am 07.02.2026 in Jena auf die Straße gegangen, um gegen rechten Terror, die Kriminalisierung von Antifaschismus und die Inhaftierung von Aktivist*innen zu demonstrieren. Der Protest richtete sich außerdem gegen autoritären Kapitalismus, andauernde staatliche Repression und Überwachung gegen Antifaschist*innen, den anhaltenden rechten Vormarsch sowie die Normalisierung rassistischer und menschenfeindlicher Positionen in weiten Teilen der Gesellschaft, der Medien und der Politik. Lautstark solidarisierten sich die Teilnehmer*innen mit den Opfern rechter Gewalt und forderten die Organisierung eines antifaschistischen Selbstschutzes sowie die Verteidigung des militanten Antifaschismus.

Anlass der Demonstration ist die Urteilsverkündung gegen die Antifaschistin Maja, die sich seit Februar 2025 vor Gericht in Budapest verantworten musste. Das Gericht verurteilte die 25-Jährige, die vor eineinhalb Jahren rechtswidrig nach Ungarn ausgeliefert worden war, zu acht Jahren Haft. Es handelt sich um das bislang härteste Urteil im sogenannten „Budapest-Komplex“. Zwei weitere Antifaschist*innen wurden in Abwesenheit ebenfalls zu Haftstrafen verurteilt: Gabri zu sieben und Anna zu zwei Jahren Haft. Maja sowie den übrigen Angeklagten und Beschuldigten wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Ihnen wird zur Last gelegt, vor rund drei Jahren in Budapest am Rande des neonazistischen „Tags der Ehre“ mehrere Ne***zis angegriffen und verletzt zu haben.

Aus dem Umfeld von Maja wird das Urteil mit Wut, Empörung und tiefer Trauer aufgenommen. Familie, Freund*innen und Unterstützer*innen sehen in der Höchststrafe keine juristische Aufarbeitung, sondern die politische Bestrafung einer Antifaschistin. Besonders Majas Eltern reagieren erschüttert: Ihr Vater Wolfram machte mit Mahnwachen, öffentlichen Appellen und einem Fußmarsch nach Budapest auf die Haftbedingungen und die gravierenden rechtsstaatlichen Mängel aufmerksam. Auch ihre Mutter betont die seelische Belastung für die Familie. Viele gehen davon aus, dass die ungarische Regierung unter Viktor Orbán das Verfahren strafverschärfend beeinflusst hat. Das Urteil gilt als abschreckendes Signal gegen antifaschistisches Engagement, doch die Familie und Unterstützer*innen kündigen an, weiter für Öffentlichkeit, Solidarität und ein faires Verfahren zu kämpfen.

Zu der bundesweiten Demonstration unter dem Motto „Von Jena bis Budapest: Grenzenlose Solidarität gegen rechten Terror und autoritären Kapitalismus – Freiheit für Maja!“ hatten verschiedenen Solidaritätsbündnisse wie das „Budapest Antifascist Solidarity Committee (BASC)“ aufgerufen. Unterstützt wurden sie von unzähligen antifaschistischen Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet. Mit der Demonstration wollten sie ihre Solidarität mit den Beschuldigten und den weiterhin untergetauchten Antifaschist*innen auf die Straße tragen. Viele Demonstrant*innen ließen ihren Wut freien Lauf und forderten lautstark die Freilassung aller inhaftierten Antifaschist*innen, die Einstellung sämtlicher Verfahren und die sofortige Rückführung von Maja aus Budapest.

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Über 1.000 Menschen sind am Abend des 04.02.2026 in Berlin-Kreuzberg auf die Straße gegangen, um gegen die Kriminalisier...
04/02/2026

Über 1.000 Menschen sind am Abend des 04.02.2026 in Berlin-Kreuzberg auf die Straße gegangen, um gegen die Kriminalisierung von Antifaschismus und die Inhaftierung von Aktivist*innen zu protestieren. Die Demonstration richtete sich zudem gegen autoritären Kapitalismus, anhaltende staatliche Repression und Überwachung von Antifaschist*innen, den fortschreitenden rechten Vormarsch sowie die Normalisierung rassistischer und menschenfeindlicher Positionen in weiten Teilen von Gesellschaft, Medien und Politik. Lautstark solidarisierten sich die Teilnehmer*innen mit den Opfern rechter Gewalt und forderten die Organisierung eines antifaschistischen Selbstschutzes sowie die Verteidigung des militanten Antifaschismus.

