22/03/2024
Heute bin ich ein wenig melancholisch.
Wenn eine Hochzeit besonders innig war, ich Teil dieser Gesellschaft sein durfte, viele Stunden mit Herzensmenschen verbracht habe und vor allem eines meine Aufgabe war: BEOBACHTEN.
Mein Herz füllt sich wirklich an so einem Tag und das ist auch der Grund, warum ich nach Hochzeiten erstmal emotional fast ausgelaugt bin.
So viele Eindrücke, so viele Momente, die man allein fast nicht fassen kann. Die Verantwortung zu tragen, dass mein Blickwinkel, mein Finger am Abdrücker dir in 25 Jahren noch immer Freude bereiten wird, wenn du dein Hochzeitsalbum aufschlägst.
Sobald du deine Bilder von mir erhältst, wirst du deine Hochzeit durch meine Augen sehen.
Die Augen einer Ehefrau, die euer Knistern, eure verliebten Blicke, eure Küsse bemerkt.
Die Augen einer Mutter, die sieht, wie Kinder auf eurer Feier liebevoll umsorgt, eingebunden oder getröstet werden.
Die Augen einer Tochter, der die Freudentränen der Eltern nicht entgehen. Der Stolz des Vaters, wenn du zum Altar geführt wirst.
Die Augen einer Enkelin, deren Großeltern leider schon verstorben sind. Ein faltiger Händedruck, müde Füße und große Dankbarkeit deine Hochzeit miterleben zu dürfen.
Die Augen einer Freundin, immer drauf bedacht, dass es dir gut geht. Die Schleppe richtend, Wasser reichend.
Ich könnte nicht glücklicher mit dieser Aufgabe sein. Und ich bin mir dieser großen Verantwortung bewußt. Manchmal ängstigt sich mich sogar ein wenig.
Danke für euer Vertrauen, danke, dass ihr mir eure Herzensmomente anvertraut. Euch öffnet und mich wirklich SEHEN lasst.
Das bedeutet mir sehr viel 🧡🧡🧡.