Thomas Art.of.Pix Großschmidt - Astrophotography

Thomas Art.of.Pix Großschmidt - Astrophotography Astrofotografie & Portraitfotografie
Biildbearbeiter / Designer
Hobby Astronom

Seit Herbst 2019 habe ich mich in erster Linie auf Astro Fotografie spezialisiert. Just4Fun mache ich aber immer wieder gerne dazwischen auch mal das Eine oder Andere Themenportrait, Superhelden, Wild West, Filmszenennachstellung usw... :-)

DEEPSKY SPACE OBJECT | LUMTWIN OF MILKYWAY | GALAXY | NGC6744- CONSTELLATION PEACOCK🔭 Entfernung ≈ 30 Millionen Lichtjah...
15/06/2026

DEEPSKY SPACE OBJECT | LUM
TWIN OF MILKYWAY | GALAXY | NGC6744
- CONSTELLATION PEACOCK
🔭 Entfernung ≈ 30 Millionen Lichtjahre

Für meine 21. Aufnahme mit dem WAA Remote Teleskop in Namibia, habe ich mir dieses hübsche DIgng ausgesucht. Rund 30 bis 33 Millionen Lichtjahre von uns entfernt, im südlichen Sternbild Pavo – dem Pfau – schwebt eine Galaxie, die unserer eigenen Milchstraße erstaunlich ähnlich sieht: NGC 6744.

Wenn wir unsere Milchstraße verlassen könnten, weit genug hinaus, um sie von außen zu betrachten, dann würde sie vielleicht ungefähr so wirken: ein heller zentraler Bereich, weite bläuliche Spiralarme, dunkle Staubstrukturen und rötliche Sternentstehungsgebiete, in denen neue Sonnen geboren werden.

Genau deshalb wird NGC 6744 oft als eine Art „Zwilling“ oder große Schwester der Milchstraße bezeichnet. Nicht identisch, nicht perfekt gleich – aber ähnlich genug, um beim Betrachten dieses Bildes ein seltsames Gefühl zu bekommen: Wir sehen hier nicht nur eine fremde Galaxie. Wir sehen auch eine mögliche Außenansicht unserer eigenen kosmischen Heimat.

Die blauen Bereiche in den Spiralarmen zeigen junge, heiße Sterne. Die feinen rötlichen Hα-Regionen markieren Gebiete aktiver Sternentstehung. Im warmen Zentrum dominiert das Licht älterer Sterne. Und im Hintergrund stehen zahllose weitere Galaxien – kleine Lichtinseln, weit hinter dieser ohnehin schon fernen Welt.

Das ist für mich das Faszinierende an solchen Aufnahmen: Man fotografiert nicht einfach ein Objekt. Man blickt in eine Struktur, die aus hunderten Milliarden Sternen besteht – und erkennt darin plötzlich etwas Vertrautes.

Eine Galaxie dort draußen.
Und ein leiser Spiegel unserer eigenen.

Dieses Bild entstand mit dem WAA Remote Teleskops auf der Hakos Astrofarm in Namibia.

📍 Aufnahmeort: Hakos Astrofarm, Namibia
Wiener AG für Astronomie Remote Teleskop
📅 Zeitraum: 09.06.2026 - 13.06.2026
🔭 Teleskop: ASA 12" Newton f/3.6 | 1134 mm
📷 Kamera: Touptek DeepskyPro 2600m
🎯 Filter: L 116×180s, R|G|B je 22×180s hA 48x180s
🧠 Bearbeitung: PixInsight (Drizzle, BlurX, StarX, NoiseX, GHS,) Photoshop

DEEPSKY SPACE OBJECT | hALRGBTWIN OF MILKYWAY | GALAXY | NGC6744- CONSTELLATION PEACOCK🔭 Entfernung ≈ 30 Millionen Licht...
15/06/2026

DEEPSKY SPACE OBJECT | hALRGB
TWIN OF MILKYWAY | GALAXY | NGC6744
- CONSTELLATION PEACOCK
🔭 Entfernung ≈ 30 Millionen Lichtjahre

Für meine 21. Aufnahme mit dem WAA Remote Teleskop in Namibia, habe ich mir dieses hübsche DIgng ausgesucht. Rund 30 bis 33 Millionen Lichtjahre von uns entfernt, im südlichen Sternbild Pavo – dem Pfau – schwebt eine Galaxie, die unserer eigenen Milchstraße erstaunlich ähnlich sieht: NGC 6744.

Wenn wir unsere Milchstraße verlassen könnten, weit genug hinaus, um sie von außen zu betrachten, dann würde sie vielleicht ungefähr so wirken: ein heller zentraler Bereich, weite bläuliche Spiralarme, dunkle Staubstrukturen und rötliche Sternentstehungsgebiete, in denen neue Sonnen geboren werden.

Genau deshalb wird NGC 6744 oft als eine Art „Zwilling“ oder große Schwester der Milchstraße bezeichnet. Nicht identisch, nicht perfekt gleich – aber ähnlich genug, um beim Betrachten dieses Bildes ein seltsames Gefühl zu bekommen: Wir sehen hier nicht nur eine fremde Galaxie. Wir sehen auch eine mögliche Außenansicht unserer eigenen kosmischen Heimat.

