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Warum nennt ihr euren Flughafen nicht "Sisi Airport"?Mit diesen kernigen Aussage lässt der Wirtschaftsmanager und ehemal...
03/09/2026

Warum nennt ihr euren Flughafen nicht "Sisi Airport"?

Mit diesen kernigen Aussage lässt der Wirtschaftsmanager und ehemalige Aufsichtsrat des Salzburger Flughafens Anton Bucek betreffend dem Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH in den OÖNachrichten aufhorchen. Bucek war es, der damals den Anstoß zur Umbenennung des Salzburger Airports in "Flughafen Salzburg W.A. Mozart" gab.

"Auch beim Tourismus gibt es nichts, was Linz nicht auch wie Salzburg tun könnte. Das Salzkammergut sei eine internationale Marke, das werde zu Hause leider oft vergessen", so Bucek, der deshalb eine Umbenennung des Linzer Flughafens in "Sisi Airport Linz" vorschlägt. Zwar sei die Entfernung von Salzburg nach Bad Ischl oder Hallstatt ähnlich, aber "in Salzburg steht man eh nur noch im Stau, das könnt ihr doch nutzen."

Auch wenn der Name "Sisi Airport" in Anlehnung an Kaiserin Elisabeth und ihrer Verbundenheit zum Salzkammergut ein wenig zu hochgegriffen sein dürfte, stellen sich dennoch zwei Fragen:

- Wie konkret möchte man tatsächlich den Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH in die Tourismuskonzepte Oberösterreichs einbinden bzw. vermarkten bzw.

- Weshalb musste 2019 der damalige Namen "Blue Danube Airport Linz" tatsächlich weichen?

Der geänderte Namensauftritt, entwickelt von den Agenturen moodley groug und LOYS Repositionierungs-Agentur GmbH, sollte für die damalige strategische Ausrichtung stehen. „Die neue Namensgebung ist ein weiterer Schritt in Richtung Neuausrichtung des Unternehmens. Der Flughafen ist eine Visitenkarte für das Land Oberösterreich und die Landeshauptstadt Linz. Die Infrastrukturprojekte und der neue Markenauftritt unterstreichen den Innovationsgedanken, welcher auch die Landeshauptstadt Linz prägt. Zudem wird Linz durch die Verkürzung des Markennamens noch deutlicher wahrgenommen“, so Bürgermeister Luger in der damaligen Aussendung.

Hinter vorgehaltener Hand wurde allerdings schon damals gemunkelt, dass die Namensänderung wohl eher auch mit politischen wie persönlichen Befindlichkeiten in Zusammenhang stand. Man wollte davon weg, den Linzer Flughafen als Verkehrsknotenpunkt für Kreuzfahrtpassagiere auf der Donau krampfhaft weiter zu vermarkten. Die Bemühungen, mittels Flugverbindungen die Donauschiffe zu füllen, wurden schon zuvor langsam, aber stetig eingestellt. Auch hier hatten München, Salzburg, Wien und auch Budapest dem späteren Linz Airport den Rang bereits abgelaufen.

"Will man den Flugverkehr am Linzer Flughafen auf ein stabiles Niveau bringen, muss man endlich aufhören, die Schuld für die sinkenden Passagierzahlen allein dem Airport zuzuschreiben. Vielmehr ist angesagt, Oberösterreich für internationale Fluggäste attraktiv zu machen und dies auch über die Tourismus-Vermarktungsschienen international zu bewerben. Eine attraktive Destination verbunden mit einem starken Heimmarkt ist das einzige Argument für eine Airline, Flüge aufzunehmen", so der ehemalige Flughafendirektor Gerhard Kunesch zu den OÖNachrichten.

Damit trifft dieser allerdings einen wunden Punkt. Mit dem Geschäftsführer des OÖ Tourismus, Andreas Winkelhofer, wurde zwar der oberste Touristiker des Landes in den Flughafenaufsichtsrat geholt, richtig angekommen ist dieser allerdings dort wie es scheint noch nicht. Eine starke Stimme für den Tourismus in Oberösterreich sieht anders aus. auch die letzten Presseaussendungen klammern den Flughafen bislang aus statt ein, wie Linz Airport Reporter bereits unlängst berichtet hat.

