Guntram Fechtig

Guntram Fechtig Momente Jäger aus Vorarlberg

„Haben ist besser als brauchen.“ 🤣Dem kann ich nur zustimmen.Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo ich die Bilder von der S...
07/06/2026

„Haben ist besser als brauchen.“ 🤣

Dem kann ich nur zustimmen.

Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo ich die Bilder von der SD-Karte auf den Laptop schiebe 🙈

Gestern durfte ich eine Hochzeit begleiten.

Um 7:00 Uhr morgens ging es los.
Um 2:30 Uhr nachts war ich wieder zuhause.

Ein langer Tag voller Emotionen, schöner Momente und natürlich meiner ganz persönlichen Superkraft:

Viel mehr fotografieren als eigentlich notwendig wäre 😂

Während andere Fotografen überlegen, ob sie den Moment erwischt haben, denke ich mir:

„Sicherheitshalber noch 37 Bilder.“ 🤭

Und dann noch 20 aus einem anderen Winkel.
Man weiß ja nie.

Irgendwann in der Nacht liefen die Bilder auf den Laptop und plötzlich stand da diese Zahl:

11.000 Fotos. 🫣

Elf.
Tausend.

Da sitzt man dann kurz davor und fragt sich, ob man eine Hochzeit fotografiert hat oder versehentlich eine komplette Naturdokumentation über das Paar erstellt wurde.

Wie viele Bilder am Ende wirklich weitergehen?

Keine Ahnung 🙈

Das finden wir in den nächsten 2–3 Tagen heraus.

Aber eines kann ich jetzt schon mit Sicherheit sagen:

Falls irgendwo zwischen 7 Uhr morgens und 2:30 Uhr nachts ein wichtiger Moment passiert ist, dann hab ich ihn.

Wahrscheinlich sogar 14 Mal. Aus drei Perspektiven. Und zur Sicherheit noch einmal in Schwarz-Weiß 🤣📸

Nein nicht jammern 🤭Für alle die sich wundern, warum heute noch nichts gepostet habe 🤪Bin seit 7:16 unterwegs und darf n...
06/06/2026

Nein nicht jammern 🤭

Für alle die sich wundern, warum heute noch nichts gepostet habe 🤪

Bin seit 7:16 unterwegs und darf ne Hochzeit begleiten, und nein bin noch nicht fertig 🤣

Hab noch ein wenig Momente sammeln, hab nur die kurze Pause genutzt um dir zu schreiben 🙈

Durfte da gestern noch ein paar Momente für einen Musikverein sammeln 😋Eigentlich hatte ich einen ganz klaren Auftrag:Gr...
05/06/2026

Durfte da gestern noch ein paar Momente für einen Musikverein sammeln 😋

Eigentlich hatte ich einen ganz klaren Auftrag:
Gruppenbilder und Einzelfotos.

Klingt einfach.

Blöd nur, dass sich Aufträge und mein innerer Monk ungefähr so gut verstehen wie ich und stillsitzen 🤣

Ich war nämlich etwas zu früh vor Ort. Und während alle gemütlich Kaffee, Limonade und ein paar Gespräche genossen haben, bin ich schon mit der Kamera herumgeschlichen.

Stand das in der Auftragsbeschreibung?
Nein 🫣

Hat mein Monk gesagt, dass ich trotzdem fotografieren muss?
Natürlich!

Und als wir dann bei der Location angekommen sind, wo die ganzen Gruppenbilder und Einzelfotos entstehen sollten, wurde es nicht besser.

Warten bis alle da sind?
Gemütlich herumsitzen?
Vielleicht sogar mal nichts tun?

Für manche Menschen völlig normal.

Für mich offenbar unmöglich 🤪

Also habe ich auch dort weiter Momente gesammelt. Kleine Gesten, Gespräche, Blicke und alles, was zwischen den eigentlichen Fotos passiert.

So wie dieses Bild.

Eigentlich weder Gruppenbild noch Einzelfoto.

Aber wenn wir beide jetzt einfach mal ein Auge zudrücken, könnte es vielleicht als künstlerisches Gruppenbild durchgehen 🤭

Und selbst wenn solche Bilder am Ende nie an einer Wand landen oder in einem Album auftauchen, kann ich sie einfach nicht liegen lassen.

Ich muss alles mitnehmen, was nebenbei passiert.

