30/07/2025
DIE FAULE MAMA
Es war einmal eine faule Mama.
Sie war so faul, dass sie nicht einmal ins Krankenhaus zur Geburt ging, sondern ihr Kind einfach zu Hause bekam.
Ihre Faulheit ging danach so weit, dass sie beschloss, nicht mehr im System zu arbeiten, sondern sich ihrem Vollzeitbaby zu widmen. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Sie sprach von etwas, das sich „ZURÜCK ZU DEN WURZELN“ nennt.
Sie war so faul, dass sie ihrem Baby immer, wenn es darum bat, die Brust gab, ohne je auf die Uhrzeit zu schauen, nicht alle 3 Stunden oder 20 Minuten pro Brust, wie Ärzte oder Medien empfohlen hatten. Sie sprach von etwas, das sich „NACHFRAGE“ nennt.
Sie war so faul, dass sie ihr Baby den ganzen Tag in den Armen hielt oder mit lustigen Gurten an sich band, die sie „Trageschal“ nannte, wo das Baby sicher, glücklich und warm war. Sie sprach von etwas, das sich „URVERTRAUEN“ nennt.
Und sie war so faul, dass sie 6 Monate lang nur Muttermilch gab. Nicht mal ein bisschen Wasser, Kamille oder Anistee. Das arme Baby! Wahrscheinlich verdurstet es ... Sie sprach von etwas, das „INDIVDUALITÄT“ heißt.
Und sie blieb so faul, dass sie ihr Baby nicht in einem Kinderbett schlafen und weinen ließ, um „seine Lunge zu entwickeln“, sondern sie ließ das BABY einfach bei sich im Bett schlafen, damit sie es stillen konnte, ohne aufzustehen und beide weiterschlafen konnten, still und glücklich. Sie sprach von etwas, das man „GLÜCK“ nennt.
Sie war so faul, dass sie mit ihrem Baby einfach nie übte, zu sitzen, aufzustehen oder zu laufen, sondern sie ließ es alles in seinem eigenen Tempo machen, ohne einzugreifen oder zu zwingen. So faul war sie, dass sie ihm nicht einmal Schuhe anzog, sondern es barfuß laufen ließ. Sie sprach von etwas, das sich „FREIE BEWEGUNG“ nennt.
Ja, sie war so faul, dass sie es nicht zu frühen Stimulationsworkshops mitnahm, sondern ihm nur Spielzeug aus der Natur und eine passende Umgebung gab, um die Welt für sich zu erkunden und zu entdecken. Sie sprach von etwas, das sich „BEGLEITUNG“ nennt.
So entsetzlich faul war sie, dass sie es nicht zwang, auf die Windel zu verzichten oder sich von der Brust zu entwöhnen, sondern geduldig darauf wartete, dass alles auf natürliche Weise, ohne Druck oder traumatische Methoden geschah. Sie sprach von etwas, das sich „RESPEKTVOLLE ERZIEHUNG“ nennt.
Und das Schlimmste... sie war so faul, dass sie gar nicht auf diejenigen hörte, die sie kritisierten und als „faule Mama“ verurteilten, denn sie wollte lieber glücklich sein und ihr Baby lieben.
Aus dem Internet