Ohne die konkrete Einbindung des Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH in die Tourismuskonzepte sowie dessen griffige Vermarktung für Incoming-Urlaubsgäste dürfte allerdings jegliche neuerliche Namensnennung für die "Würscht sein", wie man gerade in Oberösterreich sagen würde. Zuletzt hat sich der Flughafen im Bruckner-Jahr 2024 und auch bei der Europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl nicht gerade als internationales Gateway hervorgetan.

Es bleibt zu hoffen, dass unter dem neuen Geschäftsführer Jörg Ebbighausen auch diese touristischen Kanten wieder neu und scharf geschliffen werden. Ansonsten wird am Linzer Flughafen wohl leider jener Beinamen haften bleiben, den ihm ein mittlerweile verstorbener, jedoch in internen Kreisen sehr bekannter Planespotter gerne gab:" International Farmer Airport Linz".

Nur so viel: auch der innovativste Name wird garantiert nichts bringen, wenn es von den Verantwortlichen wie bisher bei reinen Ankündigungen und Floskeln bleibt, diese aber weiterhin nicht mit konkreten Inhalten gefüllt werden. Und konkrete Inhalte heißt nun mal auf einem Flughafen: neue Flugverbindungen!

Welche Namensverschläge hätten eigentlich Sie?

📷 blue danube airport linz

Probleme mit der Flughafen-WebsiteAktuell dürfte es Probleme mit der Website www.linz-airport.at geben, welche nicht meh...
02/09/2026

Probleme mit der Flughafen-Website

Aktuell dürfte es Probleme mit der Website www.linz-airport.at geben, welche nicht mehr korrekt angezeigt wird, wie uns mehrere User berichtet haben

Stand: 02.09.2026 15:00

Mehr Angebot und mehr Service für Frankfurt-PassagiereMit 1. September 2026 finden die Passagiere auf dem Linienflug zwi...
02/09/2026

Mehr Angebot und mehr Service für Frankfurt-Passagiere

Mit 1. September 2026 finden die Passagiere auf dem Linienflug zwischen Linz und Frankfurt mehr Service und ein auf 17 wöchentliche Flüge ausgebautes Angebot vor.

So steht künftig HON Circle Member, Lufthansa Senators sowie Star Alliance Gold Member der kostenlose Zugang zur VIP-Lounge am Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH zur Verfügung. Diese können ab sofort die Fast Lane bei der Sicherheitskontrolle nutzen. Damit wird die Flugverbindung dem bislang gewohnten Standard für Vielflieger wieder nahegebracht und damit aufgewertet.

Aufgewertet wurde auch der Flugplan mit zwei neuen Nachmittagsumläufen DX 193/194 an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag sowie einer Abendrotation DX 197/198 am Montag. Mit der Erhöhung auf nun mehr 17 Umläufen zwischen Linz und Frankfurt erhöht sich nicht nur die Zahl der Tagesrandverbindungen, auch die Umsteigemöglichkeiten in Frankfurt werden verbessert.

Wie zu vernehmen war, ziehen die Passagierbuchungen in den letzten Tagen durchaus an, sodass eine Auslastung um die 50% im September und Oktober nun durchaus realistisch erscheint. Damit würde man sich auch wieder jenen Zahlen annähern, welche auf der Verbindung der Austrian etwa im September 2025 gezählt werden konnte, insgesamt 6.577 Fluggäste.

Dennoch bleibt der Forderungswunsch nach spürbar verbesserten Interline-Abkommen, etwa mit anderen Mitgliedern der Lufthansa-Gruppe, Star Alliance Partnern oder die im ferntouristischen Bereich für Kunden aus Oberösterreich nicht unwichtigen Condor, welche sich ihrerseits ein Abkommen mit DAT durchaus vorstellen.

Aktuell bietet DAT wieder oneway-Tarife zwischen Linz und Frankfurt ab 84 Euro im Smart-Tarif an.

Klima-Allianz fordert Fakten auf den TischDie ideologischen Unterschiede zwischen der Luftfahrt und der Klima-Allianz OÖ...
30/08/2026

Klima-Allianz fordert Fakten auf den Tisch

Die ideologischen Unterschiede zwischen der Luftfahrt und der Klima-Allianz OÖ können wohl nicht größer sein, dennoch lassen die Mitglieder der oberösterreichischen Klima-Allianz mit einer sehr sachlichen Forderung an Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner betreffend einer möglichen Übernahme des Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH durch das Land Oberösterreich aufhorchen.

