Hundefotografie Manuela Kläui

Hundefotografie Manuela Kläui Meine Bilder zeigen dir, wie dein Hund wirklich ist: Einzigartig und wunderbar!

07/06/2026

Wenn Hormone den Waldspaziergang steuern... 🐾

Abby ist läufig und hat die letzten Tage wohl ihre erste Standhitze hinter sich gebracht. Und wie das so ist, haben wir am Mittwoch im Wald direkt einen Rüden „gestreift“.
Nicht mal nah, nur kurz die Wege gekreuzt. Aber ab diesem Moment wurde mein Hund gefühlt von Hormonen überflutet. Er hatte es ihr echt angetan!

Sie wurde total hibbelig, jede Pinkelstelle wurde inhaliert und sie hat überall selber Nachrichten hinterlassen (obwohl sie eigentlich ein totaler Heimpinkler ist). Zwischendurch musste sie sogar ein bisschen winseln. 🙈 An der Schleppleine ging es hektisch hin und her, die Nase am Boden, im Gebüsch und manchmal auch zwei, drei Schritte vom Weg ab in den Wald.

Wäre uns da jemand begegnet, hätte er sicher gedacht: „Ui, die will aber jagen!“ 🦌

Und genau hier hilft es, den eigenen Hund gut lesen zu können. Wenn Abby eine Wildspur hat, sackt ihre Rute eher nach unten. Aber wie man im Video sieht, liess sie da die Rute hoch über dem Rücken tanzen. Das war kein Jagdtrieb. Das war pure soziale Interaktion und das hormonelle Verarbeiten des Rüden-Treffens.

Sobald wir dann „seine“ Route verlassen hatten, konnte ich beobachten, wie sie sich abwechselnd geschüttelt und tief ausgeatmet hat. Mit jeder dieser Aktionen hat ihre Anspannung etwas nachgelassen und ihr Stresslevel ist wieder in den grünen Bereich gerutscht.
Natürlich habe ich dann angetestet, wie weit sie wieder aufnahmefähig ist, und ihr etwas schwierigere Aufgaben als ein kurzes „Sitz“ gegeben. In ihrem hochgefahrenen Zustand konnte sie nämlich gerade mal noch das.

Es fasziniert mich immer wieder, wie viel uns unsere Hunde mitteilen, wenn wir nur genau hinschauen. Je mehr ich sie beobachte und je besser ich sie lesen kann, desto entspannter kann ich sie auch durch solche Situationen begleiten. Denn es ist schon ein ziemlicher Unterschied, ob sie jetzt hinter einem Reh oder einem Rüden her sabbert. 😆

Wie gut erkennst du die Nuancen deines Hundes? „Redet“ sein Körper auch so deutlich oder musst du ganz genau hinschauen?

„Och, jetzt schau doch mal kurz in die Kamera!“ 📱🙄Du willst doch einfach nur ein schnelles Foto von deinem Hund machen –...
04/06/2026

„Och, jetzt schau doch mal kurz in die Kamera!“ 📱🙄

Du willst doch einfach nur ein schnelles Foto von deinem Hund machen – und prompt schaut er demonstrativ weg oder fängt plötzlich an zu gähnen.

Die typische Reaktion von uns Menschen: „Der ist aber ignorant heute“ oder „Er hat wieder überhaupt keine Lust darauf, fotografiert zu werden."

Die Realität ist allerdings total anders.

Wenn dein Hund den Blick zur Linse meidet, ist das kein Ignorieren. Es ist eine höfliche Geste, um die Situation zu entschärfen, weil er das starrende Auge der Kamera als bedrohlich empfindet. Und das Gähnen beim Shooting ist fast nie Müdigkeit, sondern seine Art Druck abzubauen.

Wir interpretieren das Verhalten unserer Hunde gerade beim Fotografieren unbewusst oft völlig falsch. Und wundern uns dann, warum die Fotos am Ende so gestresst wirken und einfach nicht schön sind.

Darum hilfst du deinem Hund enorm, wenn du solche kleinen Signale im Alltag erkennst und bist einen riesigen Schritt näher an echt tollen Fotos.

Ich habe meine Erfahrungen als Hundemensch und als Fotografin in ein kompaktes, kleines PDF gepackt: „Körpersprache des Hundes – 4 Irrtümer beim Fotografieren“.

Darin zeige ich dir genau, was dein Hund dir eigentlich sagt, wenn du die Kamera auf ihn richtest, und wie du die Situation ganz einfach auflösen kannst.

Möchtest du einen Blick reinwerfen? Kommentiere einfach mit „Körpersprache“ unter diesem Beitrag, und ich schicke dir den Link zum PDF direkt in deine DMs. 📩

02/06/2026

Eigentlich wollte ich am Sonntag edle, blumbastische Fotos in den Pfingstrosen machen.
Solche, wie ich sie von Piperle schon habe. (Und um es vorwegzunehmen: Ich habe auch zwei, drei wirklich hübsche Bilder von ihr machen können).