Die blauen Bereiche in den Spiralarmen zeigen junge, heiße Sterne. Die feinen rötlichen Hα-Regionen markieren Gebiete aktiver Sternentstehung. Im warmen Zentrum dominiert das Licht älterer Sterne. Und im Hintergrund stehen zahllose weitere Galaxien – kleine Lichtinseln, weit hinter dieser ohnehin schon fernen Welt.

Das ist für mich das Faszinierende an solchen Aufnahmen: Man fotografiert nicht einfach ein Objekt. Man blickt in eine Struktur, die aus hunderten Milliarden Sternen besteht – und erkennt darin plötzlich etwas Vertrautes.

Eine Galaxie dort draußen.
Und ein leiser Spiegel unserer eigenen.

Dieses Bild entstand mit dem WAA Remote Teleskops auf der Hakos Astrofarm in Namibia und wurde in hALRGB Continuum Substracted | LRGB ausgearbeitet.

📍 Aufnahmeort: Hakos Astrofarm, Namibia
Wiener AG für Astronomie Remote Teleskop
📅 Zeitraum: 09.06.2026 - 13.06.2026
🔭 Teleskop: ASA 12" Newton f/3.6 | 1134 mm
📷 Kamera: Touptek DeepskyPro 2600m
🎯 Filter: L 116×180s, R|G|B je 22×180s hA 48x180s
🧠 Bearbeitung: PixInsight (Drizzle, BlurX, StarX, NoiseX, GHS,) Photoshop

Jö!!!Jetzt kenn ma "Erdbären" am Balkon :-)
13/06/2026

Jö!!!
Jetzt kenn ma "Erdbären" am Balkon :-)

Grobe schematische Planung mit Gemini Banana Pro für mein Sommer Bastelprojekt - Gartensternwarte Rolldachhütte in Mama´...
10/06/2026

Grobe schematische Planung mit Gemini Banana Pro für mein Sommer Bastelprojekt - Gartensternwarte Rolldachhütte in Mama´s Garten :-)

Der Platz ist zwar knapp, geht sich aber aus. Danke für die bisherigen vielen Tipps und Denkanstöße die ich bisher zahlreich von meinen Astrofreunden erhalten habe :-)

Zu Erwähnen ist, ich werde hier immer nur mein SC11 EHD aufgebaut haben, primär für Planeten und Mondaufnahmen, aber auch ab und an auch mal ein Deepsky Objekt in Schmalbandaufnahmen. Einen APO werde ich hier nie hinstellen, dazu ist der Standort zu lichtverseucht (das mache ich dann lieber per Remote Teleskope an wirklich dunklen Standorten.) Von daher sollte sich der Platz gut ausgehen. Da die Betonsäule ja schon fix steht, und ich schlecht woanders hin ausweichen kann, muss es reichen 😅

Ich überlege noch, ob ich den Boden in der Hütte nicht anhebe, und mit 2 oder 3 Stufen in die Hütte eintrete, das ich besser (ohne Stufenleiter) an das Teleskop oben herankomme, wenn nötig.

THE FIGHTING DRAGONS OF ARA- NGC6188- Deepsky 530mm- Entfernung ca. 4000 LichtjahreEtwa 4000 Lichtjahre von uns entfernt...
02/06/2026

THE FIGHTING DRAGONS OF ARA
- NGC6188
- Deepsky 530mm
- Entfernung ca. 4000 Lichtjahre

Etwa 4000 Lichtjahre von uns entfernt, tief im südlichen Sternbild Ara, liegt eine jener Regionen, in denen das Universum fast zu viel Fantasie besitzt, um noch rein wissenschaftlich zu wirken.

NGC 6188 wird oft „The Fighting Dragons of Ara“ genannt – und in dieser Aufnahme versteht man sofort warum. Gewaltige Wasserstoffwolken, dunkle Staubstrukturen und energiereiche Sternwinde formen eine Landschaft aus Licht und Schatten, die aussieht, als würden uralte Drachen in einem kosmischen Feuer miteinander ringen.

Angetrieben wird diese Szenerie von den heißen jungen Sternen des offenen Sternhaufens NGC 6193. Ihre intensive ultraviolette Strahlung bringt das Gas zum Leuchten, frisst sich in die dunklen Wolken und formt jene filigranen Fronten, Kanten und Bögen, die hier wie eingefrorene Bewegung wirken.

Unterhalb der Drachen liegt eines der schönsten Details dieser Region: NGC 6164 und NGC 6165, das „Dragon’s Egg“. Diese leuchtenden Gasstrukturen umgeben das massereiche Sternsystem HD 148937 und wirken in dieser SHO-Bearbeitung wie ein türkisfarbenes Ei, eingebettet in goldene Nebelschwingen.