„Negativer Unternehmenswert, Finanzspritzen bis zu 36 Mio. Euro alleine für die Frankfurt-Verbindung, beständiger Passagierrückgang von 15,3 Prozent: bevor das Land OÖ den Flughafen Linz kauft und das wirtschaftliche Risiko bei uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern liegt, müssen alle Zahlen und die langfristige Strategie auf den Tisch.", so die Klima-Allianz in einer Aussendung.

Konkret fordern diese vor einer Übernahme die Veröffentlichung der bereits fertigen Flughafenstrategie, Offenlegung von Auslastungszahlen und Zuschüssen der Frankfurt-Linz Verbindung sowie den unabhängigen Szenarienvergleich bis 2040 mit vollständiger Kosten-Nutzen-Rechnung inklusive Klimaauswirkungen.

Forderungen, welche auch für bekennende Flughafenbefürworter nachvollziehbar, mitunter auch begrüßenswert sind. „Die Lösung kann daher nicht einfach lauten, Passagierverkehr durch Fracht zu ersetzen. Untersucht werden muss vielmehr, welche Kombination aus tatsächlich notwendigem Passagierverkehr, Fracht und andere Geschäftsfelder langfristig den größten Nutzen für Oberösterreich bringt.“, so die Klima-Allianz. Fracht zeitkritische Logistik, Wartung, Technik sowie Aviation- und Aerospacekompetenzen könnten wichtige Zukunftsfelder für den Standort darstellen, doch auch hier braucht es eine nüchterne realistische Analyse.

Bemerkenswert ist, dass selbst die Cocca-Studie empfiehlt, den Flughafen Linz „neu zu denken“ und seine Bedeutung über die reine Luftfahrt hinauszuentwickeln. Nun wird auch die vollständige Übernahme des Flughafens durch das Land geprüft. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner erklärte im OÖ. Landtag bereits am 12. März 2026, externe Expertinnen und Experten hätten 2024 und 2025 eine Flughafenstrategie erarbeitet und diese sei bereits „fertig und in Umsetzung“.

Wenn diese Strategie Grundlage für Förderungen in Millionenhöhe, die Neuausrichtung des Flughafens und möglicherweise sogar die vollständige Übernahme durch das Land ist, müssen zumindest ihre wesentlichen Ziele, Szenarien und wirtschaftlichen Annahmen öffentlich transparent und nachvollziehbar sein. Die Klima-Allianz OÖ merkt dazu klar und deutlich an: „Seit Monaten werden weitreichende Entscheidungen getroffen und Millionenbeträge von unserem Steuergeld bereitgestellt. Gleichzeitig bleibt jene Strategie, die laut Wirtschaftslandesrat längst fertig und in Umsetzung ist, für die Öffentlichkeit weitgehend im Dunkeln. Spätestens bevor das Land und somit wir (!) möglicherweise die vollständige Verantwortung für den Flughafen übernimmt, gehört diese Strategie auf den Tisch.“

Jetzt ist der beste Zeitpunkt, den Flughafen Linz neu zu denken damit er wirtschaftlich tragfähig, transparent finanziert und mit den eigenen Klimazielen vereinbar ist, so die Klima-Allianz OÖ: „Es kann nicht sein, dass wir Steuerzahler für ein Verlustgeschäft zur Kasse gebeten werden und für Bildung, Klimaschutz und Gesundheit das Geld fehlt. Wir wollen die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafenstandorts nicht kleinreden. Aber gerade wenn der Standort wichtig ist, darf seine Zukunft nicht von der Hoffnung abhängen, dass irgendwann wieder genügend Passagiere kommen. Jetzt ist der Zeitpunkt, den Flughafen Linz neu zu denken,selbst wirtschaftlich tragfähig zu gestalten, transparent zu finanzieren und mit den eigenen Klimazielen zu vereinbaren.“

Seitens Linz Airport Reporter begrüßen wir diesen sachlichen Zugang der Klima-Allianz OÖ, welcher ein gemeinsames Ziel vor Augen hat: UNSEREN Flughafen Linz mit echten, zukunftsfähigen Lösungen weiterzuentwickeln, neu zu denken und in vielen Ebenen nachhaltig zu gestalten.

ROXI statt kostenlosem FlughafenshuttleEher klammheimlich wurde der über Jahrzehnte gewohnte wie beworbene kostenlose Fl...
30/08/2026

ROXI statt kostenlosem Flughafenshuttle

Eher klammheimlich wurde der über Jahrzehnte gewohnte wie beworbene kostenlose Flughafenshuttle zwischen dem Bahnhof Hörsching und dem Flughafenterminal gestrichen. Als Alternative wird der mit Mai 2026 eingeführte Shuttledienst ROXI der Österreichischen Postbus AG in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Hörsching angeboten.

