Christian Anderl

Christian Anderl Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Christian Anderl, Fotograf, Wien.

Deine Perspektive bestimmt die Qualität deines Lebens
📸 Fotografieren lernen: https://shootcamp.at
💼 Selbst nicht ständig kreativ arbeiten: https://selbstnichtstaendig.biz
🧠 Persönliche Entwicklung (über Fotografie) https://mindcamp.at

Großartige Idee / Story und beeindruckende Fotos 🙂
13/06/2026

Großartige Idee / Story und beeindruckende Fotos 🙂

A woman named Blanche Mortemard has just been told she is the worst photographer in the world - out of 127,642 people who tried very hard to be exactly that.

13/06/2026

Fotografie Begriffe ehrlich erklärt …

Sorry liebe Stativliebhaber. Wir sind nur neidisch auf eure Konsequenz 😬🤷‍♂️

02/06/2026

Portraitfotografie ist (für mich) nur zu einem sehr kleinen Teil Fotografie und zu einem sehr großen Teil der Umgang mit Menschen.

Ein starkes Portrait lebt nicht von technischer Perfektion sondern vom Ausdruck des Motivs.

Und das bekommst du am besten, wenn du lernst zuzuhören, dich auf dein gegenüber einzulassen, selbst offener zu werden.

Und das allein ist schon eine enorme Bereicherung die dir die im Leben bringen kann.

Was and er Fotografie zieht dich am meisten an?

Es gibt viele Sätze, die mich geprägt haben. Einer stammt aus einer Kolumne von Mary Schmich aus der Chacago Tribune 199...
27/03/2026

Es gibt viele Sätze, die mich geprägt haben. Einer stammt aus einer Kolumne von Mary Schmich aus der Chacago Tribune 1997 (später musikalisch verarbeitet von Baz Luhrman) "Wear Sunscreen".

Einer der prägnantesten Sätze darin war dieser:

"Fühl dich nicht schlecht, wenn du noch nicht weißt, was du mit deinem Leben anfangen willst … Die interessantesten Menschen, die ich kenne, wussten mit 22 noch nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen wollten. Einige der interessantesten 40-Jährigen, die ich kenne, wissen es immer noch nicht."

Ich bin grad 51 geworden und hab den Entschluss gefasst, mich beruflich nochmal zu verändern. Nicht komplett raus aus der Fotografie, aber doch einen Schritt in eine Richtung, die ich schon seit mindestens 15 Jahren in mir herumtrage. (Und aus unterschiedlichsten Gründen immer aufgeschoben habe)

Kurz: Völlig egal wie alt du bist, wo du grad stehst, wenn du grad nicht weißt, was du mit deinem Leben anfangen willst - einfach weitergehen.

Und was vielleicht noch wichtiger ist: Pass auf, dass deine Identität nicht zum Großteil aus deinem Beruf entsteht! Sonst blockierst du jede Veränderung weil du unterbewußt deine Identität beschützen willst und fällst in eine Krise, wenns beruflich mal nicht so gut läuft.

Einfach weitergehen ;-)

Es lohnt sich dein Fotoarchiv fallweise mit einer anderen Perspektive zu öffnen.Nicht um Fotos zu bearbeiten. Sondern um...
26/03/2026

Es lohnt sich dein Fotoarchiv fallweise mit einer anderen Perspektive zu öffnen.

Nicht um Fotos zu bearbeiten. Sondern um zu schauen, wer du warst, als ich diese Fotos gemacht hast.

Hab ich auch grad wieder mal gemacht und ehrlich gesagt, das war ziemlich heftig.

Du siehst es nicht sofort. Aber wenn du genau hinschaust, erzählen deine Fotos eine Geschichte über dich.

Welche Motive dich angezogen haben.
Was du übersehen hast.
Wie viel Ruhe oder Chaos in den Bildern steckt.

Ich hab Fotos aus Zeiten als ich krank war. Fotos aus Zeiten in denen alles chaotisch und undurchschaubar war. Fotos aus Zeiten voller Aufbruch und Klarheit.

Die Technik hat sich kaum verändert. Aber der Blick dahinter komplett.

