Sandsackfotografie

Sandsackfotografie Hochzeitsfotografie, Partnershooting, Babybauch- und Babyshooting, Kinder- und Familienfotografie in Augsburg und Umgebung.

WIE LEBT GESCHICHTE WEITER?NICHT ALS ABGESCHLOSSENE ERZÄHLUNG, SONDERN ALS KÖRPERLICHE EINSCHREIBUNG, BILDSTÖRUNG, WIEDE...
15/06/2026

WIE LEBT GESCHICHTE WEITER?
NICHT ALS ABGESCHLOSSENE ERZÄHLUNG, SONDERN ALS KÖRPERLICHE EINSCHREIBUNG, BILDSTÖRUNG, WIEDERHOLUNG UND BLICK.
 
„KRISTALLISIERTE WAHRHEIT“ IST EINE INSTALLATIVE UND PERFORMATIVE ARBEIT ÜBER ERINNERUNG, ÜBERWACHUNG UND DIE FRAGILITÄT VON WAHRHEIT. ZWISCHEN FAMILIÄRER ERINNERUNG, MIGRANTISCHER ERFAHRUNG UND POLITISCHER GEWALT ENTSTEHT EIN FRAGMENTIERTER RAUM AUS SELBSTPORTRÄTS, VIDEOPROJEKTIONEN, KLANG, TEXT UND PERFORMANCE.
DIE ARBEIT UNTERSUCHT ERINNERUNG NICHT ALS ETWAS PRIVATES ODER AUTHENTISCHES, SONDERN ALS ETWAS GESELLSCHAFTLICH GEFORMTES, DURCHZOGEN VON BLICKEN, MACHTVERHÄLTNISSEN UND KULTURELLEN ZUSCHREIBUNGEN. STIMMEN, KÖRPER UND BILDER TRETEN AUF, WIDERSPRECHEN SICH UND ENTZIEHEN SICH EINER EINDEUTIGEN LESBARKEIT.
 
____
 
Freie Kunst Akademie Augsburg
BEI ST. URSULA 12
 
AUSSTELLUNG: 
20/06/2026 
LANGE KUNSTNACHT
19.30–22.00 UHR
 
PERFORMANCE: 
20.15 UHR (ca. 20 MINUTEN)
 
FREIER EINTRITT ZUR AUSSTELLUNG
 
BEGRENZTE PLÄTZE: 
30 PERSONEN
 
MIT:
AGATHA HEINOLD
MELINKA PARRA KARRER
CHARLOTTE KRAUS
FRANZISKA SEEFRIED
NATALIE STANCZAK
 
 
„DIES IST KEINE AUSSTELLUNG. KEIN SCHAURAUM. KEIN ABBILD. KEIN GLEICHNIS. ES IST EINE HOMMAGE AN DIE WAHRHEIT.“

DINGE, die ich verlernt habe, seit ich Fotografie als soziale Praxis und nicht nur als Dokumentation verstehe.FAMILIENFO...
08/06/2026

DINGE, die ich verlernt habe, seit ich Fotografie als soziale Praxis und nicht nur als Dokumentation verstehe.

FAMILIENFOTOGRAFIE
FAMILIENFOTOGRAFIN
AUGSBURG
MÜNCHEN

Klarsichthüllen und Ordner
01/06/2026

Klarsichthüllen und Ordner

FLASH STUDIES I begin here: with the question of how invisible social structures become legible through their effects.Fl...
13/05/2026

FLASH STUDIES

I begin here: with the question of how invisible social structures become legible through their effects.
Flash photography works in a similar way. It interrupts perception rather than simply illuminating it. The flash produces a brief collapse of vision afterimages, reflexes, disorientation. What appears is not continuous reality, but a cut through it.
In that cut, something social becomes visible: exhaustion, tension, intimacy, distance, class, control. Not as clear truths, but as traces.
The flash does not describe the world. It exposes it for a fraction of a second and in that moment, makes invisible structures imaginable.