Allerdings gibt es hier mehrere Haken: So wird dieser Service nur von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr sowie samstags von 8 bis 14 Uhr angeboten. An Sonn- und Feiertagen erfolgt kein Fahrdienst. Zusätzlich ist dafür nun pro Person ein Fahrpreis von EUR 4,50 zu entrichten. Für Besitzer etwa eines KlimaTickets oder von OÖVV-Zeitkarten reduziert sich der Fahrpreis auf 1 Euro.

Das Shuttleangebot ROXI kann entsprechend den Betriebszeiten unter 0800 80 88 08 4 oder über die App Postbus Shuttle Roxi reserviert werden.

Zusätzlich steht weiterhin das, teilweise mehrmals stündliche, ÖV-Angebot mit dem Linienbus 601 zwischen Linz-Hbf bzw. Trauner Kreuzung und dem Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH zur Verfügung.

📷 ÖBB/Postbus AG

Here we go: Saša Kalajdžić ist endgültig in Linz angekommenNach einer überragenden Saison in Linz und einem langen Hin u...
30/08/2026

Here we go: Saša Kalajdžić ist endgültig in Linz angekommen

Nach einer überragenden Saison in Linz und einem langen Hin und Her landete ÖFB-Teamspieler, WM-Held und Fanliebling des LASK, Saša Kalajdžić, am 30. August 2026 um die Mittagszeit an Bord der Cessna Citation Bravo OE-GLL der Jetfly aus Birmingham kommend am Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH.

Die Verpflichtung des 2 Meter großen Stürmers gilt als große Hoffnung für die kommenden Aufgaben in der UEFA Champions League.

Willkommen dahoam in Oberösterreich!

LASK goes Champions League - Flugmöglichkeiten nach AthenDie Auslosung und Terminfestsetzung der UEFA Champions League b...
30/08/2026

LASK goes Champions League - Flugmöglichkeiten nach Athen

Die Auslosung und Terminfestsetzung der UEFA Champions League brachte als ersten Auswärtsgegner den traditionsreichen griechischen Fußballverein AEK Athen am 08. September 2026. Wir haben uns die Flugmöglichkeiten, vor allem ab Linz, angesehen:

✈️ AB LINZ ⚽️

Grundsätzlich ist es möglich, via Frankfurt nach Athen zu reisen. Die günstigste Verbindung findet sich hierbei mit Hinflug am 7. September 2026 ab Linz um 11:40, an Athen um 21:00 sowie Rückflug ab Athen um 14:15 an Linz um 21:50 aktuell zu einem Preis ab EUR 859,97 pro Person.

Günstiger geht es eher nur über den reisetechnisch komplizierteren Weg: Wählt man etwa einen weiteren Umsteigeaufenthalt in München, finden sich Flugangebote ab EUR 522,78 pro Person.

Möglich wäre auch an den selben Flugtagen eine Flugverbindung ab Linz via Frankfurt mit der Kombination DAT und der griechischen Sky Express ab EUR 589,00. Allerdings müssten hierbei die Flugtickets als eigenständiger Transfer in Frankfurt gebucht werden.

Wer die Reise durch Europa wörtlich nehmen will, der könnte ab EUR 417,00 mit Ryanair via Alicante, Wizz Air von Alicante nach Warschau und von dort nach Athen fliegen. Retour gings wieder via Warschau und Frankfurt nach Linz, ebenfalls alles im eigenständigen Transfer.

Mit einem Flugtarif ab EUR 393,41 ab Linz-Hauptbahnhof bietet Austrian Airlines derzeit den günstigsten zwischen 07. und 09. September 2026 für die Reise nach Athen an.

✈️ AB WIEN ⚽️

Von Schwechat aus besteht die Möglichkeit ab EUR 311,64 mit Austrian direkt nach Wien zu fliegen. Direkt am Spieltag finden sich Flugtarife ab EUR 376,67.

Aegean Airlines bietet die Flüge von Wien nach Athen aktuell ab EUR 316,00 an.

Günstiger geht es in der Kombination mit Ryanair nach Athen und Volotea am Rückflug via Dubrovnik derzeit ab EUR 177,26.