Aber irgendwie war ich nicht so happy damit. In den Augenwinkeln habe ich die halb verblühten Allium giganteum Reihen gesehen. Und irgendwie haben sie an diesem Tag viel besser Abby’s Charakter unterstrichen. 😄

Also wurde der kleine Lauch zwischen dem Riesenlauch platziert und auf einmal hat es einfach Klick gemacht.

Tja, man kann einen noch so perfekten Plan im Kopf haben, am Ende entscheidet immer der Hund und die Situation. Man sollte also flexibel und kreativ bleiben. Wenn der Riesenlauch an diesem Tag einfach viel besser zu Abby passt, dann lassen wir die Pfingstrosen halt links liegen. 🤷🏻‍♀️

Ein Shooting muss nicht perfekt durchgetaktet sein. Es darf echt sein, chaotisch und vor allem passend zum Wesen deines Hundes.

Wie ist das bei dir? Merkst du Bei Fotos von deinem Hund auch sofort, ob es „nur“ schön ist oder ob es wirklich unterstreicht, wie er ist?

In 20 Jahren wirst du nicht nur die Fotos mit den stolzen Posen deines Hundes schätzen, sondern vor allem die spontanen ...
31/05/2026

In 20 Jahren wirst du nicht nur die Fotos mit den stolzen Posen deines Hundes schätzen, sondern vor allem die spontanen Momente dazwischen. Wenn du später zurückblickst, wirst du diese ungeplanten Situationen voller Liebe und Komik sehen, die diesen Tag so speziell gemacht haben.

Es geht nicht darum, die ganze Zeit alles starr zu inszenieren, sondern dem echten Leben Platz zu machen, wo jeder sich ganz selbst sein darf.

Genau dann, wenn die reine Perfektion kurz in den Hintergrund rückt, entstehen nämlich die wahren Schätze.

Lass die Zweifel los, ob deine Schokoladenseite nun rüberkommt oder nicht, und geniesse einfach die wertvolle gemeinsame Zeit.

Welche Geschichte sollen deine Fotos in Zukunft erzählen?
Lass uns eure Momente gemeinsam festhalten – alle Infos zu den Shootings findest du über den Link in meiner Bio oder schreib mir direkt.

27/05/2026

Zertrampelte Blumen, ein Hund den man wieder einfangen muss oder Schlimmeres ... 😰

Nein, dieses Szenario geht gar nicht! Aber wie bekomme ich - ohne dass es in Frust ausartet - ein hübsches Mohnfoto von ihr?

Pubertär und mitten in der ersten Läufigkeit hat Abby nämlich gerade anderes zu bewältigen, als brav für mich zu modeln.

Im Video siehst du, wie es trotzdem geklappt hat. Ich war nämlich nicht alleine. 😏
Abby hatte eine Schleppleine dran, die meine Kollegin gemanagt hat. Sie hat den Zwerg auch auf dem Schemel positioniert, so dass ich mich in den kurzen Momenten, in denen mein Hund auch mal stillgehalten hat, ganz aufs Fotografieren konzentrieren konnte.

Denn keins der Horrorszenarien hatte so ja die Chance, Wirklichkeit zu werden.

Darum darfst du bei mir auch immer eine Hilfsperson mitnehmen. Die beste Freundin, der Partner oder dein Kind – jeder, der dir hilft, dich wohl und sicher(er) zu fühlen, und dir den Stress des Hund-Absicherns nimmt, ist herzlich Willkommen.

So kannst du dich beim Shooting komplett auf deinen Hund einlassen, den Moment geniessen oder am Ende einfach selbst mit auf das Bild kommen.
Und wie du siehst, muss dein Hund auch nicht nicht stundenlang wie eine Eins stehen, damit grossartige Erinnerungen entstehen. Ich habe gute „Ausbilder“, darum reicht mir manchmal auch schon ein Blinzeln. 😄

Schreib mir einfach eine Nachricht, wenn du auch Lust auf ein entspanntes Shooting hast.🖋️

Lieblingsfoto ❤️Die Fotos, die mir meine Kunden am häufigsten als ihren liebsten Besitz beschreiben, sind fast nie die, ...
24/05/2026

Lieblingsfoto ❤️

Die Fotos, die mir meine Kunden am häufigsten als ihren liebsten Besitz beschreiben, sind fast nie die, die am leichtesten entstanden sind.

Es sind die, auf denen man euch zwei sieht. Nicht perfekt, nicht gestellt – sondern echt.

Solche Bilder werden erst recht wichtig, wenn die gemeinsame Zeit irgendwann vorbei ist.