Anlass der Demonstration ist die Urteilsverkündung gegen die Antifaschistin Maja, die sich seit Februar 2025 vor Gericht in Budapest verantworten musste. Das Gericht verurteilte die 25-Jährige, die vor eineinhalb Jahren rechtswidrig nach Ungarn ausgeliefert worden war, zu acht Jahren Haft. Es handelt sich um das bislang härteste Urteil im sogenannten „Budapest-Komplex“. Zwei weitere Antifaschist*innen wurden in Abwesenheit ebenfalls zu Haftstrafen verurteilt: Gabri zu sieben und Anna zu zwei Jahren Haft. Maja sowie den übrigen Angeklagten und Beschuldigten wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Ihnen wird zur Last gelegt, vor rund drei Jahren in Budapest am Rande des neonazistischen „Tags der Ehre“ mehrere Ne***zis angegriffen und verletzt zu haben.

Zu der Demonstration unter dem Motto „Repressionen zerschlagen – Freiheit für Maja!“ hatten verschiedene antifaschistische Gruppen sowie das Solidaritätsbündnis „Budapest Antifascist Solidarity Committee (BASC)“ aufgerufen. Sie reagierten auf das Urteil mit Wut und Empörung und kritisierten, dass Maja kein faires Verfahren erhalten habe. Mit der Demonstration wollten sie ihre Solidarität mit Maja, allen weiteren Beschuldigten sowie den weiterhin untergetauchten Antifaschistinnen auf die Straße tragen. Viele Demonstrant*innen forderten lautstark die Freilassung aller inhaftierten Antifaschist*innen, die Einstellung sämtlicher Verfahren und die sofortige Rückführung Majas aus Budapest. Die Demonstration verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.

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Am 24.01.2026 sind im thüringischen Saalfeld rund 1.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen rechten Terror, neona...
24/01/2026

Am 24.01.2026 sind im thüringischen Saalfeld rund 1.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen rechten Terror, neonazistische Strukturen und den anhaltenden rechten Vormarsch zu demonstrieren. Der Protest richtete sich gegen die massive Präsenz von neonazistischer Jugendorganisationen, die zunehmende Kriminalisierung der antifaschistischen Bewegung, die Normalisierung rechter Positionen in weite Teile der Gesellschaft, Medien und Politik und die mangelnde Abgrenzung gegenüber der „Alternative für Deutschland (AfD)“ und die Übernahme ihrer rassistischen Rhetorik. Die Demonstrant*innen forderten unter anderem die bis heute andauernden rechte Kontinuitäten zu durchbrechen und den Ne***zis die Rückzugsorte streitig zu machen

Anlass für die Demonstration ist der Brandanschlag auf das alternative Kulturzentrum „Schlossberg“ vor rund einer Woche. In der Nacht zum 13. Januar wurde das zentrale Ort der Saalfelder Subkultur, Ziel eines rechten Brandanschlags. Unbekannte warfen einen Brandsatz auf das Gebäude, der nicht vollständig zündete, aber die Fassade beschädigte. Zudem wurden mehrere Hakenkreuze und rechte Parolen hinterlassen. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Brandstiftung und politisch motivierter Sachbeschädigung. Der Anschlag reiht sich bundesweit in eine längere Serie von Angriffen auf alternative und selbstverwaltete Wohnprojekte sowie Jugendclubs ein. Während Politik und Ermittlungsbehörden teils von Einzelfällen sprechen, kritisieren Betroffene eine Entpolitisierung dieser Angriffe und fordern eine konsequentere Reaktion.

Zu der antifaschistischen Solidaritätsdemonstration unter dem Motto „Ihr zündet an - wir stehen zusammen! Gegen rechten Terror!“ hatte der „Freundeskreis Schlossberg 1 e.V.“ aufgerufen. Unterstützung erhielten sie vom einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Gruppen und Initiativen aus dem Landkreis. Ebenfalls zur Teilnahme aufgerufen hatten antirassistischen und antifaschistischen Gruppen aus ganz Thüringen. Lautstark solidarisierten sich die Teilnehmer*innen mit Opfern von rechter Gewalt und forderten die Organisierung eines antifaschistischen Selbstschutzes, die Zerschlagung von N**istrukturen, die Freilassung aller inhaftierten Antifaschist*innen und das Ende staatlicher Repressionen gegen Antifaschist*innen.

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