19/06/2026
Für ein Strickmodemagazin durfte ich einige Schweizer und deutsche Models fotografieren.
Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie selbstverständlich sie sich vor der Kamera bewegen. Sie wissen genau, wie sie posieren, wie sie wirken und wie sie eine Stimmung transportieren.
Zeitgleich spielt bei solchen Produktionen die Kleidung eine zentrale Rolle – oft ist sie sogar wichtiger als das Model selbst. Sie steht im Fokus, erzählt die Geschichte und bestimmt den Look des gesamten Bildes.
Die Shootings sind dadurch sehr fokussiert – kaum ein Moment geht verloren, jede Aufnahme sitzt.
Ganz anders ist es bei „normalen“ Kundinnen und Kunden, die zum ersten Mal vor der Kamera stehen: Da wird viel erklärt, gesprochen, gelacht und gemeinsam ausprobiert. Es braucht Zeit, um anzukommen und sich wohlzufühlen.
Bei Models hingegen läuft es eher im „Zack-Zack-Modus“ – sie wissen sofort, was funktioniert, und wir arbeiten sehr effizient durch die Sets.
Und genau diese Mischung macht solche Produktionen so besonders: Professionalität trifft auf Kreativität, und am Ende entstehen Bilder, die mühelos wirken, aber präzise gearbeitet sind.