Ganzer Text auf meinem BLOG 🤌🏻🤌🏻

Gestern war ich mit meiner Mutter in der 2. Vorstellung von „FÜR EUCH“. Es war Muttertag. Irgendwie doch sehr aufgeladen...
11/05/2026

Gestern war ich mit meiner Mutter in der 2. Vorstellung von „FÜR EUCH“. Es war Muttertag. Irgendwie doch sehr aufgeladen. Obwohl naja … Eigentlich will ich keine Muttertagsposts mehr machen, weil längst alles gesagt ist und gleichzeitig viel zu wenig. Weil wir wissen, dass Care-Arbeit in dieser Gesellschaft noch immer mit struktureller Diskriminierung verbunden ist. Dass diese Gesellschaft auf patriarchalen Formen von Gewalt, Unsichtbarmachung und ungleicher Verteilung von Care-Arbeit aufbaut. Und deshalb versuche ich umso mehr zuzuhören. Müttern. Care-Personen. Den leisen Geschichten. Den widersprüchlichen. Auch den unbequemen. Denn wie Nicole von Horst sagt: „Die eigene Geschichte zu erzählen und die Geschichten von anderen zu hören und anzuerkennen, gehört zusammen. Es sind beides radikale Akte, die die Welt verändern. Uns sei es nur die Welt eines einzelnen Menschen.“ Und so ist auch die Geschichte von eine Erzählung über Mutterschaft. Über Elternschaft. Über Liebe, Widerstand und die stille Gewalt eines Systems. schreibt in die „ Revolution der Verbundenheit“ über die unsichtbare weibliche Narration, dass Geschichten von Frauen oft nur dann weitererzählt werden, wenn sie den patriarchalen Erwartungen entsprechen: fürsorglich, weich, angepasst, aufopfernd. Die wütenden, ambivalenten, scheiternden Frauen verschwinden dagegen aus den Familiennarrationen. Aus den Archiven. Aus dem kollektiven Gedächtnis. Vielleicht ist genau deshalb das Erzählen selbst ein widerständiger Akt. Dabei glaube ich nicht an die einzelne Geschichte. Oder das einzelne Bild. Ich glaube an ihre Verbindung. An Räume, in denen wir einander zuhören. An die Möglichkeit von Solidarität, obwohl sie brüchig bleibt. An ein „Wir“, das sich seiner Ausschlüsse bewusst ist. Und daran, dass Sichtbarkeit nicht bei Repräsentation endet, sondern dort beginnt, wo wir bereit sind, andere Erfahrungen anzuerkennen, ohne sie erst verstehen oder auf uns selbst übertragen zu müssen.

Ich will zuhören.
Vor allem dir, Mama 🫀

7 Wochen.
Zwischen Probenraum, Videoloops, Reklametafeln, Monobloc-Stuhl, Archiv der Hände, Fotos in Tüten, Textfassunge...
07/05/2026

7 Wochen.

Zwischen Probenraum, Videoloops, Reklametafeln, Monobloc-Stuhl, Archiv der Hände, Fotos in Tüten, Textfassungen, Umbauten, Essigglas-Explosionen und der Frage, wie sich Erinnerung überhaupt auf eine Bühne bringen lässt, ohne sie „nur“ als SINGLE STORY zu erzählen. Zwischen Brechtschen Momenten, Archiven, Familie, Klasse, Care, Migration und den Spuren, die in Körper eingeschrieben sind. Zwischen Biografie und Struktur. Zwischen Intimität und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Denn keine Erinnerung entsteht außerhalb der Verhältnisse, in denen wir leben. Zum ersten Mal so tief in eine Theaterproduktion einzutauchen, bedeutete auch zu verstehen, wie viel unsichtbare Arbeit ein Stück trägt. Stunden, Gespräche, Zweifel, Technik, Wiederholungen, kollektives Denken. Wie viele Hände beteiligt sind, bevor überhaupt ein Licht angeht. Es hätte keine bessere Crew geben können. Vielleicht ist genau das der größte Teil dieser Arbeit geworden: all diese unsichtbaren Geschichten sichtbar zu machen. Nicht nur auf der Bühne. Auch dahinter.

