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kuehnel mtk Du trägst Ketten. Und dein Kind trägt sie mit. Ich zeige dir, wo sie sitzen und wie du sie sprengst. Erst du, dann dein Kind.

22/10/2026

PERFEKT?
FÜR WEN EIGENTLICH?

„Ich darf keinen Fehler machen.“
„Was denken die anderen?“
„Das hätte ich besser machen müssen!“

Kommt dir das bekannt vor?

Wir wollen unseren Kindern Selbstvertrauen beibringen.
Ihnen zeigen, dass Fehler dazugehören.

Und gleichzeitig machen wir uns selbst für jeden kleinen Fehltritt fertig.

Kinder hören nicht nur, was wir ihnen sagen.
Sie beobachten, wie wir mit uns selbst umgehen.

Wenn wir uns ständig kritisieren, lernen sie womöglich genau das.

Mini-Schritt: Wenn dir heute etwas misslingt, sag bewusst und hörbar:

„Das hat nicht geklappt.
Ich versuche es noch einmal.“

Ohne dich kleinzumachen.
Ohne dich zu beschimpfen.

Denn dein Kind braucht keinen perfekten Erwachsenen.
Sondern einen, der ihm zeigt, dass man auch mit Fehlern richtig und wichtig ist.

22/10/2026

Das beschäftigt mich schon ne Weile, und ehrlich gesagt, es nervt mich richtig:
Hast du auf deinem Profil ein KI-Bild?
Ein gefiltertes Foto?
Eine Version von dir, die du privat nie bist?

Stell dir vor, du buchst ein Coaching. Jemand ist dir sympathisch, wirkt nahbar, echt.
Und dann im ersten Call sitzt gefühlt eine ganz andere Person vor dir.
Gleicher Mensch, komplett anderer Eindruck.

Das find ich nicht nur schade.
Das find ich unfair gegenüber den Leuten, die dir vertrauen und Geld in die Hand nehmen, weil sie DICH gebucht haben, nicht ein bearbeitetes Bild von dir.

Ich bin laut.
Schräg.
Bunt.
Genau so, wie du mich auf meinen Fotos siehst, so siehst du mich auch im Call. Immer.
Weil jemand, der mich bucht, auch wirklich mich bekommen soll und keine Überraschung.

Wann hast du zuletzt gemerkt, dass jemand (oder du selbst) online komplett anders rüberkam als in echt?

Wie oft hast du behauptet, dass alles gut ist, nur damit niemand fragt, wie es dir wirklich geht?
22/10/2026

Wie oft hast du behauptet, dass alles gut ist, nur damit niemand fragt, wie es dir wirklich geht?

"Das ist die einzige Methode die wirklich hilft.""Das hat mein Leben verändert, es wird deins auch."Vorsicht.Was für jem...
21/10/2026

"Das ist die einzige Methode die wirklich hilft."
"Das hat mein Leben verändert, es wird deins auch."

Vorsicht.

Was für jemanden das Richtige war muss für dich nicht das Richtige sein.

Vielleicht passt es.
Vielleicht in Kombination mit etwas anderem.
Vielleicht gar nicht.

Und das ist genauso richtig.

Kein Programm.
Kein Kurs.
Kein Buch, ist die einzige Wahrheit.

Such weiter.
Bis du findest was zu dir passt.

Das gilt übrigens auch für mich.

21/10/2026

"Wann bist du endlich wieder die Alte?" Vielleicht liegt genau in diesem kleinen Wort das Problem.
Wieder fit, wieder schlank, wieder verfügbar, wieder die Frau, die man vorher war.

Mein Körper hat sich verändert.
Nicht gegen mich, für das Leben, das er erschaffen hat.

Was mir dabei wichtig ist: Nicht jede Frau erlebt das gleich.
Manche haben kaum sichtbare Veränderungen, und das ist genauso echt wie bei denen, die mit bleibenden Narben, einem anderen Bauch oder Beckenbodenproblemen leben.
Die Lüge ist nicht, dass manche Frauen "wieder aussehen wie vorher".
Die Lüge ist die Erwartung, dass das bei allen so sein müsste.

Und noch was: Annehmen heißt nicht, alles einfach hinnehmen.
Wenn Inkontinenz oder Schmerzen bleiben, ist das kein Zeichen, dass man "einfach lieben lernen" muss.
Dafür gibt's Physiotherapie, dafür gibt's Ärzte.
Sich Hilfe zu holen ist kein Scheitern an der Selbstliebe.