✈️ AB MÜNCHEN ⚽️

Die günstigste Direktkombination bietet aktuell Sky Express zwischen München und Athen ab EUR 292,00.

Etwas günstiger gestalten sich Umsteigeflüge via Rom oder Malta ab EUR 250,00. Allerdings mit eigenständigem Transfer und teilweise sehr langen Flugzeiten.

✈️ AB BRATISLAVA ⚽️

Aktuell bietet Wizz Air die günstigste Verbindung ab Bratislava hin- und retour im Direktflug ab EUR 123,00 im Basic-Tarif an.

Gegenüber dem günstigsten durchbuchbaren Flug ab Linz via Frankfurt können zu diesem Flug fast 7 Fußballfans reisen.

Heftige Kritik am Flughafen-MarketingSchon seit Wochen erreichen uns immer wieder Zuschriften über die Marketingabteilun...
29/08/2026

Heftige Kritik am Flughafen-Marketing

Schon seit Wochen erreichen uns immer wieder Zuschriften über die Marketingabteilung des Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH. Wie sich auch in letzter Zeit unzählige Gespräche und Telefonate ergeben haben, deren kritischen Inhalt wir leider zum größten Teil teilen müssen.

Einer der größten Kritikpunkte: Vom Flughafenmarketing müsse wesentlich mehr kommen als Berichte über eine lokale Musikgruppe oder Bilderrätsel. Die nicht unwichtige Bewerbung der Frankfurt-Linie, hinterlegt mit aktuellen Oneway-Tarifen ab 84 Euro in die Mainmetropole, wurde etwa ganz eingestellt. Stattdessen wird ein japanischer Flughafen im Pokémon-Design beworben. Ein Flughafen, der nach den aktuellen Gegebenheiten mangels fehlender Interline-Abkommen ab Linz gar nicht erreichbar ist. Die Bewerbung anderer sehr wohl über Frankfurt erreichbarer Destinationen – Fehlanzeige. Reiseanbieter von Nischenzielen werden mittlerweile gezielt für Graz, Klagenfurt oder Innsbruck, die buchbaren Abflüge ab Linz kommen seit Wochen nicht mehr vor. Während man sich geschickt ausredet, der Flughafen dürfte nicht für konkrete Reiseangebote werden, machen genau dies die anderen Flughäfen sehr gekonnt vor. Obendrein wurde vom Marketingleiter der Vorschlag aus dem Reisebürobereich abgelehnt (!), über die Adresse "fliegablinz.at" gemeinsam mit einer Wochenzeitung eine Plattform ausschließlich für Reiseangebote mit Abflug in Linz aufzubauen. Zu groß war seine Angst, ihm könnten dies andere Reisepartner "übel" nehmen. Diese einzigartige Chance wurde aus Angst und auch aus Desinteresse an der Sache vertan.

Für fünf festangestellte Mitarbeiter ist der Output jedenfalls viel zu wenig und in der derzeitigen Lage des Flughafens auch viel zu ineffizient. Zusätzlich werden noch interne wie externe Fotografen von der Marketingabteilung beauftragt, obwohl gerade diese keine Gelegenheit in der Vergangenheit ausgelassen haben, diese Abteilung sowie einzelne Mitarbeiter schlechtzureden.

Während Linz Airport Reporter sehr regelmäßig für Reiseangebote ab Linz völlig uneigennützig und im Sinne der Belebung des Flughafens wirbt sowie Reisemöglichkeiten ab Linz aufzeigt, erreichten uns hämische wie verletzende Nachrichten aus der Marketingabteilung. Deren Kernaussage ist klar: Man will uns nicht. Man braucht uns nicht. Wir würden nicht in deren Sinne "spuren" und sie in ein rechtes Bild rücken. Kurz um: Wir haben zu "spuren".

Gleichzeitig wird über eigene Kollegen, sogar aus der eigenen (!) Abteilung, ausgeteilt und Kritik an Fehlern als "lächerlich" abgetan. Auch die "Beauftragung" der Flughafenfotografen wird ausdrücklich abgestritten. Diese würden sich in Wahrheit von selbst aufdrängen, etwa mit Einladungen zum Essen, nur um weiterhin ihre Freiheiten am Flughafenvorfeld genießen zu können. In Wahrheit wäre deren Qualität ihrer Aufnahmen ohnehin für die Marketingabteilung nicht wirklich optimal, eher auf sehr einfachem Spotterniveau. Ein Widerspruch wie ein Umstand, den es seitens der neuen Geschäftsleitung aufzuarbeiten und wohl auch völlig abzustellen gilt.