Heute Premiere.


Inszenierung Nicole Schneiderbauer
Bühne & Kostüme Miriam Busch
Video Natalie Stanczak
Dramaturgie Sabeth Braun
Iris .esmen
Mimi Ute Fiedler
Mustafa
Tommy, Fr. Leibold, Fr. Nütten, Hr. Findeisen, Platschka u.a.

„Für euch“

SCHAUSPIEL NACH DEM ROMAN VON
URAUFFÜHRUNG

Es gibt Menschen, die fast nie auf den Bildern ihrer Familie vorkommen.Nicht, weil sie nicht da wären.
Sondern weil sie ...
27/04/2026

Es gibt Menschen, die fast nie auf den Bildern ihrer Familie vorkommen.
Nicht, weil sie nicht da wären.
Sondern weil sie die sind, die dokumentieren.
Sie halten Momente fest,
organisieren Erinnerungen,
denken daran, dass etwas bewahrt wird.
Und während sie das tun,
verschwinden sie selbst aus dem Bild.

Oft fällt das lange nicht auf.
Weil diese Form von Unsichtbarkeit still ist.
Weil sie sich nicht als Problem zeigt.
Weil sie funktioniert.
Und vor allem auch,
weil sie sozial gelernt ist.

In vielen Familien ist Erinnerungsarbeit Teil von Care-Arbeit. Und Care-Arbeit ist in der Mehrheit immer noch weiblich besetzt.

Ich erlebe immer wieder,
dass Menschen, meist Müttern, erst Jahre später merken, dass sie auf den Bildern ihrer eigenen Familiengeschichte kaum vorkommen. Nicht als bewusste Entscheidung. Sondern als Struktur.

Mir geht es dabei nicht um Schuld.
Nicht darum, einzelne Entscheidungen zu bewerten.
Sondern darum, etwas sichtbar zu machen,
das so normal geworden ist,
dass wir es kaum noch hinterfragen.

Was bedeutet es, erinnert zu werden?
Und wer wird erinnert?
Welche Bilder bleiben –
und welche fehlen?

Ich verstehe Fotografie als eine fürsorgliche Praxis.
Nicht nur im Hinblick auf das, was gezeigt wird.
Sondern auch im Hinblick darauf,
wer gesehen wird.

Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum,
mehr Bilder zu machen.
Sondern andere.

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THIS IS THE VIBE … 🫀Dieses kleine Mädchen …
13/03/2026

THIS IS THE VIBE … 🫀Dieses kleine Mädchen …

Ein Familienporträt ist für mich nicht nur ein Bild von Gesichtern. Es ist immer auch ein Archiv von Gesten. Die Hand au...
12/03/2026

Ein Familienporträt ist für mich nicht nur ein Bild von Gesichtern. Es ist immer auch ein Archiv von Gesten. Die Hand auf dem Bauch. Ein Körper, der sich anlehnt.
Ein Kind, das hochgehoben wird. In diesen kleinen Bewegungen erzählt sich Familie, oft leiser als Worte. Es ist die Körper- und Raumsprache von Familie. Dabei entfaltet sich Zeit hier nicht linear, sondern schichtet sich: Vergangenheit, Gegenwart und eine Zukunft, die schon im Körper eingeschrieben ist. Fotografie wird so zu einem Raum für Fragmente.
Nicht perfekt, nicht abgeschlossen, sondern offen für das, was zwischen euch passiert. Der Ort wird dabei zur stillen Bühne: eine Konstellation aus Licht, Spuren des Alltags, Erinnerung und der Vorstellung, wie es sein sollte. Denn eure Geschichte entsteht für mich selten in großen Momenten. Sie lebt in den Zwischenräumen eurer Körper.

FAMILIENSHOOTING
MOTHERHOODSHOOTING
CAREWORK
AUGSBURG

📩 Schreib mir gerne für Termine im Mai.

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Augsburg
86150

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