Oder besser gesagt:

Mein Monk zwingt mich dazu! 🤣📸

2024 haben wir das erste Mal miteinander geschrieben.Ja, 2024. 🤭Und wie das manchmal so ist, haben wir immer wieder gesa...
04/06/2026

2024 haben wir das erste Mal miteinander geschrieben.

Ja, 2024. 🤭

Und wie das manchmal so ist, haben wir immer wieder gesagt: „Das machen wir mal.“
Nur gemacht haben wir es nie.

Mittlerweile haben wir 2026, und nach ungefähr zwei Jahren Anlauf haben wir es tatsächlich geschafft, gemeinsam eine kleine Runde durch ihren Garten zu drehen.

Natürlich war sie nicht allein unterwegs. Die ganze Familie war mit dabei. Und ganz ehrlich? Nach zwei Jahren Vorlauf hätte ich es auch etwas unhöflich gefunden, wenn nur die Hälfte erschienen wäre. 🙈

Jetzt kommt aber der wirklich lustige Teil.

Von allen Tagen im Jahr haben wir uns ausgerechnet einen ganz besonderen ausgesucht.

Es war mein Geburtstag. 🎁

Und gleichzeitig ihr Hochzeitstag. 🥳

Nein, das war nicht geplant.

Wir haben da nicht monatelang Kalender verglichen und gesagt: „Das wäre doch romantisch und praktisch zugleich.“

Das war einfach der Tag, an dem wir alle Zeit hatten.

Manchmal sind die besten Geschichten eben die, die niemand organisiert hat.

Also sind wir durch den Garten spaziert, haben geplaudert, gelacht und nebenbei ein paar Bilder gemacht.

Wobei „ein paar Bilder“ bei mir immer ein dehnbarer Begriff ist. 😅

Irgendwann standen dann Kaffee und Kuchen mitten im Grünen auf dem Programm. Und da wurde mir wieder bewusst, warum ich diese Spaziergänge so mag.

Es geht selten nur um Fotos.

Die Bilder sind am Ende natürlich wichtig. Aber noch viel schöner sind oft die Gespräche dazwischen. Die kleinen Geschichten. Das gemeinsame Lachen. Und diese Momente, die man niemals planen könnte.

So wurde aus einem Fotoshooting nach zwei Jahren Wartezeit plötzlich eine Geburtstagsfeier, ein Hochzeitstag und ein gemütlicher Nachmittag im Garten.

Nicht riesig. Nicht spektakulär.

Aber genau die Art von Tag, an die man sich später erinnert.

Und falls wir für den nächsten Spaziergang wieder zwei Jahre brauchen sollten…

Dann treffen wir uns vermutlich zu Silberhochzeit und Pension gleichzeitig. 🤣☕🍰🌿

Die große da 🤭 die hat einfach versucht abzuhauen.Zum Glück geht es heute gar nicht um die Nasen hier. Auch wenn ich die...
03/06/2026

Die große da 🤭 die hat einfach versucht abzuhauen.

Zum Glück geht es heute gar nicht um die Nasen hier. Auch wenn ich die beiden schon wirklich lange begleiten darf.

Die letzten Tage hab ich ja groß angekündigt, dass ich jetzt lauter werde. Mehr Marketing. Mehr „komm mit mir spazieren“. Mehr „lass ein Herz da“. Mehr von diesem ganzen Zeug.

Weil ich mir da in den Kopf gesetzt habe, die unbestreitbare Nummer 1 zu werden. 😂

Und ganz ehrlich? Der Plan klingt sogar ziemlich gut. Ein paar tausend Follower mehr. Menschen, die sich um meine Arbeit reißen. Das würde vieles leichter machen.

Aber dann hab ich gemerkt, dass da ein kleines Problem existiert.

Ich bin einfach nicht die Nase dafür. 🤣

Ich kann nicht den ganzen Tag durch die Gegend rennen und jedem erzählen, wie großartig ich bin. Ich schaffe es ja teilweise nicht mal, mir Gesichter zu merken. Wie soll ich da ständig Werbung für mich machen? 🤪

Also hab ich ein paar Tage laut geschrien:
„Jetzt werde ich die Nummer 1!“

Und danach bin ich wieder leiser geworden.

Nicht weil ich das Ziel vergessen habe.

Sondern weil ich gemerkt habe, dass ich gar nicht Ruhm und Fame hinterherlaufe.

Ich freue mich viel mehr über eine Nachricht von einer Familie, die ich seit Jahren begleiten darf.

