23/08/2026
Es hat exakt 5 Minuten Scrollen gedauert, um 2 Wochen Fotofreude komplett zu zerstören...
Ich war gerade zwei Wochen lang in der Normandie unterwegs. Ich habe stundenlang im Wind gestanden, den Wind gespürt, auf das perfekte Licht gewartet und Momente festgehalten, die mich tief berührt haben. Vor Ort habe ich auf mein Kamera-Display geschaut & war einfach nur glücklich und stolz.
Dann öffne ich nach einer längeren Social-Media-Pause wieder diese App, voller Motivation, meine Bilder zu zeigen. Ich scrolle 5 Minuten durch den Feed, vorbei an perfekt inszenierten Highlight-Reels, hypergesättigten Farben und noch dramatischeren Klippen. Und sofort fängt das Gedankenkarussell an:
„Ist mein Bild vielleicht viel zu langweilig? Hätte ich extremer bearbeiten müssen? Reicht das überhaupt?“
Es ist absurd, wie schnell dieser stumme Vergleichsdruck das entwertet, was man selbst mit so viel Herzblut, Geduld und Ruhe geschaffen hat. Ich habe heute beschlossen, mich davon klar abzugrenzen.
Deshalb teile ich dieses Bild heute ganz bewusst. Nicht, um mit dem Algorithmus oder den Bildern anderer zu konkurrieren, sondern um mich selbst daran zu erinnern, warum ich fotografiere: Für den echten Moment draußen in der Natur, nicht für den virtuellen Applaus. Und mal ehrlich: So ganz logisch ist das mit diesem Algorithmus eh nicht. Nicht jedes tolle Bild bekommt Reichweite und am Ende ist es ja sowieso Geschmackssachen!
Wisch einmal nach rechts, um das Bild größer & zweigeteilt zu sehen.
Hand aufs Herz: Verfällst du auch manchmal in diesen Instagram-Vergleichs-Sog? Wie schaffst du es, bei dir und deinen eigenen Bildern zu bleiben?
Verfällt du auch manchmal in diesen Insta-Vergleichs-Sog?