Ein anderer großer Kritikpunkt: ständig nach "billigen Ausreden" zu suchen. In den letzten Jahren kam es leider sehr vielen so vor, als hätte man sich eher auf Ausreden ausgeruht, anstatt sich, wie etwa andere Flughäfen mit ähnlichen Problemen, hemdsärmelig um Lösungen oder Kompromisse zu kümmern. Intern wie auch extern wurden in den letzten Jahren bereits Wetten abgeschlossen, welche "Ausrede" diesmal für eine Streichung, Nicht-Aufnahme oder gar für das eigene Versagen herangezogen würde. Die Streichung von Charterflügen in die Türkei und nach Ägypten im nicht wirklich reisearmen wurde als "Pech in der Nebensaison" herabqualifiziert. Für jene, die stattdessen bis nach Graz zu ungünstigeren Flugzeiten ausweichen mussten, ein blanker Hohn. Andere Destinationen, für welche die Reiseveranstalter explizit mit Festpreisangeboten um Familien warben, als "nicht kindertauglich" in einem Marketingpodcast dargestellt. Die Nicht-Aufnahme der London-Flüge im Winter fadenscheinig argumentiert. Eigentlich sollte das Flughafen-Marketing ein Sprachrohr der reisefreudigen Landsleute sein, aber nicht gegen diese. Vor allem, weil es gerade auch diese Abteilung in der Hand hätte, offensiv und kämpferisch im Sinne der eigenen Passagiere gegenüber den Veranstaltern aufzutreten. Genau das Gegenteil passierte, man präsentierte sich zunehmend als Sprachrohr dieser bei einem Scheitern. Auffallend: Seither befindet sich die betroffene Person so gut wie auf medialer Tauchstation.

Untergegangen ist diese Person zumindest auf persönlicher wie menschlicher Ebene. Obwohl man diesen aus bewussten Gründen in einer sehr persönlichen Notsituation kontaktierte, verweigerte sich dieser bisher jeglicher diesbezüglichen Hilfe oder Unterstützung. Die spätere halbherzige Begründung, man hätte augenscheinlich nicht gewusst, wie man reagieren hätte sollen, ist menschlich betrachtet die billigste Ausrede. Man wollte schlichtweg gar nicht. Man verweigerte einfach die Hilfe für jemanden, der einen die letzten Jahrzehnte immer wieder im Kreuzfeuer der digitalen Kritik verteidigte. Während man diese Seite also völlig im Stich gelassen hat, gewährt man gleichzeitig anderen jegliche Freiheiten und teilt deren Fotoaufnahmen, obwohl diese sich offenbar "aufgedrängt" hätten und gleichzeitig seit Jahren gerade diese Person äußerst negativ außerhalb des Marketingbüros darstellen.

Diesen Personen ist unweigerlich jegliche weitere Bevorteilung zu entziehen, nötigenfalls auch mit unmissverständlicher Dienstanweisung bzw. sofortigem Entzug der Berechtigungskarten, welche diese auf Kosten des Flughafens bekamen. Wie auch die gesamte Marketingabteilung personell ausgemistet wie mit neuen, frischen wie effektiven Kräften zu besetzen ist. Anders wird die Neuaufstellung des Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH niemals funktionieren und niemals gelingen.

Linz Airport Reporter wird jedenfalls in nächster Zeit dieser Abteilung sehr genau auf die Finger schauen und auch darauf mit scharfem Auge aufpassen, ob es weiterhin zu diesen ungebührlichen Bevorteilungen kommt. Schon zuletzt stellte sich die Frage, welchen dienstlichen Auftrag ein Mitarbeiter hatte, um am Flughafenzaun im westlichen Pistenbereich ein Militärflugzeug zu fotografieren oder unmittelbar hinter einem gelandeten Flugzeug fernab der eigentlich erlaubten 30km/h auf dem Rollweg zu fahren.

Selbst die Werbeplattform "Fußball" ging zur Unzeit verloren, wobei man zuletzt im Sommer für Winterdestinationen warb. Wer nicht vernünftig wirbt, der stirbt, heißt es landläufig. Mit der derzeitigen Auffassung hat es allerdings den Anschein, als hätte die Marketingabteilung die Bewerbung von Flugmöglichkeiten und Reiseangeboten am eigenen Flughafen bereits auf- und diesem der Lächerlichkeit preisgegeben. Marketingtechnisch ein Supergau des Versagens, so deutlich muss man es mittlerweile leider ausdrücken. Nicht die Kritiker müssen kuschen und spuren, das Marketing des Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH sollte damit beginnen, ihren eigentlichen Job, für den sie fürstlich entlohnt werden, zu erledigen. Nicht nur auf den Seiten der sozialen Netzwerke, sondern auch wieder sehr konsequent in den Reisebüros, bei Reisestellen oder anderen Werbeplattformen wie auch Stadtfesten, Verbrauchermärkten oder regionalen Messen.

Geht raus und bewirbt EUER Unternehmen wie UNSEREN Flughafen, wo es nur geht! Gemma!

Ideen für Airport City werden konkreterWie die OÖNachrichten dieser Tage berichteten, werden die Ideen für eine Airport ...
29/08/2026

Ideen für Airport City werden konkreter

Wie die OÖNachrichten dieser Tage berichteten, werden die Ideen für eine Airport City rund um die Investorengruppe, welche durch Manfred Zorn vertreten wird, nun konkreter. Mehrere seiner Mitstreiter haben bereits Unterstützungs- und Interessensbekundungen dazu abgegeben.

Ziel ist es, einerseits dem Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH durch eine zukunftsorientierte Verwertung möglicher Flächen unter die Arme zu greifen sowie den Linzer Flughafen als innovative Drehscheibe für einen oberösterreichischen Luftfahrtcluster zu etablieren wie zu beleben.

Die ersten Reaktionen reichen von persönlichen Anfeindungen gegen Investor Manfred Zorn über Belustigung über das Konzept jedoch bis hin zu fachlich-sachlichen Rückfragen weiterer Interessenten. Zu denen zählt sich auch Linz Airport Reporter und führen auch gerne aus, weshalb:

1) Der Linz Airport braucht dringend Geld. Wie wir bereits berichtet haben, sind die tatsächlich verwertbaren Liegenschaften im Eigentum des Flughafens rar gesät. Einzig die Fläche des bereits bodenversiegelten Charterparkplatzes bleibt realistisch betrachtet als mögliches Asset übrig, alle anderen Flächen scheiden entweder als Sicherheitszone aus oder gehören schlicht und einfach nicht der Flughafenbetriebsgesellschaft. Für eine notwendige Umwidmung bräuchte demnach kein Quadratzentimeter landwirtschaftliche Nutzfläche verwendet werden, es würde lediglich eher brach-genutzte "Verkehrsfläche Parkplatz" in eine mannigfach genutzte Innovativfläche verwandelt werden.

2) Aktuell sind ohnehin 2/3 der Parkplatzfläche an einen Fahrzeugimporteur vermietet, die Restfläche je nach Verkehrsmonat nur zu durchschnittlich 20 - 50 % belegt. Es wäre demnach anzudenken, entsprechende Ersatzparkflächen entweder als Tiefgaragen bzw. Parkhäuser auf komprimierter Fläche zu schaffen.

3) Bevor die Fläche etwa durch ein Logistikunternehmen oder einen Shopping-Center-Betreiber verwertet werden würde, sprechen wir uns ganz gezielt dagegen bzw. für eine Verwertung als "Airport City" bzw. Aviation Campus als Basis für den oberösterreichischen Luftfahrtcluster aus.

4) Bereits jetzt gibt es in ganz Oberösterreich verstreut zahlreiche innovative Unternehmen, welche in bzw. für die Luftfahrt- und die Raumfahrtindustrie tätig sind. Zudem finden sich an der Johannes-Kepler-Universtädt, der künftigen TechUni Linz sowie den Fachhochschulen Hagenberg und Wels eine gewaltige Menge an Expertise und Forschungsgeist gerade in diesen Bereichen, welche starke Wachstumsraten aufweisen und auf genau dieses Know-How angewiesen sind. Was würde sich also besser eignen, um Luft- und Raumfahrtechnik, Innovation und Forschung in diesem zentral gelegenen Umfeld zusammenzuführen.

5) Das Areal unmittelbar neben dem Flughafen eignet sich dafür perfekt, da für angewandte Forschungen bis hin zu Versuchen in der Praxis mit dem Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH eine vollausgebaute Flughafeninfrastruktur unmittelbar zur Verfügung steht.

6) Zudem ergibt sich mit dem Ausbau der Westbahn und der Schaffung des Verkehrsknotens Bahnhaltestelle Hörsching der wunderbare Umstand, dass nicht nur der Flughafen, sondern auch die "Airport City" bzw. der Aviation Campus verkehrstechnisch individuell wie öffentlich perfekt erschlossen wären. Nach der Endfertigstellung des Westbahnausbaus zwischen Linz und Wels ist darüber hinaus auch bereits ein 15-Minuten-S-Bahn-Takt im Gespräch.

7) Wie Beispiele aus Deutschland, den Niederlanden oder Großbritannien zeigen, siedeln sich nicht nur relativ rasch Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt an, es entstehen auch mitunter auch spannend-innovative neue Unternehmen dank einer räumlichen Bündelung dieses Know-Hows.

8) Nicht nur für den Linzer Flughafen, vor allem für Oberösterreich als Forschungsregion wäre es ein international einmaliges Asset hier auch Start-Ups in Verbindung mit den Forschungszentren der Universitäten sowie Fachhochschulen hier einen entsprechenden (geförderten) Platz zu bieten, wo neue, innovative Entwicklungen vorangetrieben und diese bestenfalls langfristig in Oberösterreich gehalten werden können.

9) Natürlich geht eine solche Realisierung nicht von heute auf morgen, wie auch dafür ein geeigneter Personenkreis dafür notwendig ist, um diese Vision in konkrete Formen und ebenso konkretere Finanzierungsstrukturen zu gießen. Die Gespräche, welche wir allerdings diesbezüglich bereits im Hintergrund führen durften, veranlassen uns dazu, an eine positive Umsetzung zu glauben.

30 % Auslastung im Juli auf Frankfurt-LinieDie neuesten veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen es, ...
28/08/2026

30 % Auslastung im Juli auf Frankfurt-Linie

Die neuesten veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen es, die Frankfurt-Verbindung der DAT konnte im Verkehrsmonat Juli 2026 nicht zulegen. Insgesamt 2.658* Passagiere konnten auf 122 Flügen mit der ATR 72 der dänischen Fluglinie gezählt werden, wodurch ein Passagierschnitt von ca. 22 Passagieren oder eine Auslastung von 30,26 % erzielt wurde. Während einzelne Verbindungen durchaus "gut" ( = >30 Passagiere) gebucht waren, konnten andere Flüge im Juli nicht wirklich performen. Bei diesen lag das Passagieraufkommen im niedrigen einstelligen Bereich, vor allem auf den Mittagskursen.

Anzumerken ist allerdings, dass generell der Juli im Bereich der Geschäftsreisen aufgrund der Ferienlage zu den schwächeren Verkehrsmonaten zählt, ein gedämpftes Flugaufkommen gegenüber anderen Verkehrsmonaten deshalb nicht außergewöhnlich ist. Gegenüber dem Vergleichswert im Juli 2025 mit insgesamt 6.546 Passagieren, welche mit der von Austrian Airlines beauftragten Braathens vom Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH nach Frankfurt bzw. retour flogen, steht allerdings ein Minus von 59,40 %. Diese flog damals 180-mal auf dieser Strecke, wodurch eine Auslastung von rund 50 % erzielt wurde.

Ein Blick auf die Frankfurt-Strecken im nahen Umfeld: in Salzburg begrüßte Lufthansa etwa 124 Fluggäste pro Flug oder insgesamt 27.583 Passagiere (+ 27,53 %), in Graz waren es 17.623 Passagiere (-1,49 %).

Realistisch betrachtet dürften die Passagierzahlen erst in den Verkehrsmonaten September und Oktober anziehen. Aufgrund der faktischen Gegebenheiten (höhere Preise, teilweise sehr lange Transferzeiten, fehlende weitere Interline-Abkommen etc.) wären 50 % Auslastung, so ehrlich muss man sein, ein starker Wert. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner muss sich dennoch darauf einstellen, bereits in den nächsten Wochen durchaus bohrende Fragen von etlichen Seiten einstellen. Landesrat Stefan Kaineder oder NEOS Oberösterreich-Landessprecher Felix Eypeltauer haben dies bereits durchklingen lassen.

*26 Passagiere wurden abgezogen, da es im Verkehrsmonat Juli 2026 einen zusätzlichen Charterflug von Frankfurt nach Linz gab

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Thalheim Bei Wels

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