Über ein Wiedersehen.

Über ein paar neue Bilder.

Über lustige Gespräche.

Und ganz besonders über eine Tasse Kaffee. ☕🤭

Das sind die Momente, die mir wirklich etwas bedeuten.

Vielleicht werde ich deshalb nie der Fotograf sein, der am lautesten schreit.

Vielleicht bin ich eher die Nase, die still irgendwo am Tisch sitzt, Kaffee trinkt und sich freut, dass sie wieder ein kleines Stück Familiengeschichte festhalten darf.

Und wenn ich dafür irgendwann die Nummer 1 werde, dann nicht weil ich allen erzählt habe, wie toll ich bin.

Sondern weil mir Menschen immer wieder vertrauen.

Seit Jahren.

Und manchmal sogar so sehr, dass sie vor meiner Kamera ganz entspannt bleiben…

Während Mutti im Hintergrund versucht, über den Zaun zu flüchten. 🤣🤪😂

Hat niemand gesagt, das es mit mir leicht ist.Hin und wieder nimmt man da etwas mehr als nur ein Lachen, mit nachhause 🫣
02/06/2026

Hat niemand gesagt, das es mit mir leicht ist.
Hin und wieder nimmt man da etwas mehr als nur ein Lachen, mit nachhause 🫣

Es gibt Bilder, die hauen einfach nur rein. Wenn sie ganz groß an einer Wand hängen 🫣So wie das hier, für Instagram eige...
01/06/2026

Es gibt Bilder, die hauen einfach nur rein. Wenn sie ganz groß an einer Wand hängen 🫣

So wie das hier, für Instagram eigentlich das falsche Bild!

Aber ich liebe es, darum poste ich es jetzt zum zweiten Mal 🤭

War die Tage bei Claudia.Der Plan war eigentlich ganz einfach: Ein paar Bilder von ihr und ihren Pferden machen.Irgendwa...
31/05/2026

War die Tage bei Claudia.

Der Plan war eigentlich ganz einfach: Ein paar Bilder von ihr und ihren Pferden machen.

Irgendwann hat sie mich gefragt, ob ich schon mal geritten bin. Die Frage hab ich gekonnt ignoriert. 🤭

Als ich angekommen bin, hat sie schon zwei Pferde fertig gemacht.

Ja, zwei. 🫣

Aber selbst da hab ich noch gedacht, dass bestimmt noch jemand dazukommt.

Kam aber niemand.

Pferd Nummer zwei war für mich. 🤣

Also hab ich mich kurz mit dem großen Kerl angefreundet und bin tatsächlich aufgestiegen.

Dabei hab ich festgestellt, dass Fotografieren auf einem Pferd gar nicht so einfach ist. Das Pferd läuft, die Kamera wackelt und ich war hauptsächlich damit beschäftigt, nicht auszusehen wie ein Sack Kartoffeln. 😂

Irgendwann hab ich das Fotografieren einfach gelassen.

Und genau da wurde es richtig schön.

Wir sind gemütlich durch die Gegend geritten, haben geplaudert und ich hab sogar mal kurz in den zweiten Gang geschaltet. 🤭

Nicht lange.

Aber ausprobieren musste ich es einfach.

Am Ende bin ich wieder heil unten angekommen und hab gelernt:

Wenn jemand fragt, ob du schon mal geritten bist, dann antwortest du besser.

Sonst sitzt du plötzlich auf einem Pferd. 🤣

Es gab Zeiten, da hätte ich so ein Foto sofort gelöscht.Wirklich sofort.Da hätte ich drauf geschaut und gesagt:„Guntram,...
30/05/2026

Es gab Zeiten, da hätte ich so ein Foto sofort gelöscht.

Wirklich sofort.

Da hätte ich drauf geschaut und gesagt:
„Guntram, was hast du da wieder verbockt?“ 🤦‍♂️

Die Gräser knackscharf.
Die zwei hübschen Nasen da hinten? Verschwommen wie meine Erinnerungen nach drei Stunden Familienfeier.

Früher war das ganz einfach.
Unscharf = Fehler.
Scharf = gutes Bild.

Fertig.

Heute sehe ich das natürlich völlig anders. 🤣

Heute bin ich schließlich Fotograf.
Und Fotografen haben für alles eine Erklärung.

Wenn etwas schiefgeht, nennt man es nicht Fehler.
Man nennt es künstlerische Entscheidung.