Das Fotoarchiv ist kein Ordner mit alten Dateien. Wenn du richtig hinschaust ist es ein Tagebuch, von dem du nicht wusstest, dass du es schreibst.

Schau mal rein. Nicht die besten Fotos suchen, die ehrlichsten. Nicht aufs Ergebnis achten, reinfühlen wie es dir damals ging und dann sehen, wie sich das in den Bildern gezeigt hat.

Spannend, versprochen ;-)

Fotos sind ein Nebenprodukt.Klingt komisch, ich weiß. Aber vielleicht macht´s auch für dich gleich Sinn 🙂Ich hab in über...
24/03/2026

Fotos sind ein Nebenprodukt.

Klingt komisch, ich weiß. Aber vielleicht macht´s auch für dich gleich Sinn 🙂

Ich hab in über 30 Jahren Fotografie gesehen, was Fotografie wirklich kann (wenn man sich drauf einlässt), das weit über schöne Bilder hinausgeht:

Sie bringt dich in den Moment.
Sie gibt dir eine neue Perspektive.
Sie macht dich zum Beobachter.

Was soll das ändern?

Während du durch den Sucher schaust, bist du da. Nicht gestern, nicht morgen. Hier und jetzt.

Fotografie trainiert deinen Blick. Nicht nur für Motive. Auf alles. Auch nach Innen.

Du fängst an zu sehen, was andere übersehen. Im Bild und im Leben.

Blätter mal durch dein Fotoarchiv. Such nicht nach den besten Bildern, sondern nach Mustern.

Was hat dich angezogen? Welche Stimmungen, welches Licht? Was hast du gesehen, was hast du ausgelassen... Deine Fotos sind ein Spiegel deines inneren Zustands. Ehrlicher als jedes Tagebuch.

Fotografie zeigt dir auch, dass Perspektive immer veränderbar ist und deine aktuelle nicht die einzig gültige oder "richtige".

Dasselbe Motiv, etwas anderer Standpunkt = komplett anderes Bild. Wenn das für ein Foto gilt, warum nicht für das Leben?

Fotografie gibt dir außerdem etwas, das Meditation verspricht, aber viele nie hinkriegen: den Beobachter in dir zu trainieren. Nicht reagieren. Nicht bewerten.

Einfach nur wahrnehmen und annehmen, was ist.

Ich habe Krebs überlebt, eine Beinahe-Pleite, einen Motorradunfall und noch ein paar andere durchaus einschneidende Momente.

Die Kamera war jedes Mal das Werkzeug, das mich "zurückgeholt" hat. Und mit dem ich jede Erfahrung in ein positives, konstruktives Ergebnis verwandelt habe.

Nicht weil ich so toll bin, sondern weil ich aus der Fotografie gelernt habe: Alles ist eine Momentaufnahme und Deine Perspektive bestimmt die Qualität deines Lebens.

Und wenn dir das alles zu pathetisch klingt, dann gehts halt einfach nur um die Fotos. Das ist immer noch besser, als ganz ohne Fotografie zu leben ;-)

23/03/2026

Ein kurzer Reminder, dass es selten so romantisch ist wie man denkt, sich an einer Veränderung beteiligen zu wollen. Und Internet ein schwieriger Ort geworden ist.

Was schön begonnen hat, mit dem Versprechen uns vernetzen, austauschen und gemeinsam mehr zu schaffen zu können, ist zu etwas geworden, vor dem wir unsere Kinder schützen müssen. Und gerade zeigt sich wieder sehr gut woran das möglicher Weise liegt.

Über mehrere Monate und Jahre hinweg steigt die Zahl der Fälle die ans Tageslicht kommen, in denen Männer die absurdesten Formen von Gewalt an Frauen ausüben.

Lange Zeit gibt es dazu von den meisten Männern nur betretenes Schweigen. Nicht, weil wir das nicht abscheulich finden würden, sondern weil wir uns vermutlich für unsere eigenen Geschlechtsgenossen schämen.

Weil wir uns "nicht einmischen" möchten und meinen, dazu nichts sagen zu "dürfen", es uns ja garnicht zusteht. Oft auch weil wir garnicht wissen, was wir sagen sollen, ausser "unfassbar". Und wohl auch, weil wir nicht direkt betroffen sind und diese Nachrichten somit schneller wieder nach hinten reihen in unserem Aufmerksamkeitsregal. Während es bei Frauen mehr und mehr dazu führt, sich nicht mal mehr im öffentlichen wirklich sicher zu fühlen.

Dann kommt ein Fall, der das berühmte Fass zum überlaufen bringt. Nicht weil er so viel schlimmer als die anderen ist, nicht weil es Promis trifft, wohl eher, weil es diesmal jemand ist, von dem die meisten immer dachten, er gehöre zu "den Guten". Einer die man meinte, wenn man sagt "nicht alle Männer".

Endlich passiert etwas, das sich viele Frauen schon länger von Männern wünschen - sie fangen an zu verstehen, halten nicht mehr den Mund, fangen an klar Stellung zu beziehen. Sie äußern sich und stellen klar, dass sie endlich verstehen, warum das nicht nur ein Problem der Frauen ist, sondern eines, das uns alle angeht. Dass es ganz besonders die angeht, die "nicht so sind".

Aber statt mehr davon zu sehen, dass Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht an einem Strang ziehen, geht damit direkt die Abwärtsspirale los.

Wer sich äußert dem wird immer öfter unterstellt er "suche nur nach Aufmerksamkeit", oder wolle diese "Welle mitreiten", sich "wichtig machen". Als Mann ganz besonders, aber selbst Frauen werden aktuell so angegriffen.

Im besten Fall weil sie nur nicht verstanden haben, worum es wirklich geht. Dass hier nicht Männer sagen, dass sie "gegen Gewalt sind" - was offensichtlich wäre - sondern verstehen, dass die Lösung eines strukturellen Problems Aktivität von allen braucht und drüber reden wie schlimm das ist nicht ausreicht.

Whataboutism erlebt eine neue Blüte, jeder fünfte Kommentar fragt "Was ist mit XY, warum sagst du dazu nichts?! Ha?!".

Kenne ich auch grad gut. Nach nur einem einzigen Video. Das geht dann soweit, dass mir von einer Frau in Direktnachrichten vorgeworfen wird ich würde der männlichen Gewalt eine Platform bieten, indem ich auch nur laut darüber nachdenke, ein Projekt zu diesem Thema zu machen. Und wenn ich ihr dann versuche zu sagen, dass ich diese Sorge teile, die Idee deshalb noch nicht fertig ist und ich gut überlege was ich hier tue und mir das bewußt ist, aber widerspreche und um einen freundlicheren Umgangston bitte,... dann wird von mir das Bild des misogynen Machos gezeichnet, der Frauen als dumm und naiv darstellt.

Andere erzählen dir was für ein Narzisst du bist, weil du dich öffentlich äußerst, erklärt dir, dass Schweigen besser und "anständiger" wäre, ohne zu sehen, dass es genau dieses Schweigen ist, das nie funktioniert hat und enden sollte.

Viele sehen die guten Absichten, vereinzelt wird es Menschen geben, die dich dafür anpöbeln.

Mir ist sowas ist nicht neu. Ich hab mir schon bei den Movember Portraits nach meiner eigenen Krebsgeschichte sagen lassen, dass ich das Leid von Frauen ignoriere, ich hab bei den Väter - Portraits & Interviews zu hören bekommen es würde ja "Männern ohnehin schon genug Aufmerksamkeit geschenkt" und ich wäre Teil des Bösen wenn ich ihnen noch mehr Platform biete usw...

Manche werden sich nie mit deiner Absicht auseinandersetzen, nie konstruktiv beisteuern sondern im Reflex zubeissen.

Manche merken nicht, dass sie genau das, was sie so verachten selbst machen.

Das ist immer eine kleine Minderheit. Aber sie ist meistens lauter, aggressiver und deshalb auffälliger. Umso wichtiger ist es, dass die schweigende Masse dem etwas entgegensetzt.

Der langen Rede kurzer Sinn: Wenn ihr euch (egal bei welchem Thema) entschieden habt Teil der Lösung sein zu wollen und nicht mehr - sei es nur durch euer Schweigen - Teil des Problems und ihr jetzt auf Widerstand trefft oder vereinzelt dafür attackiert werdet, dann nehmt das nicht zum Anlass wieder leise zu sein.

Im Gegenteil. Ihr müßt mit Widerstand rechnen, wenn ihr auch nur im geringsten etwas bewegen wollt. Nehmt sachliche Kritik ernst, denkt darüber nach, aber nehmt reflexartigen und boshaften Widerstand einfach hin. Wenn überhaupt, fragt euch einfach kurz - wie muss es wohl für diejenigen gewesen sein, die ihre eigene Geschichte öffentlich gemacht haben um etwas zu bewegen, auf die dadurch alle Schweinwerfer gelenkt wurden in denen ihnen teilweise fürchterliche, derbe Dinge unterstellt und gesagt wurden. Tausendfach.

Ein bisschen Widerstand ist auszuhalten und oft nur ein gutes Zeichen, dass ihr gerade im Begriff seid etwas zu bewegen. Egal wie wenig.

(Beispiele für das was ich hier meine finden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bald in den Kommentaren ⬇️k

Was wäre, wenn du in der Zeit einer Kaffeepause wirklich besser fotografieren lernst?Nicht irgendwann. Nicht nach 10 Stu...
07/03/2026

Was wäre, wenn du in der Zeit einer Kaffeepause wirklich besser fotografieren lernst?

Nicht irgendwann. Nicht nach 10 Stunden Video. Sondern sofort.

Ich habe etwas gebaut, das es bei Shootcamp so in 12 Jahren noch nicht gab.

Kein klassischer Kurs. Keine Stunden-langen Module. Kein „Schau dir das mal übers Wochenende an.”

30 Lektionen. Unabhängig voneinander. Jede in sich abgeschlossen.

Du pickst dir heraus, was dich gerade interessiert. Du schaust, wenn du Zeit hast. Und du gehst danach mit den dazugehörigen Übungen raus und machst sofort etwas damit.

Nicht mehr Theorie, die du nie anwendest.
Nicht mehr Videos, die du halb schaust und dann vergisst.

Sondern kleine Häppchen, die sich setzen. Die dich tagelang beschäftigen, obwohl du nur 7 Minuten geschaut hast.

👉 Der neue Kurs heißt FOKUS und er ist gerade zum Einführungspreis erhältlich.

Hier gibts (bis Sonntag) alle Details: shootcamp.at/fokus

25/02/2026

Die nächste Saison ist schon in Reichweite … für Bikes und Fotografieren ohne Handschuhe :-)

Hier ein kurzer reminder wie sich das anfühlt, weil wir das wohl schon vergessen haben ;) Das komplette Video zur Hasselblad 907x und dem cfv100c Rückteil gibts auf meinem YouTube Kanal. (Gesponsert von )

Einer der schönsten Effekte den Fotografie haben kann ist die Fähigkeit zu trainieren, das Besondere im Alltäglichen zu ...
20/02/2026

Einer der schönsten Effekte den Fotografie haben kann ist die Fähigkeit zu trainieren, das Besondere im Alltäglichen zu finden.

Es geht nicht immer darum an außergewöhnliche Orte zu gehen und außergewöhnliche Dinge zu Fotografieren.

Auch das ist eine der schönen Seiten an Fotografie, dass sie uns Türen öffnen kann die sonst verschlossen bleiben würden.

Aber wenn du mot den langweiligen, alltäglichen Momenten und Orten übst das Schöne daran zu sehen, werden deine Fotos an den ungewöhnlichen Orten umso besser werden.

Und insgesamt wirst du das Leben etwas schöner wahrnehmen. Das reicht ja schon, oder ;-)

Wir arbeiten im Shootcamp übrigens gerade an einem kleinen „Trainingsplan“ für genau diese Fähigkeit.

Folge .at um das nicht zu verpassen ;)

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