Für diese Version habe ich bewusst die SHO-Hubble-Palette in Gold und Türkis gewählt. Nicht als natürliche Farbdarstellung, sondern als interpretierte Schmalbandansicht: Gold für die dominanten Wasserstoff- und Schwefelstrukturen, Türkis für die Sauerstoffemissionen. Genau diese Kombination liebe ich – weil sie das Physikalische sichtbar macht und trotzdem Raum für Staunen lässt.

Manchmal fotografiert man kein Objekt.
Manchmal öffnet man ein Fenster in eine Geschichte, die aus Gas, Licht, Gravitation und Zeit geschrieben wurde.

| Datum: 2024-02-20 to 2024-04-08
| Teleskop: Takahashi FSQ-106EDX III 530mm
| Kamera : Moravian Instruments G4-16000 MK I
| Lights : 10x R, 10x G, 10x B je 300s | 75x hA | 40x OIII | 47x SII je 300s
| Standort: Rio Hurtado Valley/Chile
| Hierbei handelt es sich um ein ImageSet des Anbieters Insight Observatory
| Observer: Alpha Zhang

Bildbearbeitung:
Pixinsight, Photoshop, Lightroom, GraXpert, BTX Blur Terminator, Noise Terminator, Star X Terminator, GHS

Frage an meine Astro Freunde:Ich möchte mir so eine Rolldachhütte bestellen, von Dome Parts, die Greenline MS-32 Mini hä...
02/06/2026

Frage an meine Astro Freunde:
Ich möchte mir so eine Rolldachhütte bestellen, von Dome Parts, die Greenline MS-32 Mini hätte die passende Größe für mich.

Hat noch wer so eine Hütte von Dome Parts? Wie zufrieden seit ihr damit? Und, bestellt man die direkt bei Dome Parts, oder kann/sollte man die über einen Astroshop bestellen?
Ich habe mal bei Teleskop Austria angefragt, warte aber noch auf die Rückantwort - bin in Tulln zuhause, das ist 30km westlich von Wien)

Jeder Tipp diesbezüglich ist willkommen :-)

THE FIGHTING DRAGONS OF ARA- NGC6188- Deepsky 530mm- Entfernung ca. 4000 LichtjahreManche Nebel erinnern an Wolken. Ande...
31/05/2026

THE FIGHTING DRAGONS OF ARA
- NGC6188
- Deepsky 530mm
- Entfernung ca. 4000 Lichtjahre

Manche Nebel erinnern an Wolken. Andere an Rauch. NGC 6188 erinnert mich an etwas völlig anderes.

An Drachen.

Etwa 4000 Lichtjahre von uns entfernt, tief im südlichen Sternbild Ara, formen gewaltige Wasserstoffwolken, dunkle Staubstrukturen und energiereiche Sternwinde eine kosmische Landschaft, die wirkt, als würde sie in Flammen stehen. Die heißen jungen Sterne des Sternhaufens NGC 6193 treiben diesen Prozess an. Ihre Strahlung lässt das Gas leuchten, komprimiert Wolken und formt jene filigranen Strukturen, die auf Aufnahmen wie dieser sichtbar werden.

Für diese Bearbeitung habe ich bewusst eine Orange-Silber-Palette gewählt. Nicht, weil sie astronomisch „natürlicher“ wäre, sondern weil sie die Formen und Dynamik dieser Region besonders eindrucksvoll sichtbar macht. Die Nebel wirken dadurch weniger wie eine Aufnahme des Himmels – und mehr wie eine Landschaft aus Feuer, Rauch und Licht.

Wenn wir solche Regionen betrachten, sehen wir nicht nur Nebel. Wir beobachten Sternengeburten. Orte, an denen vielleicht gerade jetzt neue Sonnen entstehen, während ihr Licht seit Jahrtausenden durch die Milchstraße reist.
Und irgendwo zwischen Staub, Gas und Dunkelheit erinnern sie uns daran, dass das Universum nicht statisch ist.

Es lebt.

| Datum: 2024-02-20 to 2024-04-08
| Teleskop: Takahashi FSQ-106EDX III 530mm
| Kamera : Moravian Instruments G4-16000 MK I
| Lights : 10x R, 10x G, 10x B je 300s | 75x hA | 40x OIII | 47x SII je 300s
| Standort: Rio Hurtado Valley/Chile
| Hierbei handelt es sich um ein ImageSet des Anbieters Insight Observatory
| Observer: Alpha Zhang

Bildbearbeitung:
Pixinsight, Photoshop, Lightroom, GraXpert, BTX Blur Terminator, Noise Terminator, Star X Terminator, GHS

Noch ein paar Testschüsse von gestern Abend bei eher mittelmäßigem Seeing. Ich haben nun alles soweit justiert und einge...
26/05/2026

Noch ein paar Testschüsse von gestern Abend bei eher mittelmäßigem Seeing.

Ich haben nun alles soweit justiert und eingerichtet, den neuen eADC verbaut und getestet (geiles Teil ^^), die Verkabelung noch optimiert, Leitrohr und SC11EHD aufeinander ausgerichtet - das nächste mal richte ich dann noch das Deep Sky Setup ein :-)

Und in ein paar Wochen gehts dann ans Rolldach bauen :-)

Adresse

Tulln
3430

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