Daran denke ich, wenn wieder jemand schreibt: „Ich wollte schon so lange mal kommen, aber ich habe immer gewartet.“

Worauf eigentlich?

Schreib mir einfach. Erzähl mir, wer dein Hund ist.

Was brauche ich wirklich von deinem Hund, um ein gutes Foto zu machen? Drei Sekunden Stillstand. Mehr nicht.Kein perfekt...
21/05/2026

Was brauche ich wirklich von deinem Hund, um ein gutes Foto zu machen?

Drei Sekunden Stillstand. Mehr nicht.

Kein perfektes Sitz, kein Blick zur Kamera, kein Kadavergehorsam. Ich brauche diesen einen kurzen Moment, in dem er kurz innehält – egal, wie viel Chaos davor und danach ist.

Ich bin darauf spezialisiert, genau diese winzigen Zeitfenster zu nutzen.

Das ist keine Magie, das ist Übung.

Genaues Lesen der Körpersprache und Geduld. Dein Hund muss kein Profimodell sein. Er darf einfach er selbst sein.

Und manchmal braucht‘s noch nicht mal 3 Sekunden. 😉

19/05/2026

Vom Bildschirm an die Wand

Gestern sind zwei ganz spezielle Pakete bei mir angekommen. ☺️
Einmal ein wunderschöner Mega Mat von Pixel, von Anfang März. Und gleichzeitig ein kleiner Mat von meinem Whiskykind.

Zwei total verschiedene Bilder – Pixel im Nebelwald, Abby im Studio.
Aber eins haben sie gemeinsam: Man kann sie jetzt anfassen.

Ich sehe Tausende von Bildern auf meinem Bildschirm, das ist mein Job. Aber das fertige Produkt in den Händen zu halten, die Struktur vom Material zu spüren, die echten Farben zu sehen – das ist ein völlig anderes Gefühl. 🤩
Denn erst wenn diese Erinnerung einen festen Platz im Zuhause bekommt, wird die Geschichte dahinter so richtig lebendig.

Digitale Daten vergisst man so schnell – aus den Augen, aus dem Sinn. Wandbilder oder Aufsteller dagegen erinnern dich jeden Tag aufs Neue an diese unersetzlichen Momente mit deinem Hund.

Und solche Momente haben es verdient, gross rauszukommen!

Welches Foto von deinem Hund müsste eigentlich schon längst prominent an deiner Wand hängen?

Ein Jahr ohne Piper – und ein Versprechen an mich selbst Gestern hat sich Pipers Todestag zum ersten Mal gejährt. Ein ga...
13/05/2026

Ein Jahr ohne Piper – und ein Versprechen an mich selbst

Gestern hat sich Pipers Todestag zum ersten Mal gejährt. Ein ganzes Jahr ohne sie. 💔

Und fast so lange liegt mir auch meine "Über mich"-Seite auf der Website im Magen. Piper wird dort so prominent erwähnt, als wäre sie noch hier. Ich wusste, ich muss die Seite endlich aktualisieren, aber ich hab's immer vor mir hergeschoben.

Ausserdem braucht man für eine Aktualisierung auch neue Bilder.
Und bei dem Gedanken kommt immer wieder dieses stechende Gefühl hoch: Reue.

Ich habe zig Bilder von Sirius, Mokka, Lotus und Piper – majestätisch, stolz, lustig ... aber ich habe fast keine Bilder, auf denen ich gemeinsam mit ihnen zu sehen bin.
Weil ich immer hinter der Kamera war, fehle ich jetzt in ihrer Geschichte.

Das will ich mit Abby nicht wiederholen.

Deshalb stand ich heute Morgen im Wald. Müde, mit Fieberblase an der Lippe und noch nicht mal halbwegs entfaltet. Keine Visagistin, kein schickes Lichtset, nur wir zwei und unsere ersten Versuche mit gemeinsamen Selbstporträts.

Aber ich weiss, es wird mir völlig egal sein, ob ich auf den Fotos nun perfekt oder eben echt (müde) aussehe. Ich werde einfach nur froh sein, dass es diese Bilder von uns gibt. Dass man sieht, wie wir zusammen waren.

Warte nicht darauf, dass du dich schick genug fühlst für ein Foto. Deine Hunde lieben dich genau so, wie du morgens im Wald stehst. Und solche Bilder zu haben, wiegen jedes Fältchen, jedes Speckröllchen um ein Vielfaches auf.

Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf, meine "Über mich"-Seite bald mit solchen gemeinsamen Momenten zu füllen. Und ich verspreche mir, es werden noch viele weitere folgen.

Adresse

Hundefotografie Manuela Kläui
Neuhausen Am Rheinfall
8212

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Hundefotografie Manuela Kläui erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie