Jasmin Piehler Photographie

Jasmin Piehler Photographie Fotografie ist für mich Entspannung, das Motiv steht im Mittelpunkt und die Welt ist für einen Moment still

Es hat exakt 5 Minuten Scrollen gedauert, um 2 Wochen Fotofreude komplett zu zerstören... ​Ich war gerade zwei Wochen la...
23/08/2026

Es hat exakt 5 Minuten Scrollen gedauert, um 2 Wochen Fotofreude komplett zu zerstören...

​Ich war gerade zwei Wochen lang in der Normandie unterwegs. Ich habe stundenlang im Wind gestanden, den Wind gespürt, auf das perfekte Licht gewartet und Momente festgehalten, die mich tief berührt haben. Vor Ort habe ich auf mein Kamera-Display geschaut & war einfach nur glücklich und stolz.

​Dann öffne ich nach einer längeren Social-Media-Pause wieder diese App, voller Motivation, meine Bilder zu zeigen. Ich scrolle 5 Minuten durch den Feed, vorbei an perfekt inszenierten Highlight-Reels, hypergesättigten Farben und noch dramatischeren Klippen. Und sofort fängt das Gedankenkarussell an:

„Ist mein Bild vielleicht viel zu langweilig? Hätte ich extremer bearbeiten müssen? Reicht das überhaupt?“

​Es ist absurd, wie schnell dieser stumme Vergleichsdruck das entwertet, was man selbst mit so viel Herzblut, Geduld und Ruhe geschaffen hat. Ich habe heute beschlossen, mich davon klar abzugrenzen.

​Deshalb teile ich dieses Bild heute ganz bewusst. Nicht, um mit dem Algorithmus oder den Bildern anderer zu konkurrieren, sondern um mich selbst daran zu erinnern, warum ich fotografiere: Für den echten Moment draußen in der Natur, nicht für den virtuellen Applaus. Und mal ehrlich: So ganz logisch ist das mit diesem Algorithmus eh nicht. Nicht jedes tolle Bild bekommt Reichweite und am Ende ist es ja sowieso Geschmackssachen!

​Wisch einmal nach rechts, um das Bild größer & zweigeteilt zu sehen.

​Hand aufs Herz: Verfällst du auch manchmal in diesen Instagram-Vergleichs-Sog? Wie schaffst du es, bei dir und deinen eigenen Bildern zu bleiben?



Verfällt du auch manchmal in diesen Insta-Vergleichs-Sog?

20/08/2026

Kennst du diese Tage, an denen deine Gedanken Riesenrad fahren? Wenn die To-Do-Liste endlos scheint und der Kopf einfach nicht zur Ruhe kommt?

​Genau so ging es mir, bevor ich an diesen Strand in der Normandie kam.

​Aber dann stehe ich da. Die Kamera auf dem Stativ. Der Wind peitscht (manchmal so stark, dass die Belichtung eine echte Herausforderung wird!). Das Meer rauscht. Und plötzlich... passiert es. Nichts und damit irgendwie alles!

​Naturfotografie ist für mich so viel mehr als nur ein technischer Klick. Es ist eine Form der Meditation.

​Während die Kamera das Licht für ein paar Sekunden sammelt, sammle ich meine Gedanken. Ich werde gezwungen, einfach nur da zu sein, zu atmen und den Moment zu beobachten. Von 300 km/h Gedankenkarussell auf absolute Stille in wenigen Sekunden.

​Dieses Foto ist das Ergebnis. Ein Moment der Ruhe, festgehalten in einem stürmischen Umfeld.

​Was ist dein persönliches Gegenmittel, um den Kopf freizubekommen und von 300 auf 0 ruterzubekommen?

Letztes Foto. Letzter Abend in der Normandie. Das nehme ich mit: 12 Tage. So lange durfte ich dieses raue, wunderschöne ...
19/08/2026

Letztes Foto. Letzter Abend in der Normandie. Das nehme ich mit:

12 Tage. So lange durfte ich dieses raue, wunderschöne Stück Küste nun mein Zuhause auf Zeit nennen. Jetzt, an meinem letzten Abend, stehe ich ein letztes Mal hier am Wasser, die Kamera auf dem Stativ, und spüre, wie sich Wehmut und tiefe Dankbarkeit mischen.

​Hinter mir liegen Tage voller Wind, Salz auf der Haut und unzähligen Momenten, in denen ich einfach nur gestaunt habe. Was als Foto-Reise begann, wurde zu einer Reise zu mir selbst.

​Dieses Foto hier, ein Bild mit längerer Belichtungszeit, steht für mich symbolisch für die Ruhe, die ich hier gesucht und gefunden habe. Wobei die „Ruhe“ oft eine ziemliche Herausforderung war! 😂

​Die Wahrheit hinter diesem Bild: Es war so stürmisch, dass an die gewohnten 30 Sekunden Belichtungszeit gar nicht zu denken war. Um Verwacklungen zu vermeiden, musste ich viel kürzer belichten, als ich eigentlich wollte. Ein echtes Geduldsspiel! Aber genau das ist es ja: Die Naturfotografie zwingt einen, sich anzupassen, loszulassen und den Moment so zu nehmen, wie er ist.

​Auch wenn die Belichtungszeiten oft kürzer waren, die Momente des Stillstehens, des Atmens und des bloßen Beobachtens, wie die Wellen an die Klippen rollen, waren umso intensiver.

​Ich nehme unendlich viele Eindrücke mit nach Hause. Nicht nur auf der Speicherkarte, sondern vor allem im Herzen. Die Normandie hat mir einmal mehr gezeigt, wie wohltuend es ist, alles nach den eigenen Bedingungen zu machen und sich einfach Zeit zu nehmen, um zu sein.

​Merci, Normandie. Es war mir ein Fest ❤️

1.000 Kilometer allein im Auto, zwei verpatzte Mautstationen und ein Puls von 180 bei der Parkplatzsuche 😅 Und dann komm...
14/08/2026

1.000 Kilometer allein im Auto, zwei verpatzte Mautstationen und ein Puls von 180 bei der Parkplatzsuche 😅 Und dann komme ich ans Meer, diese tollen Klippen und alles ist direkt vergessen.

​Ich bin ganz allein in die Normandie gefahren, nur mit Kamera, Drohne und einer Ferienwohnung als Rückzugsort. Und ganz ehrlich: Vor der Fahrt hatte ich ordentlich Respekt. Eigentlich hatte ich geplant, an einem Tag anzureisen, habe dann aber kurz zuvor doch einen Zwischenstop geplant und das war eine gute Entscheidung. Einfach gemütlich & entschleuningt, auch wenn natürlich mehr Unbekannte dazukommen: Übernachtung, alles erstmal finden, was zu Essen auftreiben.

​Am Ziel angekommen passiert die Magie: Wenn ich ganz allein an der Steilküste stehe, die Brandung höre und der Kopf zum ersten Mal seit Tagen leise ist. Kein Termindruck, kein Anpassen. Einfach nur das Stativ in den Kies drücken und warten, bis die Sonne langsam untergeht...

​Solo reisen ist intensiv, manchmal anstrengend und ganz bestimmt braucht man dafür eine gehörige Portion Mut. Aber fotografisch bedeutet es die größte Freiheit überhaupt 🤍



​Warst du schon mal ganz allein auf Fototour oder im Urlaub?

14/08/2026

Aus der Komfortzone: Direkt über die Kreidefelsen

​Wenn man sich langsam ans Drohnenfliegen rantraut, sind die Klippen am Meer eine echte Nervenprobe. Ein Auge auf den Abgrund, ein Auge auf die Möwen und der Puls etwas höher als sonst. Und dann sollen die Aufnahmen ja noch brauchbar aussehen. Aber nur Übung bringt mich weiter und ich merke bereits nach wenigen Flügen, dass ich mich sicherer fühle 😊

​Trotzdem hat sich der Mut gelohnt: Die Stimmung hier oben kurz vor Sonnenuntergang ist einfach magisch. Die Felsen im goldenen Licht, dazu das Meer. Deswegen bin ich nach Frankreich gereist!

​Ton an und genießt den Flug mit mir! 🤍

13/08/2026

Mal kurz weg mit der To-do-Liste, nur kurz.

​In der Naturfotografie jagen wir oft dem perfekten Bild hinterher, dem richtigen Licht und den besten Equipment. Aber weißt du, was ich an Langzeitbelichtungen am meisten liebe?

​Die erzwungene Pause.

​Wenn der Auslöser gedrückt ist und der Timer läuft, kannst du nichts weiter tun als... warten. Kein Smartphone. Kein Gedankenkreisen. Nur das Rauschen der Wellen, der Wind an den Klippen und die Sonne, die langsam im Meer verschwindet.

​Manchmal ist der Weg zum Foto der eigentlich wertvolle Teil. Deswegen machen wir ja immer weiter Fotos 😅🤭

​📍 Kreidefelsen, Normandie

​Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal bewusst nichts getan?

13/08/2026

Mal weg mit der To-do-Liste, nur kurz!

In der Naturfotografie jagen wir oft dem perfekten Bild hinterher, dem richtigen Licht und dem besten Equipment. Aber weißt du, was ich an Langzeitbelichtungen am meisten liebe?

Die erzwungene Pause.

Wenn der Auslöser gedrückt ist und der Timer läuft, kannst du nichts weiter tun als... warten. Kein Smartphone. Kein Gedankenkreisen. Nur das Rauschen der Wellen, der Wind an den Klippen und die Sonne, die langsam im Meer verschwindet.

Manchmal ist der Weg zum Foto der eigentlich wertvolle Teil. Und deswegen machen wir ja auch immer wieder neue Fotos.

📍 Kreidefelsen, Normandie

Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal bewusst nichts getan?

03/01/2026

2025 habe ich wenig in der Natur fotografiert.

Der Fokus lag woanders, der Raum war kleiner. Jetzt nutze ich diesen Ort wieder als Einstieg.

Nicht mit Zielen – sondern mit dem Wunsch, mir selbst wieder näher zu kommen. Naturfotografie hilft mir dabei mehr, als ich manchmal vergesse.

Kein Vorsatz.
Nur Stille.

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Wien

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