Die beiden da hinten sind nämlich gar nicht unscharf.

Nein, nein.

Sie sind bewusst außerhalb des Fokus platziert, um eine geheimnisvolle Spannung zu erzeugen.
Die Gräser im Vordergrund symbolisieren die Vergänglichkeit des Moments.
Die weichen Konturen der Menschen stehen für die Zerbrechlichkeit unserer Erinnerungen.

Oder so ähnlich. 🤭

Klingt auf jeden Fall besser als:
„Ich hab halt auf die falsche Stelle fokussiert.“

Und mal ehrlich…
Je länger ich fotografiere, desto mehr mag ich solche Bilder.

Weil man eben nicht alles sofort sieht.

Man bleibt hängen.
Man schaut zweimal hin.
Man fragt sich, wer die zwei da hinten sind und wohin sie gerade gehen.

Und plötzlich geht es gar nicht mehr darum, ob die Augen scharf sind.

Sondern um das Gefühl.

Trotzdem muss ich zugeben:
Wenn mir vor zehn Jahren jemand dieses Bild gezeigt hätte, hätte ich vermutlich gesagt:

„Schöne Wiese. Gibt’s die Leute auch in scharf?“ 😂

Heute erzähle ich dir etwas von Stimmung, Bildsprache und emotionaler Tiefe.

Und ganz wichtig:

Das Bild wurde mit einer Leica gemacht.

Das musste jetzt natürlich noch erwähnt werden.

Weil ein unscharfes Foto mit einer Leica ist schließlich Kunst.

Mit jeder anderen Kamera wäre es einfach nur unscharf gewesen. 🤣📷

War da heute bei Claudia. 😋Was wir da gemacht haben und warum diese Nase hier mein neuer bester Freund geworden ist, erz...
29/05/2026

War da heute bei Claudia. 😋

Was wir da gemacht haben und warum diese Nase hier mein neuer bester Freund geworden ist, erzähle ich die Tage in einem anderen Beitrag.

Heute geht es um etwas ganz anderes.

Um Kameras. 🫣

Und bevor jetzt die ersten Experten aus ihren Löchern krabbeln: Das hier ist keine technische Erklärung. Das ist einfach nur das, was in meinem Kopf passiert.

Kann also gut sein, dass du das komplett anders siehst. 🤭

Ich liebe den Look von meiner Leica.

Aber wenn ich ehrlich bin, ist es gar nicht nur der Look.

Die Leica macht irgendwas mit mir.

Mit meiner Canon renne ich oft durch die Gegend wie ein aufgescheuchtes Huhn. Sammle Momente, drücke hier drauf, dort drauf und vertraue darauf, dass mein zukünftiges Ich am Computer schon herausfinden wird, was ich mir dabei gedacht habe. 😂

Die Kamera arbeitet.

Ich sammle.

Zuhause wird aussortiert.

Mit der Leica läuft das irgendwie anders.

Da werde ich plötzlich langsam.

Auf einmal schaue ich nicht mehr nur die Menschen an. Ich schaue auf Licht. Auf Linien. Auf Hintergründe. Auf Kleinigkeiten, die mir sonst komplett durch die Lappen gehen würden.

Und während andere wahrscheinlich einfach ein Pferd sehen, stehe ich da fünf Minuten herum und überlege, ob die Nase jetzt einen Zentimeter weiter links oder rechts sein sollte. 🫣

Mein innerer Monk hat nämlich eine ganz besondere Regel:

Er arbeitet nur mit Leica.

Bei Canon macht er Urlaub.

Wahrscheinlich irgendwo auf Mallorca.

Cocktails trinken und sich über meine Bildgestaltung lustig machen. 🤣

Mit der Leica kommt er aber sofort zurück.

Dann wird diskutiert.

Dann wird geschaut.

Dann wird noch einmal geschaut.

Und erst wenn alles genau so aussieht, wie ich es im Kopf habe, darf ich auf den Auslöser drücken.

Ob die Bilder dadurch besser werden?

Keine Ahnung. 😂

Aber sie fühlen sich anders an.

Bewusster.

Langsamer.

Mehr nach dem Bild, das ich machen wollte, und weniger nach dem Bild, das zufällig entstanden ist.

Vielleicht liegt es am Look.

Vielleicht an der Kamera.

Vielleicht aber auch einfach daran, dass mein Kopf beschlossen hat, bei Leica plötzlich Künstler zu spielen. 🤣

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