Ich glaub, wir dürfen aufhören, unseren Körper ständig zu bewerten, egal ob negativ oder mit erzwungener Begeisterung.
Du musst nicht jeden Tag alles an dir wunderschön finden.
Du darfst was vermissen.
Du darfst Unterstützung wollen.
Und du darfst einfach einen Körper haben, ohne ihn rechtfertigen zu müssen.

Welchen Satz über den Körper einer Frau sollten wir endlich aus unserem Wortschatz streichen?

Manchmal ist es nicht das Leben, das dir die Sicht nimmt, sondern deine Angst vor dem, was dahinter liegt.
21/10/2026

Manchmal ist es nicht das Leben, das dir die Sicht nimmt, sondern deine Angst vor dem, was dahinter liegt.

20/10/2026

DU HAST DOCH ALLES. WAS FEHLT DIR DENN?

„Du hast doch alles, was du brauchst!“
„Anderen geht es viel schlechter!“
„Du solltest dankbarer sein!“

Kennst du solche Sätze?

Vielleicht hast du sie selbst schon gehört. Oder sogar ausgesprochen.

Wir schauen auf das Leben eines Menschen und glauben zu wissen, wie er sich fühlen müsste.

Ein Zuhause.
Eine Familie.
Ein sicherer Alltag.

Was könnte da schon fehlen?

Aber Gefühle halten sich nicht an unsere Vorstellungen davon, wer glücklich sein müsste.

Und manchmal lernen schon Kinder, ihre Sorgen herunterzuschlucken, weil Erwachsene ihnen erklären, dass sie doch gar keinen Grund haben, traurig zu sein.

Mini-Schritt: Wenn dir heute jemand erzählt, dass es ihm nicht gut geht, verzichte auf Vergleiche und gut gemeinte Aufmunterungen.

Frag lieber:

„Möchtest du mir erzählen, was dich gerade beschäftigt?“

Du musst die Wolken eines anderen Menschen nicht vertreiben.

Manchmal reicht es, sie überhaupt wahrzunehmen.

"Wenn man so herum läuft muss man sich nicht wundern."Doch.Man darf sich wundern.Man darf wütend sein.Man darf Nein sage...
20/10/2026

"Wenn man so herum läuft muss man sich nicht wundern."

Doch.
Man darf sich wundern.
Man darf wütend sein.
Man darf Nein sagen.

Egal was du anhast.
Egal wie du aussiehst.
Egal wo du bist.

Kleidung ist keine Einladung.
Nacktheit ist keine Einladung.
Nichts an dir ist eine Einladung außer deinem ausdrücklichen Ja.

20/10/2026

Ich hör oft, die Kinder heute seien "viel weiter" als wir früher.
Stimmt nicht ganz, glaub ich.
Sie sind nicht weiter, sie wachsen einfach unter anderem Druck auf.

Social Media, Filter, der ständige Vergleich mit allen anderen.
Das fordert von uns Erwachsenen mehr Bewusstsein, nicht weniger.
Ein Kind kann heute schon mit zehn Jahren das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein, nicht weil's an ihm liegt, sondern weil's ständig mit bearbeiteten Bildern und perfekten Leben konfrontiert wird.

Bei der Kleidung ist das für mich nur ein Beispiel von vielen.
Es geht nicht darum, ob die Hose zu bunt oder der Pulli zu kindisch ist.
Es geht darum, ob ich meinem Kind erlaub, überhaupt rauszufinden, wer es sein will.

Früher war "Kinder haben zu schweigen" einfach der Stand des Wissens.
Heute wissen wir mehr, über Selbstwert, über Entwicklung, darüber, wie früh sich ein Kind schon klein macht, wenn's ständig korrigiert wird.

Das heißt nicht, dass früher alles falsch war.
Es heißt, dass wir's heute besser wissen können und dann auch besser machen dürfen.

Wovor hast du eigentlich Angst, wenn dein Kind mal einen Geschmack hat, der nicht deiner ist?

Du kannst dein ganzes Leben auf bessere Zeiten warten. Oder anfangen, die Zeit, die du hast, zu deinem Leben zu machen.
20/10/2026

Du kannst dein ganzes Leben auf bessere Zeiten warten. Oder anfangen, die Zeit, die du hast, zu deinem Leben zu machen.

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